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   OVG Berlin-Brandenburg, 29.04.2014 - 10 A 8.09   

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https://dejure.org/2014,12001
OVG Berlin-Brandenburg, 29.04.2014 - 10 A 8.09 (https://dejure.org/2014,12001)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 29.04.2014 - 10 A 8.09 (https://dejure.org/2014,12001)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 29. April 2014 - 10 A 8.09 (https://dejure.org/2014,12001)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin-Brandenburg

    § 47 Abs 1 Nr 1 VwGO, § 47 Abs 2 VwGO, § 1 BekV BB, § 3 BekV BB, § 46 GemO BB
    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Sport- und Jugendhaus; "Eichenparkstadion"; Beschlussfähigkeit der Gemeindevertretung; Ausfertigung; Bekanntmachung; keine Bekanntmachung des Beschlusses im vollen Wortlaut; Rückwirkung; Heilung von Verfahrensfehlern; Abwägung; Ermittlung abwägungserheblicher Belange; Schalltechnische Untersuchung; Lärmbeeinträchtigung; Schutzbedürftigkeit der Nachbarbebauung; reines Wohngebiet; Fremdkörper; Disko- und Tanzveranstaltungen; ruhender Verkehr; Beachtlichkeit der Abwägungsmängel; Gesamtunwirksamkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.09.2015 - 10 A 3.13

    Normenkontrolle; Festsetzung von Grünfläche auf Bauland; Waldsiedlung;

    Bei dem nach dieser Vorschrift erforderlichen Ausfertigungsvermerk handelt es sich um einen Verfahrensschritt mit Beurkundungsfunktion, der die Authentizität des Planes bestätigen und sicherstellen soll, dass der Inhalt der Originalurkunde des Plans die beschlossenen Festsetzungen zutreffend wiedergibt, d.h. mit dem Willen des gemeindlichen Beschlussorgans zum Zeitpunkt der Beschlussfassung übereinstimmt (vgl. etwa BVerwG, Beschluss vom 16. Mai 1991, a.a.O., Rn. 19; OVG Bln-Bbg, Urteil vom 12. Mai 2009 - OVG 10 A 7.08 -, juris Rn. 40 und Urteil vom 29. April 2014 - OVG 10 A 8.09 -, juris Rn. 42 m.w.N.).

    Sie dokumentiert den förmlichen Abschluss des Satzungsverfahrens und muss geeignet sein, dem Normadressaten das Inkrafttreten des neuen Bebauungsrechtes in einem näheren Bereich des Gemeindegebietes bewusst zu machen und denjenigen, der sich über den genauen räumlichen und gegenständlichen Regelungsgehalt des Bebauungsplans informieren will, zu dem richtigen, bei der Gemeinde ausliegenden Plan zu führen (BVerwG, Urteil vom 6. Juli 1984 - BVerwG 4 C 22.80 -, BVerwGE 69, 344, juris Rn. 19; Beschluss vom 3. Juni 2010 - BVerwG 4 BN 55.09 -, juris Rn. 13; OVG Bln-Bbg, Urteil vom 29. April 2014 - OVG 10 A 8.09 -, juris Rn. 50).

    Eine solche konkrete Möglichkeit besteht immer dann, wenn sich anhand der Planunterlagen oder erkennbarer oder naheliegender Umstände die Möglichkeit abzeichnet, dass der Mangel im Abwägungsvorgang von Einfluss auf das Abwägungsergebnis gewesen sein kann (vgl. BVerwG, Urteil vom 21. August 1981 - BVerwG 4 C 57.80 -, BVerwGE 64, 33, juris Rn. 26 f.; Beschluss vom 9. Oktober 2003 - BVerwG 4 BN 47.03 -, juris Rn. 4; Urteil vom 9. April 2008 - BVerwG 4 CN 1.07 -, BVerwGE 131, 100, juris Rn. 22; OVG Bln-Bbg, Urteil vom 29. April 2014 - OVG 10 A 8.09 -, juris Rn. 106).

  • VGH Baden-Württemberg, 18.03.2019 - 1 S 1023/18

    Anforderungen an die Bekanntmachung der Geschäftsordnung eines Gemeinderats;

    Denn die Möglichkeit der Kenntnisnahme kann auch durch eine fehlerhafte Bekanntmachung eröffnet werden (BVerwG, Beschl. v. 10.04.1996 - 4 NB 8/96 - LKV 1996, 336, 337 zur Parallelvorschrift des Art. 13 Nr. 1 InvWoBauLG; Urt. v. 19.02.2004 - 7 CN 1/03 - NVwZ 2004, 1122; BayVGH, Urt. v. 17.11.2009 - 1 N 08.2796 - BayVBl. 2010, 439; OVG Bln.-Bbg., Urt. v. 29.04.2014 - 10 A 8.09 - juris Rn. 36; v. Albedyll, in: Bader u.a., VwGO, 7. Aufl., § 47 Rn. 89; Sodan, in: Sodan/Ziekow, VwGO, 5. Aufl., § 47 Rn. 289; Panzer, in: Schoch/Schneider/Bier, VwGO, § 47 Rn. 36 [Stand: Mai 2018]).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 10.08.2016 - 9 A 4.15

    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Bahnhofsplatz; Parkhaus; Zufahrt;

    Diese verfahrensrechtlich ausgestaltete Pflicht ist teilidentisch mit den von der Rechtsprechung zum Abwägungsgebot des § 1 Abs. 7 BauGB entwickelten Anforderungen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. April 2008 - 4 CN 1.07 -, juris, Rn. 18; Urteil vom 13. Dezember 2012 - 4 CN 1.11 -, juris, Rn. 9; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29. April 2014 - 10 A 8.09 -, juris, Rn. 60 m.w.N.).

    Mängel bei der Ermittlung oder Bewertung der abwägungserheblichen Belange in wesentlichen Punkten nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 BauGB sowie Mängel im Abwägungsvorgang nach § 214 Abs. 3 Satz 2 Halbsatz 2 BauGB sind dann beachtlich, wenn der Fehler offensichtlich und auf das Ergebnis von Einfluss gewesen ist (vgl. zu den Anforderungen u.a. BVerwG, Urteil vom 9. April 2008 - BVerwG 4 CN 1.07 -, NVwZ 2008, 899, juris, Rn. 22; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29. April 2014 - OVG 10 A 8.09 -, Juris, Rn. 103 ff. m.w.N.).

    Die Unwirksamkeit einzelner Festsetzungen eines Bebauungsplans hat bei Fehlern, die lediglich eine einzelne Festsetzung oder einen in anderer Weise abgrenzbaren Teil des Bebauungsplans betreffen, dann nicht die Gesamtunwirksamkeit des Plans zur Folge, wenn die übrigen Festsetzungen für sich betrachtet noch eine den Anforderungen des § 1 Abs. 3 BauGB gerecht werdende, sinnvolle städtebauliche Ordnung bewirken können und wenn zusätzlich die Gemeinde nach ihrem im Planungsverfahren zum Ausdruck gekommenen Willen im Zweifel auch einen Plan dieses eingeschränkten Inhalts beschlossen hätte (vgl. BVerwG, Urteil vom 23. April 2009 - 4 CN 5.07 -, juris, Rn. 29, m.w.N.; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29. April 2014 - 10 A 8.09 -, Juris, Rn. 110 m.w.N.).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.06.2016 - 2 S 3.16

    Normenkontrolle; einstweilige Anordnung; Veränderungssperre; Windenergieanlagen;

    Es muss erkennbar sein, dass der Normgeber die ihm obliegende Prüfung vorgenommen hat (vgl. m.w.N. BVerwG, Beschluss vom 4. September 2014 - 4 B 29.14 -, juris Rn. 5; Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg, Urteil vom 29. April 2014 - OVG 10 A 8.09 -, juris Rn. 42; Urteil des Senats vom 15. März 2013 - OVG 2 A 23.09, - juris Rn. 24).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.10.2014 - 10 A 6.09

    Normenkontrolle; Bebauungsplan; Bekanntmachungsfehler; Anstoßfunktion;

    Soweit die Ermittlung und Bewertung der Belange, die für die Abwägung von Bedeutung sind, in § 2 Abs. 3 BauGB nunmehr auch als verfahrensbezogene Pflicht ausgestaltet worden ist, ergeben sich hieraus keine inhaltlichen Änderungen gegenüber den in der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts zum Abwägungsgebot entwickelten Anforderungen (vgl. BVerwG, Urteil vom 9. April 2008 - BVerwG 4 CN 1.07 -, BVerwGE 131, 100, juris Rn. 20 f.; OVG Bln-Bbg, Urteile vom 4. Dezember 2009 - OVG 2 A 23.08 -, juris Rn. 44, vom 21. März 2013 - OVG 10 A 1.10 -, juris Rn. 79 und vom 29. April 2014 - OVG 10 A 8.09 -, juris Rn. 60).
  • VG Cottbus, 18.08.2016 - 3 L 83/16

    Aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs gegen Baugenehmigung

    Beide Baurechtssenate des Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg postulieren das Erfordernis, dass die Ausfertigung eines Bebauungsplanes zur Wahrung ihrer Beurkundungs- bzw. Identitätsfunktion zeitnah nach dem Satzungsbeschluss zu erfolgen hat, wobei die erforderliche Nähe bei einer Zeitspanne von drei bzw. vier Monaten noch gewahrt ist (vgl. 2. Senat: Urteil vom 15. Februar 2007 - OVG 2 A 14.05 -, juris Rn. 27; Urteil vom 10. Dezember 2008 - OVG 2 A 7.08 -, juris Rn. 34; 10. Senat: Beschluss vom 7. August 2009 - OVG 10 A 6.07 -, juris Rn. 40; Urteil vom 29. April 2014 - OVG 10 A 8.09 -, juris Rn. 45; zum Zeitpunkt der Ausfertigung von Satzungen s. auch Swierczyna, ThürVBl. 2004, 149 (152)).
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