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   OVG Nordrhein-Westfalen, 08.12.2005 - 11 A 2436/02   

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https://dejure.org/2005,3792
OVG Nordrhein-Westfalen, 08.12.2005 - 11 A 2436/02 (https://dejure.org/2005,3792)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 08.12.2005 - 11 A 2436/02 (https://dejure.org/2005,3792)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 08. Dezember 2005 - 11 A 2436/02 (https://dejure.org/2005,3792)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • nomos.de PDF, S. 35

    Bergrechtliche Ordnungsverfügung - Verfüllung von Hohlräumen

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Heranziehung des Inhabers einer bergbaulichen Berechtigung als Zustandsstörer; Geltung des Eigentumsschutzes aus Art. 14 GG für in der Vergangenheit verliehene Bergbauberechtigungen; Qualifizierung von zum Zwecke des Bergbaus angelegten Schächten als wesentliche Bestandteile des Bergwerkseigentums

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2006, 928 (Ls.)
  • DÖV 2006, 967
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • VGH Baden-Württemberg, 25.10.2012 - 1 S 1401/11

    Störereigenschaft des Eigentümers eines Grundstücks, auf dem die Gefahr eines

    Abhängig von dem genauen rechtlichen Schicksal des Bergwerks befindet sich dieses daher entweder im Eigentum des Beigeladenen oder des Landes (vgl. NdsOVG, Urt. v. 19.10.2011 - 7 LB 57/11 - UPR 2012, 149; OVG NRW, Beschl. v. 08.12.2005 - 11 A 2436/02 - ZfB 2006, 61 <65 <; VG Braunschweig, Urt. v. 19.10.2006 - 1 A 267/04 - ZfB 2007, 32 und Beschl. v. 08.10.2008 - 2 B 174/08 - ZfB 2009, 207 ).

    Damit ist das Gewinnungsrecht genauso Eigentum im polizeirechtlichen Sinne wie dies für das Bergwerkseigentum allgemeine Meinung ist (vgl. OVG NRW, Beschl. v. 08.12.2005 - 11 A 2436/02 - ZfB 2006, 61 m.w.N).

  • OVG Niedersachsen, 19.10.2011 - 7 LB 57/11

    Verpflichtung zur Sicherung eines Bergschadens - Verantwortlichkeit für verfüllte

    Das Bergwerkseigentum kann daher auch wesentliche Bestandteile haben, die nicht Gegenstand besonderer Rechte sein können, sondern sein rechtliches Schicksal teilen; wesentliche Bestandteile in diesem Sinne sind insbesondere Schächte, die zur Ausnutzung des verliehenen Gewinnungsrechts errichtet werden und mit der Bergwerksanlage in fester Verbindung stehen (vgl. RG, Urt. v. 05.07.1905 - V 12/05 -, RGZ 61, 188; RG, Urt. v. 14.09.1939 - V 46/39 - RGZ 161, 203 ; OVG NRW, Urt. v. 06.11.1989 - 12 A 2685/87 -, ZfB 131 (1990), 232 ; OVG NRW, Urt. v. 13.09.1995 - 21 A 2273/91 -, ZfB 136 (1995), 322 ; OVG NRW, Beschl. v. 0 8.12.2005 - 11 A 2436/02 -, OVGE 50, 175 ; Boldt/Weller , BBergG, 1984, § 9 Rn. 10; Piens/Schulte/Graf Vitzthum , BBergG, 1983, § 9 Rn 6; Kremer/Neuhaus gen.

    aaa) Während sich bei körperlichen Sachen die Zubehöreigenschaft gemäß § 93 BGB durch die untrennbare Verbindung mit dem Bestandteil ergibt, kommt es bei der Verbindung des unkörperlichen Bergwerkseigentums mit einem körperlichen Bestandteil wie einem Schacht auf einen funktionellen Zusammenhang an; der Schacht ist wesentlicher Bestandteil des Bergwerkseigentums, weil er zu der Bergwerksanlage in einer festen Verbindung steht und zu deren Herstellung unentbehrlich ist (RG, Urt. v. 14.09.1939 - V 46/39 -, RGZ 161, 203 ; OVG NRW, Urt. v. 13.09.1995 - 21 A 2273/91 -, ZfB 136 (1995), 322 ; OVG NRW, Beschl. v. 08.12.2005 - 11 A 2436/02 -, OVGE 50, 175 ; Piens/Schulte/Graf Vitzthum , BBergG, 1983, § 9 Rn. 6).

    Sowohl der Bergwerkseigentümer, der einen Schacht abteuft, als auch sein Rechtsnachfolger müssen regelmäßig aufgrund der mit dem Bergbau typischerweise einhergehenden Gefahren damit rechnen, dass Sicherungsmaßnahmen erforderlich werden (OVG NRW, Urt. v. 13.09.1995 - 21 A 2273/91 -, ZfB 136 (1995), 322 ; OVG NRW Beschl. v. 8.12.2005 - 11 A 2436/02 - juris, Rn. 52, insoweit bei OVGE 50, 175 ff. nicht abgedr.; VG Arnsberg Urt. v. 8.03.2002 - 13 K 772/00 -, juris, Rn. 80; LG Essen, Urt. v. 16.11.2000 - 4 O 494/99 -, ZfB 142 (2001), 230; VG Braunschweig, Urt. v. 19.10.2006 - 1 A 267/04 -, juris, Rn. 25 = ZfB 2007, 32).

    bbb) Bei bereits verfüllten bzw. verbrochenen Grubenbauen kann ein auch die ordnungsrechtliche Verantwortlichkeit begründender funktionaler Zusammenhang zwischen Schacht und Bergwerkseigentum angenommen werden, wenn ein Schacht zuvor zur Ausnutzung des verliehenen Gewinnungsrechts abgeteuft worden ist (so in den Fällen OVG NRW, Urt. v. 13.9.1995 - 21 A 2273/91 -, ZfB 136 (1995), 322 ; OVG NRW, Beschl. v. 8.12.2005 - 11 A 2436/02 - OVGE 50, 175 ; VG Arnsberg Urt. v. 8.03.2002 - 13 K 772/00 - Rn. 41 f., juris).

    In den vom Verwaltungsgericht zum Beleg seiner Rechtsauffassung zitierten Entscheidungen (OVG NRW, Urt. v. 13.09.1995 - 21 A 2273/91 -, ZfB 136 (1995), 322 ff.; OVG NRW, Beschl. v. 8.12.2005 - 11 A 2436/02 -, OVGE 50, 175 ff.; VG Arnsberg Urt. v. 8.03.2002 - 13 K 772/00 -, juris) ging es jeweils um die Verantwortlichkeit des ursprünglichen Bergwerkseigentümers, der den betreffenden Schacht vor Verfüllung noch selbst abgeteuft hatte oder um die Verantwortlichkeit seines Rechtsnachfolgers.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 01.06.2006 - 8 A 4495/04

    Anordnungen gegen den Insolvenzverwalter nach dem BImSchG?

    zum Ganzen OVG NRW, Beschluss vom 8.12.2005 - 11 A 2436/02 -, ZfB 2006, 61, Urteile vom 26.3.2003 - 7 A 4491/99 -, NWVBl. 2003, 386, und vom 4.11.1996 - 10 A 3363/92 -, NWVBl. 1997, 218 = BauR 1997, 218 = BRS 58 (1996) Nr. 213; OVG M.-V., Urteil vom 17.9.2003 - 3 L 196/99 -, juris; Poscher, VerwArch 1998, 111; Schenke/Baumeister, NVwZ 1993, 1; Weiß, DÖV 2001, 275, a.A. VGH Bad.-Württ., Beschluss vom 8.7.1997 - 10 S 2803/96 -, VBlBW 1998, 27.
  • FG Sachsen-Anhalt, 09.06.2010 - 3 K 1568/04

    Sonderabschreibungen nach dem Fördergebietsgesetz auf Bergwerkseigentum -

    (b) Zudem ist das Bergwerkseigentum im Gegensatz zum Sacheigentum kein Vollrecht, sondern der Inbegriff einzelner im BBergG geregelter Rechte in Form von Befugnissen (Piens/Schulte/Graf Vitzthum, BBergG, § 9, Rz 2; a.A. wohl Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen Beschluss vom 08. Dezember 2005 11 A 2436/02, NwVBl 205, 265).
  • OLG Naumburg, 30.06.2006 - 1 U 4/06

    Eigenverantwortliche Prüfungspflicht der Zivilgerichte bei Amtspflichtverletzung

    Das Bergwerkseigentum ist ein dem Grundeigentum ähnliches absolutes Recht, welches den Grundrechtsschutz nach Art. 14 GG beanspruchen kann (vgl. BVerfGE 77, 130, 136; BVerfGE 83, 201, 208; BGHZ 161, 305, 313; OVG Münster, Beschluss v. 8. Dezember 2005, 11 A 2436/02 - zitiert nach juris, m.w.N.).
  • VG Aachen, 26.02.2007 - 9 K 4145/04

    Zulassung eines Betriebsplanes für den Abschluss der Erzgewinnung im Tagebau

    Das Haldengrundstück bzw. die Flotationssande stellen auch kein Zubehör gemäß §§ 93, 94 des Bürgerlichen Gesetzbuches analog zum Bergwerkseigentum dar, da sie keine feste Verbindung aufweisen, wie sie zum Beispiel bei einem Schacht im Bergwerksfeld, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 8. Dezember 2005 - 11 A 2436/02 -, ZfB 2006, 61, oder bei einer Aufbereitungsanlage im Bergwerksfeld vorliegt, vgl. Reichsgericht (RG), Urteil vom 12. November 1984 - Rep.V.270/84, Entscheidungen des Reichsberichts in Zivilsachen (RGZ) 12, 268.
  • OVG Niedersachsen, 15.07.2015 - 7 LA 22/13

    Anordnung zur Sicherung eines Bergwerksschachtes, Zustandsverantwortlichkeit nach

    Vielmehr geht es um die Realisierung einer bergbautypischen latenten Gefahr des Nachsackens einer abgeteuften Schachtanlage (vgl. Urt. d. Sen. v. 19.10.2011, a.a.O.; OVG NRW, Urt. v. 13.09.1995 - 21 A 2273/91 -, ZfB 136, 322; OVG NRW, Beschl. v. 8.12.2005 - 11 A 2436/02 -, ZUR 2006, 313).
  • LG Düsseldorf, 18.09.2014 - 18a O 8/14

    Zahlung eines Bergschadens wegen schädlicher Bodenveränderungen i.R.d.

    (b)              Eine Sanierungsverantwortlichkeit der Beklagten ergibt sich auch nicht in Hinblick auf eine Zustandsverantwortlichkeit des Grundstückseigentümers nach § 4 Abs. 3 Var. 3 BBodSchG.  Das Bergwerkseigentum ist dem Grundstückseigentum zwar gleichzustellen, da die Bergbauberechtigung ein grundstücksgleiches Recht darstellt, welches sowohl formell als auch materiell wie ein Grundstück zu behandeln ist (OVG Münster, Beschluss v. 08.12.2005 - 11 A 2436/02).
  • LG Düsseldorf, 17.07.2014 - 18a O 8/14
    Das Bergwerkseigentum ist dem Grundstückseigentum zwar gleichzustellen, da die Bergbauberechtigung ein grundstücksgleiches Recht darstellt, welches sowohl formell als auch materiell wie ein Grundstück zu behandeln ist (OVG Münster, Beschluss v. 08.12.2005 - 11 A 2436/02).
  • VG Braunschweig, 19.10.2006 - 1 A 267/04

    Gefahrenabwehrrechtliche Anordnung gegen ehemaligen Bergwerkseigentümer

    Als solche wesentlichen Bestandteile kommen insbesondere zum Zwecke des Bergbaus angelegte Schächte in Betracht (OVG Münster, Beschl. v. 08.12.2005 - 11 A 2436/02 -, zitiert nach juris).
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