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   OVG Hamburg, 12.04.2018 - 5 Bf 51/16   

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https://dejure.org/2018,13430
OVG Hamburg, 12.04.2018 - 5 Bf 51/16 (https://dejure.org/2018,13430)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 12.04.2018 - 5 Bf 51/16 (https://dejure.org/2018,13430)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 (https://dejure.org/2018,13430)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • Justiz Hamburg

    Befriedung einer zum Jagdgebiet gehörenden Grundfläche auf Betreiben des Grundeigentümers

  • rabüro.de

    Zur jagdrechtlichen Befriedung von Grundflächen aus ethischen Gründen

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anlegen eines strengen Maßstabs für die Glaubhaftmachung ethischer Gründe der Ablehnung der Jagd durch den Grundeigentümer; Annahme einer Gefährdung für die geschützten Gemeinwohlbelange; Innehaben eines abgeleiteten und zeitlich begrenzten Jagdausübungsrechts des ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anlegen eines strengen Maßstabs für die Glaubhaftmachung ethischer Gründe der Ablehnung der Jagd durch den Grundeigentümer; Annahme einer Gefährdung für die geschützten Gemeinwohlbelange; Innehaben eines abgeleiteten und zeitlich begrenzten Jagdausübungsrechts des ...

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2018, 675
 
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Wird zitiert von ... (5)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.12.2018 - 16 A 1834/16

    Rechtsstreit um die jagdrechtliche Befriedung eines Grundbesitzes; Prüfung des

    vgl. BT-Drucksache 17/12046, S. 8; Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, juris, Rn. 53 m. w. N.; Müller-Schallenberg, in: Drees/Thies/Müller-Schallenberg, Das Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen, Stand: September 2017, § 6a BJagdG, III. (S. 58c); Munte, in: Schuck, BJagdG, 2. Auflage 2015, § 6a BJagdG Rn. 32.

    vgl. Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 54 f. m. w. N.

    vgl. Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 56 f. m. w. N.; Munte, a. a. O., § 6a BJagdG Rn. 30; vgl. zur Kriegsdienstverweigerung BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1960 - 1 BvL 21/60 -, a. a. O., Rn. 34 ff., wonach die Inanspruchnahme des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung die Ablehnung des Kriegsdienstes mit der Waffe schlechthin erfordert.

    vgl. EGMR, Urteil vom 26. Juni 2012 - 9300/07 (Herrmann) -, a. a. O., Rn. 732 (zum Schlachten von Tieren, Verpachtung der Flächen zur Aufzucht von Schlachtvieh), vgl. auch die teilweise abweichende Meinung des Richters Pinto deAlbuquerque, juris, sowie Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 56.

    vgl. Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 61; Meyer-Ravenstein, a. a. O., 126; Munte, a. a. O., § 6a BJagdG Rn. 37.

    vgl. Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 68 m. w. N.

    Soweit vertreten wird, es genüge, dass unterhalb der Schwelle der konkreten Gefahr im Sinne des Polizei- und Ordnungsrechts aus belegten Tatsachen auf eine konkrete Gefährdung geschlossen werden könne, so Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 80, ist dem nicht zu folgen.

    vgl. BT-Drucksache 17/12046, S. 9; Hamb. OVG, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 82.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.06.2018 - 16 A 138/16

    Erklärung der Befriedung eines Grundstücks bei Ablehnung der Jagdausübung aus

    vgl. BT-Drucksache 17/12046, S. 8; OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, juris, Rn. 53 m. w. N.; Müller-Schallenberg, in: Drees/Thies/Müller-Schallenberg, Das Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen, Stand: September 2017, § 6a BJagdG, III. (S. 58c); Munte, in: Schuck, BJagdG, 2. Auflage 2015, § 6a BJagdG Rn. 32.

    vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 54 f. m. w. N.

    vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 56 f. m. w. N.; Munte, a. a. O., § 6a BJagdG Rn. 30; vgl. zur Kriegsdienstverweigerung BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1960 - 1 BvL 21/60 -, a. a. O., Rn. 34 ff., wonach die Inanspruchnahme des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung die Ablehnung des Kriegsdienstes mit der Waffe schlechthin erfordert.

    vgl. EGMR, Urteil vom 26. Juni 2012 - 9300/07 (Herrmann) -, a. a. O., Rn. 732 (zum Schlachten von Tieren, Verpachtung der Flächen zur Aufzucht von Schlachtvieh), vgl. auch die teilweise abweichende Meinung des Richters Pinto deAlbuquerque, juris, sowie OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 56.

    vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 61; Meyer-Ravenstein, a. a. O., 126; Munte, a. a. O., § 6a BJagdG Rn. 37.

    vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 68 m. w. N.

    Soweit vertreten wird, es genüge, dass unterhalb der Schwelle der konkreten Gefahr im Sinne des Polizei- und Ordnungsrechts aus belegten Tatsachen auf eine konkrete Gefährdung geschlossen werden können müsse, so OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 80, ist dem nicht zu folgen.

    vgl. BT-Drucksache 17/12046, S. 9; OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 82.

  • BVerwG, 18.06.2020 - 3 C 1.19

    Zeitlicher Beginn einer jagdrechtlichen "Befriedung"

    c) Aus dem maßgeblichen Bezugspunkt der Antragstellung folgt zugleich, dass das Berufungsgericht auch im Rahmen der Entscheidung über das Vorliegen einer Ausnahmesituation im Sinne des § 6a Abs. 2 Satz 2 BJagdG auf die ab Antragstellung noch verbleibende Restlaufzeit des Jagdpachtvertrags hätte abstellen müssen (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 - juris Rn. 101).
  • VG Greifswald, 11.04.2019 - 6 A 1512/16

    Anforderungen an die Befriedungsregelung in § 6a BJagdG

    (vgl. BT-Drucksache 17/12046, S. 8; OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, juris, Rn. 53 m. w. N.; Müller-Schallenberg, in: Drees/Thies/Müller-Schallenberg, Das Jagdrecht in Nordrhein-Westfalen, Stand: September 2017, § 6a BJagdG, III. (S. 58c); Munte, in: Schuck, BJagdG, 2. Auflage 2015, § 6a BJagdG Rn. 32).

    (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018- 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 54 f. m. w. N).

    (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 56 f. m. w. N.; Munte, a. a. O., § 6a BJagdG Rn. 30; vgl. zur Kriegsdienstverweigerung BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 1960 - 1 BvL 21/60 -, a. a. O., Rn. 34 ff., wonach die Inanspruchnahme des Rechts auf Kriegsdienstverweigerung die Ablehnung des Kriegsdienstes mit der Waffe schlechthin erfordert).

    (vgl. EGMR, Urteil vom 26. Juni 2012 - 9300/07 (Herrmann) -, a. a. O., Rn. 732 (zum Schlachten von Tieren, Verpachtung der Flächen zur Aufzucht von Schlachtvieh), vgl. auch die teilweise abweichende Meinung des Richters Pinto de Albuquerque, juris, sowie OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 56).

    (so OVG Hamburg, Urteil vom 12. April 2018 - 5 Bf 51/16 -, a. a. O., Rn. 80), sähe sich die erkennende Kammer nicht in der Lage, aus eigener Sachkenntnis zu beurteilen, ob die Annahmen der beteiligten Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange zutreffen und geschützte Gemeinwohlbelange wie der Schutz der Land-, Forst- und Fischereiwirtschaft vor übermäßigen Wildschäden oder der Schutz vor Tierseuchen bei einer Befriedung der Grundflächen des Klägers gefährdet würden.

  • VG Schleswig, 17.12.2019 - 7 A 222/17
    Bei der Auslegung des unbestimmten Rechtsbegriffs der "ethischen Gründe" ist ausgehend von dem Zweck des § 6a BJagdG, das Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) vom 26.06.2012 - 9300/07 -, NJW 2012, 3629, in nationales Recht umzusetzen, zu berücksichtigen, dass es sich um eine begrenzte und eng auszulegende Ausnahmevorschrift handelt (vgl. OVG Hamburg, Urteil vom 12.04.2018 - 5 Bf 51/16 - juris Rn. 52; Begründung des Gesetzentwurfes, BT-Drs. 17/12046, S. 7).

    Keine Gewissensentscheidung ist etwa anzunehmen, wenn die Jagd nur aus politischen Erwägungen über ihre Sinnhaftigkeit abgelehnt wird (vgl. OVG Münster, Urteil vom 28.06.2018 - 16 A 138/16 - juris Rn. 38 ff.; OVG Hamburg, Urteil vom 12.04.2018 - 5 Bf 51/16 - juris Rn. 53; siehe auch BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 02.05.2018 - 1 BvR 3250/14 - juris Rn. 18).

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