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   OLG Stuttgart, 15.02.2021 - 7 U 335/20   

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OLG Stuttgart, 15.02.2021 - 7 U 335/20 (https://dejure.org/2021,2609)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 15.02.2021 - 7 U 335/20 (https://dejure.org/2021,2609)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20 (https://dejure.org/2021,2609)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse (3)

  • bld.de (Leitsatz/Kurzinformation)

    Bei der Formulierung "nur die im Folgenden aufgeführten" Krankheiten und Krankheitserreger handelt es sich um einen geschlossenen Katalog

  • stuttgarter-nachrichten.de (Pressemeldung, 18.02.2021)

    Kein Versicherungsschutz für Gastronomen bei Fehlen von Corona im Vertrag

  • duslaw.de (Rechtsprechungsübersicht)

    COVID-19: Versicherungsrechtliche Entscheidungen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW-RR 2021, 701

Corona: Rechtsprechungsübersichten

 
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Wird zitiert von ... (19)

  • OLG Karlsruhe, 30.06.2021 - 12 U 4/21

    Betriebsschließungsversicherung bei Schließung in Folge der Corona-Pandemie

    Ohne den Katalog in § 1 Nr. 2 ZB-BSV läge keine fehlende Bestimmtheit oder Bestimmbarkeit des wesentlichen Vertragsinhalts vor, sondern dieser Katalog gestaltet das Hauptleistungsversprechen lediglich einschränkend aus, indem ein Versicherungsfall nicht bei allen nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtigen Krankheiten und Krankheitserreger vorliegen können soll, sondern nur bei der aufgeführten Auswahl (LG Darmstadt, Urteil vom 10. Februar 2021 - 26 O 296/20, juris Rn. 85; vgl. auch OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, juris Rn. 46).

    Dies ist bei den streitgegenständlichen Versicherungsbedingungen der Beklagten - anders als bei abweichend formulierten Versicherungsbedingungen ohne wiederholte Bezugnahme auf das Infektionsschutzgesetz (vgl. Senat, Urteil vom 30. Juni 2021 - 12 U 11/21, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, juris; LG Bochum, Urteil vom 15. Juli 2020 - 4 O 215/20, juris) - nicht der Fall.

  • OLG Karlsruhe, 30.06.2021 - 12 U 11/21

    Betriebsschließungsversicherung bei Schließung in Folge der Corona-Pandemie

    Aufgrund der Formulierung in der durch Fettdruck hervorgehobenen Überschrift von Ziffer 2 - "Meldepflichtige Krankheiten oder meldepflichtige Krankheitserreger im Sinne dieses Vertrages sind nur die im Folgenden aufgeführten:" - kann der Versicherungsnehmer die anschließende Aufzählung der Krankheiten und Krankheitserreger nur als abschließenden Katalog und damit als Begrenzung des Versicherungsschutzes auf Maßnahmen der Behörde verstehen, die aufgrund dieser Krankheiten und Krankheitserreger getroffen werden (so auch zu identischen Klauseln: OLG Stuttgart, Urteil vom 15.02.2021 - 7 U 335/20, juris Rn. 34 ff.; ebenso zu vergleichbaren Klauseln: LG Bochum, NJW-RR 2020, 1364, 1365; Armbrüster in Prölss/Martin, VVG, 31. Aufl. AVB BS 2002 Rn. 9 Rixecker in Schmidt, COVID-19, Rechtsfragen zur Corona-Krise, 3. Aufl. § 12 Rn. 62; Korff, COVuR 2020, 246 unter V.; Nugel, jurisPR-VersR 10/2020 Anm. 1 unter C).

    Zur Auslegung und Wirksamkeit der streitgegenständlichen Klausel werden in Literatur und Rechtsprechung keine abweichenden Auffassungen vertreten (so auch: OLG Stuttgart, Urteil vom 15.02.2021 - 7 U 335/20, juris Rn. 65).

  • OLG Celle, 01.07.2021 - 8 U 5/21

    Umfang des Versicherungsschutzes in einer Betriebsschließungsversicherung bei

    Eine um Beachtung des Sinnzusammenhangs bemühte Auslegung muss deshalb zu dem Ergebnis gekommen, dass es sich bei der Aufzählung in II Abschnitt A § 1 Nr. 2 AVB BS 2010 um eine abschließende Darstellung der versicherten Risiken handelt (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20).

    Es handelt sich vielmehr um eine Vorschrift des öffentlichen Rechts, die ausschließlich dem Schutz der Bevölkerung vor übertragbaren Krankheiten dient (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20).

  • OLG Celle, 08.07.2021 - 8 U 61/21

    Versicherungsschutzes in einer Betriebsschließungsversicherung für von der

    Eine um Beachtung des Sinnzusammenhangs bemühte Auslegung muss deshalb zu dem Ergebnis kommen, dass es sich bei der Aufzählung in § 1 Nr. 2 AVB um eine abschließende Darstellung der versicherten Risiken handelt (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20).

    Es handelt sich vielmehr um eine Vorschrift des öffentlichen Rechts, die ausschließlich dem Schutz der Bevölkerung vor übertragbaren Krankheiten dient (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20).

  • OLG Köln, 17.06.2021 - 9 U 37/21
    Der Versicherungsschutz ist derselbe, wie er Ende des Jahres 2019 gewesen ist, als es noch keine gesetzgeberischen bzw. behördlichen Maßnahmen aufgrund der "Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)" bzw. aufgrund von SARS-CoV und SARS-CoV-2 gegeben hat (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 18.02.2021 - 7 U 335/20 -, BeckRS 2021, 2001, Rdnr. 36).
  • OLG München, 20.07.2021 - 25 U 5794/20

    Coronavirus, SARS-CoV-2, Versicherungsnehmer, Berufung, Revision, Betreuung,

    ee) Die Auffassung des Senats deckt sich mit der Auffassung der meisten anderen Oberlandesgerichte zu ähnlich formulierten Versicherungsbedingungen (vgl. OLG Hamm, Beschluss vom 15. Juli 2020 - 20 W 21/20, r+s 2020, 506; vom 21. April 2021 - 20 U 17/21, juris; OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, VersR 2021, 580; vom 18. Februar 2021 - 7 U 351/20, r+s 2021, 139; OLG Hamburg, Hinweisbeschluss vom 19. April 2021 - 9 U 44/21, BeckRS 2021, 12308; OLG Schleswig, Urteil vom 10. Mai 2021 - 16 U 25/21, COVuR 2021, 349; OLG Oldenburg, Urteil vom 27. Mai 2021 - 1 U 261/20, BeckRS 2021, 13478; OLG Frankfurt, Beschluss vom 31. Mai 2021 - 3 U 34/21, BeckRS 2021, 15369; OLG Dresden, Urteil vom 8. Juni 2021 - 4 U 61/21, juris; OLG Celle, Urteil vom 1. Juli 2021 - 8 U 5/21, juris).
  • LG Erfurt, 30.06.2021 - 8 O 562/20

    Betriebsschließungsversicherung - Corona

    a) Der durchschnittliche Versicherungsnehmer wird bei einer solchen Gestaltung der Versicherungsbedingungen nicht annehmen können, dass auch die „Coronavirus-Krankheit-2019 (COVID-19)“ bzw. SARS-CoV und SARS-CoV-2 dem von der Beklagten versprochenen Versicherungsschutz im Falle einer Betriebsschließung unterfallen (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, juris; OLG Hamm, Beschluss vom 15. Juli 2020 - 20 W 21/20, juris; Armbrüster in Prölss/Martin, VVG 31. Aufl. AVB BS 2002 Rn. 9; Rixecker in Schmidt, COVID 19 § 11 Rn. 62; Notthoff, r+s 2020, 551, 552).

    d) Anderes ergibt sich für den durchschnittlichen Versicherungsnehmer nicht aus dem für ihn erkennbaren Zweck des Leistungsversprechens des Versicherers (s. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, juris).

    e) Eine solche Auslegung hat bereits das Oberlandesgericht Hamm mit Beschluss vom 15. Juli 2020 - im Falle vergleichbarer Versicherungsbedingungen - in einem Verfahren über eine einstweilige Verfügung vertreten (OLG Hamm, Beschluss vom 15. Juli 2020 - I-20 W 21/20 -, Rn. 4, juris; vgl. auch OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, juris):.

    Der Kläger könnte sich somit nicht auf eine Unwirksamkeit der vertraglichen Regelungen vor dem Hintergrund der §§ 305 ff. BGB berufen (vgl. OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, juris Rn. 43 ff.).

  • OLG Hamm, 21.04.2021 - 20 U 17/21
    Dass die Rechtssache keine grundsätzliche Bedeutung hat und auch sonst eine mündliche Verhandlung nicht geboten ist, beruht auf den Besonderheiten der hier in Rede stehenden Versicherungsbedingungen und den Umständen des Einzelfalls (vgl. dazu allgemein etwa BGH, Beschluss vom 9. März 2016 - IV ZR 308/13, juris; vgl. auch - zur Betriebsschließungsversicherung - OLG Oldenburg, Hinweisbeschluss vom 11. Februar 2021 - 1 U 261/20, BeckRS 2021, 3248; OLG Stuttgart, Urteil vom 15. Februar 2021 - 7 U 335/20, juris-Rn. 65).
  • LG München I, 20.04.2021 - 12 O 15984/20

    Intransparente Regelung in den Bedingungen einer Betriebsschließungsversicherung

    Auch der Begriff "namentlich" spielt für die Auslegung der Versicherungsbedingungen keine Rolle, nachdem es sich um einen Begriff handelt, der ebenso wie der Begriff "meldepflichtig" ersichtlich aus den §§ 6, 7 IfSG übernommen wurde und sich auf die Meldepflicht nach § 9 IfSG bezieht (entgegen LG Hamburg, Urteil vom 26.11.2020, AZ: 332O 190/20, BeckRS 2020, 32814 Rn. 20 f. und OLG Stuttgart, Urteile vom 15.02.2021, AZ: 7 U 335/20 und 7 U 351/20, BeckRS 2021, 2001 bzw. BeckRS 2021, 2002).
  • OLG Stuttgart, 10.06.2021 - 7 U 411/20

    Coronapandemie: Kein Anspruch aus Betriebsschließungsversicherung

    Bei der Bezugnahme auf die "Bedingungen" oder den "Vertrag" (so bei 7 U 335/20, Senatsurteil vom 18.02.2021) handelt es sich nur um eine klarstellende, letztlich überflüssige Formulierung.
  • LG Fulda, 26.05.2021 - 4 O 430/20

    Betriebsschließungsversicherung zahlt nicht für coronabedingte Schließungen

  • LG München II, 09.04.2021 - 10 O 1781/20

    Keine bedingungsgemäße Deckung für coronabedingte Gastronomieschließungen

  • LG München II, 12.03.2021 - 10 O 4155/20

    Kein Deckungsschutz aus Betriebsschließungsversicherung in der Corona-Pandemie

  • LG München II, 12.03.2021 - 10 O 3166/20

    Corona-Pandemie: Keine Ansprüche aus Betriebsschließungsversicherung

  • LG München II, 12.03.2021 - 10 O 2676/20

    Corona-Pandemie: Keine Ansprüche aus Betriebsschließungsversicherung

  • LG München II, 12.03.2021 - 10 O 2866/20

    Corona-Pandemie: Keine Ansprüche aus Betriebsschließungsversicherung

  • LG München I, 26.03.2021 - 25 O 7840/20

    Leistungen aus Betriebsschließungsversicherung nach behördlicher Maßnahme wegen

  • LG München II, 26.03.2021 - 10 O 1813/20

    Kein Versicherungsschutz für Betriebsschließungen aufgrund der Corona-Pandemie

  • LG Aschaffenburg, 02.03.2021 - 61 O 178/20

    Coronavirus, SARS-CoV-2, Leistungen, Untersagung, Versicherungsfall,

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