Rechtsprechung
   OVG Mecklenburg-Vorpommern, 19.02.2014 - 3 L 212/12   

Volltextveröffentlichungen (7)

  • openjur.de
  • Justiz Mecklenburg-Vorpommern

    § 3 Abs 2 BauNVO, § 3 Abs 3 Nr 1 BauNVO
    Zulässigkeit von Ferienwohnungen im reinen Wohngebiet; Gebäude mit Ferienwohnungen als Wohngebäude bzw. als Beherbergungsbetrieb

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Zulässigkeit von Ferienwohnungen in einem reinen Wohngebiet i.R.d. Betriebes des Beherbergungsgewerbes

  • datenbank.nwb.de(kostenpflichtig) (Volltext und Leitsatz)
  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Keine Ferienwohnungen in reinem Wohngebiet!

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Zulässigkeit von Ferienwohnungen in einem reinen Wohngebiet i.R.d. Betriebes des Beherbergungsgewerbes

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • Jurion (Kurzinformation)

    Ferienwohnungen in einem reinen Wohngebiet grundsätzlich unzulässig

  • treffpunkt-kommune.de (Kurzinformation)

    Ferienwohnungen

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DÖV 2014, 1025
  • BauR 2015, 717
  • BauR 2015, 81



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Wird zitiert von ... (41)  

  • BVerwG, 18.10.2017 - 4 C 5.16  

    Kombination von Dauer- und Ferienwohnungen im Sondergebiet zulässig

    Denn die Gäste halten sich nach dem Nutzungskonzept und seiner typischen Verwirklichung jeweils allenfalls wenige Wochen in diesen Räumlichkeiten auf (OVG Greifswald, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - BRS 82 Nr. 77; OVG Lüneburg, Urteile vom 18. September 2014 - 1 KN 123/12 - BRS 82 Nr. 21 und vom 15. Januar 2015 - 1 KN 61/14 - ZfBR 2015, 492; VGH Mannheim, Beschluss vom 26. Januar 2017 - 5 S 1791/16 - ZfBR 2017, 270 ; Stock, in: König/Roeser/Stock, BauNVO, 3. Aufl. 2014, § 3 Rn. 24; Fraatz-Rosenfeld/Kahrmann, VR 2014, 37; von Nicolai, NordÖR 2015, 361 ; Pernice-Warnke, NVwZ 2015, 112 ; Schink, UPR 2017, 292 ; Reidt/von Landwüst, UPR 2015, 12; Vietmeier, in: Bönker/Bischopink, BauNVO, 1. Aufl. 2014, § 3 Rn. 26; Decker, in: Jäde/Dirnberger, BauNVO, 8. Aufl. 2017, § 3 BauNVO Rn. 4; a.A. Pfeffer, NVwZ 2016, 729 ; ders., VBlBW 2015, 503 ).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 30.05.2016 - 10 S 34.15  

    Nutzungsuntersagung; Nutzungsänderung; Wohngebäude; Ferienwohnungsnutzung;

    Die daraus resultierenden unterschiedlichen bodenrechtlichen Auswirkungen der beiden Nutzungsarten rechtfertigen die bauplanungsrechtliche typisierende Unterscheidung (OVG M-V, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 -, BauR 2015, 81; juris Rn. 39; vgl. Nds. OVG, Urteil vom 18. September 2014 - 1 KN 123/12 -, BauR 2015, 452, juris Rn. 22; Reidt/v. Landwüst, UPR 2015, 12 ff. m.w.N.).
  • VGH Baden-Württemberg, 11.05.2015 - 3 S 2420/14  

    Beherbergungsbetrieb in durch reine aufgelockerte Wohnnutzung geprägtes Gebiet

    (1) Von einem Wohnen ist nur bei einer auf Dauer angelegten Häuslichkeit auszugehen, die sich durch die Eigengestaltung der Haushaltsführung und des häuslichen Wirkungskreises sowie die Freiwilligkeit des Aufenthalts auszeichnet (vgl. BVerwG, Beschl. v. 25.3.1996 - 4 B 302.95 - NVwZ 1996, 893; Urt. v. 25.3.2004 - 4 B 15.04 - BRS 67 Nr. 70; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urt. v. 19.2.2014 - 3 L 212/12 - BauR 2015, 81; BayVGH, Beschl. v. 25.8.2009 - 1 CS 09.287 - juris; VG Bremen, Beschl. v. 17.11.2014 - 1 V 1827/14 - juris; VG Leipzig, Beschl. v. 28.5.2014 - 4 L 288/14 - juris; VG Schwerin, Urt. v. 20.12.2012 - 2 A 857/11 - juris).

    Für einen Beherbergungsbetrieb ist in Abgrenzung zum Wohnen kennzeichnend, dass Räume ständig wechselnden Gästen zum vorübergehenden Aufenthalt zur Verfügung gestellt werden, ohne dass diese dort typischerweise eine eigene Häuslichkeit begründen (BVerwG, Beschl. v. 31.7.2013 - 4 B 8.13 - BauR 2013, 1996; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urt. v. 19.2.2014 - 3 L 212/12 - BauR 2015, 81; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 31.1.1997 - 8 S 3167/96 - BRS 59 Nr. 58 [1997]).

    Es entspricht in diesem Zusammenhang aber allgemeiner Ansicht, dass die Frage, ob der Betrieb noch als "klein" einzustufen ist, im Einzelfall nach der Bettenzahl als einem dafür maßgeblichen Merkmal beantwortet werden kann (BVerwG, Beschl. v. 27.11.1987, a.a.O.; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urt. v. 19.2.2014 - 3 L 212/12 - BauR 2015, 81; VG Bremen, Beschl. v. 17.11.2014 - 1 V 1827/14 - juris; VGH Bad.-Württ., Urt. v. 31.1.1997 - 8 S 3167/96 - BRS 59 Nr. 58 [1997]; Stock, in Ernst/ Zinkahn/Bielenberg/Krautzberger, BauGB, § 3 BauNVO, Rn. 76; Fickert/Fieseler, BauNVO, § 3 Rn. 20 u. 20.1).

  • BVerwG, 18.10.2017 - 4 CN 6.17  

    Kombination von Dauer- und Ferienwohnungen im Sondergebiet zulässig

    Denn die Gäste halten sich nach dem Nutzungskonzept und seiner typischen Verwirklichung jeweils allenfalls wenige Wochen in diesen Räumlichkeiten auf (OVG Greifswald, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - BRS 82 Nr. 77; OVG Lüneburg, Urteile vom 18. September 2014 - 1 KN 123/12 - BRS 82 Nr. 21 und vom 15. Januar 2015 - 1 KN 61/14 - ZfBR 2015, 492; VGH Mannheim, Beschluss vom 26. Januar 2017 - 5 S 1791/16 - ZfBR 2017, 270 ; Stock, in: König/Roeser/Stock, BauNVO, 3. Aufl. 2014, § 3 Rn. 24; Fraatz-Rosenfeld/Kahrmann, VR 2014, 37 ; von Nicolai, NordÖR 2015, 361 ; Pernice-Warnke, NVwZ 2015, 112 ; Schink, UPR 2017, 292 ; Reidt/von Landwüst, UPR 2015, 12; Vietmeier, in: Bönker/Bischopink, BauNVO, 2014, § 3 Rn. 26; Decker, in: Jäde/Dirnberger, BauGB BauNVO, 8. Aufl. 2017, § 3 BauNVO Rn 4; a.A. Pfeffer, NVwZ 2016, 729 ; ders., VBlBW 2015, 503 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 06.10.2015 - 3 S 1695/15  

    Zur Zulässigkeit von Gemeinschaftsunterkünften für Asylbewerber in einem reinen

    Diese Kriterien dienen insbesondere auch der Abgrenzung von anderen Nutzungsformen, etwa der Unterbringung, des Verwahrens unter gleichzeitiger Betreuung, der bloßen Schlafstätte oder anderer Einrichtungen, die nicht als Wohngebäude, sondern als soziale Einrichtungen einzustufen sind (BVerwG, Beschl. v. 25.3.1996 - 4 B 302.95 - NVwZ 1996, 893; VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 11.5.2015 - 3 S 2420/14 - Juris; OVG Niedersachsen, Urt. v. 18.9.2014 - 1 KN 123/12 - BauR 2015, 452; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urt. v. 19.2.2014 - 3 L 212/12 - BauR 2015, 81).
  • VG Sigmaringen, 17.07.2015 - 7 K 2123/14  

    Nutzungsunterrsagung; Ferienwohnung; Allgemeines Wohngebiet; nicht störender

    Denn die allgemeine Wohnnutzung und die Wochenend- und Ferienhausnutzung wertet die Baunutzungsverordnung als städtebaulich relevante eigenständige Nutzungsarten (BVerwG, Urteil v. 11.07.2013 - 4 CN 7/12 -, BVerwGE 147, 138-146, BayVGH, Beschluss v. 04.09.2013 - 14 ZB 13.6 -, OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil v. 19.02.2014 - 3 L 212/12 -, BauR 2015, 81-84).

    Das OVG Mecklenburg-Vorpommern modifiziert die genannte Definition des BVerwG dahin, dass ein Betrieb des Beherbergungsgewerbes dann anzunehmen ist, wenn Räume ständig wechselnden Gästen zum vorübergehenden Aufenthalt zur Verfügung gestellt werden, ohne dass diese dort typischerweise eine eigene Häuslichkeit begründen, entweder weil dies nach der Art der Räumlichkeiten gar nicht möglich ist oder weil die Inanspruchnahme beherbergungstypischer Dienstleistungen die Nutzung prägt (Urteil v. 19.02.2014 - 3 L 212/12 -, BauR 2015, 81-84, ähnlich differenzierend Reidt/von Landwüst, UPR 2015, 12-16).

    So wird vertreten, im Fall einer Ferienwohnnutzung komme eine ausnahmsweise Zulässigkeit als nicht störender Gewerbebetrieb i. S. d. § 4 Abs. 3 Nr. 2 BauNVO nicht in Betracht, weil mit § 4 Abs. 3 Nr. 1 BauNVO die "Beherbergungsfälle" für das allgemeine Wohngebiet speziell geregelt seien und den Begriff des Betriebes des Beherbergungsgewerbes nicht erfüllende Beherbergungsformen wie die Ferienwohnnutzung nicht über den Umweg des § 4 Abs. 3 Nr. 2 BauNVO zu den "sonstigen" Gewerbebetrieben erklärt werden könnten (so VG Schwerin, Urteil v. 20.12.2012 - 2 A 857/11 -, im Ergebnis auch OVG MV, Urteil v. 19.02.2014 - 3 L 212/12 -, BauR 2015, 81-84).

    Es erscheint jedoch widersprüchlich, dass Betriebe des Beherbergungsgewerbes (vorbehaltlich abweichender Festsetzungen des Bebauungsplans) nach § 4 Abs. 3 Nr. 1 BauNVO in allgemeinen Wohngebieten ausnahmsweise zugelassen werden können, die typischerweise insbesondere wegen des weniger häufigen Nutzerwechsels den in § 4 Abs. 1 BauNVO verankerten Wohnzweck des Gebiets weniger störenden Ferienwohnungen jedoch weder allgemein noch ausnahmsweise zulässig sein sollten (so aber OVG MV, Urteil v. 19.02.2014 - 3 L 212/12 -, BauR 2015, 81-84: Die vertretene Auffassung führe dazu, dass "reine" Ferienwohnungen in anderen als Sondergebieten generell unzulässig seien.).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 04.04.2017 - 3 K 58/16  

    Mischung von Dauer- und Erholungswohnen

    Klarstellend weist der Senat darauf hin, dass die Senatsentscheidungen (Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - und Beschluss vom 28. Dezember 2007 - 3 M 190/07 - beide zitiert nach Juris) dem Vorstehenden nicht entgegenstehen.

    Anders als der Antragsteller meint, betreibt er - bauplanungsrechtlich - auch keinen Betrieb des Beherbergungsgewerbes, sondern die mietweise Überlassung von komplett eingerichteten Wohnungen zu Ferienzwecken ohne dass die Inanspruchnahme beherbergungstypischer Dienstleistungen die Nutzung prägt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 8. Mai 1989 - 4 B 78/89 - Juris Rn. 3; Oberverwaltungsgericht für das Land Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - Juris Rn. 45 f.).

    Nichts anderes gilt für die Endreinigung der Wohnungen (vgl. Oberverwaltungsgericht für das Land Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - a.a.O.).

    Das Vorhaben des Antragstellers (Wohnnutzung einer Wohnung bei drei Ferienwohnungen im Gebäude) entspricht indes nicht der in § 3 Abs. 2 und § 3 Abs. 2 BauNVO beschriebenen, dort allgemein zulässigen Nutzung (vgl. Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - und Beschluss vom 28. Dezember 2007 - 3 M 190/07 - jeweils zitiert nach Juris).

  • VGH Baden-Württemberg, 19.07.2016 - 5 S 2220/15  

    Gewerbliche Zurverfügungstellung von Appartements und Wohnungen auch als Ferien-

    Mag danach auch nicht nur die in § 10 Abs. 3 und 4 BauNVO näher beschriebene Ferienhaus- und Wochenendhausnutzung (vgl. zu dieser BVerwG, Urt. v. 11.07.2013 - 4 CN 7.12 -, BVerwGE 147, 138; noch offenlassend BVerwG, Urt. v. 12.03.1982 - 4 C 59.78 -, Buchholz 406.11 § 35 BBauG Nr. 186), sondern auch die Nutzung als Ferien- oder Wochenendwohnung eine gegenüber der allgemeinen Wohnnutzung eigenständige, typisierte Nutzungsart darstellen (vgl. BVerwG, Beschl. v. 08.05.1989 - 4 B 78.89 -, Buchholz 406.11 § 31 BBauG/BauGB Nr. 27; BayVGH, Beschl. v. 04.09.2013 - 14 ZB 13.6 -, BRS 81, 84; Nds. OVG, Urt. v. 15.01.2015 - 1 KN 61/14 -, BauR 2015, 630; OVG MV, Beschl. v. 28.12.2007 - 3 M 190/07 -, NordÖR 2008, 169; Urt. v. 19.02.2014 - 3 L 212/12 -, NordÖR 2014, 323), welche in einem (nur) als "Wohngebäude" genehmigten Gebäude nicht zulässig wäre, ließe sich daraus noch nicht herleiten, dass die Zurverfügungstellung solcher Wohnungen in anderen Baugebieten als gewerbliche Nutzung von vornherein unzulässig wäre (vgl. BVerwG, Urt. v, 29.04.1992, a.a.O., juris Rn. 19; BT-Drs. 18/5076, S. 2; Pernice-Warnke, NVwZ 2015, 112 ).

    Insofern kann dahinstehen, ob aufgrund der Umstände des vorliegenden Einzelfalls - etwa wegen der Möglichkeit, in den Appartements und Wohnungen den häuslichen Wirkungskreis unabhängig gestalten zu können (vgl. hierzu BVerwG Beschl. v. 08.05.1989, a.a.O.; Nds. OVG, Beschl. v. 12.12.2013, a.a.O.; Urt. v. 19.02.2014 - 3 L 212/12 -, BauR 2015, 81) - noch von einem Beherbergungsbetrieb gesprochen werden könnte.

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 04.04.2017 - 3 K 253/15  

    Unzulässige Mischung von Dauer- und Erholungswohnen

    Klarstellend weist der Senat darauf hin, dass die Senatsentscheidungen (Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - und Beschluss vom 28. Dezember 2007 - 3 M 190/07 - beide zitiert nach Juris) dem Vorstehenden nicht entgegenstehen.

    Der Antragsteller betreibt - bauplanungsrechtlich - auch keinen Betrieb des Beherbergungsgewerbes, sondern die mietweise Überlassung von komplett eingerichteten Wohnungen zu Ferienzwecken ohne dass die Inanspruchnahme beherbergungstypischer Dienstleistungen die Nutzung prägt (vgl. BVerwG, Beschluss vom 8. Mai 1989 - 4 B 78/89 - Juris Rn. 3; Oberverwaltungsgericht für das Land Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - Juris Rn. 45 f.).

    Das Vorhaben des Antragstellers (Appartementhaus mit vier Ferienwohnungen) entspricht indes nicht der in § 3 Abs. 2 und § 3 Abs. 2 BauNVO beschriebenen, dort allgemein zulässigen Nutzung (vgl. OVG M-V, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 - und Beschluss vom 28. Dezember 2007 - 3 M 190/07 - jeweils zitiert nach Juris).

  • VG Schwerin, 20.11.2014 - 2 A 90/13  

    Nutzungsänderung von Wohnung in (kleinen) Betrieb des Beherbergungsgewerbes

    An dieser Rechtsprechung hat das OVG Greifswald mit Urteil vom 19. Februar 2014 (Az: 3 L 212/12 - NordÖR 2014, 323) festgehalten.

    Als ein solches Wohngebäude im bauplanungsrechtlichen Sinne (im Unterschied zum Wohngebäudebegriff im bauordnungsrechtlichen Sinne) kann ein zur Ferienwohnzwecken bestimmtes Gebäude nicht angesehen werden, weil - wie bereits oben dargelegt - die Ferienwohnnutzung von der (Dauer)Wohnnutzung verschieden und daher eine andere bauplanungsrechtliche Nutzungsart ist (vgl. zuletzt OVG Greifswald, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 -, NordÖR 2014, 323).

    (1) Das OVG Greifswald hat im Urteil vom 19. Februar 2014 (a.a.O.) zur Abgrenzung des Begriffs des (kleinen) Beherbergungsbetriebes von Ferienwohnungen ausgeführt:.

    Zwar bedarf der Begriff des Betriebs des Beherbergungsgewerbes nach der Rechtsprechung des OVG Greifswald im Hinblick auf entstandene Zwischenformen wie z. B. Apart(ment)hotels der Modifizierung (OVG Greifswald, Urteil vom 19. Februar 2014 - 3 L 212/12 -, NordÖR 2014, 323, 326).

  • OVG Niedersachsen, 15.01.2015 - 1 KN 61/14  

    Unwirksamkeit einer Veränderungssperre - Ferienwohnung im Allgemeinen Wohngebiet

  • VG Schleswig, 17.08.2016 - 8 A 173/14  

    Baugenehmigung (Nachbarklage) - Untätigkeitsklage

  • VG Schwerin, 07.01.2016 - 2 A 1023/14  

    Nutzungsänderung; Wohnung statt Ferienwohnung

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2015 - 7 D 29/13  

    Unwirksamkeit einer Satzung zur Teilaufhebung eines Bebauungsplans; Legalisierung

  • VG Schwerin, 16.08.2018 - 2 A 3543/17  
  • VG Schwerin, 17.06.2014 - 2 B 459/14  

    Einzelfall der Fristgewährung bei sofort vollziehbarer Nutzungsuntersagung bei

  • VG Karlsruhe, 13.06.2016 - 4 K 817/16  

    Untersagung der Nutzung eines Mehrfamilienhauses als Beherbergungsbetrieb

  • VG Schleswig, 06.07.2016 - 8 A 155/15  

    Sondergebiet, Wohnen, Ferienwohnung

  • VG Schwerin, 09.10.2014 - 2 A 1666/11  

    Bauplanungs-, Bauordnungs- und Städtebauförderungsrecht

  • VG Regensburg, 31.10.2018 - RO 7 S 18.1322  

    Änderungsantrag erfolgreich - Bauvorhaben im Wesentlichen identisch

  • VG München, 29.02.2016 - M 8 K 14.4469  

    Nachbarklage - Aufhebung einer Baugenehmigung

  • VG Greifswald, 19.05.2016 - 5 A 339/14  

    Begriff des Wohngebäudes; Außenbereich; Ferien- und Wochenendhäuser

  • VGH Hessen, 05.02.2015 - 4 B 1756/14  

    Normenkontrolleilantrag gegen Bebauungsplan für Büro und Wohngebäude samt

  • VG Greifswald, 06.09.2016 - 5 A 760/15  

    (Fiktive) Baugenehmigung für Anbau eines Wintergartens an ein Wochenendhaus;

  • VG Schleswig, 22.03.2017 - 8 A 25/16  

    Bauaufsichtliches Einschreiten

  • VG Schwerin, 06.01.2017 - 2 B 2052/16  

    Erfolgreicher Eilantrag einer Gemeinde gegen eine Baugenehmigung für ein

  • VG Cottbus, 06.04.2018 - 3 K 1753/15  

    Bauplanungs-, Bauordnungs- und Städtebauförderungsrecht

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.05.2016 - 3 M 396/15  

    Nutzungsuntersagung der Vermietung einer Wohnung zu Ferienwohnzwecken

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2015 - 7 D 30/13  

    Festlegung der Grenzen für einen im Zusammenhang bebauten Ortsteil für

  • OVG Niedersachsen, 15.01.2015 - 1 KN 10/14  

    Zulässigkeit der Bekanntmachung einer Veränderungssperre

  • VGH Bayern, 09.12.2016 - 15 CS 16.1417  

    Erfolgloser Eilrechtsschutz des Nachbarn gegen Baugenehmigung für

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 14.06.2016 - 3 L 177/06  

    Abgrenzung der Art der baulichen Nutzung zwischen Wohn-, Ferien- und

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 27.03.2015 - 3 M 38/15  

    Bauplanungs-, Bauordnungs- und Städtebauförderungsrecht - Hier:

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 10.06.2015 - 3 M 85/14  

    Nutzungsuntersagung: Einfamilienhaus als Ferienhaus im reinen Wohngebiet

  • VG Greifswald, 05.04.2018 - 3 A 619/15  

    Heranziehung zu Anschlussbeitrag (Schmutz- und Niederschlagswasser)

  • VG München, 12.07.2017 - M 9 K 16.5051  

    Einschreiten gegen Baugenehmigung für Nachbarn

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 28.10.2015 - 3 M 199/15  

    Prüfungsmaßstab im Verfahren nach VwGO § 47 Abs 6, Antragsbefugnis von Anwohnern

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2015 - 7 B 1201/14  

    Untersagung der Nutzung eines Gebäudes zu wohnfremden Zwecken unter dem Aspekt

  • VG Greifswald, 19.05.2016 - 5 A 792/14  

    Baugenehmigung für die Errichtung eines Wochenendhauses

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 30.04.2015 - 3 M 116/14  

    Nutzungsuntersagung einer Ferienwohnung - Zuordnung der Nutzungsart für jede

  • VG Schwerin, 09.04.2015 - 2 A 1214/13  

    Bauordnungsrechtlicher Wohngebäudebegriff; Bauvorlagen: Zur Angabe der

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