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   OVG Niedersachsen, 30.04.2008 - 2 OA 128/08   

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https://dejure.org/2008,15177
OVG Niedersachsen, 30.04.2008 - 2 OA 128/08 (https://dejure.org/2008,15177)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 30.04.2008 - 2 OA 128/08 (https://dejure.org/2008,15177)
OVG Niedersachsen, Entscheidung vom 30. April 2008 - 2 OA 128/08 (https://dejure.org/2008,15177)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Anteilige Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr in einem Verfahren zur Erteilung einer Duldung zum Zweck des Zuzugs der Familie eines Ausländers

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VG Ansbach, 20.06.2008 - AN 14 M 08.00477

    Vergütungsanspruch des Rechtsanwalts im Prozesskostenhilfeverfahren gegen die

    Während diese Rechtsvorschrift nunmehr in der Zivilgerichtsbarkeit grundsätzlich nach inzwischen gefestigter Rechtsprechung des Bundesgerichtshofs einheitlich dahingehend ausgelegt wird, dass sich durch die anteilige Anrechnung einer vorgerichtlich entstandenen anwaltlichen Geschäftsgebühr gemäß Nr. 2300 VV RVG auf die Verfahrensgebühr des gerichtlichen Verfahrens nach Teil 3 Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG nicht die bereits entstandene Geschäftsgebühr, sondern die in dem anschließenden gerichtlichen Verfahren nach Nr. 3100 VV RVG anfallende Verfahrensgebühr verringert (vgl. u. a. Bundesgerichtshof, Beschluss vom 22. Januar 2008 - VIII ZB 57/07; Bundesgerichtshof, B. v. 30. April 2008 - III ZB 8/08), bietet die verwaltungsgerichtliche Rechtsprechung insoweit ein uneinheitliches Bild (von den Oberverwaltungsgerichten sprechen sich - z. T. mit unterschiedlicher Begründung und z. T. einzelfallbezogen - soweit ersichtlich für eine Anrechnung in diesem Sinne aus: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 9. Mai 2006 - 12 C 06.65, Beschluss vom 15. Januar 2008 - 22 M 07.40053; Hessischer Verwaltungsgerichtshof, Beschluss vom 8. Juni 2007 - 3 TJ 966/07; Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 28. Januar 2008 - 6 E 11203/07; Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, Beschlüsse vom 28. März 2008 - 10 OA 143/07 - unter Änderung der bisherigen Rechtsprechung -, 29. April 2008 - 13 OA 39/08, 17. April 2008 - 7 OA 51/08 und 30. April 2008 - 2 OA 128/08; dagegen insbesondere: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, u. a. Beschlüsse vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 und 16. Januar 2008 - 14 C 07.1808; Oberverwaltungsgericht Münster, Beschluss vom 25. April 2006 - 7 E 410/06; Verwaltungsgerichtshof Mannheim, Beschluss vom 4. April 2008 - 11 S 2474/07).

    Das Gericht schließt sich insoweit - soweit auf den vorliegenden Fall übertragbar - den diesbezüglichen Auffassungen in den Entscheidungen des Hessischen Verwaltungsgerichtshofs vom 8. Juni 2007 - 3 TJ 966/07, des Oberverwaltungsgerichts Rheinland-Pfalz vom 28. Januar 2008 - 6 E 11203/07, des Niedersächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 28. März 2008 - 10 OA 143/07, vom 29. April 2008 - 13 OA 39/08, vom 17. April 2008 - 7 OA 51/08 und 30. April 2008 - 2 OA 128/08 sowie in dem Beschluss des Verwaltungsgerichts Ansbach vom 5. Mai 2008 - AN 1 M 08.00654 an.

  • OVG Hamburg, 05.11.2008 - 4 So 134/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr für das Vorverfahren bei einem im

    Soweit in der Rechtsprechung teilweise die Auffassung vertreten wird, eine Anrechnung der Geschäftsgebühr nach Nr. 2300 VV RVG auf die Verfahrensgebühr nach Nr. 3100 VV RVG finde im (verwaltungs-)gerichtlichen Kostenfestsetzungsverfahren nach §§ 162, 164 VwGO nicht statt (vgl. etwa VGH München, Beschl. v. 16.1.2008, DÖV 2008, 563; OVG Münster, Beschl. v. 25.4.2006, NJW 2006, 1991, jeweils m.w.N.), dürfte dem im Hinblick auf die zwingende Regelung in der Vorbemerkung 3 Abs. 4 VV RVG nicht zu folgen sein (vgl. dazu [mit ausführlicher Begründung] jetzt BGH, Beschl. v. 7.3.2007, NJW 2007, 2049; Beschl. v. 22.1.2008, VIII ZB 57/07; Beschl. v. 30.4.2008, III ZB 8/08; wie hier OVG Lüneburg, Beschl. v. 30.4.2008, 2 OA 128/08, juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 10.03.2009 - 18 E 132/08

    Anrechnung Gebührenfestsetzung Geschäftsgebühr Verfahrensgebühr

    vgl. OVG Lüneburg, Beschluss vom 30. April 2008 2 OA 128/08 -, juris und OVG Hamburg, Beschluss vom 5. November 2008 - 4 So 134/08 -, juris.
  • OVG Niedersachsen, 08.12.2008 - 5 OA 449/08

    Anrechnung der Geschäftsgebühr auf die Verfahrensgebühr; Terminsgebühr

    Die Anrechnung der Geschäftsgebühr auch im Falle der Nichtdurchführung eines Widerspruchsverfahrens entspricht dem klaren Willen des Gesetzgebers (vgl. zur Zulässigkeit der Anrechnung: Nds. OVG, Beschl. v. 30.4.2008 - 2 OA 128/08 -, zitiert nach juris Langtext unter Hinweis u. a. auf Beschl. v. 28.3.2008 - 10 OA 143/07 - und Beschl. v. 17.4.2008 - 7 OA 51/08 - siehe auch Beschl. v. 27.11.2008 - 13 OA 190/09 - OVG R-P, Beschl. v. 28.1.2008 - 6 E 11203/07 -, zitiert nach juris Langtext).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 16.07.2014 - 3 K 33.14

    Kostenfestsetzungsbeschluss; Erinnerung; Rechtsanwalt; Geschäftsgebühr;

    Dies setzt voraus, dass der Streitgegenstand des vorprozessualen Verfahrens mit dem Streitgegenstand des gerichtlichen Verfahrens identisch ist (vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22. Mai 2013 - OVG 1 K 55.10 -, juris, Rn. 3; HessVGH, Beschluss vom 28. Januar 2009 - 6 E 2458/08 -, juris, Rn. 18 ff.; HambOVG, Beschluss vom 27. März 2009 - 2 So 201/08 -, juris, Rn. 4 f.; s.a. OVG Lüneburg, Beschluss vom 30. April 2008 - 2 OA 128/08 -, juris, Rn. 14).
  • VG Köln, 12.08.2008 - 19 K 1023/07

    Erinnerung gegen einen Kostenfestsetzungsbeschluss einer Urkundsbeamtin der

    wenig überzeugende - Auffassung, die erwähnte Vorbemerkung betreffe ausschließlich das Innenverhältnis zwischen Auftraggeber und Rechtsanwalt und lasse die Verpflichtung eines kostentragungspflichtigen Beteiligten zur Erstattung" der vollen Verfahrensgebühr unberührt, vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 25. April 2006 - 7 E 410/06 -, vom 14. März 2008 - 2 E 1045/07 -, vom 28. September 2006 - 7 E 957/06 - und vom 18. Oktober 2006 - 7 E 1339/05 - OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 5. Dezember 2007 - 1 O 215/07 - BayVGH, Beschlüsse vom 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 -, vom 7. März 2007 - 19 C 06.2591 -, vom 14. Mai 2007 - 25 C 07.754 -, vom 9. Oktober 2007 - 3 C 07.1903 - (mit eingehender Begründung) und vom 23. Januar 2008 - 6 C 07.238 - VGH BW, Beschluss vom 4. April 2008 - 11 S 2474/07 - grundlegend a.A.: OVG Niedersachsen, Beschlüsse vom 28. März 2008 - 10 OA 143/07 -, vom 17. April 2008 - 7 OA 51/08 - und vom 30. April 2008 - 2 OA 128/08 - BGH, Beschluss vom 22. Januar 2008 - VIII ZB 57/07 -, dem sich zahlreiche weitere Senate angeschlossen haben, sowie wohl auch HessVGH, Beschluss vom 8. Juni 2007 - 3 TJ 966/07 - (alle in juris).
  • VG Ansbach, 08.10.2008 - AN 14 M 08.30348

    Kostenfestsetzung; Verfahrensgebühr; Beratungshilfe; Anrechnung der

    Sie führt nach ihrem eindeutigen Wortlaut zur Berücksichtigung eines außerhalb des gerichtlichen Verfahrens entstandenen Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts bei der Berechnung der gesetzlichen Vergütung des Anwalts im anschließenden gerichtlichen Verfahren (VG Ansbach, B.v. 20. Juni 2008 - AN 14 M 08.00477; im Ergebnis wie hier beispielsweise Bundesgerichtshof, B.v. 22. Januar 2008 - VIII ZB 57/07; Bundesgerichtshof, B.v. 30. April 2008 - III ZB 8/08; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, B.v. 9. Mai 2006 - 12 C 06.65, B.v. 15. Januar 2008 - 22 M 07.40053; Hessischer Verwaltungsgerichtshof, B.v. 8. Juni 2007 - 3 TJ 966/07; Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, B.v. 28. Januar 2008 - 6 E 11203/07; Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, B.v. 28. März 2008 - 10 OA 143/07 - unter Änderung der bisherigen Rechtsprechung -, 29. April 2008 - 13 OA 39/08, 17. April 2008 - 7 OA 51/08 und 30. April 2008 - 2 OA 128/08; VG Minden, B.v. 6. Oktober 2008 - 7 K 797/06.A; Verwaltungsgericht Ansbach, B.v. 5. Mai 2008 - AN 1 M 08.00654; anderer Ansicht insbesondere: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, u.a. B.v. 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 und 16. Januar 2008 - 14 C 07.1808; Oberverwaltungsgericht Münster, B.v. 25. April 2006 - 7 E 410/06; Verwaltungsgerichtshof Mannheim, B.v. 4. April 2008 - 11 S 2474/07; Verwaltungsgericht Ansbach, B.v. 20. Februar 2008 - AN 9 M 07.30682).
  • VG Frankfurt/Main, 08.02.2011 - 7 O 2000/10

    Jugendwohlfahrts und Jugendförderungsrecht

    Die Staatskasse ist jedoch nicht Dritter im Sinne dieser Vorschrift (vgl. OVG Münster, Beschluss vom 10.06.2010 - 16 E 570/09; OVG Lüneburg, Beschluss vom 30.04.2008 - 2 OA 128/08; OVG B-Stadt, Beschluss vom 05.11.2008 - 4 So 134/08, NJW 2009, 1432).
  • VG Minden, 01.04.2009 - 2 K 1198/08

    Anrechnung einer Geschäftsgebühr mit einem Gebührensatz von 0,75 auf die im

    vgl. OVG NRW, a.a.O., OVG Lüneburg, Beschluss vom 30.04.2008 - 2 OA 128/08 -, juris und OVG Hamburg, Beschluss vom 05.11.2008 - 4 So 134/08 -, juris.
  • VG Ansbach, 26.11.2008 - AN 14 M 08.30436

    Unzulässige Anhörungsrüge; unzulässige Gegenvorstellung

    Sie führt nach ihrem eindeutigen Wortlaut zur Berücksichtigung eines außerhalb des gerichtlichen Verfahrens entstandenen Vergütungsanspruchs des Rechtsanwalts bei der Berechnung der gesetzlichen Vergütung des Anwalts im anschließenden gerichtlichen Verfahren (VG Ansbach, B.v. 20. Juni 2008 - AN 14 M 08.00477; im Ergebnis wie hier beispielsweise Bundesgerichtshof, B.v. 22. Januar 2008 - VIII ZB 57/07; Bundesgerichtshof, B.v. 30. April 2008 - III ZB 8/08; Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, B.v. 9. Mai 2006 - 12 C 06.65, B.v. 15. Januar 2008 - 22 M 07.40053; Hessischer Verwaltungsgerichtshof, B.v. 8. Juni 2007 - 3 TJ 966/07; Oberverwaltungsgericht Rheinland-Pfalz, B.v. 28. Januar 2008 - 6 E 11203/07; Niedersächsisches Oberverwaltungsgericht, B.v. 28. März 2008 - 10 OA 143/07 - unter Änderung der bisherigen Rechtsprechung -, 29. April 2008 - 13 OA 39/08, 17. April 2008 - 7 OA 51/08 und 30. April 2008 - 2 OA 128/08; VG Minden, B.v. 6. Oktober 2008 - 7 K 797/06.A; Verwaltungsgericht Ansbach, B.v. 5. Mai 2008 - AN 1 M 08.00654; anderer Ansicht insbesondere: Bayerischer Verwaltungsgerichtshof, u.a. B.v. 10. Juli 2006 - 4 C 06.1129 und 16. Januar 2008 - 14 C 07.1808; Oberverwaltungsgericht Münster, B.v. 25. April 2006 - 7 E 410/06; Verwaltungsgerichtshof Mannheim, B.v. 4. April 2008 - 11 S 2474/07; Verwaltungsgericht Ansbach, B.v. 20. Februar 2008 - AN 9 M 07.30682).
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