Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 09.09.2008 - 1 U 152/07   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,3495
OLG Stuttgart, 09.09.2008 - 1 U 152/07 (https://dejure.org/2008,3495)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 09.09.2008 - 1 U 152/07 (https://dejure.org/2008,3495)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 09. September 2008 - 1 U 152/07 (https://dejure.org/2008,3495)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Krankenhaushaftung: Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch wegen schwerster Schädigungen im Zusammenhang mit dem Geburtsvorgang

  • Justiz Baden-Württemberg

    Krankenhaushaftung: Schadensersatz- und Schmerzensgeldanspruch wegen schwerster Schädigungen im Zusammenhang mit dem Geburtsvorgang

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 253 Abs. 2
    500.000 EUR Schmerzensgeld wegen ärztlichem Behandlungsfehler beim Geburtsvorgang - schwerste hypoxische Hirnschäden

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Höhe eines angemessenen Schmerzensgeldes und Ersatz materieller Schäden wegen schwerster Hirnschäden eines Kindes durch Behandlungsfehler vor und unmittelbar nach der Geburt; Nichtableitung der Wehentätigkeit einer sich in der Gebärwanne befindenden Kreißenden; Auswirkungen einer fehlenden Entnahme von Nabelschnurblut unmittelbar nach der Geburt

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zum Urteil des OLG Stuttgart vom 09.09.2008, Az.: 1 U 152/07 (Schmerzensgeld bei hypoxischen Hirnschäden; Anforderungen an ein Anerkenntnis)" von VorsRiOLG a.D. Lothar Jaeger, original erschienen in: MedR 2010, 116 - 118.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • MDR 2009, 326
  • VersR 2009, 80
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Naumburg, 10.12.2010 - 1 W 57/10

    Schmerzensgeldbemessung: Immaterieller Schaden bei einem mit schwerster

    Bei Schäden dieses Ausmaßes, wie sie auch im Streitfall vorliegen, handelt es sich um eine eigenständige Fallgruppe, bei der die Einbuße der Persönlichkeit bzw. der Wegfall der Basis für ihre Entfaltung durch den Verlust der Empfindungs- und Wahrnehmungsfähigkeit im Vordergrund steht und deshalb auch bei der Bemessung der Entschädigung nach § 253 Abs. 2 BGB einer eigenständigen Bewertung zugeführt werden muss (vgl. BGHZ 120, 1 - 9 zitiert nach juris; BGHZ 138, 388 - 394 zitiert nach juris; OLG Stuttgart VersR 2009, 80 - 81 zitiert nach juris; OLG Hamm VersR 2002, 1163 - 1164; OLG Hamm VersR 2004, 386 - 388 zitiert nach juris; OLG Braunschweig VersR 2004, 924 - 926 zitiert nach juris; OLG München OLGR München 2006, 92 - 94 zitiert nach juris).

    Allein in einem solchen Fall, in dem das Ausmaß an Schäden nicht mehr zu vergrößern ist, ist in der Referenzrechtsprechung bisher ein Schmerzensgeld bis zur Grenze von 500.000,- Euro zugebilligt worden (vgl. hierzu: OLG Hamm VersR 2004, 386 zitiert nach juris; OLG Stuttgart VersR 2009, 80 - 81 zitiert nach juris).

  • OLG Hamm, 14.09.2009 - 3 U 9/08
    Der Senat (vgl. etwa : OLG Hamm, VersR 2002, 1163; 2004, 386) hat - wie auch andere Gerichte (vgl. etwa OLG Köln, VersR 2007, 219; OLG Stuttgart, VersR 2009, 80 und Nachweise bei Strücker-Pitz, VersR 2007, 1466, 1467) - in der jüngeren Vergangenheit für Beeinträchtigungen eines derartigen Ausmaßes angesichts des hohen Wertes, den die Art. 1 und 2 GG der Menschenwürde beimessen, ein Schmerzensgeld i.H.v. 500.000 EUR zuerkannt .
  • LG Aachen, 10.01.2018 - 11 O 314/14

    Schadensersatzanspruch und Zahlungsanspruch eines Kindes auf Schmerzensgeld wegen

    Schmerzensgelder von jeweils 500.000 Euro haben auch das OLG Celle (Urteil v. 22.10.2007 - 1 U 24/06, VersR 2009, 500) und das OLG Stuttgart (Urteil vom 09.09.2008 - 1 U 152/07, VersR 2009, 80) schwerst hirngeschädigt geborenen Kindern zuerkannt.
  • OLG Stuttgart, 12.01.2010 - 1 U 107/09

    Arzthaftung: Schmerzensgeldanspruch des Kindes wegen schwerster hirnorganischer

    a) Der Senat hat bereits im Urteil vom 09.09.2008 (1 U 152/07; VersR 2009, 80) ausgeführt, dass ein Schmerzensgeld von 500.000 EUR in Betracht kommt, wenn die erlittenen Schäden in ihrer Gesamtheit so schwer wiegen, dass sie mit einer nahezu vollständigen Zerstörung der Persönlichkeit verbunden sind und den Bereich der aller schwersten Schädigung tangieren.
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