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   OVG Berlin-Brandenburg, 28.02.2019 - 90 H 2.18   

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OVG Berlin-Brandenburg, 28.02.2019 - 90 H 2.18 (https://dejure.org/2019,7003)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 28.02.2019 - 90 H 2.18 (https://dejure.org/2019,7003)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 28. Februar 2019 - 90 H 2.18 (https://dejure.org/2019,7003)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 4a Abs 1 S 2 Nr 1 ÄKammerG BE, § 52 Abs 1 S 2 BDG, § 2 Abs 2 ÄBerufsO BE vom 30.05.2005, § 17 Abs 1 Nr 3 ÄKammerG BE, § 17 Abs 1 Nr 4 ÄKammerG BE
    Verletzung des Distanzgebots durch einen Facharzt für Kinder- und Jugendpsychiatrie

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 4a Abs 1 S 2 Nr 1 KammerG, § 52 Abs 1 S 2 BDG, § 2 Abs 2 BO... , § 17 Abs 1 Nr 3 KammerG, § 17 Abs 1 Nr 4 KammerG, § 17 Abs 2 KammerG, § 30 Abs 2 S 1 KammerG, § 33 Abs 2 KammerG, § 53 Abs 1 BDG, § 55 BDG, § 7 Abs 1 BO

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (12)

  • BGH, 07.04.2020 - 3 StR 44/20

    Sexueller Missbrauch von Schutzbefohlenen durch Handlungen im Rahmen einer

    Hinzu kommt als weiterer Kontext, dass der Angeklagte die Geschädigte am Vortag mehrfach gestreichelt sowie geküsst hatte und sich im Anschluss hypothetisch über eine Verabredung äußerte (vgl. hierzu OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18, GesR 2019, 375, 379 f.).
  • VG Berlin, 04.06.2021 - 90 K 2.19

    Unterbliebene Erstellung gerichtlich erforderter Befundberichte über eigene

    Ähnlich verhält es sich mit dem Grundsatz, dass die materiell günstigere Regelung nach dem Rechtsgedanken des § 2 Abs. 3 StGB im berufsgerichtlichen Verfahren anzuwenden ist (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 102).

    Neben dem Gewicht des Berufsvergehens ist dabei die Prognose des künftigen Verhaltens des Beschuldigten und hierbei die Frage entscheidend, in welchem Umfang es einer pflichtenmahnenden Einwirkung bedarf, um ein berufsrechtliches Fehlverhalten zukünftig zu unterlassen (vgl. Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 109).

  • BerG Heilberufe Berlin, 04.06.2021 - 90 K 4.19
    Die Ärztekammer als eine mit Satzungsautonomie ausgestattete Körperschaft konnte zur Normierung dieser Berufspflicht ermächtigt werden, weil sie keinen statusbildenden Charakter hat und lediglich in die Freiheit der Berufsausübung von Verbandsmitgliedern eingreift (Berufsobergericht für Heilberufe bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 80).

    Nichts wesentlich Abweichendes ergibt sich aus den gleichlautenden Regelungen in den § 2 Abs. 2 und 3, § 7 Abs. 1 BO, auch wenn die Berufsordnung vom 26. November 2014 keine konkretisierenden Bestimmungen wie in Kapitel C der Berufsordnung vom 30. Mai 2005 enthält (Berufsobergericht für Heilberufe bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 81).

    Fachlichkeit und Professionalität des Arztes als bedeutsame Maximen bei der Behandlung eines Patienten erfordern es darüber hinaus, dass der Arzt zu seinem Patienten die notwendige Distanz sowohl in körperlicher als auch in kommunikativer Hinsicht wahrt, wobei dies nicht nur während der Behandlung, sondern auch nach deren Abschluss gilt (Berufsobergericht für Heilberufe bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 84 - 86).

    Für eine Kommunikation des Arztes mit dem Patienten etwa über soziale Medien gilt das Prinzip des Konsenses; ein Kontakt zu therapeutischen Zwecken kann nur hergestellt werden, wenn der Patient ihn möchte (Berufsobergericht für Heilberufe bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 88 - 90).

    Es handelt sich danach um eine materiell günstigere Regelung, auf die sich der Beschuldigte nach dem Rechtsgedanken des § 2 Abs. 3 StGB im berufsgerichtlichen Verfahren berufen kann (vgl. Berufsobergericht für Heilberufe bei dem Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 102; vgl. zu der Neufassung des § 5 BtMVV: VG Regensburg, Urteil vom 4. Juli 2013 - RN 5 K 12.1156 - juris Rn. 80).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.07.2020 - 6t E 797/18

    Berufspflichtwidrigkeit Berufsrechtlicher Überhang

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 9. Mai 1972 - 1 BvR 518/62, 308/64 -, BVerfGE 33, 125 = juris Rn. 116; Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG NRW, Beschluss vom 25. November 2015 - 6t E 441/13.T u.a. -, NJW 2016, 1400 = juris Rn. 42 ff.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, GesR 2019, 375 = juris Rn. 90, letztere jeweils m. w. N.

    vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, a. a. O. Rn. 84; Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24. Juli 2014 - LBG-H E 10372/14 -, GesR 2014, 635 = juris Rn. 2; auch VG Köln, Beschluss vom 4. Juni 2019 - 7 L 673/19 -, juris Rn. 35 m. w. N.

    vgl. Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG NRW, Urteil vom 13. August 2014 - 6t A 1025/12.T -, a. a. O. Rn. 94; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, a. a. O. Rn. 53, jeweils m. w. N.

  • Berufsgericht für Heilberufe Nordrhein-Westfalen, 29.07.2020 - 6t E 797/18

    Berufspflichtwidrigkeit Berufsrechtlicher Überhang

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 9. Mai 1972 - 1 BvR 518/62, 308/64 -, BVerfGE 33, 125 = juris Rn. 116; Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG NRW, Beschluss vom 25. November 2015 - 6t E 441/13.T u.a. -, NJW 2016, 1400 = juris Rn. 42 ff.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, GesR 2019, 375 = juris Rn. 90, letztere jeweils m. w. N.

    vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, a. a. O. Rn. 84; Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24. Juli 2014 - LBG-H E 10372/14 -, GesR 2014, 635 = juris Rn. 2; auch VG Köln, Beschluss vom 4. Juni 2019 - 7 L 673/19 -, juris Rn. 35 m. w. N.

    vgl. Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG NRW, Urteil vom 13. August 2014 - 6t A 1025/12.T -, a. a. O. Rn. 94; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, a. a. O. Rn. 53, jeweils m. w. N.

  • LBerG Heilberufe Nordrhein-Westfalen, 29.07.2020 - 6t E 797/18

    HeilBerG; StGB; StPO

    BVerfG, Beschluss vom 9. Mai 1972 - 1 BvR 518/62, 308/64 -, BVerfGE 33, 125 = juris Rn. 116; Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG NRW, Beschluss vom 25. November 2015 - 6t E 441/13.T u.a. -, NJW 2016, 1400 = juris Rn. 42 ff.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, GesR 2019, 375 = juris Rn. 90, letztere jeweils m. w. N.

    OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, a. a. O. Rn. 84; Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 24. Juli 2014 - LBG-H E 10372/14 -, GesR 2014, 635 = juris Rn. 2; auch VG Köln, Beschluss vom 4. Juni 2019 - 7 L 673/19 -, juris Rn. 35 m. w. N.

    Landesberufsgericht für Heilberufe beim OVG NRW, Urteil vom 13. August 2014 - 6t A 1025/12.T -, a. a. O. Rn. 94; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 -, a. a. O. Rn. 53, jeweils m. w. N.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 20.09.2019 - 90 H 1.18

    Antrag auf Eröffnung eines berufsgerichtlichen Verfahrens; Notwendigkeit eines

    Nur eine derartige Konkretisierung der berufsrechtlichen Vorwürfe ermöglicht dem Beschuldigten eine sachgerechte Verteidigung und wird der Umgrenzungsfunktion der Anschuldigungsschrift gerecht (vgl. Senatsurteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 53; zu § 200 StPO: BGH, Beschlüsse vom 10. April 2019 - 2 StR 430/17 - BeckRS 2019, 8422 und vom 27. Februar 2018 - 2 StR 390/17 - juris Rn. 14 f.; zur vergleichbaren Rechtslage nach dem Heilberufsgesetz Nordrhein-Westfalen: Willems, a.a.O., Rn. 212 f.).

    Dies setzt voraus, dass bei verständiger Lektüre der Anschuldigungsschrift - auch unter Heranziehung der Darstellung des wesentlichen Ergebnisses der Ermittlungen - dieser eindeutig zu entnehmen ist, welche konkreten Handlungen dem Beschuldigten zur Last gelegt werden (vgl. Senatsurteil vom 28. Februar 2019, a.a.O.; Willems, a.a.O., Rn. 237; Landesberufsgericht für Heilberufe Münster, Urteil vom 18. Mai 1995 - 12 A 1068/91.T - UA S. 12).

  • BerGH Heilberufe Hamburg, 04.11.2020 - 15 Bf 63/20

    Atteste - eine leidige Pflicht mit vielen Stolperfallen für den Arzt

    Nichts anderes als die zitierten disziplinarrechtlichen Entscheidungen besagt für das Berufsrecht die von der Ärztekammer für ihre Ansicht herangezogene Entscheidung des OVG Berlin-Brandenburg (Urt. v. 28.2.2019, OVG 90 H 2.18, ZMGR 2019, 161, juris Rn. 109).
  • VG Berlin, 26.11.2019 - 90 K 13.18

    Ein Apotheker ist nicht verpflichtet, die sogenannte "Pille danach" vorrätig zu

    Daher greift die im Ausgangspunkt zutreffende Überlegung der Einleitungsbehörde, die gewissenhafte Berufsausübung erfordere einen sachlichen und professionellen Umfang mit den Patienten (vgl. zu einem Arzt: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 80 ff.) hier zu kurz.
  • VG Berlin, 19.06.2019 - 90 K 3.14
    Neben dem Gewicht des Berufsvergehens ist dabei die Prognose des künftigen Verhaltens des Beschuldigten und hierbei die Frage entscheidend, in welchem Umfang es einer pflichtenmahnenden Einwirkung bedarf, um ein berufsrechtliches Fehlverhalten zukünftig zu unterlassen (Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 28. Februar 2019 - OVG 90 H 2.18 - juris Rn. 109).
  • VG Berlin, 21.10.2019 - 90 K 8.18
  • OVG Hamburg, 04.11.2020 - 15 Bf 63/20
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