Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 18.07.2016 - 12 L 11.16   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,20723
OVG Berlin-Brandenburg, 18.07.2016 - 12 L 11.16 (https://dejure.org/2016,20723)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 18.07.2016 - 12 L 11.16 (https://dejure.org/2016,20723)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 18. Juli 2016 - 12 L 11.16 (https://dejure.org/2016,20723)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2016,20723) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 58 VwGO, § 67 VwGO, § 98 VwGO, § 146 VwGO, § 147 VwGO
    Beschwerde des Zeugen gegen eine Ordnungsgeldfestsetzung: Beschwerdewert; Vertretungszwang; Ermessensausübung bei Ordnungsgeldhöhe

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 58 VwGO, § 67 VwGO, § 98 VwGO, § 146 VwGO, § 147 VwGO, § 380 ZPO, § 381 ZPO
    Beschwerde; Zeuge; Ordnungsgeld wegen Nichterscheinens; fehlerhafte Rechtsmittelbelehrung; Postulationsfähigkeit; Herabsetzung; Rücknahme der Anträge in der Hauptsache

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NJW 2016, 3259
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (2)

  • OVG Niedersachsen, 02.11.2021 - 11 OB 252/21

    Tierschutzrecht (hier: Beschwerde gegen Entscheidung bei Folgen eines Ausbleibens

    Sie gilt nur bei Streitigkeiten über Kosten, Gebühren oder Auslagen im Sinne der genannten Vorschrift und findet bei Beschwerden gegen die Verhängung eines Ordnungsgeldes keine Anwendung (BayVGH, Beschl. v. 20.3.2018 - 5 C 17.2208 - juris Rn. 6; OVG BB, Beschl. v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - juris Rn. 5; Schübel-Pfister, in: Eyermann, VwGO 15. Aufl. 2019, § 98 Rn. 13;Rudisile, in:Schoch/Schneider, Stand: Juli 2021, VwGO, § 98 Rn. 67; Lang, in: NK-VwGO, 5. Aufl. 2018, VwGO, § 98 Rn. 128).

    Aus Wortlaut, Systematik und Sinn und Zweck der gesetzlichen Regelungen ergibt sich, dass der Vertretungszwang nach § 67 Abs. 4 VwGO bei - wie hier - Beschwerden von Zeugen gegen gerichtliche Ordnungsmittel nicht gilt (vgl. dazu BayVGH, Beschl. v. 20.3.2018 - 5 C 17.2208 - juris Rn. 6 ff.; OVG BB, Beschl. v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - juris Rn. 6 ff.; Schübel-Pfister, in: Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, § 98 Rn. 13 sowie Hoppe, in: Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, § 67 Rn. 19; offen gelassen von OVG NW, Beschl. v. 23.10.2012 - 2 E 1013/12 - juris Rn. 2 ff.; a.A. SächsOVG, Beschl. v. 20.9.2011 - 4 E 35/11 - juris Rn. 4; OVG MV, Beschl. v. 25.1.2010 - 3 O 59/09 - juris Rn. 2; VGH BW, Beschl. v. 18.11.2002 - juris Rn. 4 ff.; Schenk, in: Schoch/Schneider, Stand: Juli 2021, VwGO, § 67 Fußn. 222; Czybulka/Siegel, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Auflage 2018, § 67 Rn. 48; Schenke, in: Kopp/Schenke, VwGO, 26. Aufl. 2020, § 67 Rn. 33).

    a) § 67 Abs. 4 VwGO schreibt den Vertretungszwang vor dem Oberverwaltungsgericht für die am Prozess "Beteiligten" vor und knüpft damit an den Beteiligtenbegriff des § 63 VwGO an (BayVGH, Beschl. v. 20.3.2018 - 5 C 17.2208 - juris Rn. 7; OVG BB, Beschl. v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - juris Rn. 7; Hoppe, in: Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, § 67 Rn. 19; Buchheister, in: Wysk, VwGO, 3. Aufl. 2020, § 67 Rn. 14; Hartung/Schramm, in: Posser/Wolff, VwGO, Stand: 1.7.2021, § 67 Rn. 50).

    Die von einem Zeugen angegriffene Entscheidung ist in einem Zwischenverfahren im Rahmen der Beweisaufnahme ergangen und hat keinen weiteren Bezug zum Streitgegenstand des Hauptverfahrens und dessen Beteiligten (BayVGH, Beschl. v. 20.3.2018 - 5 C 17.2208 - juris Rn. 7; vgl. OVG BB, Beschl. v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - juris Rn. 7; OVG NW, Beschl. v. 23.10.2012 - 2 E 1013/12 - juris Rn. 3).

    Der Zeuge leitet seine Beschwerdebefugnis nicht aus der Beteiligtenrolle im Sinne des § 146 Abs. 1 Alt. 1 VwGO ab, sondern aus seiner Stellung als eines "sonst von der Entscheidung Betroffenen" im Sinne des § 146 Abs. 1 Alt. 2 VwGO (BayVGH, Beschl. v. 20.3.2018 - 5 C 17.2208 - juris Rn. 7; vgl. auch OVG BB, Beschl. v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - juris Rn. 7; Schübel-Pfister, in: Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, § 98 Rn. 13).

    Die insofern im Gesetz angelegte Zweispurigkeit spricht für die unterschiedliche Behandlung der beiden Personengruppen im Rahmen der Postulationsfähigkeit (BayVGH, Beschl. v. 20.3.2018 - 5 C 17.2208 - juris Rn. 7; vgl. OVG BB, Beschl. v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - juris Rn. 7; Schübel-Pfister, in: Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, § 98 Rn. 13).

    Dies ist auch ohne eine - gegebenenfalls nur über die Gewährung von Prozesskostenhilfe zu bewerkstelligende - Inanspruchnahme anwaltlichen Beistands möglich (BayVGH, Beschl. v. 20.3.2018 - 5 C 17.2208 - juris Rn. 7; OVG BB, Beschl. v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - juris Rn. 7; Hoppe, in: Eyermann, VwGO, 15. Aufl. 2019, § 67 Rn. 19).

  • VGH Bayern, 20.03.2018 - 5 C 17.2208

    Auferlegung der Kosten von Ausbleiben und die Festsetzung eines Ordnungsgeldes

    Die Wertgrenze von 200 Euro gilt nur bei Streitigkeiten über Kosten, Gebühren oder Auslagen im Sinn des § 146 Abs. 3 VwGO; sie findet bei Beschwerden gegen die Verhängung eines Ordnungsgeldes keine Anwendung (OVG Berlin-Bbg, B.v. 18.7.2016 - 12 L 11.16 - NJW 2016, 3259 (Ls.) = juris Rn. 5; Geiger in Eyermann, VwGO, 14. Aufl. 2014, § 98 Rn. 8).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht