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   OVG Niedersachsen, 22.06.2004 - 2 L 6129/96   

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OVG Niedersachsen, 22.06.2004 - 2 L 6129/96 (https://dejure.org/2004,10619)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 22.06.2004 - 2 L 6129/96 (https://dejure.org/2004,10619)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96 (https://dejure.org/2004,10619)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de

    Präklusion im Asylprozess bei nachträglich geltend gemachter anderweitiger Staatsangehörigkeit des Asylsuchenden; Verfolgung von staatenlosen Kurden yezidischer Religionszugehörigkeit in Syrien

  • Entscheidungsdatenbank Niedersachsen

    Präklusion im Asylprozess bei nachträglich geltend gemachter anderweitiger Staatsangehörigkeit des Asylsuchenden; Verfolgung von staatenlosen Kurden yezidischer Religionszugehörigkeit in Syrien

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    AuslG § 51 Abs. 1; GG Art. 16 a; AsylVfG § 79 Abs. 1; VwGO § 128 a Abs. 1
    Syrien, Türkei, Kurden, Jesiden, Staatenlose, Kurdische Demokratische Partei, KDP, Haft, Folter, Glaubwürdigkeit, Staatsangehörigkeit, Präklusion, Mitwirkungspflichten, Gruppenverfolgung, Religiös motivierte Verfolgung, Einreiseverweigerung, Gewöhnlicher Aufenthalt, ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (12)

  • OVG Niedersachsen, 24.03.2009 - 2 LB 643/07

    Verfolgung von Yesiden und/oder Kurden in der Türkei und Syrien

    (1) Der syrische Staat hat bisher illegal ausgereisten staatenlosen Kurden - unabhängig davon, ob sie in Syrien registriert sind oder nicht - in der Regel die Wiedereinreise verweigert (Senat, Urt. v. 22.6.2004 - 2 L 6129/96 -, InfAuslR 2004, 454, 457 f. = juris Langtext Rdnr. 43 m. w. N. und Beschl. v. 2.8.2004 - 2 LA 342/03 -, AuAS 2004, 271 = juris Langtext Rdnr. 21; vgl. ferner OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 28.8.2007 - 15 A 1450/04.A -, juris Langtext Rdnr. 28; OVG Sachsen-Anhalt, Urt. v. 22.3.2006 - 3 L 327/03 - und Urt. v. 9.2.2007 - 3 L 103/05 - OVG Brandenburg und Berlin, Urt. v. 22.12.2006 - 3 B 19.05 - Schleswig-Holsteinisches OVG, Urt. v. 29.9.2005 - OVG Saarland, Beschl. v. 13.9.2002 - 3 R 3/02 - VGH Baden-Württemberg, Beschl. v. 13.9.2001 - A 2 S 26/98 -).

    Der erkennende Senat hat hierzu in seinem Urteil vom 22. Juni 2004 (- 2 L 6129/96 -, S. 19 ff. UA = juris Langtext Rndr. 46 ff., insoweit in InfAuslR 2004, 454 ff. nicht abgedruckt) Folgendes ausgeführt:.

    Diese sich auf staatenlose Kurden yezidischer Religionszugehörigkeit beziehenden Ausführungen des Senats in seinem Urteil vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96 - gelten auch für staatenlose Kurden, die nicht der yezidischen Glaubensgemeinschaft angehören; denn auch die Angehörigen der kurdischen Minderheit als solche sind, wie der Senat in seinem Urteil vom 22. Juni 2004 - 2 LB 86/03 - festgestellt (und damit erneut grundsätzlich geklärt) hat, einer gruppengerichteten Verfolgung - auch unter Berücksichtigung der Unruhen im März 2004 - in Syrien nicht ausgesetzt (siehe dazu im Übrigen unten); auch wird das Wiedereinreiseverbot nur gegenüber staatenlosen Kurden, nicht aber gegenüber solchen Kurden praktiziert, die syrische Staatsangehörige sind, knüpft also nicht an eine bestimmte Ethnie, sondern lediglich - ordnungsrechtlich und damit asylneutral - an den Status des illegal Ausgereisten an.

  • OVG Niedersachsen, 02.08.2004 - 2 LA 342/03

    Wiedereinreiseverbot gegenüber illegal ausgereisten Staatenlosen aus Syrien

    2 L 6129/96 -, 2 L 6130/96 u. 2 LB 86/03 -) - grundsätzlich - geklärt.

    Der Senat hat in seinem Urteil vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96 - ausgeführt:.

    Diese sich auf staatenlose Kurden yezidischer Volkszugehörigkeit beziehenden Ausführungen des Senats in seinem Urteil vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96 - gelten auch für staatenlose Kurden, die nicht der yezidischen Glaubensgemeinschaft angehören; denn auch die Angehörigen der kurdischen Minderheit als solche sind, wie der Senat erst wieder in seinem Urteil vom 22. Juni 2004 - 2 LB 86/03 - festgestellt (und damit erneut grundsätzliche geklärt) hat, einer gruppengerichteten Verfolgung - auch unter Berücksichtigung der Unruhen im März 2004 - in Syrien nicht ausgesetzt, auch wird das Wiedereinreiseverbot nur gegenüber staatenlosen Kurden, nicht aber gegenüber solchen Kurden praktiziert, die syrische Staatsangehörige sind, knüpft also entgegen der Behauptung.

  • OVG Sachsen-Anhalt, 30.01.2008 - 3 L 75/06

    Asyl und Abschiebungsschutz

    Der Senat sieht zunächst in Übereinstimmung mit der einschlägigen obergerichtlichen Rechtsprechung keine Anhaltspunkte für eine unmittelbare staatliche Gruppenverfolgung von Yeziden (vgl. Hess. VGH, Urt. v. 22.6.2006 - 3 UE 1678/03.A - VG Bremen, Urt. v. 16.12.2003 - 1 K 1835/99.A - unter Hinweis auf OVG Bremen, Urt. v. 4.11.1998 - OVG 2 BA 4/97 - OVG NRW, Urt. v. 21.4.1998 - 9 A 6597/95.A - OVG Saarland, Urt. v. 28.5.1999 - 3 R 74/98 - Beschl. v. 27.2.2002 - 3 Q 230/00 - Nds. OVG, Urt. v. 5.2.1997 - 2 L 3670/96 - Urt. v. 22.6.2004 - 2 L 6129/96 -).
  • VG Oldenburg, 16.02.2005 - 11 A 2197/03

    Abschiebungsverbote (in Syrien lebende Yeziden türkischer Herkunft);

    Diese Einschätzung gilt auch unter Berücksichtigung der Ereignisse, die sich Mitte März 2004 in Qamishli, Damaskus, Hassake, Derik, Afrin und Aleppo zugetragen haben (vgl. auch Nds. OVG, Urteile vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96, 2 L 6130/96 u. 2 LB 86/03 - Beschlüsse vom 20. Juli 2004 - 2 LA 963, 964, 965, 966 u. 967/04 - Urteil vom 30. September 2004 - 2 L 986/99 -).

    Nach der ständigen Rechtsprechung des Nds. Oberverwaltungsgerichts (Urteile vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96 und 6130/96- ; Beschluss vom 20. Dezember 2002 - 2 LA 2358/01 -) müssen auch die Yeziden als Gruppe nicht mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung befürchten.

  • OVG Niedersachsen, 25.03.2014 - 2 LB 92/13

    Niederlassungserlaubnis - Klärung der Staatsangehörigkeit

    Nach dem Tatbestand des Senatsurteils vom 22. Juni 2004 (- 2 L 6129/96 -) hat er sich im behördlichen Verfahren zunächst wie folgt eingelassen:.
  • VG Oldenburg, 17.02.2005 - 11 A 3239/03

    Asylfolgeantrag syrischer Asylbewerber

    Diese Einschätzung gilt auch unter Berücksichtigung der Ereignisse, die sich Mitte März 2004 in Kamishli, Damaskus, Hassake, Derik, Afrin und Aleppo zugetragen haben (vgl. auch Nds. OVG, Urteile vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96, 2 L 6130/96 u. 2 LB 86/03 - Beschlüsse vom 20. Juli 2004 - 2 LA 963, 964, 965, 966 u. 967/04 - Urteil vom 30. September 2004 - 2 L 986/99 -).
  • VG Münster, 04.04.2008 - 10 K 405/07
    Eine solche Annahme ist weder gegenwärtig noch für absehbare Zeit begründet, vgl. OVG Niedersachsen, Urteil vom 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96 -;OVG Sachsen-Anhalt, a.a.O., m. w. N.
  • VG Oldenburg, 08.09.2004 - 11 A 4960/02

    Aufenthaltsbefugnis und Reiseausweis für Kurden aus Syrien

    Während Kurden mit syrischer Staatsangehörigkeit - jedenfalls nach erfolglosem Asylverfahren - die Erlangung von Passersatzpapieren syrischer Auslandsvertretungen und eine freiwillige Ausreise in ihr Heimatland ohne Weiteres möglich ist, unterliegen Kurden aus Syrien, die dort entweder als registrierte Ausländer oder unregistriert und lediglich von syrischen Behörden geduldet gelebt haben, im Falle einer unerlaubten Ausreise einem Wiedereinreiseverbot des syrischen Staates, so dass generell keine rechtliche oder tatsächliche Möglichkeit einer Rückkehr nach Syrien besteht (vgl. ständige Rechtsprechung in Asylsachen: Nds. OVG, Urteile vom 27. März 2001 - 2 L 2505/98 -, 27. Mai 2003 - 2 L 2040/02 - und 22. Juni 2004 - 2 L 6129/96 - und 2 L 6130/96 - sowie Beschluss vom 2. August 2004 - 2 LA 342/04 - OVG Sachsen, Urteil vom 22. August 2003 - A 4 B 849/02 - Asylmagazin 1 - 2/2004, 30; OVG Saarlouis, Beschluss vom 13. September 2002 - 3 R 3/02 - VGH BW, Beschluss vom 13. September 2001 - A 2 S 26/98 - OVG LSA, Urteil vom 27. Juni 2001 - A 3 S 461/98 - jeweils m.w.N.; Erlass des Nds. Innenministeriums - MI - vom 20. Februar 2003 zur ausländerrechtlichen Behandlung abgelehnter Asylbewerber aus Syrien).
  • VG Schleswig, 07.08.2009 - 7 A 93/07

    Syrien, staatenlos, Kurden, Yeziden, Zielstaatsbezeichnung,

    Dabei handelt es sich indes nicht um eine gezielte, asylerhebliche Ausgrenzung (vgl. OVG Lüneburg, Urteil vom 24.03.2009, 2 LB 643/07; OVG Magdeburg, Urteil vom 09.11.2005, 3 L 264/03, Revision nicht zugelassen durch BVerwG, Beschluss vom 24.05.2006, 1 B 9/06; OVG Münster, Beschluss vom 25.08.2005, 3 A 3339/03.A; OVG Lüneburg, Beschluss vom 02.08.2004, 2 LA 342/03; OVG Lüneburg, Urteil vom 22.06.2004, 2 L 6129/96; OVG Magdeburg, Urteil vom 09.06.2004, 3 L 246/01; Bayr. VGH, Urteil vom 17.09.2003, 19 B 00.30900; OVG Saarlouis, Beschluss vom 13.09.2002, 3 R 3/02).
  • VG Oldenburg, 13.04.2005 - 11 A 1252/04

    Anspruch einer syrischen Staatsangehörigen kurdischer Volkszugehörigkeit auf

    Diese Einschätzung gilt auch unter Berücksichtigung der Ereignisse, die sich Mitte März 2004 in Kamishli, Damaskus, Hassake, Derik, Afrin und Aleppo zugetragen haben (vgl. auch Nds. OVG, Urteile vom 22. Juni 2004 -2 L 6129/96, 2 L 6130/96 u. 2 LB 86/03 - Beschlüsse vom 20. Juli 2004 - 2 LA 963, 964, 965, 966 u. 967/04 - Urteil vom 30. September 2004 - 2 L 986/99 -).
  • VG Oldenburg, 20.07.2010 - 4 A 22/10

    Asylfolgeantrag, Syrien, Kurden, Yeziden, Yezidisches Kulturforum,

  • VG Oldenburg, 18.05.2010 - 4 A 15/10

    Asylverfahren, Syrien, Kurden, Yeziden, staatenlos, Deutsch-Syrisches

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