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   OLG Naumburg, 13.04.2017 - 1 U 48/11   

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https://dejure.org/2017,16064
OLG Naumburg, 13.04.2017 - 1 U 48/11 (https://dejure.org/2017,16064)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 13.04.2017 - 1 U 48/11 (https://dejure.org/2017,16064)
OLG Naumburg, Entscheidung vom 13. April 2017 - 1 U 48/11 (https://dejure.org/2017,16064)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • IWW
  • Rechtsprechungsdatenbank Sachsen-Anhalt

    Art 260 Abs 1 AEUV
    Architektenhonorarklage: Aussetzung der Verhandlung wegen eines von der Europäischen Kommission eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens mit dem Vorwurf des Verstoßes der Mindestpreisregelung der HOAI gegen die Dienstleistungsrichtlinie

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • rechtsportal.de

    Aussetzung eines Rechtsstreits betreffend Architektenhonorar im Hinblick auf ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Preisrecht der HOAI ist EU-rechtskonform!

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Aussetzung eines Rechtsstreits betreffend Architektenhonorar im Hinblick auf ein Vertragsverletzungsverfahren gegen die Bundesrepublik Deutschland; Anforderungen an die Bezeichnung einer Schlusszahlung; Wirksamkeit der Einstufung des Bauvorhabens in eine zu niedrige ...

  • baurecht-architektenrecht.info (Kurzinformation)

    Preisrecht HOAI: EU-rechtskonform!

Besprechungen u.ä. (3)

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Bestandsunterlagen ersetzen weder Objekt- noch Tragwerksplanung! (IBR 2017, 442)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Preisrecht der HOAI ist EU-rechtskonform! (IBR 2017, 378)

  • ibr-online (Entscheidungsbesprechung)

    Preisrecht der HOAI schützt auch bei unbewussten Mindestsatzunterschreitungen! (IBR 2017, 1018)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2017, 1231
  • NZBau 2017, 667
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OLG Hamm, 23.07.2019 - 21 U 24/18

    HOAI-Mindestsätze sind trotz EuGH-Urteil bindend

    Die Feststellung der Europarechtswidrigkeit der Mindestsätze der HOAI im Vertragsverletzungsverfahren ändert nichts daran, dass zum Zeitpunkt des Verstoßes die HOAI zu beachten war, denn es gibt insofern keine Rückwirkung (Anschluss an OLG Naumburg, NZBau 2017, 667, 669; KG, IBR 2018, 690; entgegen OLG Celle, Urteil v. 17.7.2019 - 14 U 188/18, BeckRS 2019, 15002; LG Dresden, Beschluss v. 8.2.2018 - 6 O 1751/15, BeckRS 2018, 44863).

    Die Feststellung der Europarechtswidrigkeit der Mindestsätze der HOAI im Vertragsverletzungsverfahren ändert nichts daran, dass zum Zeitpunkt des Verstoßes die HOAI zu beachten war, denn es gibt insofern keine Rückwirkung (OLG Naumburg, NZBau 2017, 667, 669; KG, IBR 2018, 690; LandesberufungsG für Architekten NW, IBR 2018, 691; Schmidt in Graf v. Westphalen u.a., Vertragsrecht und AGB-Klauselwerke, Stand: 42. EL Dezember 2018, Architektenvertrag Rn. 65).

  • OLG Düsseldorf, 17.09.2019 - 23 U 155/18

    Honorar für Architektenleistungen

    Der Ansicht des OLG Naumburg (Urt. v. 13.04.2017 - 1 U 48/11, BauR 2017, 1549; dem folgend KG, Urt. v. 01.12.2017 ­ 21 U 19/12, IBR 2018, 690), das vor dem Urteil des EuGH eine Aussetzung abgelehnt hat, weil allein der nationale Gesetzgeber zu entscheiden habe, wie er der Vertragsverletzung abhelfe, vermag der Senat aus den vorgenannten Gründen nicht zu folgen.
  • KG, 19.08.2019 - 21 U 20/19

    Honoraranspruch eines Architekten

    Nach anderer Auffassung steht weder die Entscheidung des EuGH, noch die darin zum Ausdruck kommende europarechtliche Bewertung der HOAI der Fortgeltung des Mindestpreisgebots in einem architektenrechtlichen Rechtsstreit zwischen Privaten entgegen (OLG Hamm, Urteil vom 23. Juli 2019, 14 U 188/18; OLG Naumburg, Urteil vom 13. April 2017, 1 U 48/11; Meurer, IBR 2019, 1143).

    Die Fortgeltung des Mindestpreisgebots folgt allerdings nicht bereits aus dem Umstand, dass das Urteil des EuGH vom 4. Juli 2019 in einem Vertragsverletzungsverfahren zwischen der Europäischen Kommission und der Bundesrepublik Deutschland gemäß Art. 258 AEUV ergangen ist und sich die Entscheidung des EuGH somit primär an den beteiligten Mitgliedstaat als Gesetz- und Verordnungsgeber richtet (a.A. OLG Naumburg, Urteil vom 13. April 2017, 1 U 48/11, Rz. 46).

  • LG Dresden, 08.02.2018 - 6 O 1751/15

    Klage auf Architektenhonorar: Vertragsverletzungsverfahren ist Aussetzungsgrund!

    Eine Architektenhonorarklage ist aufgrund des von der Europäischen Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens Rs. C-377/17 auszusetzen (entgegen OLG Naumburg, IBR 2017, 378).

    Eine Architektenhonorarklage ist aufgrund des von der Europäischen Kommission gegen die Bundesrepublik Deutschland eingeleiteten Vertragsverletzungsverfahrens Rs. C-377/17 auszusetzen (entgegen OLG Naumburg, IBR 2017, 378).

    Soweit in der obergerichtlichen nationalen Rechtsprechung bisher eine Vorlage mit der Begründung nicht vorgenommen worden ist, es gäbe zwingende Gründe des allgemeinen Interesses i.S.d. Art. 15 Abs. 3 b) der Richtlinie 2006/123/EG, die für die Mindesthonorarregelungen sprächen, folgt das Gericht dem nicht, denn diese Einschätzung beruht auf einer rein nationalen Betrachtungsweise und hat nicht den allein maßgeblichen unionsrechtlichen Auslegungsmaßstab im Blick (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 10.02.2005, Az. 13 U 147/04; OLG Naumburg, Urteil vom 13.04.2017, Az. 1 U 48/11).

  • OLG München, 08.10.2019 - 20 U 94/19

    Anspruch aus einer Honorarvereinbarung- Höhe von Sicherheitsleistung

    Im Verhältnis der Parteien zueinander ist die HOAI auch nach der oben zitierten Entscheidung des EUGH weiterhin anwendbar (ebenso KG, Beschluss vom 19.08.2019, Az. 21 U 20/19; OLG Hamm, Urteil vom 37.07.2019, Az. 21 U 24/48; OLG Naumburg, Urteil vom 13.04.2017, Az. 1 U 48/11, jeweils zitiert nach beck-online; Stumberg BauR 2019, 1505).
  • KG, 01.12.2017 - 21 U 19/12

    Anforderungen an die Abrechnung des Architektenhonorars nach Eintritt der

    Der Senat schließ sich insoweit der Rechtsprechung des OLG Naumburg (Urteil v. 13.04.2017, Az.: 1 U 48/11) an, in der es heißt:.
  • KG, 13.09.2019 - 7 U 87/18

    Vergütung für Architektenleistung und Ingenieurleistung

    Denn die ansonsten in einem solchen Fall gebotene Vorlage an den EuGH durch ein Vorabentscheidungsersuchen nach Art. 267 AEUV (vgl. LG Dresden, a.a.O., a.A. OLG Naumburg, Urteil vom 13. April 2017, Az. 1 U 48/11) ist aufgrund der bereits erfolgten Feststellung des EuGH durch das Urteil vom 4. Juli 2019 hinfällig geworden.
  • LG Baden-Baden, 07.05.2019 - 3 O 221/18

    Architektenhonorarprozesse sind auszusetzen!

    Auf die Frage nach einem möglichen Einfluss eines stattgebenden Urteils im Vertragsverletzungsverfahren wegen des Mindestpreischarakters der HOAI (EuGH C-377/17) auf Rechtsstreitigkeiten zwischen EU-Bürgern, welche in den Entscheidungen des OLG Naumburg vom 13.04.2017, 1 U 48/11 und des Landgerichts Stuttgarts vom 19.11.2018 - 28 O 315/17, diskutiert werden, kommt es vorliegend nicht an.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.08.2018 - 6s E 46/18

    HOAI-Verstoß: Laufendes Vertragsverletzungsverfahren ist kein Aussetzungsgrund!

    vgl. auch OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 13. April 2017 - 1 U 48/11 -, NJW-RR 2017, 1231 = juris, Rn. 46.

    vgl. auch OLG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 13. April 2017 - 1 U 48/11 -, a. a. O., Rn. 46.

  • LG Stuttgart, 16.11.2018 - 28 O 375/17

    Architektenhonorarklage: Vertragsverletzungsverfahren ist kein Aussetzungsgrund!

    Diesbezüglich hat das Gericht auf die Entscheidung des OLG Naumburg vom 13.04.2017 (Az.: 1 U 48/11) hingewiesen (Bl. 87 d. A.).

    Dies hat aber keinen Einfluss auf Rechtsstreitigkeiten zwischen EU-Bürgern, die eine in der Vergangenheit begründete Honorarforderung zum Gegenstand haben (so überzeugend das OLG Naumburg, Urteil v. 13.04.2017, Az.: 1 U 48111 = NJW-RR 2017, 1231, 1232 f. Rz. 26).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.08.2018 - 6s E 45/18

    Aussetzung des Verfahrens Vertragsverletzungsverfahren Beschwerde

  • OLG Brandenburg, 10.10.2019 - 12 U 21/13

    Ansprüche wegen der Erbringung von Ingenieurleistungen im Rahmen der Sanierung

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