Rechtsprechung
   OVG Berlin-Brandenburg, 19.12.2008 - 4 N 77.07   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/2008,14273
OVG Berlin-Brandenburg, 19.12.2008 - 4 N 77.07 (https://dejure.org/2008,14273)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 19.12.2008 - 4 N 77.07 (https://dejure.org/2008,14273)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 19. Dezember 2008 - 4 N 77.07 (https://dejure.org/2008,14273)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2008,14273) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    § 204 Abs 1 Nr 12 BGB, § 210 BGB, § 4 BesÜV 2
    Wirkung der Mitteilung der Behörde, sie werde den von ihr als aussichtslos angesehenen Widerspruch wegen der großen Zahl paralleler Fälle nicht bescheiden

  • Judicialis

    Besoldung; Rechtspflegerin; abgesenkte Besoldung Ost; Zuschuss wegen überwiegender Ausbildung West; Widerspruch; Widerspruchsbescheid; Verjährung; Unterbrechung; Hemmung; Untätigkeit der Behörde; keine faktische Erledigung des Widerspruchsverfahrens

  • Wolters Kluwer

    Faktische Erledigung eines Widerspruchs durch (ausdrückliche) Verweigerung einer Entscheidung der Behörde als Auslöser für verjährungsrechtliche Folgen zu Lasten des Widerspruchsführers; Regelung der Wirkung der Untätigkeit der Parteien im zivilrechtlichen ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BGB § 204 Abs. 1 Nr. 12
    Faktische Erledigung eines Widerspruchs durch (ausdrückliche) Verweigerung einer Entscheidung der Behörde als Auslöser für verjährungsrechtliche Folgen zu Lasten des Widerspruchsführers; Regelung der Wirkung der Untätigkeit der Parteien im zivilrechtlichen ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)

  • BSG, 05.05.2010 - B 6 KA 5/09 R

    Arzneimittelregress - Geltung der vierjährigen Ausschlussfrist - kein "sonstiger

    Auch außerhalb des Sozialrechts führt eine Untätigkeit des Gläubigers nicht zur Beendigung der Unterbrechung bzw Hemmung, wenn die Behörde von Amts wegen für den Fortgang des Verfahrens zu sorgen hat (BGH VersR 77, 647; ebenso OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19.12.2008 - 4 N 77.07 - juris RdNr 9; Ellenberger in: Palandt, BGB, 69. Aufl 2010, § 204 RdNr 27; Peters/Jacoby in: Staudinger, BGB, 2009, § 204 RdNr 125, 140; Mansel/Budzikiewicz in: Anwaltkommentar BGB, Band 1, 2005, § 204 RdNr 125; Kesseler in: Prütting/Wegen/Weinreich, BGB, 4. Aufl 2009, § 204 RdNr 19, 21) .
  • OVG Saarland, 12.06.2018 - 1 A 567/17

    Zum Anspruch eines Beamten auf Verwendungs- und Ausgleichszulage bei

    Im entsprechend § 204 Abs. 1 Nr. 12 BGB maßgeblichen Zeitpunkt des Eingangs des auf eine unmittelbar der Klage vorgeschaltete Entscheidung gerichteten und in beamtenrechtlichen Angelegenheiten nach § 126 Abs. 3 BRRG bzw. § 54 Abs. 2 BeamtStG vorgesehenen Widerspruchs nach §§ 68 ff. VwGO(Vgl. BVerwG, Beschluss vom 14.4.2011 - 2 B 27.10 -, juris, Rn. 18 f., m.w.N.; vgl. allgemein auch OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19.12.2008 - OVG 4 N 77.07 -, juris, Rn. 6 ff.; vgl. auch VG Köln, Urteil vom 24.8.2016 - 3 K 2345/12 -, juris, Rn. 77 ff., m.w.N.; VG Bayreuth, Urteil vom 27.10.2015 - B 5 K 14.242 -, juris, Rn. 44; VG Gera, Urteil vom 5.3.2014 - 1 K 1759/11 Ge -, juris, Rn. 31 ff.) im Februar 2012 konnte eine Hemmung der Verjährung von daher zunächst nicht mehr eintreten.

    Denn andernfalls wäre der Kläger in der Folge für den jeweils erfassten Zeitraum grundsätzlich einem bestandskräftigen und unanfechtbaren Verwaltungsakt ausgesetzt.(Vgl. nur W.-R. Schenke, in: Kopp/Schenke, VwGO, 23. Aufl. 2017, § 74 Rn. 2 und § 70 Rn. 17) Für die Zumutbarkeit der Widerspruchserhebung als notwendige vorgerichtliche Rechtsverfolgung kann nichts anderes gelten als für die Zumutbarkeit der Klageerhebung als gerichtliche Geltendmachung des Anspruchs.(Vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19.12.2008 - OVG 4 N 77.07 -, juris, Rn. 10; VG Gera, Urteil vom 5.3.2014 - 1 K 1759/11 Ge -, juris, Rn. 35).

  • VG Bremen, 18.11.2016 - 6 K 358/14
    § 204 Abs. 2 Satz 2 BGB findet jedenfalls zu Lasten des Widerspruchsführers keine Anwendung (BVerwG, Urt. v. 26.07.2012 - 2 C 30.11 -, Rn. 44, juris; ausführlich OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 19.12.2008 - OVG 4 N 77.07 -, Rn. 6 ff., juris; VG Cottbus, Urt. v. 28.05.2015 - 5 K 737/11 -, Rn. 31, juris; Staudinger/Frank Peters/Florian Jacoby (2014) BGB § 204, Rn. 140).

    Bezweckt ist hingegen nicht, die Behörde dadurch zu schützen, dass sie von der Verjährung profitiert, wenn sie gegenüber dem Widerspruchsführer deutlich macht, das Widerspruchsverfahren nicht weiter betreiben zu wollen (OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 19.12.2008 - OVG 4 N 77.07 -, Rn. 10, juris).

    Der Schutzzweck des § 75 VwGO würde ins Gegenteil verkehrt, würde man den Widerspruchsführer zwingen, für den Fall der behördlichen Untätigkeit Klage zu erheben, nur um den Eintritt der Verjährung zu verhindern (OVG Berlin-Brandenburg, Beschl. v. 19.12.2008 - OVG 4 N 77.07 -, Rn. 13, juris).

  • VG Cottbus, 28.05.2015 - 5 K 737/11

    Besoldung und Versorgung

    Diese Prüfung ergibt, dass die Vorschrift des § 204 Abs. 2 Satz 2 BGB auch im Widerspruchsverfahren zu Gunsten des Widerspruchsführers mit der Folge entsprechend anwendbar ist, dass die Hemmung durch Verfahrensstillstand entfällt und der Rückforderungsanspruch verjährt (so wohl VG Düsseldorf, Urteil vom 25. April 2014 - 26 K 226/13, Juris Rn. 48; a.A. VG Ansbach, Urteil vom 27. Juli 2011 - AN 11 K 11.01032 -, Rn. 33, Juris; eine Verjährung zu Gunsten der Behörde ablehnend BVerwG, Urteil vom 26. Juli 2012 - 2 C 30.11 - Juris Rn. 44; Hamburgisches OVG, Urteil vom 09. Februar 2011 - 1 Bf 90/08 - ZBR 2012, 130ff.; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - OVG 4 N 77.07 - LKV 2009, 135 ff.).

    In diesen Verfahren ist es der Behörde verwehrt, sich auf den Verfahrensstillstand und in dessen Folge auf Verjährung zu berufen (OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - OVG 4 N 77.07 - LKV 2009, 135ff.).

    (OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - OVG 4 N 77.07 - LKV 2009, 135ff.).

    Zum anderen ergibt sich die Pflicht der Behörde, die relevanten Umstände selbst in Erfahrung zu bringen und dem Verfahren dadurch Fortgang zu geben, aus der Amtswegigkeit des Verwaltungsverfahrens (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - OVG 4 N 77.07 - LKV 2009, 135ff.; BSG, Urteil vom 12. Februar 2004 - B 13 RJ 58/03 R - BSGE 92, 159-163).

  • OVG Thüringen, 29.10.2009 - 2 KO 893/07

    Besoldung und Versorgung; Verjährung von Besoldungsansprüchen;

    An der weiteren Bedingung des Hemmungstatbestandes, "innerhalb von drei Monaten nach Erledigung des Gesuchs", d. h. nach Entscheidung über den Widerspruch (vgl. auch Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - 4 N 77.07 - LKV 2009, 135) Klage zu erheben, fehlt es aber.
  • VGH Bayern, 10.03.2010 - 14 BV 08.2444
    Da durch die Antragstellung vom 24. Juli 2006, bei der Beklagten eingegangen am 31. Juli 2006, den anschließenden Widerspruch vom 31. März 2007 sowie die Klageerhebung vom 22. Mai 2007 der Ablauf der Verjährungsfrist gemäß § 204 Abs. 1 Nr. 12 BGB bis zur Entscheidung des Senats gehemmt ist (vgl. hierzu auch OVG Berlin-Brandenburg vom 19.12.2008 LKV 2009, 135), sind die Ansprüche für das Jahr 2002 mithin nicht verjährt.
  • VG Berlin, 08.04.2019 - 5 K 92.17
    Anders als der Kläger meint, gilt die Vorschrift - nach einhelliger Ansicht - in amtswegigen Verfahren nicht (vgl. BVerwG, Urteil vom 26. Juli 2012 - 2 C 30/11 - juris Rn. 44 m. w. N.; Hamburgisches Oberverwaltungsgericht, Urteil vom 9. Februar 2011 - 1 Bf 90/08 - juris Rn. 77; Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 19. Dezember 2008 - 4 N 77.07 - juris Rn. 9; vgl. VG Ansbach, Urteil vom 27. Juli 2011 - AN 11 K 11.01032 - juris Rn. 33; vgl. auch BSG, Beschluss vom 11. Mai 2011 - B 6 KA 5/11 B - juris Rn. 10 m. w. N.; Grothe, in: Münchener Kommentar zum BGB, 8. Auflage 2018, BGB § 204 Rn. 71; Lakkis in: Herberger/ Martinek/ Rüßmann/ Weth/ Würdinger, jurisPK-BGB, 8. Auflage 2017, § 204 Rn. 145; soweit ersichtlich a. A. nur VG Cottbus, Urteil vom 28. Mai 2015 - 5 K 737/11 - juris Rn. 24 ff., das ausweislich der Gründe des zur Erledigung des dortigen Verfahrens vor dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg geschlossenen Vergleichs hinsichtlich der Ausführungen zur Verjährung keinen Bestand gehabt hätte, vgl. Beschluss vom 20. Juli 2017 - 4 B 1.16 - Entscheidungsabdruck S. 2).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht