Rechtsprechung
   OLG München, 08.02.2017 - 33 UF 1304/16   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • BAYERN | RECHT

    BGB § 1752 Abs. 2 S. 2, § 1757 Abs. 1, Abs. 4, § 1767 Abs. 1 S. 1, § 1770; FamFG § 26
    Antrag auf Volljährigenadoption

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Volljährigenadoption; sittliche Rechtfertigung; Annahme; von Amts wegen; Beistand; Bauernhof; soziales Familienband

  • rechtsportal.de

    BGB § 1767 Abs. 1 Hs. 2
    Voraussetzungen einer Erwachsenenadoption

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Voraussetzungen einer Erwachsenenadoption

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DNotZ 2017, 703
  • FamRZ 2017, 1238



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OLG Stuttgart, 14.01.2019 - 17 UF 87/18

    Wirksamkeit einer Volljährigenadoption bei intaktem Verhältnis der Anzunehmenden

    Dass ein nicht zerrüttetes Verhältnis zu den leiblichen Eltern einer sittlichen Rechtfertigung der Adoption nicht entgegensteht, hat auch das OLG München in seinem Beschluss vom 10.02.2017, 33 UF 1304/16, FamRZ 2017, 1238, vertreten.

    Für eine "Rückausnahme", wenn der oder die Annehmende in guten "eigenen" familiären Verhältnissen lebt, lässt sich dem Gesetz, das hier ausdrücklich anders gestaltet ist als im Fall der Minderjährigenadoption, nichts entnehmen (Leiß, Anmerkung zu OLG München, Beschluss vom 10.02.2017, 33 UF 1304/16, in FamRZ 2017, 1238 ).

    Dass aber ausnahmslos eine Nichte, die in belasteter Beziehung zu ihren eigenen Eltern lebt, besser in der Lage sein sollte, zu ihrer Tante ein Eltern-Kind-Verhältnis im Sinne des Adoptionsrechts aufzubauen, als eine Nichte, die auch ihre eigenen leiblichen Eltern schätzt (also die Bedeutung familiärer Bande in positiver Weise erlebt), kann so nicht angenommen werden (Leiß, Anmerkung zu OLG München, Beschluss vom 10.02.2017, 33 UF 1304/16 in FamRZ 2017, 1238 ).

  • OLG Stuttgart, 15.01.2019 - 17 UF 87/18
    Dass ein nicht zerrüttetes Verhältnis zu den leiblichen Eltern einer sittlichen Rechtfertigung der Adoption nicht entgegensteht, hat auch das OLG München in seinem Beschluss vom 10.02.2017, 33 UF 1304/16, FamRZ 2017, 1238, vertreten.

    Für eine "Rückausnahme", wenn der oder die Annehmende in guten "eigenen" familiären Verhältnissen lebt, lässt sich dem Gesetz, das hier ausdrücklich anders gestaltet ist als im Fall der Minderjährigenadoption, nichts entnehmen (Leiß, Anmerkung zu OLG München, Beschluss vom 10.02.2017, 33 UF 1304/16, in FamRZ 2017, 1238).

    Dass aber ausnahmslos eine Nichte, die in belasteter Beziehung zu ihren eigenen Eltern lebt, besser in der Lage sein sollte, zu ihrer Tante ein Eltern-Kind-Verhältnis im Sinne des Adoptionsrechts aufzubauen, als eine Nichte, die auch ihre eigenen leiblichen Eltern schätzt (also die Bedeutung familiärer Bande in positiver Weise erlebt), kann so nicht angenommen werden (Leiß, Anmerkung zu OLG München, Beschluss vom 10.02.2017, 33 UF 1304/16 in FamRZ 2017, 1238).

  • OLG Hamburg, 18.04.2018 - 2 UF 144/17

    Voraussetzung einer Volljährigenadoption

    Anders als das Familiengericht geht das Beschwerdegericht nicht davon aus, dass eine Volljährigenadoption regelmäßig dann nicht in Betracht kommt, wenn eine ungestörte, intakte Beziehung des Anzunehmenden zumindest zu einem leiblichen Elternteil besteht, da die Volljährigenadoption, wie in § 1770 Abs. 2 BGB ersichtlich, ein Nebeneinander von leiblicher und rechtlicher Familie ausdrücklich zulässt (OLG Nürnberg, Beschluss vom 12. Juni 2015 - 10 UF 272/15 -, zitiert nach juris; OLG München, Beschluss vom 10. Februar 2017 - 33 UF 1304/16 -, zitiert nach juris; Leiß in FamRZ 2017, 1238, 1239; Götz in Palandt, BGB , 77. Auflage 2018, § 1767 Rn. 4; a.A. OLG Bremen, Beschluss vom 09. November 2016 - 4 UF 108/16 -, zitiert nach juris; OLG Stuttgart, Beschluss vom 26. Juni 2014 - 11 UF 316/13 -, zitiert nach juris).

    Ebenso gut lassen sich aus der Lebenserfahrung aber Fälle zeigen, in denen gerade derjenige sich über viele Jahre und Jahrzehnte im Sinne eines "sozialen Familienbandes" als besonders eng verbunden zeigt und bewährt, der die Beziehung zu seinen leiblichen Eltern als in dieser Hinsicht beispielhaft erleben kann und darf (Leiß in FamRZ 2017, 1238, 1239).

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