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   OVG Niedersachsen, 08.08.2018 - 10 KN 5/18   

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OVG Niedersachsen, 08.08.2018 - 10 KN 5/18 (https://dejure.org/2018,27617)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 08.08.2018 - 10 KN 5/18 (https://dejure.org/2018,27617)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 08. August 2018 - 10 KN 5/18 (https://dejure.org/2018,27617)
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Volltextveröffentlichungen (5)

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Kindertagespflegesatzung - Höhe des Anerkennungsbetrags und Höhe der Kostenbeiträge

  • rewis.io
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Kindertagespflegesatzung - Höhe des Anerkennungsbetrags und der Kostenbeiträge; Betreuung über Nacht und außerhalb des Haushalts der Erziehungsberechtigten

  • rechtsportal.de

    Höhe des Anerkennungsbetrags und der Kostenbeiträge in einer Kindertagespflegesatzung; Reduzierung des Anerkennungsbetrags für die Betreuung in den Nachtstunden; Betreuung außerhalb des Haushalts der Erziehungsberechtigten

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OVG Niedersachsen, 22.05.2019 - 10 LC 17/18

    Höhe der Geldleistung an die Kindertagespflegeperson nach § 23 SGB VIII

    In dem die Satzung der Hansestadt Buxtehude über die Förderung der Kindertagespflege in der Fassung der 3. Änderungssatzung vom 19. Februar 2018 betreffenden Normenkontrollverfahren hat der Senat mit weiterem Urteil vom 8. August 2018 (- 10 KN 5/18 -, juris) ebenfalls festgestellt, dass in dieser Satzung die Sachkostenerstattung mit einem Betrag von 1, 88 EUR und der Anerkennungsbetrag mit einem Betrag von 2, 02 EUR und damit die Geldleistung für die Tagespflegeperson in Höhe von insgesamt 3, 90 EUR je Betreuungsstunde und Kind rechtsfehlerfrei festgelegt worden ist, wobei diese Satzung für Tagespflegepersonen mit mindestens 5-jähriger Berufserfahrung einen erhöhten Anerkennungsbetrag in Höhe von 2, 22 EUR und damit für diesen Personenkreis eine laufende Geldleistung in Höhe von - wie hier - insgesamt 4, 10 EUR je Betreuungsstunde und Kind vorsieht.

    Vielmehr ist es gerade leistungsgerecht im Sinne des § 23 Abs. 2a Sätze 2 und 3 SGB VIII, die laufende Geldleistung nur für den zeitlichen Umfang zu gewähren, in dem die Tagespflegeperson ihre Leistungen auch tatsächlich erbracht hat (Senatsurteile vom 08.08.2018 - 10 KN 3/18 -, juris Rn. 53, und - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 113; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 20.11.2012 - 4 KN 319/19 -, juris Rn. 66; vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 158 und 160).

    Auch unionsrechtlich (Richtlinie 2010/41/EU) besteht kein Anspruch einer Tagespflegeperson auf Zahlung von Mutterschaftsgeld bzw. eines Zuschusses zum Mutterschaftsgeld durch den Jugendhilfeträger (BAG, Urteil vom 23.05.2018 - 5 AZR 263/17 -, juris Leitsatz und Rn. 27 und 32; LAG Niedersachsen, Urteil vom 29.03.2017 - 13 Sa 399/16 -, juris Rn. 69; Senatsurteil vom 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 113), den die Beklagte bei ihrem Ratsbeschluss vom 20. Mai 2009 hätte berücksichtigen müssen.

    Bei der Festlegung der Höhe des Anerkennungsbetrags muss die Beklagte auch nicht, wie die Klägerin meint, unter Gleichheitsgesichtspunkten zwischen einer Betreuung der Kinder durch eine einzige oder durch mehrere Tagespflegepersonen in Zusammenarbeit (Großtagespflege) differenzieren (vgl. Senatsurteil vom 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 89).

    Der erkennende Senat folgt dieser rechtlichen Bewertung wie bereits in seinem Urteil vom 8. August 2018 (- 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 142, 146, 151).

  • OVG Niedersachsen, 21.08.2018 - 10 KN 10/18

    Kostenbeitragssatzung für die Betreuung von Kindern in der Kindertagespflege

    76 Die Höhe der Kostenbeiträge verstößt auch nicht gegen den Gleichheitsgrundsatz, soweit die Antragsteller vorbringen, dass in vergleichbaren Einkommensstufen für die Inanspruchnahme der Förderung von Kindern in Tageseinrichtungen geringere Kostenbeiträge festgesetzt werden (so auch bereits Senatsurteil vom 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, zur Veröffentlichung vorgesehen).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 22.06.2020 - 6 A 5.18

    Vergütung von Tagespflegepersonen im Landkreis Märkisch-Oderland unzureichend

    Es ist jedoch nicht zu beanstanden, wenn eine Richtlinie für etwaige Vor- und Nachbereitungszeiten sowie administrative Aufgaben, die nicht zur Förderungsleistung gemäß § 23 SGB VIII im engeren Sinne zählen, keine zusätzlichen Geldleistungen vorsieht, sondern diese als von der laufenden Geldleistung mit abgedeckt ansieht (so OVG Münster, Urteil vom 8. August 2018 - 10 KN 5/18 - juris Rn. 90).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 03.12.2019 - 1 LB 69/18

    Höhe der Geldleistungen für eine Tagespflegeperson für die Betreuung von Kindern.

    Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Erstattung der angemessenen Kosten für den Sachaufwand (§ 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII) pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23; OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

    Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe den Sachaufwand der Tagespflegeperson pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23; OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 03.12.2019 - 1 LB 70/18

    Geldleistungen an eine Tagespflegeperson für die Betreuung von Kindern

    Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe die Erstattung der angemessenen Kosten für den Sachaufwand (§ 23 Abs. 2 Nr. 1 SGB VIII) pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23; OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

    Wenn der Träger der öffentlichen Jugendhilfe den Sachaufwand der Tagespflegeperson pauschaliert abgelten will, kann er sich am Rundschreiben des Bundesministeriums der Finanzen zur ertragsteuerlichen Behandlung der Kindertagespflege vom 11. November 2016 (BStBl I S. 1236) orientieren (vgl. OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 79; OVG Berlin, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23; OVG Münster, Urt. v. 22.08.2014 - 12 A 591/14 -, juris Rn. 134).

  • OVG Schleswig-Holstein, 16.01.2020 - 3 KN 2/17

    Kinderbetreuungssatzung des Kreises Pinneberg - Normenkontrollantrag

    Als Ausgangspunkt für eine Pauschalierung dieser Kosten kann - anknüpfend an die von der Finanzverwaltung ohne weitere Prüfung zuerkannte Betriebskostenpauschale - ein Betrag in Höhe von 300, 00 EUR je vollumfänglich betreutem Kind und Monat angesetzt werden (so auch Fischer , in: Schellhorn/Fischer/Mann/Kern, SGB VIII, 5. Aufl. 2017, § 23 Rn. 13, 22; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23; OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 -10 KN 5/18 -, juris Rn. 81).
  • OVG Sachsen-Anhalt, 21.01.2020 - 4 K 207/18

    Zur Kalkulation von Kostenbeiträgen für die Nutzung von kommunalen

    Die Einbeziehung der Änderungssatzung vom 1. August 2019, die in entsprechender Anwendung des § 91 Abs. 1 VwGO (vgl. dazu BVerwG, Urteil vom 8. Dezember 2016 - 4 CN 4.16 - OVG Sachsen-Anhalt, Urteil vom 21. August 2018 - 4 K 221/15 - jeweils juris; Sodan/Ziekow, VwGO, 4. A., § 91 Rdnr. 4, m.w.N.; Schoch/Schneider/Bier, VwGO, § 91 Rdnr. 94) auch im Normenkontrollverfahren möglich ist (OVG Niedersachsen, Urteil vom 8. August 2018 - 10 KN 5/18 - OVG Mecklenburg-Vorpommern, Urteil vom 30. Oktober 2018 - 1 K 562/16 -, jeweils juris), erfolgte ebenfalls innerhalb der Jahresfrist (vgl. dazu OVG Niedersachsen, Urteil vom 8. August 2018, a.a.O., m.w.N.).
  • OVG Niedersachsen, 04.11.2020 - 10 LB 207/19

    Rechtsnachfolge im Anwendungsbereich der Milchverringerungsverordnung

    Eine derartige Willkür kann einer gesetzlichen Regelung nach ständiger Rechtsprechung aber nur dann vorgeworfen werden, wenn ihre Unsachlichkeit evident ist (BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 1.7.2020 - 1 BvR 2838/19 -, juris Rn. 36 m.w.N., und Urteil vom 26.5.2020 - 1 BvL 5/18 -, juris Rn. 93 ff.; Senatsurteile vom 8.8.2018 - 10 KN 3/18 -, juris Rn. 41, vom 8.8.2018 - 10 KN 5/18 -, juris Rn. 111, und vom 17.6.2014 - 10 LC 81/12 -, juris Rn. 71 ff.).
  • OVG Schleswig-Holstein, 16.01.2020 - 3 KN 3/17

    Kinderbetreuungssatzung des Kreises Pinneberg - Normenkontrollantrag

    Als Ausgangspunkt für eine Pauschalierung dieser Kosten kann - anknüpfend an die von der Finanzverwaltung ohne weitere Prüfung zuerkannte Betriebskostenpauschale - ein Betrag in Höhe von 300, 00 EUR je vollumfänglich betreutem Kind und Monat angesetzt werden (so auch Fischer , in: Schellhorn/Fischer/Mann/Kern, SGB VIII, 5. Aufl. 2017, § 23 Rn. 13, 22; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 23; OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 -10 KN 5/18 -, juris Rn. 81).
  • OVG Schleswig-Holstein, 16.01.2020 - 3 KN 6/17

    Kinderbetreuungssatzung des Kreises Pinneberg - Normenkontrollantrag

    Als Ausgangspunkt für eine Pauschalierung dieser Kosten kann - anknüpfend an die von der Finanzverwaltung ohne weitere Prüfung zuerkannte Betriebskostenpauschale - ein Betrag in Höhe von 300, 00 EUR je vollumfänglich betreutem Kind und Monat angesetzt werden (so auch Fischer , in: Schellhorn/Fischer/Mann/Kern, SGB VIII, 5. Aufl. 2017, § 23 Rn. 13, 22; OVG Berlin-Brandenburg, Urt. v. 26.04.2016 - OVG 6 A 4.15 -, juris Rn. 3; OVG Lüneburg, Urt. v. 08.08.2018 -10 KN 5/18 -, juris Rn. 81).
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