Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 07.11.2012 - 13 A 1999/07.A   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:




 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/2012,41922
OVG Nordrhein-Westfalen, 07.11.2012 - 13 A 1999/07.A (https://dejure.org/2012,41922)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 07.11.2012 - 13 A 1999/07.A (https://dejure.org/2012,41922)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 07. November 2012 - 13 A 1999/07.A (https://dejure.org/2012,41922)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2012,41922) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (6)

  • Informationsverbund Asyl und Migration

    RL 2004/83/EG Art. 10 Abs. 1 b, RL 2004/83/EG Art. 9 Abs. 1 a, AufenthG § 60 Abs. 1
    Iran, religiöses Existenzminimum, forum internum, Religionsfreiheit, Religionsausübung, Religion, religiöse Verfolgung, Konvertiten, Glaubenswechsel, Konversion, freikirchliche Gruppierung, Freikirche, evanglikale Gemeinde, evangelikale Gruppierung, Gottesdienst, ...

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Flüchtlingsanerkennung eines iranischen Staatsangehörigen nach Übertritt zum Christentum

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2013, 575
  • DÖV 2013, 323
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (156)

  • VG Karlsruhe, 21.11.2016 - A 2 K 3605/16

    Konversion zum Christentum; Sicherheitslage in der Provinz Ghazni im Jahr 2015;

    Als relevanter subjektiver Gesichtspunkt ist der Umstand anzusehen, dass für den Betroffenen die Befolgung einer bestimmten gefahrenträchtigen religiösen Praxis zur Wahrung seiner religiösen Identität besonders wichtig ist (EuGH, Urt. v. 05.09.2012 - Y und Z, C-71/11 und C-99/11 -, juris Rn. 70; BVerwG, Urt. v. 20.02.2013 - 10 C 23/12 -, juris Rn. 29; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 12.06.2013 - A 11 S 757/13 -, juris Rn. 48; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 07.11.2012 - 13 A 1999/07.A -, juris Rn. 35).

    Entscheidend ist insoweit, ob aus der Sicht eines besonnenen und vernünftig denkenden Menschen in der Lage des Betroffenen nach Abwägung aller bekannten Umstände eine Rückkehr in den Heimatstaat als unzumutbar erscheint (vgl. BVerwG, Urt. v. 20.03.2007 - 1 C 21.06 -, BVerwGE 128, 199; Urt. v. 05.11.1991 - 9 C 118.90 -, NVwZ 1992, 582; Beschl. v. 07.02.2008 - 10 C 33.07 -, DVBl 2008, 1255; Sächsisches OVG, Urt. v. 03.04.2008 - A 2 B 36/06 -, juris; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 20.05.2008 - A 10 S 72/08 -, juris; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 07.11.2012 - 13 A 19999/07.A -, NVwZ-RR 2013, 575).

    Es muss festgestellt werden können, dass die Hinwendung zu der angenommenen Religion auf einer festen Überzeugung und einem ernst gemeinten religiösen Einstellungswandel und nicht auf Opportunitätserwägungen beruht, und der Glaubenswechsel nunmehr die religiöse Identität des Schutzsuchenden prägt (vgl. BVerwG, Urt. v. 20.02.2004 - 1 C 9.03 -, BVerwGE 120, 16; Hessischer VGH, Urt. v. 26.07.2007 - 8 UE 3140/05.A -, juris; OVG Saarland, Urt. v. 26.06.2007 - 1 A 222/07 -, juris; Bayerischer VGH, Urt. v. 23.10.2007 - 14 B 06.30315 -, DÖV 2008, 164; OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 07.11.2012 - 13 A 19999/07.A -, NVwZ-RR 2013, 575; Beschl. v. 30.07.2009 - 5 A 1999/07.A -, juris).

    Überdies wird regelmäßig nur dann anzunehmen sein, dass der Konvertit ernstlich gewillt ist, seine christliche Religion auch in seinem Heimatstaat auszuüben, wenn er seine Lebensführung bereits in Deutschland dauerhaft an den grundlegenden Geboten der neu angenommenen Konfession ausgerichtet hat (OVG Nordrhein-Westfalen, Urt. v. 07.11.2012 - 13 A 19999/07.A -, NVwZ-RR 2013, 575; Beschl. v. 30.07.2009 - 5 A 982/07.A -, juris).

    Die Tatsache, dass er die unterdrückte religiöse Betätigung für sich selbst als verpflichtend empfindet, um seine religiöse Identität zu wahren, muss der Asylbewerber zur vollen Überzeugung des Gerichts nachweisen (BVerwG, Beschl. v. 25.08.2015 - 1 B 40/15 -, NVwZ 2015, 1678; Urt. v. 20.02.2013 - 10 C 23/12 -, BVerwGE 146, 67; Beschl. v. 09.12.2010 - 10 C 19.09 -, BVerwGE 138, 270; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 11.10.2013 - 13 A 2041/13.A -, juris Rn. 7; Urt. v. 07.11.2012 - 13 A 1999/07.A -, juris Rn. 13).

  • VG Düsseldorf, 14.03.2017 - 22 K 7905/15

    Verurteilung; Fall Bazgar; Täuschung; Konversion; Rücknahme; Asyl;

    Ist der Schutzsuchende hingegen unverfolgt ausgereist, muss er glaubhaft machen, dass ihm wegen des geltend gemachten Nachfluchtgrundes (z. B. seiner Religionsausübung) mit beachtlicher Wahrscheinlichkeit politische Verfolgung droht, vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A -, a.a.O., unter Bezugnahme auf BVerwG, Urteile vom 20. März 2007 - 1 C 21.06 -, BVerwGE 128, 199, und vom 5. November 1991 - 9 C 118.90 -, BVerwGE 89, 162 (163).

    Insoweit sind nicht nur objektive, sondern auch subjektive Umstände zu berücksichtigen, somit auch der subjektive Umstand, ob eine bestimmte religiöse Praxis einem Antragsteller im Rahmen seiner religiösen Identität besonders wichtig ist, vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A -, NRWE, unter Bezugnahme auf EuGH, Urteil vom 5. September 2012 - verb.

    Dass er die Gefahr durch Verzicht auf bestimmte religiöse Betätigungen vermeiden könnte, ist grundsätzlich irrelevant, vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A -, a.a.O., unter Bezugnahme auf EuGH, Urteil vom 5. September 2012 - verb.

    Es muss festgestellt werden können, dass die Hinwendung zu der angenommenen Religion auf einer festen Überzeugung und einem ernst gemeinten religiösen Einstellungswandel und nicht auf Opportunitätserwägungen beruht, und dass der Glaubenswechsel nunmehr die religiöse Identität des Asylbewerbers prägt, vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A -, a.a.O., m.w.N.; VG Düsseldorf, Urteil vom 30. Januar 2013 - 22 K 1456/11.A -.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A -, juris; BayVGH, Urteil vom 23. Oktober 2007 - 14 B 06.30315 -, juris; SächsOVG, Urteil vom 3. April 2008 - A 2 B 36/06 -, juris.

  • VG Arnsberg, 10.03.2017 - 12 K 768/16

    Anspruch eines iranischen Staatsangehörigen auf Anerkennung als Asylberechtigter

    vgl. im Einzelnen OVG NRW, Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A -, abrufbar in JURIS.

    vgl. Europäischer Gerichtshof (EuGH), Urteil vom 5. September 2012- C-71/11 und C-99/11 - OVG NRW, Urteil vom 7. November 2012- 13 A 1999/07.A - jeweils JURIS.

    vgl. BVerwG, Urteil vom 20. Januar 2004 - 1 C 9/03 -, OVG NRW, Beschluss vom 30. Juli 2009 - 5 A 982/07.A -, Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A - und Beschluss vom 10. Februar 2015 - 13 A 2569/14.A - jeweils JURIS.

    vgl. insoweit OVG NRW, Beschluss vom 30. Juli 2009 - 5 A 982/07.A - und Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A - jeweils JURIS.

    vgl. insoweit OVG NRW, Beschluss vom 30. Juli 2009 - 5 A 982/07.A - und Urteil vom 7. November 2012 - 13 A 1999/07.A - jeweils JURIS.

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht