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   OLG Stuttgart, 26.05.2003 - 5 U 160/02   

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https://dejure.org/2003,6041
OLG Stuttgart, 26.05.2003 - 5 U 160/02 (https://dejure.org/2003,6041)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 26.05.2003 - 5 U 160/02 (https://dejure.org/2003,6041)
OLG Stuttgart, Entscheidung vom 26. Mai 2003 - 5 U 160/02 (https://dejure.org/2003,6041)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Justiz Baden-Württemberg

    Haftung des GmbH-Geschäftsführers: Geltung einer dienstvertraglichen Ausschlussfrist für gesetzliche Schadenersatzansprüche

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Oberlandesgericht Stuttgart (Pressemitteilung)

    Schadenersatzklage der Abfallverwertungsgesellschaft des Landkreises Ludwigsburg (AVL GmbH) gegen deren früheren Geschäftsführer Klaus Marbach in der Berufungsinstanz abgewiesen

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Schadensersatzansprüche einer Abfallverwertungsgesellschaft mbH gegen den früheren Geschäftsführer; Verstoß gegen die Pflichten eines sorgfältigen Geschäftsmannes durch Tätigen einer Millioneninvestition in einer kritischen Phase eines geplanten Projekts; Handeln des ...

  • gesellschaftsrechtskanzlei.com (Leitsatz/Kurzinformation)

    GmbHG §§ 30, 31
    Darlegungs- und Beweislast, Geschäftsleiterpflichten, Haftung 43 GmbHG, Innenhaftung, Pflichtverletzung nach 43 Abs. 2 GmbHG, Sachverständiger, Sorgfalt eines ordentlichen Geschäftsmanns

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Leitsatz)

    GmbHG § 43 Abs. 2; BAT § 70
    Ausschlussfrist für die Geltendmachung von Schadensersatzansprüchen gegen Geschäftsführer einer GmbH

Besprechungen u.ä.

  • ewir-online.de(Leitsatz frei, Besprechungstext 3,90 €) (Entscheidungsbesprechung)

    GmbHG § 43 Abs. 2; BAT § 70
    Geltung einer tariflichen Ausschlussfrist auch für Schadensersatzansprüche der GmbH gegen Geschäftsführer bei Klausel zur ergänzenden Geltung eines Tarifvertrags

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OLG Hamm, 12.09.2016 - 8 U 25/16

    Wirksamkeit einer Verfallklausel in einem individualvertraglich ausgehandelten

    Hiervon ist insbesondere auszugehen, wenn der Vertrag sich nicht auf die Regelung der persönlichen Stellung des Geschäftsführers als einer zur Erbringung höherer Dienste verpflichteten Person beschränkt, sondern auch dem Organverhältnis zuzuordnende Regelungen enthält (BGH NJW 2002, 3777 ff.; OLG Stuttgart GmbHR 2003, 835 ff.).

    Die Frage der Abdingbarkeit des § 43 Abs. 2 GmbHG durch vertragliche Vereinbarungen wird überwiegend anerkannt (BGH, NJW 2002, 3777, Rdnr. 12; NZG 2008, 314; OLG Stuttgart, GmbHR 2003, 835 ff.; Baumbach/Hueck/Zöllner/Noack, GmbHG, § 43 Rdnr. 46; Lutter/Hommelhoff/Kleindiek, GmbHG, § 43 Rdnr. 64 f.; Scholz/Schneider § 43 GmbHG Rdnr. 264; alle m. w. N.).

    Die Abkürzung der Frist, binnen derer ein Ersatzanspruch geltend gemacht werden muss, ist nur eine andere Form dieser Beschränkungs- und Verzichtsmöglichkeiten (BGH, NJW 2002, 3777 ff; OLG Stuttgart, GmbHR 2003, 835, Rdnr. 40).

    Eine analoge Anwendung dieser Vorschrift kommt nicht in Betracht, da wegen der spezifischen Besonderheiten im Aktienrecht eine vergleichbare Interessenlage zum GmbH-Recht nicht gegeben ist (vgl. BGH, GmbHR 2003, 712 (713); OLG Stuttgart, GmbHR 2003, 835 (837); Lutter/Hommelhoff/Kleindiek, GmbHG, § 43 GmbHG, Rdnr. 65; Scholz/Schneider, GmbHG, § 43 Rdnr. 264).

    Dies setzt voraus, dass der Gläubiger Kenntnis von den anspruchsbegründenden Tatsachen hat (ähnlich wie in § 199 Abs. 1 Nr. 2, Alt. 1 BGB); eine Kenntnis von allen Einzelheiten zur Schadenshöhe ist nicht erforderlich (vgl. BGH, NZG 2008, 314 ff.; OLG Stuttgart, GmbHR 2003, 835 ff.).

  • OLG Stuttgart, 27.09.2006 - 4 U 74/06

    Verfahrensrecht; Haftung des Geschäftsführers bzw. geschäftsführenden

    Für den Geschäftsführer einer GmbH hat das OLG Stuttgart bereits entschieden, dass sich der Haftungsaufschluss des § 70 BAT, wenn die Parteien diese Regelung uneingeschränkt in den Anstellungsvertrag übernommen haben, nicht nur auf Ansprüche aus dem Anstellungsvertrag erstreckt, sondern auch auf die Ansprüche aus der Organhaftung nach § 43 GmbHG (GmbHR 2003, 835 [Juris Rz. 39 - 41]).

    Beweisbelastet hierfür ist - wie das Landgericht richtig ausführt - die Klägerin, da die rechtzeitige Geltendmachung nach der Regelung des § 51 Abs. 2 AVR als anspruchsbegründende Voraussetzung ausgestaltet ist (ebenso zu § 70 Abs. 1 BAT: OLG Stuttgart GmbHR 2003, 835 [Juris-Rz. 46]; LAG Hamm, 17 Sa 611/00; zur materiell-rechtlichen Ausschlussfrist des § 626 Abs. 2 BGB: BGH WM 1984, 1187; BAG DB 1972, 2119; DB 1972, 2406).

    Dies ist dann der Fall, wenn der Gläubiger in der Lage ist, sich den erforderlichen Überblick ohne schuldhaftes Zögern zu verschaffen und seine Forderungen wenigstens annähernd zu beziffern (BAG AP Nr. 71 zu § 4 TVG Ausschlussfristen; AP Nr. 85 zu § 4 TVG Ausschlussfristen [Juris-Rz. 10]; für die Haftung des GmbH-Geschäftsführers: OLG Stuttgart, GmbHR 2003, 835 [Juris-Rz. 44]).

  • LAG Düsseldorf, 14.04.2004 - 12 Sa 177/04

    Ausschlussfrist, unzulässige Rechtsausübung

    Es ist daher anerkannt, dass Verfallklauseln auch Ansprüche aus pflichtwidrigem Verhalten, insbesondere aus positiver Forderungsverletzung (BAG, Urteil vom 16.03.1995, 8 AZR 58/92, AP Nr. 128 zu § 4 TVG Ausschlussfristen) oder aus unerlaubter Handlung erfassen (BAG, Urteil vom 15.11.2001, 8 AZR 95/01, AP Nr. 121 zu § 611 BGB Haftung des Arbeitnehmers, Urteil vom 26.04.1990, 8 AZR 153/89, ZTR 1991, 26, Urteil vom 27.04.1995, 8 AZR 582/94, ZTR 1995, 520, zu B I 1, Urteil vom 26.04.1990, 8 AZR 153/89, ZTR 1991, 26 f., Urteil vom 05.03.1981, 3 AZR 559/78, AP Nr. 9 zu § 70 BAT, Urteil vom 22.02.1972, 1 AZR 244/71, AP Nr. 3 zu § 70 BAT, Urteil vom 08.02.1972, 1 AZR 221/71, AP Nr. 49 zu § 4 TVG Ausschlussfristen, Urteil vom 30.09.1970, 1 AZR 535/69, AP Nr. 2 zu § 70 BAT; vgl. Urteil vom 26.05.1981, 3 AZR 269/78, AP Nr. 71 zu § 4 TVG Ausschlussfristen, OLG Stuttgart, Urteil vom 26.05.2003, GmbHR 2003, 835).
  • LG Essen, 28.01.2016 - 43 O 103/13

    Schadenersatzbegehren gegenüber einem Geschäftsführer einer GmbH wegen der

    Ungeachtet der obigen Ausführungen erfassen typische Ausschlussklauseln für "Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis", für "alle beiderseitigen Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis" oder für "Ansprüche, die mit dem Arbeitsverhältnis in Verbindung stehen" auch in Arbeitsverträgen nicht nur tarifliche, sondern auch vertragliche und gesetzliche Ansprüche der Arbeitsvertragsparteien (MünchKomm/Müller-Glöge, BGB, 6. Aufl., § 611, Rn. 1158; s.a. OLG Stuttgart GmbHR 2003, 835ff., Rn. 41 für eine Klausel, die u.a. auf § 70 BAT ("Ansprüche aus dem Arbeitsverhältnis verfallen, wenn sie nicht innerhalb einer Ausschlussfrist von sechs Monaten nach Fälligkeit vom Angestellten oder vom Arbeitgeber schriftlich geltend gemacht werden [...]." Bezug nimmt).

    Das setzt lediglich voraus, dass der Gläubiger Kenntnis von den anspruchsbegründenden Tatsachen hat; eine Kenntnis von allen Einzelheiten zur Schadenshöhe ist nicht erforderlich (BGH NZG 2008, 314ff., Rn. 12; OLG Stuttgart GmbHR 2003, 835ff., Rn. 44).

  • LG Kaiserslautern, 13.08.2004 - 3 O 151/04

    Unwirksame Vereinbarung eines Haftungsausschlusses im Arbeitsvertrag durch

    Die zulässige Klage ist unbegründet, da deren Begründung nicht schlüssig vorgetragen (zur Darlegungslast hinsichtlich der u. angesprochenen fehlenden Beschlussfassung in Ansehung von § 46 Nr. 8 GmbHG vgl. u. a. Scholz-Schmidt Kommentar zum GmbH-Gesetz II 8. A. § 46 Rn. 159 m. N.) ist, auch wenn berücksichtigt wird, dass die im Dienstvertrag eines GmbH-Geschäftsführers durch Bezugnahme auf einen Tarifvertrag vereinbarte Ausschlussfrist des § 70 BAT auch für Schadensersatzansprüche nach § 43 Abs. 2 GmbHG gilt (vgl. u. a. OLG Stuttgart GmbHR 2003, 835 ff.).
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