Rechtsprechung
   OLG Stuttgart, 24.02.2010 - 9 U 58/09   

Volltextveröffentlichungen (9)

  • openjur.de

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Verletzung der Pflicht zur Aufklärung über verdeckte Rückvergütungen; Ursächlichkeit des Beratungsfehlers für die Anlageentscheidung; Berechnung des Schadens; Beginn der Verjährungsfrist bei mehreren Beratungsfehlern

  • Justiz Baden-Württemberg

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Verletzung der Pflicht zur Aufklärung über verdeckte Rückvergütungen; Ursächlichkeit des Beratungsfehlers für die Anlageentscheidung; Berechnung des Schadens; Beginn der Verjährungsfrist bei mehreren Beratungsfehlern

  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Kurzanmerkung)

    Rückvergütungen ("Kick-Backs") bei Immobilienfonds

  • WM Zeitschrift für Wirtschafts- und Bankrecht(Abodienst; oder: Einzelerwerb Volltext 11,50 €)

    Zur Haftung wegen fehlerhafter Anlageberatung beim Erwerb eines geschlossenen Immobilienfonds (hier: keine mündliche Ergänzung der unzulänglichen Prospekthinweise über die Vermittlungsprovision)

  • sfa-verein.de PDF
  • FIS Money Advice (Volltext/Auszüge)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 280 Abs. 1
    Umfang der Aufklärungspflichten einer als Anlageberaterin oder -vermittlerin tätigen Bank hinsichtlich der Höhe der von der Fondsgesellschaft erhaltenen Rückvergütungen

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Umfang der Aufklärungspflichten einer als Anlageberaterin oder Anlagevermittlerin tätigen Bank hinsichtlich der Höhe der von der Fondsgesellschaft erhaltenen Rückvergütungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Verschwiegene Kickback-Zahlungen beim Vertrieb geschlossener Immobilienfonds

  • zbb-online.com (Leitsatz)

    BGB § 280 Abs. 1
    Zur Haftung wegen fehlerhafter Anlageberatung beim Erwerb eines geschlossenen Immobilienfonds

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Unzulängliche Prospekte verpflichten Berater zur weiteren Aufklärung

  • Verbraucherzentrale Bundesverband (Kurzinformation)

    Unzulängliche Prospekte verpflichten Berater zur weiteren Aufklärung

  • ra-hahn-mcl.de (Nichtamtliche Pressemitteilung)

    Rückvergütung bei DG-Fonds 34 verheimlicht: Bank zu Schadensersatz verurteilt

  • anwalt.de (Kurzinformation)

    Rückvergütung bei DG-Fonds 34 verheimlicht: Bank zu Schadensersatz verurteilt

Besprechungen u.ä. (2)

  • nomos.de PDF, S. 34 (Volltext und Kurzanmerkung)

    Rückvergütungen ("Kick-Backs") bei Immobilienfonds

  • kanzlei-klumpe.de PDF, S. 8 (Entscheidungsbesprechung)

    Auch OLG Stuttgart bejaht die Beraterhaftung der Bank wegen Nichtoffenlegung der Vermittlungsprovision

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • WM 2010, 844



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Wird zitiert von ... (14)  

  • BGH, 29.06.2010 - XI ZR 308/09  

    Kreditinstitute haben Pflicht zur Aufklärung über sogenannte Rückvergütungen

    Ihr Rechtsirrtum war damit nicht entschuldbar (ebenso OLG Celle, WM 2009, 1794, 1796; OLG Frankfurt am Main, NZG 2010, 510; OLG Karlsruhe, NZG 2009, 1155, 1157; OLG München, WM 2010, 836, 837 f.; OLG Naumburg, BKR 2010, 215, 217 f.; OLG Stuttgart, WM 2009, 2312, 2316 ff. und WM 2010, 844, 846; Palandt/Grüneberg, BGB, 69. Aufl., § 276 Rn. 22; Nobbe, WuB I G 1.-5.10 m.w.N.; Theewen, EWiR 2009, 701, 702; a.A. OLG Dresden, WM 2009, 1689, 1691 f., aufgehoben durch Anerkenntnisurteil des Senats vom 16. März 2010 - XI ZR 258/09; OLG Oldenburg, BB 2009, 2390, 2391 f., aufgehoben durch Anerkenntnisurteil des Senats vom 23. Februar 2010 - XI ZR 286/09; Edelmann, BB 2010, 1163, 1170; Grys/Geist, BKR 2009, 127, 128 f.; Harnos, BKR 2009, 316, 319 f.; Herresthal, ZBB 2009, 348, 354 ff., die allerdings alle fälschlich auf die Rechtsprechung zur Aufklärungspflicht über Innenprovisionen abstellen; Casper, ZIP 2009, 2409, 2413; Veil, WM 2009, 2193, 2195 ff.; Mülbert/Wilhelm, WM 2009, 2241, 2249; Mülbert, WuB I G 1.-10.09 unter 2.; die von Casper, ZIP 2009, 2409, 2414 Fn. 50 zur Stütze seiner Ansicht zitierten Aufsätze von Wagner, WM 1998, 694, 697 f. und Loritz, WM 2000, 1831, 1835 sind nicht einschlägig, weil sie nur die Aufklärungspflicht über Innenprovisionen behandeln).
  • BGH, 03.06.2014 - XI ZR 147/12  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Stichtagsregelung hinsichtlich der

    Sämtliche von der beratenden Bank empfangenen Provisionen stellten, unabhängig von ihrer Herkunft, daher aufklärungspflichtige Rückvergütungen dar (OLG Düsseldorf, Urteil vom 21. Januar 2010 - I-6 U 61/09, juris Rn. 73 ff.; OLG Dresden, WM 2009, 1689, 1691; OLG Hamm, Urteile vom 25. November 2009 - 31 U 70/09, juris Rn. 51 und vom 25. Januar 2010 - 31 U 128/09, juris Rn. 54; OLG Stuttgart, WM 2010, 844, 845 f., WM 2011, 356, 358 und WM 2011, 360, 361 f. sowie Urteil vom 28. Juli 2010 - 9 U 182/09, juris Rn. 34; Jooß, WM 2011, 1260, 1264; Maier, VuR 2011, 297 f.; im Ausgangspunkt auch Habersack, WM 2010, 1245, 1252 f.).
  • OLG Stuttgart, 30.11.2010 - 6 U 2/10  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht über Rückvergütungen;

    Dies gilt nicht nur im Anwendungsbereich des WpHG (BGH v. 19.12.2006 - XI ZR 56/05, NJW 2007, 1876 Tz. 23; v. 20.1.2009 - XI ZR 510/07, NJW 2009, 1416, Tz. 12, 13; v. 27.10.2009 - XI ZR 338/08, WM 2009, 2306, Tz. 31; OLG Stuttgart, v. 6.10.2009 - 6 U 126/09, WM 2009, 2312, Tz. 30; v. 29.10.2010 - 6 U 208/09; v. 24.2.2010 - 9 U 58/09, WM 2010, 844, Tz. 36).

    Die Vergütung ist deshalb ungeachtet des Zahlungsweges der Einlagesumme und auch unabhängig davon offen zu legen, ob sie aus gesondert erhobenen Aufschlägen, aus Verwaltungskosten oder aus der Einlage des Anlegers bestritten wird (so auch OLG Stuttgart v. 29.10.2010 - 6 U 208/09, aaO; v. 24.2.2010 - 9 U 58/09, aaO, Tz. 39; v. 28.7.2010 - 9 U 182/09, bisher nicht veröffentlicht).

    Dies entspricht der bisherigen Rechtsprechung des Senats (Urteil vom 6.10.2009 - 6 U 126/09, aaO, Tz. 57; so auch OLG Stuttgart v. 24.2.2010, aaO, Tz. 40-46; OLG Karlsruhe v. 7.5.2010 - 17 U 88/09, juris, Tz. 42, 43).

  • OLG Karlsruhe, 21.12.2011 - 17 U 259/10  

    Schadenersatzanspruch eines Kapitalanlegers: Rechtskraftwirkung eines

    Dem hat sich die obergerichtliche Rechtsprechung zur Frage der Hemmung bzw. Unterbrechung der Verjährung von Schadensersatzansprüchen gegenüber Anlageberatern angeschlossen (OLG München, Urteil vom 07.02.2008 - 19 U 3041/07 Rn. 100; OLG Stuttgart, Urteil vom 15.07.2009 - 9 U 164/07 Rn. 37; Urteil vom 24.02.2010 - 9 U 58/09 Rn. 58; vgl. bereits OLG Düsseldorf Urteil vom 07.07.2006 - I 22 U 89/09 Rn. 101).

    Das ist so offenkundig, dass es keiner höchstrichterlichen Entscheidung mehr (vgl. bereits RG JW 1905, 118) bedurfte (so zutreffend OLG Stuttgart, Urteil vom 24.02.2010 - 9 U 58/09 Rn. 48; OLG Stuttgart, Urteil vom 16.03.2011 - 9 U 129/10, ZIP 2011, 803 Rn. 20 ff.).

  • OLG Stuttgart, 29.10.2010 - 6 U 208/09  

    Kapitalanlageberatung: Pflicht zur Offenlegung der von einer Fondsgesellschaft

    Die Vergütung ist deshalb ungeachtet des Zahlungsweges und unabhängig davon offen zu legen ist, ob sie aus gesondert erhobenen Aufschlägen oder aus der Einlage des Anlegers bestritten wird (so auch OLG Stuttgart v. 24.2.2010 - 9 U 58/09, v. 28.7.2010 - 9 U 182/09).

    Allgemeine Angaben im Prospekt zur Höhe der Vertriebskosten reichen deshalb nicht aus (so auch OLG Stuttgart v. 24.2.2010 - 9 U 58/09; OLG Karlsruhe v. 7.5.2010 - 17 U 88/09).

  • OLG Stuttgart, 20.04.2011 - 9 U 41/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflicht über verdeckte

    Diese Auffassung teilt der Senat nicht (Urt. v. 24.02.2010, 9 U 58/09, Rn. 39, zit.n.juris; so auch OLG Stuttgart, Urt. v. 29.10.2010, 6 U 208/09).

    Dies entspricht auch der bisherigen Rechtsprechung des Senats (Urt. v. 24.02.2010, 9 U 58/09).

  • OLG Köln, 04.09.2012 - 24 U 65/11  

    Anforderungen an die Berufungsbegründung; Aufklärungspflichten der

    Danach können die verschiedenen in Betracht kommenden Pflichtverletzungen eines Anlageberaters, soweit sie einen je eigenen, abgrenzbaren Lebenssachverhalt betreffen, auch nur als (zumindest) abgrenzbare Teile des Streitgegenstandes angesehen werden, hinsichtlich derer jeweils auch die Zulässigkeit der Berufung in Bezug auf eine ausreichende und rechtzeitige Berufungsbegründung je für sich beurteilt werden muss (für die Annahme je eigener Streitgegenstände OLG Stuttgart, WM 2010, 844 ff., juris Rn58).
  • OLG Stuttgart, 28.07.2010 - 9 U 182/09  

    Kapitalanlageberatung einer Bank über die Beteiligung an einem geschlossenen

    Nach Auffassung des Senats lässt der Begriff der "Eigenkapitalbeschaffungskosten" dies nicht in der gebotenen Deutlichkeit erkennen (Senat, Urteil vom 15.07.2009, 9 U 164/07, EWiR 2009, 633; Urt. v. 12.08.2009, 9 U 21/09; Urt. v. 24.02.2010, 9 U 58/09, WM 2010, 844 ; so auch Koch, BKR 2010, 177 (182) m.w.N.).
  • OLG Bamberg, 20.10.2010 - 3 U 98/09  

    Bankenhaftung bei Kapitalanlageberatung: Ausreichende Aufklärung bei Ausweisung

    Insoweit stützt sich der Kläger vor allem auf die in vergleichbaren Fällen ergangenen Entscheidungen des OLG Stuttgart vom 24.02.2010, Az. 9 U 58/09, (= WM 2010, 844) und OLG Celle 10.03.2010, Az. 3 U 225/09.
  • OLG Köln, 08.12.2011 - 24 U 94/11  

    Umfang der Aufklärungspflicht der anlageberatenden Bank bei Vermittlung einer

    Danach können die verschiedenen in Betracht kommenden Pflichtverletzungen eines Anlageberaters, soweit sie einen je eigenen, abgrenzbaren Lebenssachverhalt betreffen, auch nur als (zumindest) abgrenzbare Teile des Streitgegenstandes angesehen werden, hinsichtlich derer jeweils auch die Zulässigkeit der Berufung in Bezug auf eine ausreichende und rechtzeitige Berufungsbegründung je für sich beurteilt werden muss (für die Annahme je eigener Streitgegenstände OLG Stuttgart, WM 2010, 844 ff., juris Rn58).
  • OLG Köln, 20.12.2012 - 24 U 52/12  

    Haftung eines Treuhandgesellschafters für die Erbringung der Leistungen einer

  • OLG Köln, 07.12.2010 - 24 U 51/10  
  • OLG München, 28.02.2011 - 19 U 3698/10  

    Haftung bei Kapitalanlageberatung: Aufklärungspflicht bei Beratung anhand eines

  • LG Heilbronn, 28.10.2010 - 6 O 321/10  

    Bankenhaftung bei Anlageberatung: Aufklärungspflicht über verdeckte

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