Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 12.03.2008 - 4 U 58/07   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,4395
OLG Stuttgart, 12.03.2008 - 4 U 58/07 (https://dejure.org/2008,4395)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 12.03.2008 - 4 U 58/07 (https://dejure.org/2008,4395)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 12. März 2008 - 4 U 58/07 (https://dejure.org/2008,4395)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de

    Regressanspruch einer Haftpflichtversicherung: Doppelversicherung bei einer Privat- und einer Betriebshaftpflichtversicherung; Anspruch gegen die Mutter eines Kindes wegen Verletzung der Aufsichtspflicht nach einem Unfall auf einem Verkehrsflughafen

  • Justiz Baden-Württemberg

    Regressanspruch einer Haftpflichtversicherung: Doppelversicherung bei einer Privat- und einer Betriebshaftpflichtversicherung; Anspruch gegen die Mutter eines Kindes wegen Verletzung der Aufsichtspflicht nach einem Unfall auf einem Verkehrsflughafen

  • Judicialis
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    VVG (a.F.) § 59; VVG § 78; BGB § 249; BGB § 254
    Keine Doppelversicherung bei Haftung des Flughafenbetreibers sowie eines Passagiers aus Aufsichtspflichtverletzung

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Haftung einer Mutter wegen der Aufsichtspflichtverletzung eines Unfallverursachers auf einem Flughafengelände bei gleichzeitiger Haftung des Flughafens; Abwägung der Haftungsanteile bei einem durch einer Verletzung der Aufsichtspflicht verursachten Unfall; Erfassung der Mutter von der Betriebshaftpflichtversicherung des Flughafens zusätzlich zu ihrer Haftpflichtversicherung; Bestimmung der Anforderungen an die elterliche Aufsichtspflicht im Einzelfall; Anforderungen an die elterliche Aufsichtspflicht i.S.d. § 832 Abs. 1 S. 2 BGB; Berücksichtigung von individuellen Eigenarten eines Aufsichtsbedürftigen; Anrechnung des Mitverschuldens eines verletzten Dritten; Darlegungslast und Beweislast i.R.d. § 832 BGB

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NZV 2009, 191
  • VersR 2009, 206
 
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Wird zitiert von ... (4)

  • OLG Frankfurt, 13.01.2014 - 1 U 76/13

    Aufsichtspflicht im Freigelände einer Kindertagesstätte (Steine werfende Kinder)

    Der konkrete Aufsichtsanlass bestimmt sich demnach nach zwei Faktoren, nämlich den individuellen Eigenschaften des Aufsichtsbedürftigen und der Schadensgeneigtheit des Umfeldes bzw. der Situation (OLG Stuttgart, Urt. v. 12.03.2008 - 4 U 58/07, NZV 2009, 191 [juris Rn. 49]; Staudinger-Belling, a.a.O., Rn. 69).
  • LG Bonn, 07.11.2014 - 15 O 74/14

    Zahlung von Schadensersatz und Schmerzensgeld wegen Verletzung der obliegenden

    a) Wird die Aufsicht über ein Kind infolge vertraglicher Übernahme oder gesetzlicher Verpflichtung übernommen, bemessen sich Art und Maß der anzuwendenden Sorgfalt in Anlehnung an die zu § 832 Abs. 1 Satz 2 Alt. 1 BGB entwickelten Kriterien vorrangig nach Alter, Eigenart und Charakter des Kindes sowie den Besonderheiten des örtlichen Umfeldes, dem Ausmaß der drohenden Gefahren, der Voraussehbarkeit des schädigenden Verhaltens sowie danach, was dem Aufsichtspflichtigen nach den jeweiligen Verhältnissen zugemutet werden kann (vgl. BGH NJW 1997, 2047 f.; OLG Koblenz vom 21.06.2012 - 1 U 1086/11; OLG Oldenburg NJW-RR 1995, 983; OLG Stuttgart NJOZ 2008, 4701, 4708; OLG Hamm vom 08.02.2013 - I 9 U 202/12; OLG Schleswig NJW-RR 1999, 606, 607).

    Abzustellen ist hiernach darauf, ob der Aufsichtspflichtige in Bezug auf die konkrete Gefahrensituation diejenigen gebotenen und erforderlichen Aufsichtsmaßnahmen ergriffen hat, die ein verständiger Aufsichtspflichtiger nach vernünftigen Anforderungen im konkreten Fall unternehmen würde, um Schädigungen Dritter oder der seiner Aufsicht unterstehenden Person zu verhindern (BGH NJW 1993, 1003; OLG Stuttgart NJOZ 2008, 4701, 4708; OLG Hamm vom 08.02.2013 - I 9 U 202/12).

    Maßgeblich sind insoweit neben den persönlichen Eigenschaften des Aufsichtsbedürftigen insbesondere die Schadensgeneigtheit des Umfeldes bzw. der konkreten Situation (OLG Stuttgart NJOZ 2008, 4701, 4708; OLG Hamm vom 08.02.2013 - I 9 U 202/12).

    Obgleich sich die Ermittlung der im konkreten Fall gebotenen Sorgfalt grundsätzlich an den individuellen Eigenschaften des der Aufsicht Bedürftigen zu orientieren hat, ist bei Fehlen anderweitiger Indizien eine typisierende Betrachtung unter Zugrundelegung von altersentsprechenden Eigenschaften und einem normalem Entwicklungsstand grundsätzlich zulässig (vgl. BGH NJW 1984, 2574, 2575; OLG Stuttgart NJOZ 2008, 4701, 4708).

    Dies gilt grundsätzlich auch dann, wenn das im konkreten Fall betroffene Umfeld keine besonderen Gefahrenquellen bzw. Schadensgeneigtheit erkennen lässt (OLG Stuttgart NJOZ 2008, 4701, 4708).

  • AG Bonn, 01.03.2011 - 104 C 444/10

    Verletzung der Aufsichtspflicht gegenüber einem Kleinkind aufgrund des Entsorgens

    Eine unmittelbare und ununterbrochene Beaufsichtigung des Kindes an Ort und Stelle ist lediglich außerhalb der Wohnung erforderlich, nicht aber innerhalb eines gewohnten und räumlich abgeschlossenen Umfelds (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 12.03.2008 - 4 U 58/07, juris Rn. 65, bzgl. eines Vierjährigen).
  • AG Köln, 15.01.2018 - 142 C 416/17

    Inanspruchnahme einer Versicherungsgesellschaft durch eine andere

    Für die Feststellung, ob Identität vorliegt, ist die jeweilige Risikobeschreibung der Allgemeinen Versicherungsbedingungen (AVB) zu vergleichen (Münchener Kommentar VVG, § 78 Rn. 7, OLG Stuttgart, Urteil vom 12. März 2008, Az.: 4 U 58/07).
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