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   OLG Saarbrücken, 06.08.2018 - 5 W 2/18   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2018,32535
OLG Saarbrücken, 06.08.2018 - 5 W 2/18 (https://dejure.org/2018,32535)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 06.08.2018 - 5 W 2/18 (https://dejure.org/2018,32535)
OLG Saarbrücken, Entscheidung vom 06. August 2018 - 5 W 2/18 (https://dejure.org/2018,32535)
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Volltextveröffentlichungen (5)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Entlassung des Testamentsvollstreckers wegen Geschäften im eigenen Interesse

  • Wolters Kluwer (Kurzinformation)

    Entlassung des Testamentsvollstreckers

  • Jurion (Kurzinformation)

    Entlassung des Testamentsvollstreckers

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • FamRZ 2019, 568
 
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Wird zitiert von ... (2)

  • OLG Braunschweig, 08.07.2020 - 3 W 19/20

    Gründung einer Stiftung von Todes Wegen

    Den Antrag auf Entlassung hätte der Nachlasspfleger vor diesem Hintergrund auch schon vor Annahme des Testamentsvollstreckeramtes zu stellen; die Entlassung wäre hier auch vor Erteilung des Testamentsvollstreckerzeugnisses vom Nachlassgericht auszusprechen, damit es bei Vorliegen des offensichtlichen Entlassungsgrundes erst gar nicht zum Amtsbeginn - und damit zur Möglichkeit weiterer pflichtwidriger Verfügungen - kommt (vgl. OLG Saarbrücken, Beschluss vom 6. August 2018 - 5 W 2/18 -, ZEV 2019, S. 29 [33 Rn. 45 f.]; Zimmermann, in: MüKo BGB, 8. Auflage 2020, § 2227, Rn. 3).
  • OLG Saarbrücken, 28.07.2020 - 5 W 26/20

    1. Zur Entlassung eines Testamentsvollstreckers, wenn im Verhältnis zum Erben

    Ein wichtiger Grund setzt nicht notwendig ein Verschulden des Testamentsvollstreckers voraus; er liegt auch dann vor, wenn der Testamentsvollstrecker begründeten Anlass zu der Annahme gegeben hat, dass ein längeres Verbleiben im Amt der Ausführung des Erblasserwillens hinderlich sei oder die Interessen der am Nachlass Beteiligten schädigen oder erheblich gefährden werde (Senat, Beschluss vom 6. August 2018 - 5 W 2/18, ZEV 2019, 29; Beschluss vom 23. Juli 2014 - 5 W 50/14; so auch BayObLGZ 1988, 42; KG, OLGE 37, 258; KGJ 36, A 73; Zimmermann, in: MünchKomm-BGB 8. Aufl., § 2227 Rn. 7).

    Als wichtiger Entlassungsgrund anerkannt ist auch ein nicht auf subjektiven Gefühlsmomenten, sondern auf Tatsachen beruhendes Misstrauen der Erben gegen die Amtsführung des Testamentsvollstreckers, wenn dieser dazu, sei es auch ohne Verschulden, Anlass gegeben hat (vgl. Senat, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 5 W 50/14; Beschluss vom 6. August 2018 - 5 W 2/18, ZEV 2019, 29).

    Dabei ist für eine Entlassung wegen berechtigten Misstrauens ein strenger Maßstab anzulegen; denn die Beteiligten dürfen nicht in die Lage versetzt werden, einen ihnen möglicherweise lästigen Testamentsvollstrecker durch eigenes feindseliges Verhalten oder aus für sich genommen unbedeutendem Anlass aus dem Amt zu drängen (Senat, Beschluss vom 23. Juli 2014 - 5 W 50/14; Beschluss vom 6. August 2018 - 5 W 2/18, ZEV 2019, 29; BayObLG, NJW-RR 2004, 366; OLG München, FamRZ 2008, 2153).

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