Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 02.10.2013 - 7 D 19/13.NE   

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https://dejure.org/2013,28516
OVG Nordrhein-Westfalen, 02.10.2013 - 7 D 19/13.NE (https://dejure.org/2013,28516)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 02.10.2013 - 7 D 19/13.NE (https://dejure.org/2013,28516)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 02. Januar 2013 - 7 D 19/13.NE (https://dejure.org/2013,28516)
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Volltextveröffentlichungen (5)

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OVG Saarland, 12.01.2016 - 2 B 220/15

    Außervollzugsetzung eines Bebauungsplans (Ansiedlung eines Verbrauchermarkts)

    Maßgebend dafür sind die Reichweite der Auswirkungen und ihr Einfluss auf die städtebauliche Ordnung und Entwicklung der Nachbargemeinde.(vgl. BVerwG, Urteil vom 1.8.2002 - 4 C 5.01 -, BVerwGE 117, 25; OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - (juris)) Nach dem substantiierten Vortrag der Antragstellerin erscheint es jedenfalls möglich, dass die Festsetzung des Sondergebiets "Verbrauchermarkt" hinreichend gewichtige städtebauliche Auswirkungen besitzt.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 9.9.2014 - 7 B 583/14.NE - (juris); Schrödter/Wahlhäuser in: Schrödter, Baugesetzbuch, Kommentar, 8. Aufl. 2015, § 2 Rdnr. 94).

    Insbesondere kann nicht festgestellt werden, dass eine Entscheidung im Normenkontrollverfahren für die Antragstellerin erkennbar nutzlos wäre.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - (juris)).

    Die befürchteten Auswirkungen müssen sich gerade auf die städtebauliche Ordnung und Entwicklung in der Nachbargemeinde beziehen.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - (juris) m.w.N.) Ob sich die Zulassung eines Verbrauchermarkts unmittelbar und gewichtig auf die Nachbargemeinde auswirkt und dabei rücksichtslos ist, ist im jeweiligen Einzelfall anhand verschiedener Faktoren zu beurteilen.

    Im Zusammenhang mit der Planung von Einzelhandelsprojekten kann insoweit der Abfluss bislang in der Nachbargemeinde absorbierter Kaufkraft einen wesentlichen - wenn auch nicht den einzigen - Indikator darstellen.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - (juris)) Dasselbe gilt für eine - im vorliegenden Fall in der von der Antragsgegnerin eingeholten Verträglichkeitsanalyse prognostizierte - Umsatzumverteilung.(vgl. die Verträglichkeitsanalyse für eine geplante Ansiedlung eines N.-Lebensmittelmarktes in Quierschied vom 17.4.2015 (Bl. 51 ff. der Gerichtsakte)) Auch dieser Begriff soll die Größenordnung beschreiben, in der der Kundenstrom zu dem neuen Verbrauchermarkt umgelenkt wird.(vgl. zur Identität der Bezeichnungen "Umsatzumverteilung" und "Kaufkraftabfluss": BVerwG, Urteil vom 11.10.2007 - 4 C 7/07 - BVerwGE 129, 307) Ein bestimmter "Schwellenwert" für einen städtebaulich beachtlichen Kaufkraftabfluss ist gesetzlich nicht vorgegeben.

    Es muss im Zusammenhang mit den sonstigen Einzelfallumständen gewertet werden.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - (juris); Schrödter/Wahlhäuser in: Schrödter, Baugesetzbuch, Kommentar, 8. Aufl. 2015, § 2 Rdnr. 90a) Nach der Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts ist es Aufgabe der Tatsachengerichte, die städtebaulichen Auswirkungen der Kaufkraftabschöpfung zu beurteilen.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2015 - 10 D 91/13

    Geltendmachung einer Verletzung des interkommunalen Abstimmungsgebots i.R. der

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, juris, Rn. 5, 42 bis 44.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 14. April 2010 - 4 B 78.09 -, juris, Rn. 32; OVG NRW, Urteile vom 9. November 2012 - 2 D 63/11.NE -, a.a.O., Rn. 126, und vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, a.a.O., Rn. 72.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 6. Juni 2005 - 10 D 145/04.NE -, juris, Rn. 173, vom 9. November 2012 - 2 D 63/11.NE -, a.a.O., Rn. 128, vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, a.a.O., Rn. 74.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 8. Juli 1998 - 11 A 53.97 -, juris, Rn. 25; OVG NRW, Urteile vom 7. Dezember 2000 - 7a D 60/99.NE -, BRS 63 Nr. 34, vom 6. Juni 2005 - 10 D 145/04.NE -, a.a.O., Rn. 149, und vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, a.a.O., Rn. 79.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2016 - 7 D 89/14

    Festsetzung eines Sondergebiets "Möbelhaus mit einer Gesamtverkaufsfläche" für

    Der Bebauungsplan Nr. 109 "Q. ", der noch eine Verkaufsfläche von 45.000 m² und ein zentrenrelevantes Randsortiment von maximal 4.500 m² festsetzte, wurde mit rechtskräftigen Senatsurteilen vom 2.10.2013 - 7 D 18/13.NE - (BRS 81 Nr. 11 = BauR 2014, 221) und - 7 D 19/13.NE - (juris) für unwirksam erklärt.

    Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf den Inhalt der Gerichtsakte in diesem Verfahren und dem Verfahren 7 D 96/14.NE, der Gerichtsakten in den Verfahren 7 D 18/13.NE, 7 D 19/13.NE und 7 B 323/13.NE, der in diesen Verfahren beigezogenen Planaufstellungsvorgänge, der Planurkunden des jeweiligen Bebauungsplanes, der Planurkunde des Flächennutzungsplans Nr. 17.3 und der Verwaltungsvorgänge zur 17. Änderung des Regionalplanes Bezug genommen.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 2.10.2013 - 7 D 18/13.NE -, BRS 81 Nr. 11 = BauR 2014, 221, und - 7 D 19/13.NE -, juris.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 02.10.2013 - 7 D 18/13

    Wirksamkeit eines Bebauungsplans hinsichtlich Errichtung und Ansiedlung eines

    Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf den Inhalt der Gerichtsakte in diesem Verfahren, der Gerichtsakten in den Verfahren 7 D 19/13.NE und 7 B 323/13.NE, der beigezogenen Planaufstellungsvorgänge, der Planurkunde des Bebauungsplanes, der Planurkunde des Flächennutzungsplans Nr. 17.3 und der Verwaltungsvorgänge zur 17. Änderung des Regionalplanes Bezug genommen.

    Dass dem Prozessbevollmächtigten diese Rechtsprechung hinreichend bekannt war, belegt auch sein Schriftsatz vom 27. September 2013 in der Parallelsache 7 D 19/13.NE und der dortige Verweis auf die u.a. von ihm gefertigte Besprechung des Urteils in DVBl. 2013, 1324.

  • VGH Bayern, 17.12.2018 - 15 N 16.2373

    Erlass eines Bebauungsplans mit der Festsetzung von Einzelhandelsnutzungen

    - BauR 2014, 221 = juris Rn. 78; U.v. 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - juris Rn. 77; U.v. 1.12.2015 - 10 D 91/13.NE - BauR 2016, 964 = juris Rn. 121; U.v. 5.7.2018 - 7 D 11/16.NE - juris Rn. 57; U.v. 5.7.2018 - 7 D 28/16.NE -.juris Rn. 59).

    Weil im Rahmen der Abwägung auf das abzustellen ist, was nach Lage der Dinge - d.h. bei Berücksichtigung der konkreten Situation des Plangebiets und bei vollständiger Ausnutzung der Planfestsetzungen - realistischerweise zu erwarten ist, muss ein Markt- bzw. Verträglichkeitsgutachten, auf das sich eine planende Kommune in der Abwägung stützt, hinsichtlich zu erwartender Kaufkraftverluste ein realistisches Worst-Case-Szenario abbilden (NdsOVG, B.v. 22.12.2014 - 1 MN 118/14 - ZfBR 2015, 274 - juris Rn. 34; OVG NRW, U.v. 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - juris Rn. 84).

    Insoweit beschränkt sich die gerichtliche Kontrolle der Untersuchung darauf, ob eine geeignete fachspezifische Methode gewählt wurde, ob die Prognose nicht auf unrealistischen Annahmen beruht und ob das Prognoseergebnis einleuchtend begründet worden ist (allgemein vgl. BVerwG, U.v. 8.7.1998 - 11 A 53.97 -BVerwGE 107, 142 = juris, Rn. 25; speziell für die Prognose von Kaufkraftabflüssen im Rahmen von Marktgutachten vgl. OVG Rh-Pf., U.v. 17.4.2013 - 8 C 10859/12 -ZfBR 2013, 576 = juris Rn. 97; VGH BW, U.v. 24.10.2017 - 5 S 1003/16 - BauR 2018, 636 = juris Rn. 63; OVG NRW, U.v. 7.12.2000 - 7a D 60/99.NE - openJur Rn. 143; U.v. 6.6.2005 - 10 D 145/04.NE - juris Rn. 149; U.v. 2.10.2013 - 7 D 18/13.NE - BauR 2014, 221 = juris Rn. 80; U.v. 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE - juris Rn. 79; U.v. 1.12.2015 - 10 D 91/13.NE - BauR 2016, 964 = juris Rn. 123 ff.; U.v. 1.12.2015 - 10 D 92/13.NE - juris Rn. 116 ff.; U.v. 5.7.2018 - 7 D 11/16.NE - juris Rn. 59; U.v. 5.7.2018 - 7 D 28/16.NE - juris Rn. 61).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.12.2015 - 10 D 92/13

    Städtebauliche Erforderlichkeit eines Bebauungsplans bezweckend die bauliche und

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 14. April 2010 - 4 B 78.09 -, juris, Rn. 32; OVG NRW, Urteile vom 9. November 2012 - 2 D 63/11.NE -, a.a.O., Rn. 126, und vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, a.a.O., Rn. 72.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 6. Juni 2005 - 10 D 145/04.NE -, juris, Rn. 173, vom 9. November 2012 - 2 D 63/11.NE -, a.a.O., Rn. 128, vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, a.a.O., Rn. 74.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 8. Juli 1998 - 11 A 53.97 -, juris, Rn. 25; OVG NRW, Urteile vom 7. Dezember 2000 - 7a D 60/99.NE -, BRS 63 Nr. 34, vom 6. Juni 2005 - 10 D 145/04.NE -, a.a.O., Rn. 149, und vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, a.a.O., Rn. 79.

  • OVG Saarland, 07.02.2019 - 2 C 629/17

    Normenkontrolle; großflächiges Einzelhandelsprojekt; interkommunales

    Damit sind die den Gemeinden durch die Raumordnung zugewiesenen Positionen als Bestandteile der Planungshoheit "wehrfähig" und den Gemeinden insoweit insgesamt erweiterte Rechtsschutzmöglichkeiten eröffnet werden.(vgl. dazu etwa OVG Münster, Beschluss vom 27.11.2006 - 1 MN 148/06 -, juris, Schödter , 9. Auflage 2019, § 2 Rn 56, 56a) Maßgebend dafür sind die Reichweite der Auswirkungen und ihr Einfluss auf die städtebauliche Ordnung und Entwicklung der Nachbargemeinde.(vgl. BVerwG, Urteil vom 1.8.2002 - 4 C 5.01-, BRS 65 Nr. 10; OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE) Die planende Gemeinde - hier die Antragsgegnerin - unterliegt insoweit auch einem erhöhten Rechtfertigungszwang im Rahmen ihrer Planung.

    Die befürchteten Auswirkungen müssen sich daher auf die städtebauliche Ordnung und Entwicklung in der Nachbargemeinde beziehen.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE -, juris) Ob sich das Vorhaben unmittelbar und gewichtig auf die Nachbargemeinde auswirkt und dabei rücksichtslos ist, ist im jeweiligen Einzelfall anhand verschiedener Faktoren zu beurteilen.

    Im Zusammenhang mit der Planung von Einzelhandelsprojekten kann insoweit ein deutlicher Abfluss bislang in der Nachbargemeinde absorbierter Kaufkraft einen wesentlichen - wenn auch nicht den einzigen - Indikator darstellen.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 2.10.2013 - 7 D 19/13.NE -, juris) Dasselbe gilt für eine im vorliegenden Fall in der von der Antragsgegnerin eingeholten Verträglichkeitsanalyse prognostizierte Umsatzumverteilung.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 28.09.2016 - 7 D 96/14

    Geltendmachung von Einwendungen des Betreibers mehrerer Einrichtungshäuser und

    Der Bebauungsplan Nr. 109 "Q. ", der noch eine Verkaufsfläche von 45.000 m² und ein zentrenrelevantes Randsortiment von maximal 4.500 m² festsetzte, wurde mit rechtskräftigen Senatsurteilen vom 2.10.2013 - 7 D 18/13.NE - (BRS 81 Nr. 11 = BauR 2014, 221) und - 7 D 19/13.NE - (juris) für unwirksam erklärt.

    Wegen der weiteren Einzelheiten des Sach- und Streitstandes wird auf den Inhalt der Gerichtsakte in diesem Verfahren und dem Verfahren 7 D 89/14.NE, der Gerichtsakten in den abgeschlossenen Verfahren 7 D 18/13.NE, 7 D 19/13.NE und 7 B 323/13.NE, der in diesen Verfahren beigezogenen Planaufstellungsvorgänge, der Planurkunden des jeweiligen Bebauungsplanes, der Planurkunde des Flächennutzungsplans Nr. 17.3 und der Verwaltungsvorgänge zur 17. Änderung des Regionalplanes Bezug genommen.

    vgl. OVG NRW, Urteile vom 2.10.2013 - 7 D 18/13.NE -, BRS 81 Nr. 11 = BauR 2014, 221, und - 7 D 19/13.NE -, juris.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.05.2014 - 2 D 14/13

    Wirksamkeit eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans mit der Sondergebietsfläche

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 2. Oktober 2013 - 7 D 19/13.NE -, juris Rn. 56.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.01.2014 - 7 A 2555/11

    Erteilung eines Vorbescheids für die Änderung des landwirtschaftlichen Betriebs

    - 7 D 19/13.NE -, m. w. N.
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