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   OVG Berlin-Brandenburg, 09.09.2005 - 11 S 13.05   

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https://dejure.org/2005,16587
OVG Berlin-Brandenburg, 09.09.2005 - 11 S 13.05 (https://dejure.org/2005,16587)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 09.09.2005 - 11 S 13.05 (https://dejure.org/2005,16587)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 09. September 2005 - 11 S 13.05 (https://dejure.org/2005,16587)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • Judicialis
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ordnungsverfügung zur Sanierung einer Grundwasserkontamination im Abstrom eines ehemaligen Kasernengeländes; Begriff des "Inhabers der tatsächlichen Gewalt" i.S.v. § 4 Abs. 3 Bundes-Bodenschutzgesetz (BBodSchG); Möglichkeit der Heranziehung eines Insolvenzverwalters als ...

  • Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz

    Anforderungen an die Begründung im Fall der Anordnung der sofortigen Vollziehung und Maßstab im verwaltungsgerichtlichen Eilverfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OLG Karlsruhe, 29.12.2016 - 12 U 14/16

    Bodenschutzrecht: Sanierungsbedürfnis bei Einfließen schadstoffbelasteten

    Im Rahmen des § 4 Abs. 3 BBodSchG bleibt der Grundstückseigentümer, von dessen Boden aus Schadstoffe ins Grundwasser gelangt sind, auch dann sanierungspflichtig, wenn die Schadstofffahne sich aus dem räumlichen Bereich seines Grundstücks entfernt hat (Anschluss OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 09.09.2005 - 11 S 13.05, juris; Ablehnung OLG Düsseldorf, Urt. v. 11.12.2013 - 18 U 95/11, juris).

    Da es hier um eine Verunreinigung des Grundwassers geht, bestimmen sich die maßgeblichen Grenzwerte nicht nach Bodenschutz-, sondern nach Wasserrecht (vgl. VG Cottbus NuR 2005, 199; OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 09.09.2005 - 11 S 13.05, juris Rn. 50; Versteyl/Sondermann, BBodSchG, 2. Aufl., § 4 Rn. 79).

    Dort bleibt nach überwiegender Auffassung, der sich der Senat anschließt, der Grundstückseigentümer, von dessen Boden aus Schadstoffe ins Grundwasser gelangt sind, auch dann sanierungspflichtig, wenn die Schadstofffahne sich aus dem räumlichen Bereich seines Grundstücks entfernt hat, dazu also in keinem räumlichen Zusammenhang mehr steht und auch die Bodenkontamination auf dem Ausgangsgrundstück mittlerweile beseitigt ist, die ursprüngliche Störung also nicht mehr fortdauert (OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 09.09.2005 - 11 S 13.05, juris Rn. 55 f.; VG Darmstadt, Urt. v. 30.10.2013 - 6 K 1717.11, juris Rn. 40; Schäling, Grenzen der Sanierungsverantwortlichkeit nach dem BBodSchG, S. 231; Sanden, ZfW 2012, 124, 134 ff.; Landegg/Vogg/Wüterich, BBodSchG, § 4 Rn. 94 ff., je mwN.; a.A. OLG Düsseldorf, Urt. v. 11.12.2013 - 18 U 95/11, juris Rn. 283 f.; VG Leipzig, Beschl. v. 11.09.2006 - 6 K 117/06, juris Rn. 44 ff.; Troidl, NVwZ 2010, 154, 158 f., je mwN.).

    Ob das BBodSchG auch dann Anwendung finden kann, wenn bereits zum Zeitpunkt seines In-Kraft-Tretens im betroffenen Grundstück keine schädlichen Bodenveränderungen oder Altlasten mehr vorhanden waren und der Schadstoffeintrag vom Boden in das Grundwasser beendet war (vgl. dazu OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 09.09.2005 - 11 S 13.05, juris Rn. 50 mwN.), kann dahinstehen.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.11.2007 - 11 B 14.05

    Zur Sanierungspflicht von Grundwasserkontaminationen im Bereich des Wasserwerks

    Auf die Beschwerde der Klägerin hin ordnete der Senat mit Beschluss vom 9. September 2005 (11 S 13.05) die Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung ihrer Klage auch hinsichtlich der Ziffern 1, 2 und 6 der Sanierungsverfügung an.

    Auch insoweit wird auf die diesbezüglichen Ausführungen des Verwaltungsgerichts (S. 19 ff., 21 des Urteils) verwiesen, die der Senat sich zu Eigen macht, sowie auf die ergänzenden Ausführungen im Beschluss des Senats vom 9. September 2005 (- 11 S 13.05 -, S. 21 f.).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 23.08.2013 - 11 S 13.13

    Beschwerde; Eilrechtsschutz gegen erteilte Genehmigung von Windkraftanlagen;

    Das zuständige Gericht ist im Rahmen des § 80 Abs. 5 VwGO - anders als die Antragsteller wohl meinen - nicht auf deren Überprüfung beschränkt (st. Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 23. März 2007 - 11 S 13.07 -, n.v., vom 27. März 2006 - 11 S 49.05 -, n.v., und vom 9. September 2005 - 11 S 13.05 -, zit. nach juris; OVG Brandenburg, Beschluss vom 29. November 2004 - 4 B 107.04 -, zit. nach juris; Beschluss vom 14. Oktober 2004 - 4 B 228.04 -, ZfB 2005, 20 ff.).
  • VG Augsburg, 09.10.2009 - Au 6 S 09.1489

    Abfallrecht; einstweiliger Rechtsschutz eines Dritten gegen vorzeitigen

    Auf die materielle Richtigkeit dieser Begründung kommt es an dieser Stelle nicht an, da das Gericht insofern eine eigene Abwägungsentscheidung zu treffen hat (s.a. BayVGH vom 15. August 2008, Az. 19 CS 08.1471, OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 09. September 2005, Az. 11 S 13.05; zitiert nach juris).Entscheidend ist allein, dass die gegebene Begründung erkennen lässt, dass sich der Antragsgegner des Ausnahmecharakters der sofortigen Vollziehung bewusst war und dennoch aufgrund konkreter Erwägungen zum Einzelfall ein besonderes Interesse an der sofortigen Vollziehung bejaht hat.
  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.05.2011 - 11 S 20.11

    Keine Sperrung des Mauerwegs am Westufer des Groß Glienicker Sees durch

    Für die Frage der ordnungsgemäßen Begründung gemäß § 80 Abs. 3 Satz 1 VwGO kommt es nicht bereits darauf an, ob die Annahme eines Überwiegens des sofortigen Vollzugsinteresses aus den angegebenen Gründen - auf deren Überprüfung der Senat nicht beschränkt ist - bereits voll zu überzeugen vermag (st. Rspr. des Senats, vgl. Beschlüsse vom 23. März 2007 - 11 S 13.07 -, n.v., vom 27. März 2006 - 11 S 49.05 -, n.v., und vom 9. September 2005 - 11 S 13.05 -, zit. nach juris; OVG Brandenburg, Beschluss vom 29. November 2004 - 4 B 107.04 -, zit. nach juris; Beschluss vom 14. Oktober 2004 - 4 B 228.04 -, ZfB 2005, 20 ff.).
  • VG Arnsberg, 20.03.2013 - 8 L 978/12

    Begriff der Unzuverlässigkeit i.S.d. Wirtschaftsverwaltungsrechts; Aufstellen von

    Bei seiner Entscheidung ist es nämlich nicht an die von der Behörde angestellten Überlegungen gebunden, sondern es trifft in Würdigung aller einschlägigen Gesichtspunkte eine eigene Ermessensentscheidung, vgl. hierzu Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen(OVG NRW), Beschluss vom 5. Juli 1994 - 18 B 1171/94 -, Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter (NWVBl) 1994, S. 424; ebenso Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 9. September 2005 - 11 S 13.05 -, zitiert nach Juris, dort Rdnr. 42.
  • VG Arnsberg, 29.03.2015 - 8 L 469/15

    Tierschutzbehördliche Anordnung der Veräußerung von Pferden durch Versteigerung;

    Denn bei seiner Entscheidung ist es nicht an die von der Behörde angestellten Überlegungen gebunden, sondern es trifft in Würdigung aller einschlägigen Gesichtspunkte eine eigene Ermessensentscheidung, vgl. hierzu Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen(OVG NRW), Beschluss vom 5. Juli 1994 - 18 B 1171/94 -,Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter (NWVBl) 1994, S. 424;ebenso Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschlussvom 9. September 2005 - 11 S 13.05 -, zitiert nach Juris, dort Rdnr. 42.
  • VG Arnsberg, 20.03.2013 - 8 L 916/12

    Gemeinnützige Sammlungen

    Bei seiner Entscheidung ist es nämlich nicht an die von der Behörde angestellten Überlegungen gebunden, sondern es trifft in Würdigung aller einschlägigen Gesichtspunkte eine eigene Ermessensentscheidung, vgl. hierzu Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen(OVG NRW), Beschluss vom 5. Juli 1994 - 18 B 1171/94 -, Nordrhein-Westfälische Verwaltungsblätter (NWVBl) 1994, S. 424; ebenso Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 9. September 2005 - 11 S 13.05 -, zitiert nach Juris, dort Rdnr. 42.
  • VG Frankfurt/Oder, 01.09.2009 - 5 L 173/09

    Umweltverträglichkeitsprüfung/Vollziehungsaussetzung

    Auf die materielle Richtigkeit dieser Begründung kommt es an dieser Stelle nicht an, da das Gericht insofern eine eigene Abwägungsentscheidung zu treffen hat (vgl. insgesamt hierzu Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss 11 S 13.05 vom 09. September 2005; Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss 18 B 1171/94 vom 05. Juli 1994, NWVBl. 1994, 424 f. m. w. N.; auch VG Augsburg, Beschluss 7 S 06.876 vom 04. August 2006 und VG Frankfurt (Oder), Beschluss 7 L 511/03 vom 12. Februar 2004).
  • VG Frankfurt/Oder, 28.09.2007 - 5 L 271/07

    Sofortvollzug der Rücknahme einer Aufenthaltserlaubnis

    Vielmehr trifft es in Würdigung aller einschlägigen Gesichtspunkte eine eigene Ermessensentscheidung (vgl. insgesamt hierzu Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 9. September 2005 - OVG 11 S 13.05 - Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 5. Juli 1994 - 18 B 1171/94 -, NWVBl. 1994, 424, 425 m. w. N.).
  • VG Frankfurt/Oder, 10.05.2019 - 3 L 220/19

    Tierschutzrechtliche Erlaubnispflicht für "Erlebnisbauernhof"

  • VG Augsburg, 09.10.2009 - Au 6 S 09.1495

    Abfallrecht; einstweiliger Rechtsschutz von Dritten gegen vorzeitigen Baubeginn;

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