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   OLG München, 28.07.2005 - 29 U 2887/05   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2005,805
OLG München, 28.07.2005 - 29 U 2887/05 (https://dejure.org/2005,805)
OLG München, Entscheidung vom 28.07.2005 - 29 U 2887/05 (https://dejure.org/2005,805)
OLG München, Entscheidung vom 28. Juli 2005 - 29 U 2887/05 (https://dejure.org/2005,805)
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Volltextveröffentlichungen (10)

  • unalex.eu

    Art. 8 Rom II-VO
    Verletzung von Rechten des geistigen Eigentums - Regelungsinhalt

  • online-und-recht.de

    Verlinkung auf urheberrechtswidrige Kopier-Software

  • affiliateundrecht.de

    Verlinkung auf urheberrechtswidrige Kopier-Software

  • linksandlaw.de

    Hyperlinks zu AnyDVD

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Störerhaftung eines Presseunternehmers bei Setzen eines Hyperlink

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Redaktionelle Berichterstattung über Erzeugnisse zur Umgehung wirksamer technischer Maßnahmen als Werbung im Sinne des Urhebergesetzes (UrhG); Störerhaftung eines Presseunternehmens durch Setzung eines Hyperlinks in einer Online-Berichterstattung; Anspruch auf Untersagung der weiteren Verwendung eines Online-Berichts; Bestehen eines berechtigten Informationsinteresses der Allgemeinheit an der inhaltlichen Wiedergabe illegaler Werberaussagen; Umfassen von unliebsamen Äußerungen als Teil der öffentlichen Meinungsbildung; Auslegung des Begriffs "Werbung" im Sinne von § 95a Abs. 3 desUrhebergesetzes (UrhG)

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (9)

  • lawblog.de (Kurzinformation)

    Weiter keine Links zu Slysoft & Co.

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Heise zieht im Rechtsstreit um Linksetzung vor Bundesverfassungsgericht

  • dr-bahr.com (Kurzinformation und Auszüge)

    Heise-Haftung für Links

  • IRIS Merlin (Kurzinformation)

    Hyperlink auf Software zur Umgehung von Kopierschutzsystemen verboten

  • it-rechtsinfo.de (Kurzinformation)

    Erste Entscheidung zur Verlinkung illegaler Software

  • taylorwessing.com PDF, S. 1 (Kurzinformation)

    Heise.de - Link-Verbot

  • spiegel.de (Pressebericht, 01.09.2005)

    Musikindustrie gegen Heise - Heise geht vor das Bundesverfassungsgericht

  • beck.de (Kurzinformation)

    Hyperlink auf Software zur Umgehung von Kopierschutzsystemen verboten

  • beck.de (Leitsatz)

    Link auf Website mit Kopierschutzumgehung nicht mehr von Pressefreiheit gedeckt

Besprechungen u.ä. (2)

  • Jurion (Entscheidungsbesprechung)

    Auch in der Berufungsinstanz Teilsieg der Phonoindustrie im Streit um die Berichterstattung über neue kopierschutzknackende Software: Berichterstattung ist zwar grundsätzlich zulässig, nicht jedoch die Verlinkung zum Software-Hersteller.

  • jurpc.de (Entscheidungsbesprechung)

    Redaktioneller Link auf Anbieter von Software zur Umgehung von Kopierschutzmaßnahmen (RA Thomas Stadler; JurPC Web-Dok. 126/2005)

Sonstiges (3)

  • heise.de (Meldung mit Bezug zur Entscheidung)

    Dokumentation: Heise versus Musikindustrie

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Zusammenfassung von "Anmerkung zum Urteil des OLG München vom 28.07.2005, Az.: 29 U 2887/05 (Haftung für Hyperlink auf urheberrechtswidriges Angebot)" von RAin Dr. Katharina Scheja, original erschienen in: CR 11/2005, 826 - 828.

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Salomonisches zur Störerhaftung für Hyperlinks durch Online-Mediendienste" von Prof. Dr. Karl-Nikolaus Peifer, original erschienen in: IPRax 2006, 246 - 250.

Papierfundstellen

  • GRUR 2005, 1034 (Ls.)
  • GRUR-RR 2005, 372
  • GRUR-RR 2007, 408 (Ls.)
  • MMR 2005, 768
  • K&R 2005, 467
  • ZUM 2005, 896
  • afp 2005, 480



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Wird zitiert von ... (9)  

  • BGH, 17.07.2008 - I ZR 219/05

    Clone-CD

    b) Bei der Bestimmung des § 95a Abs. 3 UrhG handelt es sich, wie das Berufungsgericht zutreffend angenommen hat, um ein Schutzgesetz im Sinne des § 823 Abs. 2 Satz 1 BGB (ebenso OLG München GRUR-RR 2005, 372; Palandt/Sprau aaO § 823 Rdn. 71; Dreier in Dreier/Schulze, UrhG, 2. Aufl., § 95a UrhG Rdn. 5; Dreyer in Dreyer/Kotthoff/Meckel aaO § 95a UrhG Rdn. 105 und 45; Schricker/Götting aaO § 95a UrhG Rdn. 40; Wandtke/Bullinger/Wandtke/Ohst aaO § 95a UrhG Rdn. 88; Schack, Urheber- und Urhebervertragsrecht, 4. Aufl., Rdn. 732l; Spieker, GRUR 2004, 475, 481; Trayer aaO S. 138; vgl. auch Peukert in Loewenheim aaO § 82 Rdn. 6).

    Nach dem allgemeinen Sprachgebrauch kann unter Werbung in Anlehnung an die Legaldefinition des Art. 2 Nr. 1 der Richtlinie 84/450/EWG vom 10. September 1984 über irreführende Werbung, die in Art. 2 lit. a) der am 12. Dezember 2007 in Kraft getretenen Richtlinie 2006/114/EG vom 12. Dezember 2006 über irreführende und vergleichende Werbung übernommen wurde, jede Äußerung mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen zu fördern, verstanden werden (vgl. OLG München GRUR-RR 2005, 372, 373; Dreyer in Dreyer/Kotthoff/Meckel aaO § 95a UrhG Rdn. 76 und 89).

    d) Das Verbot von Werbung im Hinblick auf den Verkauf von Erzeugnissen, die hauptsächlich hergestellt werden, um die Umgehung wirksamer technischer Maßnahmen zu ermöglichen, ist verfassungsrechtlich unbedenklich (vgl. OLG München GRUR-RR 2005, 372).

    Im Streitfall kommt es darauf jedoch nicht an, weil dem Kläger nicht die - ohne die Umgehung eines Kopierschutzes grundsätzlich zulässige - Anfertigung von Privatkopien von CDs mithilfe des Programms "Clone-CD", sondern die Werbung für den Verkauf des auch für Vervielfältigungen zu anderen Zwecken nutzbaren "Allesbrenners" untersagt werden soll (vgl. OLG München GRUR-RR 2005, 372, 373).

  • BGH, 14.10.2010 - I ZR 191/08

    AnyDVD

    Die Klägerinnen haben - zunächst mit Erfolg im Verfahren auf Erlass einer einstweiligen Verfügung (vgl. LG München I, GRUR-RR 2005, 214; OLG München, GRUR-RR 2005, 372; BVerfGK 10, 153 = GRUR 2007, 1064) - beantragt,.
  • LG Köln, 23.11.2005 - 28 S 6/05

    Werben für die Umgehung eines Kopierschutzes und Abmahnkosten

    Teilweise wird aufgrund des auf ein Verbot beschränkten Wortlauts ("dürfen ... nicht", "Verboten sind ...") und der systematischer Stellung in Teil 4 des UrhG die Regelung in § 95a UrhG nur so gedeutet, dass Sanktionsmöglichkeiten lediglich durch die Vorschriften des Straf- und Ordnungswidrigkeitenrechts (§§ 108b und 111a Abs. 1 Nr. 1, Abs. 2 UrhG) gegeben seien ( Spieker , GRUR 2004, 475 ff., nur auf § 823 Abs. 2 BGB abstellend auch OLG München, Urt. v. 28.7.2005 - 29 U 2887/05, BeckRS 2005 10116 für Linkhaftung).

    bb) Bedenken an der Verfassungsmäßigkeit des § 95a UrhG bestehen im Nachgang an BVerfG, Beschl. v. 25.7.2005 - 1 BvR 2182/04 und OLG München, Urt. v. 28.7.2005 - 29 U 2887/05, BeckRS 2005 10116 und entgegen Stimmen aus dem Schrifttum ( Ulbricht , CR 2004, 674, 679; differenzierend Holznagel/Brüggemann , MMR 2003, 767, 773) nicht.

    Dieser kommt den Inhabern solcher Rechte zugute, die sich wirksamer technischer Schutzmaßnahmen i.S. von § 95a I UrhG bedienen (vgl. auch OLG München, Urt. v. 28.7.2005 - 29 U 2887/05, BeckRS 2005 10116).

    Brennersoftware wie die streitgegenständliche Software war gerade Anlass der Schaffung der gesetzlichen Regelung und ist daher unter § 95a Abs. 3 UrhG zu subsumieren (vgl. auch OLG München, Urt. v. 28.7.2005 - 29 U 2887/05, BeckRS 2005 10116; Peukert , in: Loewenheim, Handbuch, a.a.O., § 34 Rn. 19 a.E.; Wandtke/Ohst , a.a.O., § 95 a Rn. 85 a.E.).

    Werbung bedeutet danach "jede Äußerung bei der Ausübung eines Handels, Gewerbes, Handwerks oder freien Berufs mit dem Ziel, den Absatz von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen, einschließlich unbeweglicher Sachen, Rechte oder Verpflichtungen zu fördern"" (so auch OLG München, Urt. v. 28.7.2005 - 29 U 2887/05, BeckRS 2005 10116).

    (wie hier auch Dreyer , a.a.O., § 95a Rn.44 sowie wohl auch OLG München, Urt. v. 28.7.2005 - 29 U 2887/05, BeckRS 2005 10116).

  • BVerfG, 15.12.2011 - 1 BvR 1248/11

    Nichtannahmebeschluss AnyDVD

    Gegen das im Verfahren des einstweiligen Rechtsschutzes letztinstanzliche Urteil (OLG München, MMR 2005, S. 768) legte der Beklagte Verfassungsbeschwerde ein.
  • BVerfG, 03.01.2007 - 1 BvR 1936/05

    Mangels Rechtswegerschöpfung unzulässige Verfassungsbeschwerde eines

    In dem Verfahren über die Verfassungsbeschwerde der H ... GmbH & Co. KG, vertreten durch die persönlich haftende Gesellschafterin H ... GmbH, diese vertreten durch die Geschäftsführer, - Bevollmächtigte: Rechtsanwälte Taylor Wessing, Neuer Wall 44, 20354 Hamburg - gegen a) das Urteil des Oberlandesgerichts München vom 28. Juli 2005 - 29 U 2887/05 -, b) das Endurteil des Landgerichts München I vom 7. März 2005 - 21 O 3220/05 - hat die 1. Kammer des Ersten Senats des Bundesverfassungsgerichts durch den Präsidenten Papier, die Richterin Hohmann-Dennhardt und den Richter Hoffmann-Riem gemäß § 93 b in Verbindung mit § 93 a BVerfGG in der Fassung der Bekanntmachung vom 11. August 1993 (BGBl I S. 1473) am 3. Januar 2007 einstimmig beschlossen:.

    Dieses Verbot hat das Berufungsgericht in seinem Urteil (veröffentlicht in MMR 2005, S. 768 ff.) bestätigt.

  • OLG München, 23.10.2008 - 29 U 5696/07

    Urheberrechtsschutz: Beteiligung eines IT-Nachrichtendienstes an der Verbreitung

    Landgericht (vgl. GRUR-RR 2005, 214 ff. - DVD-Kopierschutz) und Senat (vgl. GRUR-RR 2005, 372 ff - AnyDVD I) lehnten ein Verbot der Berichterstattung wegen des Gewichts der Pressefreiheit ab, verboten der Beklagten aber die Linksetzung.
  • LG München I, 11.10.2006 - 21 O 2004/06

    Störerhaftung wegen Hyperlinks auf Kopierschutzumgehungssoftware

    Die Klägerinnen gingen im Winter 2003/2004 gegen einen Internetinformationsdienst vor, der im Rahmen eines Berichts über Kopierschutzumgehungsprogramme einen Link auf die Homepage eines von Antigua aus operierenden Software- Herstellern, der derartige Programme anbietet, geschaltet hatte (Urteil der Kammer vom 7.3.2005 21 O 3220/05, MMR 2005, 385; OLG München MMR 2005 Seite 768 ­ später ergangenes Berufungsurteil).

    Die Klägerinnen beziehen sich insoweit auf das genannte Urteil des OLG München MMR 2005, 768 im vorangegangenen Verfahren.

  • LG München I, 11.01.2006 - 21 O 2793/05

    EBay haftet mittelbar für Urheberrechtsverletzung

    Die Einschränkungen, die das OLG München in seiner Entscheidung vom 28.07.2005, "Kopierschutzumgehung" (MMR 2005, 768, 771) angesichts der dort nicht ausreichend nachgewiesenen Ursächlichkeit für tatsächliche Verkäufe des zur Aushebelung des Kopierschutzes geeigneten Softwareprodukts, aufstellte, greifen daher vorliegend nicht.
  • LG München I, 10.09.2008 - 21 S 18909/07
    Die vorliegend streitentscheidende Vorschrift des § 95a UrhG ist verfassungsrechtlich unbedenklich (vgl. OLG München MMR 2005, 768, 769 sowie LG Köln MMR 2006, 412, 414 f. samt der entsprechenden Revisionsentscheidung des Bundesgerichtshofs, Urteil vom 17. Juli 2008 - I 2R 219/05, deren Urteilsgründe noch nicht vorliegen; der Inhalt der Entscheidung ist der amtlichen Pressemitteilung Nr. 138/2008 des Bundesgerichtshofs unter http://juris.bundesgerichtshof.de/cgh bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bghMrt=pm&Datum=2008&Sort=3&nr=44575&pos=29&anz=168 zu entnehmen); sie gilt auch für private und einmalige Verkaufsangebote (vgl. LG Köln MMR 2006, 412, 416 sowie die genannte Pressemitteilung des BGH).

    Zu den "Erzeugnissen" i.S.d. Vorschrift zählen auch Softwareprodukte (vgl. OLG München MMR 2005, 768, 770).

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