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   OLG Oldenburg, 24.09.2008 - 3 U 54/07   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,1177
OLG Oldenburg, 24.09.2008 - 3 U 54/07 (https://dejure.org/2008,1177)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 24.09.2008 - 3 U 54/07 (https://dejure.org/2008,1177)
OLG Oldenburg, Entscheidung vom 24. September 2008 - 3 U 54/07 (https://dejure.org/2008,1177)
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Volltextveröffentlichungen (8)

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Frage der Haftung einer Bank gegenüber einem Anleger für Angaben in einem von dritter Seite erstellten Prospekt

  • undrecht.info
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 280 Abs. 1; BGB § 611 Abs. 1
    Haftung aus fehlerhafter Anlageberatung des Kreditinstituts bei Totalverlust aus einem Beteiligungsfonds

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Rechtliche Ausgestaltung der Prospekthaftung i.R.d. Anlageberatung durch eine Bank; Anforderungen an das Vorliegen eines Schadensersatzanspruchs wegen einer fehlgeschlagenen Anlage; Haftungsrechtliche Abwicklung des Fehlschlags eines Investments in einen geschlossenen Immobilienfonds sowie in Anteile an einem US-amerikanischen Schiffsflottenfonds; Umfang der Beratungspflichten i.R. eines "Strukturierten Beratungsgesprächs" mit den Anlagezielen "Altersvorsorge", "Zinseinkünfte", "Vermögensaufbau" und "wachstumsorientiert"; Rechtliche Ausgestaltung der Verjährung eines Anspruchs aus Anlageberaterhaftung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (8)

  • IWW (Kurzinformation)

    Stiftungsvermögen - Haftung einer Bank für fehlerhafte Anlageberatung

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Haftung einer Bank für fehlerhafte Anlageberatung

  • mahnerfolg.de (Kurzmitteilung)

    Unzutreffender Hinweis zu Anlagerisiken

  • Betriebs-Berater (Leitsatz)

    Zur anlagegerechten Beratung bei hoher Risikobereitschaft des Anlegers

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 3 (Kurzinformation)

    Zur Frage der Haftung eines Anlageberaters für Prospektfehler

  • tp-partner.com (Kurzinformation)

    Wachstumsorientierte Anleger nehmen nicht automatisch den Verlust des eingesetzten Kapitals in Kauf

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Bank haftet für fehlerhafte Anlageberatung - Risikobeschreibung im Prospekt war unschlüssig und sachlich unzutreffend

  • 123recht.net (Pressebericht, 28.10.2008)

    Gericht stärkt Rechte von Geldanlegern auf umfassende Risikoberatung

Besprechungen u.ä. (2)

  • hu-berlin.de (Entscheidungsbesprechung)

    Beratungsfehler aufgrund fehlerhafter Berechnungen im Prospekt

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 5 (Entscheidungsbesprechung)

    Zur Frage der Verletzung eines Beratungsvertrages im Zusammenhang mit dem Erwerb eines Filmfonds

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2009, 304
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • OLG Dresden, 24.07.2009 - 8 U 1240/08

    Rückvergütung; Innenprovision

    Unter Wiederholung und Vertiefung seines erstinstanzlichen Vortrages macht er unter Verweis auf die Entscheidung des OLG Oldenburg vom 24.09.2008 (Az: 3 U 54/07) geltend, der bei der Anlageberatung verwendete Prospekt des ... 140 sei fehlerhaft.

    c) Selbst wenn man mit dem Kläger (wie das OLG Oldenburg, Urteil vom 24.09.2008, Az: 3 U 54/07) von einem für die Beklagte als Anlageberaterin erkennbaren Prospektfehler deshalb ausgehen wollte, weil dem Anleger auch im Falle des "Floppens" aller hergestellten Filmproduktionen zu Unrecht eine Garantie in Höhe von ca. 50 % (statt vom Kläger für richtig gehaltener ca. 33%) seiner Nominaleinlage vorgespiegelt werde, würde es unter den Gegebenheiten des vorliegenden Falles an einer Kausalität des vorbezeichneten Prospektfehlers für die Anlageentscheidung des Klägers mangeln.

  • OLG Naumburg, 09.02.2010 - 6 U 147/09

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Hinweispflicht auf Rückvergütungen und

    (2) Insoweit kann sich die Beklage auch nicht auf den bei der Beratung (hier mit-) verwendeten (vgl. dazu OLG Oldenburg, Urt. v. 24.09.2008, 3 U 54/07, Rn. 87 ff, zitiert nach juris) Prospekt berufen.

    Dies stellt keine hinreichend klare, sondern eine im Hinblick auf die spezifischen Risiken eines Filmfonds irreführende und verharmlosende Information über das Risiko eines Totalverlusts dar (vgl. BGH, Urt. v. 06.03.2008, III ZR 298/05, Rn. 22, zitiert nach juris; WM 2007, 1503, 1504, Rn. 15; 1507, 1509, Rn. 14; OLG München, Urt. v. 18.07.2007, 20 U 2052/07, Rn. 35; vgl. auch OLG Oldenburg, Urt. v. 24.09.2008, 3 U 54/07, Rn. 89-100; jeweils zitiert nach juris).

    Steht eine Beratungs- bzw. eine Aufklärungspflichtverletzung fest, streitet für den Anleger die Vermutung beratungs- bzw. aufklärungsrichtigen Verhaltens, d.h. der Aufklärungspflichtige muss beweisen, dass der Anleger die Kapitalanlage auch bei richtiger Aufklärung erworben, er also den unterlassenen Hinweis unbeachtet gelassen hätte (vgl. BGH, Urt. v. 09.02.2006, III ZR 20/05, zitiert nach juris, Rn. 23, 24; OLG Celle, VersR 2003, 61, 65; OLG Oldenburg, Urt. v. 24.09.2008, 3 U 54/07, Rn. 105).

    b) Die Verjährungsfrist beträgt daher gem. §§ 195, 199 BGB drei Jahre ab dem Schluss des Jahres der Kenntniserlangung von der Pflichtverletzung (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 20.10.2009, 14 U 98/08, Rn. 91; OLG Oldenburg, Urt. v. 24.09.2008, 3 U 54/07, Rn. 107; Saarländisches OLG, Urt. v. 21.08.2008, 8 U 289/07, 39 ff; jeweils zitiert nach juris).

  • OLG Naumburg, 01.02.2012 - 5 U 187/11

    Schadensersatzanspruch wegen falscher Anlageberatung: Verharmlosende Information

    Dies stellt keine hinreichend klare, sondern eine im Hinblick auf die spezifischen Risiken eines Filmfonds irreführende und verharmlosende Information über das Risiko eines Totalverlusts dar (vgl. BGH, Urt. v. 06.03.2008, III ZR 298/05, Rn. 9, 10, 22, zitiert nach juris; Urt. v. 20.12.2007, II ZR 23-27/07 und 61/07; OLG München, Urt. v. 18.07.2007, 20 U 2052/07, Rn. 35; OLG Oldenburg, Urt. v. 24.09.2008, 3 U 54/07, Rn. 89-100; OLG Düsseldorf, Urt. v. 28.11.2008, I-15 U 85/07, 131 ff, jeweils zitiert nach juris; OLG Naumburg, BKR 2010, 215 f; OLG Naumburg, Urt. v. 04.01.2012, 5 U 167/11 ).

    Die Verjährungsfrist beträgt gem. §§ 195, 199 BGB drei Jahre ab dem Schluss des Jahres der Kenntniserlangung von der Pflichtverletzung (vgl. OLG Frankfurt, Urt. v. 20.10.2009, 14 U 98/08, Rn. 91; OLG Oldenburg, Urt. v. 24.09.2008, 3 U 54/07, Rn. 107; Saarländisches OLG, Urt. v. 21.08.2008, 8 U 289/07, 39 ff; jeweils zitiert nach juris) und läuft für jeden einzelnen Beratungsfehler getrennt (BGH, Urt. v. 22.07.2010, III ZR 203/09, Rn. 13, zitiert nach juris).

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