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   OVG Niedersachsen, 10.01.1997 - 1 L 3062/96   

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https://dejure.org/1997,5599
OVG Niedersachsen, 10.01.1997 - 1 L 3062/96 (https://dejure.org/1997,5599)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 10.01.1997 - 1 L 3062/96 (https://dejure.org/1997,5599)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 10. Januar 1997 - 1 L 3062/96 (https://dejure.org/1997,5599)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Ausländer; Kontingentflüchtling; Botschaftsflüchtling; Albanien; Widerruf der Asylanerkennung; Unverzüglichkeit; Schutzzweck

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • VGH Baden-Württemberg, 16.04.1997 - A 16 S 2955/96

    Sog "albanische Botschaftsflüchtlinge" sind keine Kontingentflüchtlinge; Widerruf

    Schon am konkreten Inhalt eines solchen Gesprächs bestehen erhebliche Zweifel, möglicherweise handelte es sich um ein bloßes Mißverständnis (so auch OVG Lüneburg, Urteil vom 10.1.1997 - 1 L 3062/96).

    Für diese Lagebeurteilung, der sich außer dem OVG Rheinland-Pfalz (Urteil vom 12.9.1996, a.a.O.) auch andere Obergerichte angeschlossen haben (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 10.1.1997 - 1 L 3062/96 -, OVG Münster, Beschluß vom 25.7.1995, a.a.O.), sprechen auch weitere Marksteine in der rechtlichen und politischen Entwicklung Albaniens in den Jahren 1995 und 1996.

    Der Senat schließt sich wegen der weiteren Begründung den zutreffenden Ausführungen im Urteil des 13. Senat des erkennenden Gerichtshofs vom 27.11.1996 - A 13 S 2935/95 - an, die auch von anderen Obergerichten geteilt wird (vgl. OVG Münster, Urteil vom 27.10.1995 - 23 A 4111/94.A; OVG Lüneburg, Urteil vom 10.1.1997 - 1 L 3062/96).

  • VGH Baden-Württemberg, 11.04.1997 - A 16 S 503/96

    Sog "Botschaftsflüchtlinge" sind keine Kontingentflüchtlinge iSd HumHiG;

    Schon am konkreten Inhalt eines solchen Gesprächs bestehen erhebliche Zweifel, möglicherweise handelte es sich um ein bloßes Mißverständnis (so auch OVG Lüneburg, Urteil vom 10.1.1997 - 1 L 3062/96).

    Für diese Lagebeurteilung, der sich außer dem OVG Rheinland-Pfalz (Urteil vom 12.9.1996, a.a.O.) auch andere Obergerichte angeschlossen haben (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 10.1.1997 - 1 L 3062/96 -, OVG Münster, Beschluß vom 25.7.1995, a.a.O.), sprechen auch weitere Marksteine in der rechtlichen und politischen Entwicklung Albaniens in den Jahren 1995 und 1996.

  • BVerfG, 23.07.2004 - 2 BvR 1056/04

    Keine Grundrechtsverletzung durch nicht unverzüglich erfolgten Widerruf einer

    A - JURIS; OVG Niedersachsen, Urteil vom 10. Januar 1997 - 1 L 3062/96 - JURIS; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 21. April 1997 - 11 A 10920/97 - JURIS; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 26. März 1997, - A 14 S 2854/96 - AuAS 1997, S. 162; zustimmend Marx, AsylVfG, 5. Aufl. 2003, § 73, Rn. 169; Hailbronner, Ausländerrecht, Stand August 2002, § 73 AsylVfG, Rn. 21; a. A. VG Frankfurt InfAuslR 2000, S. 469 [472]; VG Stuttgart, InfAuslR 2003, S. 261 [263]).
  • VGH Baden-Württemberg, 19.09.2002 - A 14 S 457/02

    Widerruf der Asylberechtigung - Beurteilungszeitpunkt

    In der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. Beschluss vom 27.06.1997 - 9 B 280.97 -, NVwZ-RR 1997, 741; vom 12.02.1998 - 9 B 654.97 - vom 25.05.1999 - 9 B 288.99 -) und der Obergerichte (vgl. OVG NRW, Urteil vom 27.10.1995 - 23 A 4111/94.A - Nds. OVG, Urteil vom 10.01.1997 - 1 L 3062/96 - OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 21.04.1997 - 11 A 10920/97 -), insbesondere auch des erkennenden Gerichtshofs (vgl. Urteil vom 27.11.1996 - A 13 S 2935/95 - Beschluss vom 26.03.1997 - A 14 S 2854/96 - Urteil vom 16.04.1997 - A 16 S 2955/96 -), ist geklärt, dass die Pflicht zum unverzüglichen Widerruf der Asylanerkennung dem Bundesamt nicht im Interesse des einzelnen Ausländers als Adressaten des Widerspruchsbescheids, sondern ausschließlich im öffentlichen Interesse an der alsbaldigen Beendigung der ihm nicht (mehr) zustehenden Rechtsposition des anerkannten Asylberechtigten auferlegt ist.
  • BVerfG, 03.07.2004 - 2 BvR 1056/04

    Rechtliche Folgen einer Verzögerung beim Widerruf der Asylanerkennung;

    Die den angegriffenen Entscheidungen zugrundeliegende Annahme, § 73 Abs. 1 Satz 1 AsylVfG sehe die Unverzüglichkeit des Widerrufs nicht im Interesse des davon betroffenen Ausländers vor, sondern ausschließlich im öffentlichen Interesse an der alsbaldigen Beseitigung seiner Rechtsposition als anerkannter Asylberechtigter, entspricht der in der fachgerichtlichen Rechtsprechung herrschenden Auffassung (BVerwG, Beschluss vom 27. Juni 1997 - 9 B 280/97 -, NVwZ-RR 1997, S. 741 ; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 20. Januar 2000 - 6 A 12169/99.OVG -, InfAuslR 2000, S. 468; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 13. Mai 1996 - 19 A 1770/96.A - JURIS; OVG Niedersachsen, Urteil vom 10. Januar 1997 - 1 L 3062/96 - JURIS; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 21. April 1997 - 11 A 10920/97 - JURIS; VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 26. März 1997, - A 14 S 2854/96 - AuAS 1997, S. 162; zustimmend Marx, AsylVfG, 5. Aufl. 2003, § 73, Rn. 169; Hailbronner, Ausländerrecht, Stand August 2002, § 73 AsylVfG, Rn. 21; a.A. VG Frankfurt InfAuslR 2000, S. 469 ; VG Stuttgart, InfAuslR 2003, S. 261 ).
  • VGH Baden-Württemberg, 26.03.1997 - A 14 S 2854/96

    Pflicht zum "unverzüglichen" Widerruf der Asylanerkennung ist nicht

    Zur Ablehnung des individualrechtsschützenden Charakters so auch OVG Münster, 1996-05-13, 19 A 1770/96.A; Vergleiche VGH Mannheim, 1996-11-27, A 13 S 2935/95, VBlBW 1997, 151; so auch OVG Lüneburg, 1997-01-10, 1 L 3062/96.

    Sie wird in der obergerichtlichen Rechtsprechung auch so beantwortet (vgl. etwa OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluß vom 13.05.1996 - 19 A 1770/96.A; VGH Bad.- Württ., Urteil vom 27.11.1996 - A 13 S 2935/95; OVG Niedersachsen, Urteil vom 10.01.1997 - 1 L 3062/96).

  • VG Oldenburg, 27.08.2002 - 12 A 4279/00

    Widerruf des Status als Kontingentflüchtling

    (vgl. u.a. Nds. OVG, Urteil vom 10. Januar 1997 - 1 L 3062/96 -, juris; VGH Baden-Württemberg, Urteil vom 9. Juli 2001 - A 6 S 2218/99 -, juris m.w.N. der Rspr. des VGH; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12. September 1996 - 11 A 10136/96 -, InfAuslR 2000, 466 f.; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 22. Oktober 1998 - 23 A 3094/95.A, Beschluss vom 15 Januar 1998 -18 B 356/96 -, juris; Hess. VGH, Urteil vom 18. März 1998 - 3 UE 4011/97.A -, ESVGH 48, 319; vgl. auch BVerwG, Beschluss vom 23. März 1999 - 9 B 980.99 - Buchholz 402.255 § 2b HumHiG Nr. 1).

    Insoweit wird auf die Ausführungen in dem Urteil des Nds. OVG vom 10. Januar 1997 (a.a.O.) und die amtlichen Auskünfte des Bundesministerium des Inneren vom 3. Juni 1996 und 24. Juli 1996 an das Verwaltungsgericht Regensburg und vom 24. Juni 1996 und 23. Juli 1996 an den Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg Bezug genommen.

  • VGH Baden-Württemberg, 09.07.2001 - A 6 S 2218/99

    Erwerb des Status als Kontingentflüchtling

    Unstreitig und mittlerweile durch die Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts und zahlreicher Oberverwaltungsgerichte geklärt ist, dass die sogenannten albanischen Botschaftsflüchtlinge, die Anfang Juli 1990 auf das Gelände der deutschen Botschaft in Tirana geflüchtet waren, sich weigerten, die Botschaft wieder zu verlassen und dann am 13./14.7.1990 mit Hilfe der Bundesregierung nach Deutschland reisen konnten, nicht die Rechtsstellung nach § 1 HumHAG erhalten haben, weil das allein entscheidungsbefugte Bundesministerium des Innern vor der Aufnahme dieser Flüchtlinge keine Entscheidung über eine dauerhafte Übernahme getroffen hat (vgl. u.a. VGH Bad.-Württ., Urteil vom 27.11.1996 - A 13 S 2935/95 - und vom 11.4.1997 - A 16 S 503/96 - OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 12.9.1996 - 11 A 10136/96 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 14.9.1998 - 23 A 2907/95 - nieders. OVG, Urteil vom 10.1.1997 - 1 L 3062/96 -).Der Kläger hat den Status des § 1 HumHAG auch nicht durch die Ausstellung des Reiseausweises mit dem Vermerk, er sei ausländischer Flüchtling im Sinne des § 1 Abs. 1 HumHAG, erlangt.
  • VG Braunschweig, 17.02.2005 - 6 A 524/04

    Widerruf nach § 73 AsylVfG 1992 in der durch das Zuwanderungsgesetz geänderten

    Ob der Widerruf nach Eintritt erheblicher Veränderungen "unverzüglich" erfolgt, braucht im Widerrufsrechtsstreit nicht beurteilt zu werden, da diese Verpflichtung ausschließlich im öffentlichen Interesse besteht und subjektive Rechte der vom Widerruf Betroffenen insoweit nicht verletzt sein können (BVerwG, Beschl. vom 27.06.1997, NVwZ-RR 1997, 741; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 10.01.97 -1 L 3062/96 - Beschl. vom 26.09.2003 - 13 LA 365/03 - Hamburgisches OVG, Beschl. vom 30.09.1997 - Bf IV 49/97 - OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 13.05.1996 -19 A 1770196.A - VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 27.11.1996, VBlBW 1997, 151; OVG Rheinland-Pfalz, Beschl. vom 20.01.2000, InfAuslR 2000, 468; a.A. VG Frankfurt/M. Urt. vom 20.03.2000, InfAuslR 2000, 469; VG Stuttgart, Urt. vom 07.01.2003, AuAS 2003, 82).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 21.04.1997 - 11 A 10920/97

    Asylberechtigter; Unverzüglichkeit des Widerrufs; Asylanerkennung

    In der Rechtsprechung des Senats ist geklärt, daß - sowohl unter dem Gesichtspunkt der Arbeitsbelastung des Bundesamtes für die Anerkennung ausländischer Flüchtlinge als auch angesichts der Tatsache, daß die Voraussetzungen des Widerrufs regelmäßig erst aufgrund einer nachhaltigen und dauerhaften Veränderung der Verhältnisse festgestellt werden können - der Widerruf der Anerkennung eines albanischen Staatsangehörigen als Asylberechtigter auch im Jahre 1994 ohne Verstoß gegen das Gebot der Unverzüglichkeit erfolgen konnte(vgl. Beschlüsse vom 24. April 1995 - 11 A 10174/95.OVG - und 29. Dezember 1995 - 11 A 13067/95.OVG - ebenso OVG NW, Urteil vom 27. Oktober 1995 - 23 A 4111/94.A -, Nds. OVG, Urteil vom 10. Januar 1997 - 1 L 3062/96 -).
  • VG Braunschweig, 12.11.2004 - 6 A 77/04

    Widerruf der Asylanerkennung eines albanischen Volkszugehörigen aus dem Kosovo

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