Rechtsprechung
   OVG Hamburg, 29.04.2010 - 3 Bf 368/09.Z   

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https://dejure.org/2010,4809
OVG Hamburg, 29.04.2010 - 3 Bf 368/09.Z (https://dejure.org/2010,4809)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 29.04.2010 - 3 Bf 368/09.Z (https://dejure.org/2010,4809)
OVG Hamburg, Entscheidung vom 29. April 2010 - 3 Bf 368/09.Z (https://dejure.org/2010,4809)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Abgabenangelegenheit im Sinne von VwGO § 67 Abs 2 Nr 4

  • Wolters Kluwer

    Postulationsfähigkeit bei Vertretung durch einen Steuerberater i.R.e. gebührenrechtlichen Streitigkeit

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Postulationsfähigkeit bei Vertretung durch einen Steuerberater i.R.e. gebührenrechtlichen Streitigkeit

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Sonstiges

  • wolterskluwer-online.de (Literaturhinweis: Aufsatz mit Bezug zur Entscheidung)

    Zusammenfassung von "Vertretungsbefugnis von Steuerberatern im verwaltungsrechtlichen Vorverfahren" von Birgit Wedekind und Melanie C. Klein, original erschienen in: DStR 2010, 1256 - 1260.

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2010, 859
  • DÖV 2010, 703
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.11.2010 - 1 L 152/10

    Befugnis zur Prozessvertretung von Steuerberatern

    Unter Abgabenangelegenheiten im Sinne des § 67 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 VwGO sind nur Rechtsstreitigkeiten zu fassen, welche Steuer- und Monopolsachen im Sinne des § 1 Abs. 1 StBerG betreffen (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 29.04.2010 - 3 Bf 368/09.Z - juris).

    Bereits die Regelung in § 67 Abs. 1 Satz 5 VwGO i. d. F. des Gesetzes vom 01.11.1996 (BGBl. I, S. 1626, gültig ab 01.01.1997), mit der erstmals in Abgabenangelegenheiten Steuerberater und Wirtschaftsprüfer als Prozessbevollmächtigte vor dem Oberverwaltungsgericht zugelassen wurden, war in diesem Sinne auszulegen (so OVG Hamburg, Beschl. v. 29.04.2010, a. a. O., m. w. N., juris; OVG NRW, Beschl. v. 24.01.2005, a. a. O., m. w. N., juris; Bayerischer VGH, Urt. v. 22.06.2007 - 7 N 06.480 - m. w. N., juris).

    Dieser steuerrechtlich geprägten Auslegung des Begriffs der Abgabenangelegenheiten entspricht auch die Gegenäußerung der Bundesregierung im Rahmen des Gesetzgebungsverfahrens des 6. Änderungsgesetzes zur VwGO (BT-Drs. 13/4069, S. 1 zu Nr. 5), wonach "Abgabenangelegenheiten ... typischerweise Materien (sind), in denen Steuerpflichtige auch vor den Verwaltungsgerichten und Oberverwaltungsgerichten von Angehörigen der steuer- und wirtschaftsberatenden Berufe vertreten werden." Gestützt wurde diese Auslegung des § 67 Abs. 1 Satz 5 VwGO (i. d. F. v. 01.11.1996) zudem durch den Umstand, dass Steuerberater eine geschäftsmäßige entgeltliche und unentgeltliche Besorgung fremder Rechtsangelegenheiten außerhalb der in §§ 31 Abs. 1, 33 StBerG festgelegten Grenzen nicht erlaubt war und ein Verstoß mit dem damals noch in Kraft befindlichen Rechtsberatungsgesetz vermieden werden sollte (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 29.04.2010, a. a. O.; OVG NRW, Beschl. v. 24.01.2005, a. a. O.).

    Mit der Neufassung der Norm wurde lediglich der Kreis der Prozessbevollmächtigten um weitere zur geschäftsmäßigen Hilfeleistung in Steuersachen befugte Personen erweitert (vgl. OVG Hamburg, Beschl. v. 29.04.2010, a. a. O.).

  • VGH Bayern, 16.05.2014 - 4 B 13.1161

    Keine Vertretung durch Steuerberater in Sachen Fremdenverkehrsbeitrag

    Der Senat schließt sich der hierzu in der Rechtsprechung vertretenen Rechtsauffassung an, wonach der Begriff "Abgabenangelegenheiten" dahingehend auszulegen ist, dass er eine Tätigkeit der Steuerberater nur im Rahmen des ihnen berufsrechtlich Erlaubten eröffnet und damit Streitigkeiten um Beiträge und Gebühren nicht umfasst (HessVGH B.v. 21.5.2013 - 5 A 875/13.Z - KStZ 2013, 158 zu einem Rechtsstreit über Müllgebühren; OVG Hamburg B.v. 29.4.2010 - 3 Bf 368/09.Z - NVwZ-RR 2010, 859 zu einer gebührenrechtlichen Streitigkeit; BayVGH U.v. 22.6.2007 - 7 N 06.480 - juris Rn. 13 m.w.N. und BayVGH B.v. 8.4.1998 - 7 B 97.3556 - juris; OVG NRW B.v. 24.1.2005 - 4 E 1437/04 - DÖV 2005, 527 zum Kammerbeitrag eines Steuerberaters; VGH BW B.v. 6.9.1996 - 9 S 2152/96 - DVBl 1997, 659; VG Köln B.v. 25.2.2009 - 14 K 616/09 - juris; OVG NW B.v. 22.9.1980 - 2 B 976/80 - KStZ1981, 156 f.; a.A .: Meissner/Schenk in Schoch/Schneider/Bier, VwGO, § 67 Rn. 51; Anders/Anders, Reichweite der Postulationsfähigkeit von Steuerberatern in der Verwaltungsgerichtsbarkeit, DStR 2013, 2789 jeweils ohne überzeugende Begründung).
  • OVG Sachsen, 12.03.2015 - 1 A 77/14

    Denkmal; Gebäude; Balkonanbau; Abschreibungsmöglichkeit

    Da die Berufung von der Beklagten eingelegt worden ist, stellt sich hier weder die Frage der Postulationsfähigkeit der durch ihren Steuerberater vertretenen Kläger noch, ob dem Verfahren eine Abgabenangelegenheit i. S. v. § 67 Abs. 4 Satz 7 i. V. m. Abs. 2 Nr. 3 VwGO zugrunde liegt (vgl. HessVGH, Beschl. v. 22. Juli 2013 - 6 A 1260/13 -, juris Rn. 4 m. w. N.; OVG Hamburg, Beschl. v. 29. April 2010, NVwZ-RR 2010, 859; Kopp/Schenke, VwGO, 20. Aufl., § 67 Rn. 16).
  • VGH Hessen, 21.05.2013 - 5 A 875/13

    Abgabenangelegenheiten im Sinne von § 67 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 VwGO

    Aus der Anknüpfung des Gesetzgebers an die besondere Sachkenntnis von Steuerberatern ergibt sich, dass mit dem Begriff "Abgabenangelegenheiten" nur solche Verfahren gemeint sind, für die Steuerberater gemäß §§ 1, 33 Abs. 1, 33 Steuerberatungsgesetz - StBerG - zugelassen sind, also Steuersachen, einschließlich Steuerstrafsachen und Monopolsachen (vgl. ebenso Kopp/Schenke, VwGO, 17. Aufl. 2011, § 67 Rn. 16; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 24. Januar 2005 - 4 E 1437/04 -, NVwZ-RR 2006, 151; Bay. VGH, Urteil vom 22. Juni 2007 - 7 N 06.480 -, DStR 2008, 844; OVG Hamburg, Beschluss vom 29. April 2010 - 3 Bf 368/09.Z -, DÖV 2010, 703; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08. November 2010 - 1 L 152/10 -, NJW 2011, 1019) .
  • VGH Hessen, 22.07.2013 - 6 A 1260/13

    Abgabenangelegenheiten im Sinne von § 67 Abs. 2 Satz 2 Nr. 3 VwGO

    Aus der Anknüpfung des Gesetzgebers an die besondere Sachkenntnis von Steuerberatern etc. ergibt sich, dass mit dem Begriff "Abgabenangelegenheiten" nur solche Verfahren gemeint sind, für die Steuerberater gemäß §§ 1, 32 und 33 StBerG (zuletzt geändert durch Art. 13 Gesetz vom 26.06.2013, BGBl I S. 1809) zugelassen sind, also Steuersachen, einschließlich Steuerstrafsachen und Monopolsachen (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 24.01.2005 - 4 E 1437/04 -, NVwZ-RR 2006, 151; Bay. VGH, Urteil vom 22.06.2007 - 7 N 06.480 -, DStR 2008, 844; OVG Hamburg, Beschluss vom 29.04.2010 - 3 Bf 368/09.Z -, NVwZ-RR 2010, 859; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 08.11.2010 - 1 L 152/10 -, NJW 2011, 1019; Hess. VGH, Beschluss vom 21.05.2013 - 5 A 875/13.Z - ebenso Kopp/Schenke, VwGO, 19. Aufl. 2013, § 67 Rn. 16).
  • VG München, 17.02.2012 - M 16 K 11.1217

    Unzulässige Klage

    Da Herr ... eine Vollmacht trotz Fristsetzung nicht vorgelegt und die Bevollmächtigung zur Klageerhebung auch nicht in sonstiger Weise belegt hat, ist die Klage unbeschadet der Frage, ob er als Steuerberater in Streitigkeiten über die Erhebung von Kammerbeiträgen überhaupt als Prozessbevollmächtigter auftreten durfte (ablehnend: BayVGH vom 22.6.2007 DStR 2008, 844; OVG Hamburg vom 29.4.2010 NVwZ-RR 2010, 859; OVG LSA vom 8.11.2010 NJW 2011, 1019), als unzulässig abzuweisen (vgl. Schmidt in Eyermann, VwGO, 13. Aufl. 2010, RdNrn. 18 und 21 zu § 67).
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