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   OVG Bremen, 24.09.2009 - 1 A 9/09   

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OVG Bremen, 24.09.2009 - 1 A 9/09 (https://dejure.org/2009,5196)
OVG Bremen, Entscheidung vom 24.09.2009 - 1 A 9/09 (https://dejure.org/2009,5196)
OVG Bremen, Entscheidung vom 24. September 2009 - 1 A 9/09 (https://dejure.org/2009,5196)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • bremen.de PDF

    Errichtung eines Wasserkraftwerks - Reichweite der naturschutz- und umweltrechtlichen Verbandsklage

  • Oberverwaltungsgericht Bremen

    BNatSchG § 10 Abs 1 Nr 5; BNatSchG § ... 34 ; BremNatSchG § 26c; BremWG § 111; BremWG § 95b; FFH-RL Art 6; UmwRG § 2; UmwRG § 3; WHG § 1b; WHG § 25b; WHG § 31; WRRL Anhang 5 Nr 1.2.5; WRRL Art 3; WRRL Art 11; WRRL Art 13
    Errichtung eines Wasserkraftwerks; Reichweite der naturschutz- und umweltrechtlichen Verbandsklage - Bewirtschaftungsziele; Durchgängigkeit; Einschätzungsprärogative; erheblich veränderte Gewässer; Fischschutz; Koordinierungsgebot; Wasserkraftanlage

  • Judicialis

    Errichtung einer Wasserkraftanlage an einer vorhandenen Staustufe

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Umfang einer Anerkennung als klagebefugter Umweltverband entsprechend des satzungsgemäßen Aufgabenbereichs eines Vereins; Abstimmung und Koordination der Bewirtschaftung von Gewässern durch die Bundesländer der jeweiligen Flussgebietseinheit i.R.d. wasserrechtlichen ...

  • Wolters Kluwer
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Errichtung einer Wasserkraftanlage an einer vorhandenen Staustufe: Wasserkraftanlage; Koordinierungsgebot; erheblich veränderte Gewässer; Bewirtschaftungsziele; Durchgängigkeit; Fischschutz; Einschätzungsprärogative

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2010, 99 (Ls.)
  • DÖV 2010, 150
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VGH Baden-Württemberg, 15.12.2015 - 3 S 2158/14

    Festlegung einer Mindestwasserführung; Ausgleichsmaßnahme; Fließgewässer;

    Ferner kann eine Beeinträchtigung der Gewässergüte eintreten, weil Schadstoffkonzentrationen infolge industrieller oder landwirtschaftlicher Einträge nur in vermindertem Maße der Verdünnung durch natürliche Abflüsse unterliegen (vgl. OVG Bremen, Urt. v. 4.6.2009 - 1 A 9/09 - ZfW 2010, 233; Breuer, Rechtsfragen des Konflikts zwischen Wasserkraftnutzung und Fischfauna, S. 33 ff.; Faßbender, in: Landmann/Rohmer, UmwR I, WHG, § 33 Rn. 6; Knopp, in: Sieder/Zeitler/Dahme/ Knopp, WHG, § 33 Rn. 8; Niesen, in: Berendes/Frenz/Müggenborg, WHG, § 33 Rn. 3; Czychowski/Reinhardt, WHG, § 33 Rn. 5).

    (vgl. zu alledem EuGH, Urt. v. 1.7.2015 - C-461/13 - NVwZ 2015, 1041; BVerwG, Vorlage-Beschl. v. 11.7.2013 - 7 A 20.11 - ZfW 2014, 51; OVG Hamburg, Urt. v. 18.1.2013 - 5 E 11/08 - NuR 2013, 727; OVG Bremen, Urt. v. 4.6.2009 - 1 A 9/09 - ZfW 2010, 233; VG Cottbus, Urt. v. 23.10.2012 - 4 K 321/10 - ZUR 2013, 374; VG Aachen, Urt. v. 15.2.2013 - 7 K 1970/09 - ZfW 2013, 222; Czychowski/Reinhardt, WHG, § 27 Rn. 7; Schmid in Berendes/Frenz/Müggenborg, WHG, 2011, § 27 Rn. 100; Knopp, NVwZ 2003, 275; Ginzky, NuR 2005, 691; Reinhardt, NuR 2006, 205; ders., UPR 2015, 321; Füßer/Lau, NuR 2015, 589; Albrecht, EurUP 2015, 96; Rolfsen, NuR 2015, 437; Witt/Krause, NuR 2015, 749).

  • VG Aachen, 15.02.2013 - 7 K 1970/09

    Ablehnungsbescheid ist rechtswidrig - Bezirksregierung muss erneut über das

    vgl. OVG Bremen, Urteil vom 4. Juni 2009 - 1 A 9/09 -, juris Rn. 117.

    Dies entspricht der bisherigen Rechtsprechung, vgl. OVG Bremen, Urteil vom 4. Juni 2009 - 1 A 9/09 - juris Rn. 121; nicht beanstandet durch: BVerwG, Beschluss vom 9. März 2010 - 7 B 3/10 -, juris Rn. 17 f.; VG Bremen, Urteil vom 29. November 2007 - 5 K 565/07 -, juris Rn. 34; allgemein zur naturschutzfachlichen Einschätzungsprärogative: BVerwG, Urteil vom 12. März 2009 - 9 A 3/06 -, juris Rn. 202 und Urteil vom 9. Juni 2003 - 4 A 59.01 -, BVerwGE 118, 15, 20.

    vgl. zur Berücksichtigung des Belanges einer vorhandenen Stauanlage als die Beeinträchtigung der Gewässerdurchgängigkeit in der Gesamtbetrachtung faktisch mindernder Umstand: OVG Bremen, Urteil vom 4. Juni 2009 - 1 A 9/09 -, juris Rn. 196; BayVGH, Urteil vom 7. Oktober 2004 - 22 B 03.3228 -, juris Rn 33 f.; umfassend zu dieser Konstellation Breuer, Rechtsfragen des Konflikts zwischen Wasserkraftnutzung und Fischfauna, 2006, S. 54 und 214 f.; Breuer, Die wasserrechtliche Planfeststellung, in: Erbguth/ Oebbecke/Rengeling/Schulte (Hrsg.), Planung (Festschrift für Werner Hoppe zum 70. Geburtstag), 2000, S. 667, 690 ff.

    vgl. OVG Bremen, Urteil vom 4. Juni 2009 - 1 A 9/09 -, juris Rn. 127 ff, das (auch) im Hinblick auf Lachse und Aale als Langdistanz-wanderfische zu dem Ergebnis gelangt, dass die Bedingungen für die flussaufwärts gerichtete Wanderung an der bestehenden Staustufe der Weser verbessert und in Bezug auf die flussabwärts gerichtete Wanderung nicht verschlechtert werden und daher die Zulassung der Wasserkraftanlage nicht beanstandet hat; Breuer, Rechtsfragen des Konflikts zwischen Wasserkraftnutzung und Fischfauna, 2006, S. 54.

  • VG Bremen, 09.05.2011 - 5 V 1522/10

    Wasserrechtlicher Planfeststellungsbeschluss für den Neubau einer

    Die Berufung des Antragstellers gegen das erstinstanzliche Urteil wies das Oberverwaltungsgericht Bremen mit Urteil vom 04. Juni 2009 zurück (Az. 1 A 9/09).

    Dieser Prüfungsmaßstab trägt in Ansatz und Umfang den Sachgegebenheiten Rechnung, die sich aus der jeweiligen materiellen (nationalen wie gemeinschaftsrechtlichen) Rechtslage ergeben (OVG Bremen, Urt. v. 04.06.2009, Az. 1 A 9/09 m. w. N.).

    Wenn der PFB 2007 (S. 90/91) sich u. a. darauf beruft, dass der Vorhabenszweck einer Deckung des Stromverbrauchs von 5% aller privaten Haushalte in der Stadtgemeinde A-Stadt aus der regenerativen Wasserkraftnutzung einer bestehenden Staustufe als "vernünftigerweise geboten" zu qualifizieren ist, lässt sich diese Bewertung nicht beanstanden (VG Bremen, Urt. v. 29.11.2007, Az. 5 K 565/07; bestätigt durch OVG Bremen, Urt. v. 04.06.2009, Az. 1 A 9/09).

    Im Übrigen wird auf die Ausführungen zum PFB 2007 im Urteil des Verwaltungsgerichts Bremen vom 29.11.2007 (Az. 5 K 565/07; bestätigt durch OVG Bremen, Urt. v. 04.06.2009, Az. 1 A 9/09) verwiesen.

  • OVG Bremen, 03.04.2017 - 1 B 126/16

    Offshore-Terminal Bremerhaven - Abweichungsprüfung; FFH-Studie;

    Es muss ein schifffahrtsfunktionaler Zusammenhang gegeben sein (BVerwG, Urt. v. 5.12.2001 - 9 A 13.01 - BVerwGE 115, 294 ; Urt. v. 21.2.2013 - 7 C 9/12 - NVwZ 2013, 1224 Rn. 28; OVG Bremen, Urt. v. 4.6.2009 - 1 A 9/09 - NordÖR 2009, 460 ).

    Sie müssen deshalb bei der Zulassung eines Projekts, auch im Rahmen der Planfeststellung, strikt beachtet werden (so bereits OVG Bremen, Urt. v. 4.6.2009 - 1 A 9/09 - NordÖR 2009, 460 ).

  • VG Hannover, 28.03.2019 - 4 B 5526/18

    Drittwiderspruch gegen immissionsschutzrechtliche Genehmigung eines

    Durch die Inbezugnahme der Satzung vom 27. November 2004 in dem Anerkennungsbescheid ist diese maßgeblich (vgl. § 3 Abs. 1 Satz 3 Hs. 1 UmwRG; BayVGH, Beschl. vom 20.01.2010 - 22 CS 09.2968 -, juris, Rn. 10; OVG Bremen, Urteil vom 04.06.2009 - 1 A 9/09 -, juris, Rn. 79); spätere Satzungsänderungen mit einer Erweiterung des Aufgabenkreises des Antragstellers bleiben deshalb außer Betracht.
  • OVG Bremen, 24.09.2009 - 1 A 7/09

    Klagebefugnis eines in Niedersachsen anerkannten Naturschutzverbands -

    In der mündlichen Verhandlung hat das Oberverwaltungsgericht die Fischbiologen Dr. C, Dr. A, Dr. B sowie Dr. E (Fischereiforschungsstelle des Landes Baden-Württemberg, ...), der von den Klägern im Parallelverfahren 1 A 9/09 zum Termin sistiert worden ist, angehört.

    Das Oberverwaltungsgericht nimmt Bezug auf das im Verfahren 1 A 9/09 ergangene Urteil.

  • VG Bremen, 07.02.2019 - 5 K 2621/15
    Es muss ein schifffahrtsfunktionaler Zusammenhang gegeben sein (BVerwG, Urt. v. 21.02.2013 - 7 C 9/12 -, juris Rn. 28; OVG Bremen, Urt. v. 04.06.2009 - 1 A 9/09 -, juris Rn. 74).

    Oberirdische Gewässer, die - wie die Weser im Bereich Bremerhavens (vgl. OVG Bremen, Urt. v. 04.06.2009 - 1 A 9/09 -, juris Rn. 116) - nach § 28 WHG als künstlich oder erheblich verändert eingestuft werden, sind gem. § 27 Abs. 2 WHG so zu bewirtschaften, dass eine Verschlechterung ihres ökologischen Potenzials und ihres chemischen Zustands vermieden wird (Nr. 1) und ein gutes Potenzial und ein guter chemischer Zustand erhalten oder erreicht werden (Nr. 2).

  • VG Bremen, 18.05.2016 - 5 V 366/16
    Bauarbeiten an einer Bundeswasserstraße müssen deshalb stets einen schifffahrtsfunktionalen Zusammenhang aufweisen (vgl. BVerwG, Beschluss vom 09. März 2010 - 7 B 3/10 -, Rn. 10 m. w. N., juris; Oberverwaltungsgericht der Freien Hansestadt Bremen, Urteil vom 04. Juni 2009 - 1 A 9/09 -, Rn. 74, juris).
  • VGH Bayern, 20.01.2010 - 22 CS 09.2968

    Einstweiliger Rechtsschutz gegen für sofort vollziehbar erklärte

    Hieraus ergibt sich ohne weiteres, dass das Klagerecht eines solchermaßen anerkannten Vereins auf seinen satzungsgemäßen Aufgabenbereich beschränkt ist, der in der Anerkennung bezeichnet ist (vgl. OVG Bremen vom 4.6.2009 - Az. 1 A 9/09).
  • VG Ansbach, 07.10.2009 - AN 11 K 09.01439

    Verbandsklagebefugnis nach dem Umwelt-Rechtsbehelfsgesetz

    Ein nach Landesrecht anerkannter Naturschutzverband kann mithin, so die Auffassung der Kammer, nach dem URG nur insoweit Rechtsbehelfe einlegen, wie die Anerkennung unter Bezugnahme auf einen bestimmten Satzungszweck reicht (vgl. hierzu insbesondere auch OVG Bremen, Urteil vom 4.6.2009, Az. 1 A 9/09, NordÖR 2009, 460 ff).
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