Rechtsprechung
   OLG Nürnberg, 13.03.2006 - 5 U 3543/04   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2006,9670
OLG Nürnberg, 13.03.2006 - 5 U 3543/04 (https://dejure.org/2006,9670)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 13.03.2006 - 5 U 3543/04 (https://dejure.org/2006,9670)
OLG Nürnberg, Entscheidung vom 13. März 2006 - 5 U 3543/04 (https://dejure.org/2006,9670)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)
  • Wolters Kluwer

    Ablehnung eines Sachverständigen; Misstrauen hinsichtlich der Unparteilichkeit des Sachverständigen; Wichtigkeit der Reinrassigkeit eines erworbenen Falkens

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    ZPO § 404a Abs. 4 § 406
    Ablehnung eines Sachverständigen wegen Besorgnis der Befangenheit - Erkenntnisse durch Befragung Dritter

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Befangenheit: Befragung ohne Ermächtigung durch das Gericht

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • LG Regensburg - 1 O 126/03
  • OLG Nürnberg, 13.03.2006 - 5 U 3543/04

Papierfundstellen

  • BauR 2007, 162 (Ls.)
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Frankfurt, 28.11.2016 - 6 WF 200/16

    Befugnisse des Sachverständigen in Kindschaftsverfahren

    Die Besorgnis der Befangenheit kann daher nicht schon durch eigene Ermittlungshandlungen des Sachverständigen, sondern erst dann gerechtfertigt sein, wenn er nicht spätestens im Gutachten offenlegt, dass und wie er sich die verwerteten Anknüpfungstatsachen beschafft hat (OLG Saarbrücken MDR 2005, S. 233, Rn. 14 - juris; OLG Nürnberg, B.v. 13.3. 2006, 5 U 3543/04 - Rn. 14 - juris).
  • LG Nürnberg-Fürth, 16.11.2011 - 8 O 3862/08

    Zur Antragsfrist und Begründetheit eines Antrags wegen Besorgnis der Befangenheit

    (BGH NJW 2005, 1869) oder aber auch, wenn ein Sachverständiger eigene "Ermittlungen" anstellt, etwa einen Zeugen befragt (vgl. OLG Nürnberg OLGReport 2006, 909).

    So entspricht es ständiger obergerichtlicher Rechtsprechung, dass die "eigene" Ermittlungstätigkeit eines Sachverständigen - für sich genommen - aus der maßgeblichen Warte einer besonnen und vernünftig denkenden Partei noch nicht die Besorgnis der Befangenheit begründet (OLG Nürnberg OLGReport 2006, 909; OLG Naumburg BauR 2011, 1642; OLG Stuttgart NZV 1996, 323; BeckOK-ZPO/Scheuch § 406 Rn. 24).

    Dies gilt jedenfalls dann, wenn der Sachverständige in seinem Gutachten alle herangezogenen Quellen und die dabei gewonnenen Informationen offen legt (OLG Nürnberg OLGReport 2006, 909; OLG Naumburg BauR 2011, 1642; OLG Saarbrücken MDR 2005, 233; OLG Zweibrücken OLGR 2001, 119; OLG Brandenburg OLG-NL 2003, 120; OLG Düsseldorf NJW-RR 1986, 740; vgl. auch BGH NJW 1992, 1817, 1819).

    Folglich wurde in der obergerichtlichen Rechtsprechung eine Ablehnung auch nur dann für begründet erachtet, wenn der Sachverständige das "ob" und "wie" der Herkunft seiner "neuen" Erkenntnisse nicht offenbart (OLG Nürnberg OLGReport 2006, 909; OLG Dresden VersR 2007, 86; OLG Stuttgart MDR 2011, 190).

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