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   OLG Oldenburg, 03.11.2016 - 8 U 98/16   

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https://dejure.org/2016,63422
OLG Oldenburg, 03.11.2016 - 8 U 98/16 (https://dejure.org/2016,63422)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 03.11.2016 - 8 U 98/16 (https://dejure.org/2016,63422)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 03. November 2016 - 8 U 98/16 (https://dejure.org/2016,63422)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Darlehenswiderruf im Altfall: Mehrheit von Darlehensnehmern

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 351; BGB a.F. § 355
    Wirksamkeit des Widerrufs eines Verbraucherdarlehensvertrages durch einen von mehreren Darlehensnehmern

  • rechtsportal.de

    BGB § 351 ; BGB a.F. § 355
    Wirksamkeit des Widerrufs eines Verbraucherdarlehensvertrages durch einen von mehreren Darlehensnehmern

  • ZIP-online.de(Leitsatz frei, Volltext 3,90 €)

    Widerrufsberechtigung jedes einzelnen von mehreren Darlehensnehmern

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Wirksamkeit des Widerrufs eines Verbraucherdarlehensvertrages durch einen von mehreren Darlehensnehmern

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    Widerrufsberechtigung jedes einzelnen von mehreren Darlehensnehmern

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • ZIP 2017, 1460
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Brandenburg, 26.06.2020 - 4 U 147/17
    Entscheidend ist, ob die Belehrung den gesetzlichen Vorgaben - hier des § 355 BGB a. F. - entspricht; der Gesetzgeber hat den Unternehmen freigestellt, ob sie sich hierzu des Belehrungsmusters bedienen (siehe nur Senat, Beschluss vom 14.03.2017 - 4 U 144/16; OLG Oldenburg, Urteil vom 03.11.2016 - 8 U 98/16, Rn. 40, juris; OLG Hamm, Urteil vom 21.10.2015 - 31 U 56/15, Rn. 38, juris; OLG Celle, Beschluss vom 14.07.2014 - 3 W 34/14, Rn. 8, juris).

    Aus dem Voranstellen des Possessivpronomens (" mein schriftlicher Vertragsantrag", "meines Vertragsantrages ") ist eindeutig zu entnehmen, dass es um das Angebot des Darlehensnehmers und nicht um dasjenige der Bank geht (Senat, Beschluss vom 14.03.2017 - 4 U 144/16; ebenso zu diesem Wortlaut OLG Oldenburg, Urteil vom 03.11.2016 - 8 U 98/16, Rn. 47, juris; OLG Celle, Beschluss vom 14.07.2014 - 3 W 34/14, Rn. 13, juris; OLG Hamm, Urteil vom 16.03.2015 - 31 U 118/14, Rn. 30, juris; OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 17.09.2014 - 23 U 288/13, Rn. 6, juris; vgl. ferner OLG Köln, Urteil vom 02.03.2016 - 13 U 52/15, Rn. 16, juris).

    (1) Zum einen bestand nach der zum Zeitpunkt der Darlehensabschlüsse geltenden Fassung des § 355 Abs. 2 BGB a. F. überhaupt keine Verpflichtung, über die Rechtsfolgen des Widerrufs zu belehren (vgl. OLG Oldenburg, Urteil vom 03.11.2016 - 8 U 98/16, Rn. 49, juris; OLG Frankfurt/Main, Beschluss vom 07.07.2016 - 23 U 188/15, Rn. 43, juris; OLG Hamm, Urteile vom 02.02.2015 - 31 U 126/14, Rn. 32, juris, und vom 21.10.2015 - 31 U 56/15, Rn. 38, juris; OLG Celle, Beschluss vom 14.07.2014 - 3 W 34/14, Rn. 8, juris).

    Dieser Hinweis ist damit jedenfalls zutreffend, zumal er auch mögliche Zweifel über eine Widerruflichkeit noch nach Darlehensempfang ausräumt (vgl. Senat, Beschluss vom 14.03.2017 - 4 U 144/16; ebenso OLG Düsseldorf, Urteil vom 26.06.2017 - 9 U 12/17, juris Rn. 47; OLG Oldenburg, Urteil vom 03.11.2016 - 8 U 98/16, juris Rn. 49; OLG Hamm, Urteil vom 16.03.2015 - 31 U 118/14, juris Rn. 32; OLG Celle, Beschluss vom 14.07.2014 - 3 W 34/14, juris Rn. 16).

    Dies ergibt sich mittelbar auch aus den Urteilen des Bundesgerichtshofs vom 24.04.2007 (XI ZR 191/06, Rn. 19, juris) und vom 11.03.2008 - XI ZR 317/06, Rn. 133, juris); der Bundesgerichtshof hätte eine Verletzung der Hinweispflicht andernfalls nicht mit den dortigen Begründungen verneinen können (vgl. OLG Oldenburg, Urteil vom 03.11.2016 - 8 U 98/16, Rn. 56, juris).

  • OLG Köln, 05.10.2017 - 24 U 109/17

    Anforderungen an die Widerrufsbelehrung beim Abschluss eines

    Die Abweichung macht die Widerrufsbelehrung nicht unwirksam, sondern bewirkt allein, dass die Fiktion des § 14 Abs. 1 BGB-InfoV a. F. nicht eingreift, wonach eine der Musterbelehrung vollständig entsprechende Widerrufsbelehrung als gesetzeskonform angesehen wird, auch wenn sie dies tatsächlich nicht ist (OLG Oldenburg, Urt. v. 3.11.2016, 8 U 98/16, BeckRS 2016, 123445; OLG Frankfurt a. M. Beschl. v. 17.9.2014 - 23 U 288/13, BeckRS 2015, 08047).
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