Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 18 E 373/09   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2009,4420
OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 18 E 373/09 (https://dejure.org/2009,4420)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09.07.2009 - 18 E 373/09 (https://dejure.org/2009,4420)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 09. Juli 2009 - 18 E 373/09 (https://dejure.org/2009,4420)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2009,4420) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de

    Terminsgebühr Verbindung dieselbe Angelegenheit

  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)

    VV-RVG Vorbemerkung 3 Abs. 3; VV-RVG Nr. 3104 ; RVG § 15 Abs. 2 ; VwGO § 93
    Terminsgebühr Verbindung dieselbe Angelegenheit

  • Judicialis

    VV-RVG Vorbemerkung 3 Abs. 3; ; VV-RVG Nr. 3104; ; RVG § 15 Abs. 2; ; VwGO § 93

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Höhe der einem beigeordneten Rechtsanwalt zustehenden (Prozesskostenhilfe-) Vergütung bei zeitgleicher Verhandlung mehrerer Verfahren

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • beck-blog (Kurzinformation)

    Mehrere Terminsgebühren parallel verdient!

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Höhe der einem beigeordneten Rechtsanwalt zustehenden (Prozesskostenhilfe-) Vergütung bei zeitgleicher Verhandlung mehrerer Verfahren

Verfahrensgang

  • VG Arnsberg - 8 K 3003/07
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.07.2009 - 18 E 373/09

Papierfundstellen

  • NJW 2010, 955 (Ls.)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (7)

  • FG Düsseldorf, 11.05.2012 - 11 Ko 3244/11

    Terminsgebühr bei gemeinschaftlich verhandelten, aber nicht verbunden Verfahren

    Der Erinnerungsführer beantragte - unter Berufung auf einen Beschluss des OVG Münster vom 09.07.2009 (Az. 18 E 373/09), auf ein Urteil des LSG Bayern vom 07.01.2011 (Az. L 15 B 939/08) und auf einen Beschluss des Niedersächsischen Finanzgerichts vom 20.05.2009 (Az. 6 Ko 3/09) - für jedes Verfahren eine gesonderte Terminsgebühr nach dem Einzelstreitwert festzusetzen.

    Ein Steuerberater, der in mehreren zeitgleich terminierten Sachen auftritt und vertretungsbereit anwesend ist, erhält demnach regelmäßig die Terminsgebühr für jedes einzelne terminierte und aufgerufene Verfahren und zwar nach dem jeweils maßgebenden Streitwert des einzelnen Verfahrens (vgl. BVerwG - Beschluss vom 11.02.2010 - 9 KSt 3/10, NJW 2010, S. 1391; OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955; Bayerisches LSG - Beschluss vom 07.01.2011 L 15 B 939/08 SF KO, RVGreport 2011, 223 und Juris; Niedersächsisches FG - Beschluss vom 20.05.2009 6 Ko 3/09, DStRE 2010, 711; FG Sachsen-Anhalt - Beschluss vom 26.07.2010 5 Ko 805/10, EFG 2011, 375; andere Ansicht: Niedersächsisches FG - Beschluss vom 29.10.2007 16 Ko 6/07, EFG 2008, 242; FG Köln - Beschluss vom 21.12.2005 10 Ko 4172/05, EFG 2006, 441).

    Im Allgemeinen ist die Angelegenheit bei der Tätigkeit in einem gerichtlichen Verfahren mit diesem Verfahren identisch, jedes gerichtliche Verfahren also (mindestens) eine gesonderte Angelegenheit (vgl. OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955 mit weiteren Nachweisen aus der Rechtsprechung).

    Eine Ausnahme von dem Grundsatz, dass jedes gerichtliche Verfahren eine Angelegenheit bildet, wird angenommen, wenn mehrere Verfahren miteinander verbunden werden (vgl. OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955).

    Dies entspricht dem Grundsatz der Rechtsklarheit (im Ergebnis ebenso OVG NRW - Beschluss vom 09.07.2009 18 E 373/09, NJW 2010, 955).

  • FG Baden-Württemberg, 12.06.2014 - 8 KO 1022/12

    Tätigwerden in derselben Angelegenheit i.S. des § 15 Abs. 1 RVG - Bemessung des

    Das Gericht folgt jedenfalls für das vorliegende Verfahren, in dem durch den Einzelrichter erst nach dem durchgeführten Erörterungstermin und der dort erfolgten Rücknahme der Klage wegen Grundsteuermessbescheids eine Trennung der in nur einer Klage verfolgten Klagebegehren angeordnet wurde, ausdrücklich nicht der Rechtsansicht, dass formal selbstständige Klageverfahren auch kostenrechtlich stets getrennt zu behandeln sind (so aber FG Düsseldorf, Beschluss vom 11.5.2012 11 Ko 3244/11 KF, EFG 2012, 1779; OVG für das Land Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 9.7.2009 18 E 373/09, Juristisches Büro -JurBüro- 2009, 529; Hartmann, Kostengesetze, 43. Auflage, § 15 RVG Rz. 17).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.09.2009 - 18 E 111/09

    Vorliegen derselben Angelegenheit i.S.v. § 15 Abs. 2 S. 1

    vgl. OVG NRW, Beschlüsse vom 9. Juli 2009 - 18 E 373/09 und vom 6. April 1992 - 16 E 244/92.A -.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2011 - 2 E 772/11

    Bestimmung der Terminsgebühr für den Prozessbevollmächtigten bei zeitgleich

    vgl. BVerwG, Beschlüsse vom 18. Februar 2010 - 9 KSt 1.10 und 9 KSt 2.10 - juris Rn. 8, und vom 11. Februar 2010 - 9 KSt 3.10 -, NJW 2010, 1391 = juris Rn. 3; OVG NRW, Beschluss vom 9. Juli 2009 - 18 E 373/09 -, JurBüro 2009, 529 = juris Rn. 8 ff.; Sächs. OVG, Beschluss vom 24. März 2011 - 5 E 113/10 -, juris Rn. 7; Hamb. OVG, Beschluss vom 19. Februar 2009 - 3 So 197/08 -, juris Rn. 20; Bay. VGH, Beschluss vom 17. April 2007 - 4 C 07.659 -, NVwZ-RR 2008, 504 = juris Rn. 3 ff.

    vgl. zum Ganzen: BVerwG, Urteil vom 9. Mai 2000 - 11 C 1.99 -, NJW 2000, 2289 = juris Rn. 20 ff.; OVG NRW, Beschlüsse vom 16. Mai 2011 - 17 E 1418/10 -, juris Rn. 13 ff., vom 9. Juli 2009 - 18 E 373/09 -, JurBüro 2009, 529 = juris Rn. 14 ff., vom 29. Februar 2008 - 16 A 1158/05 -, juris Rn. 3 ff., vom 12. Juli 2005 - 15 E 424/05 -, NVwZ-RR 2006, 437 = juris Rn. 5 f., und vom 27. März 2001 - 10 E 84/01 -, BauR 2001, 1402 = juris Rn. 2 ff.

  • VG Augsburg, 05.05.2014 - Au 2 M 14.470

    Kostenerinnerung; Terminsgebühr bei gleichzeitig terminierten Sachen; Verbindung

    Für das Entstehen der Terminsgebühr reicht es aus, dass der Verhandlungstermin stattfindet und der Rechtsanwalt diesen Termin in dem Sinne wahrnimmt, dass er vertretungsbereit anwesend ist (Müller-Rabe in: Gerold/Schmidt, a.a.O., Vorb. 3 VV Rn. 29; BayVGH, B.v. 17.4.2007 - 4 C 07.666 - NVwZ-RR 2008, 504; OVG Hamburg, B.v. 19.2.2009 - 3 So 197/08 - juris Rn. 20; OVG NRW, B.v. 9.7.2009 - 18 E 373/09 - juris Rn. 10).

    Terminiert der Richter lediglich zwei Sachen auf dieselbe Zeit und denselben Ort, verzichtet er aber auf einen förmlichen Verbindungsbeschluss und geht man - wie oben dargelegt - im Falle eines auf die Verhandlung beschränkten Verbindungsbeschlusses von zwei Terminen und zwei Terminsgebühren aus, so gilt dies erst recht bei rein tatsächlicher Gleichzeitigkeit (vgl. OVG NRW, B.v. 9.7.2009 - 18 E 373/09 - juris Rn. 20; Müller-Rabe in: Gerold/Schmidt, a.a.O., VV 3104, Rn. 95).

  • VG Augsburg, 05.05.2014 - Au 2 M 14.471

    Kostenerinnerung; Terminsgebühr bei gleichzeitig terminierten Sachen; Verbindung

    Für das Entstehen der Terminsgebühr reicht es aus, dass der Verhandlungstermin stattfindet und der Rechtsanwalt diesen Termin in dem Sinne wahrnimmt, dass er vertretungsbereit anwesend ist (Müller-Rabe in: Gerold/Schmidt, a.a.O., Vorb. 3 VV Rn. 29; BayVGH, B.v. 17.4.2007 - 4 C 07.666 - NVwZ-RR 2008, 504; OVG Hamburg, B.v. 19.2.2009 - 3 So 197/08 - juris Rn. 20; OVG NRW, B.v. 9.7.2009 - 18 E 373/09 - juris Rn. 10).

    Terminiert der Richter lediglich zwei Sachen auf dieselbe Zeit und denselben Ort, verzichtet er aber auf einen förmlichen Verbindungsbeschluss und geht man - wie oben dargelegt - im Falle eines auf die Verhandlung beschränkten Verbindungsbeschlusses von zwei Terminen und zwei Terminsgebühren aus, so gilt dies erst recht bei rein tatsächlicher Gleichzeitigkeit (vgl. OVG NRW, B.v. 9.7.2009 - 18 E 373/09 - juris Rn. 20; Müller-Rabe in: Gerold/Schmidt, a.a.O., VV 3104, Rn. 95).

  • OVG Berlin-Brandenburg, 08.07.2014 - 3 K 52.14

    Kostenfestsetzungsbeschluss; Erinnerung; Rechtsanwalt; Terminsgebühr; Aufhebung

    Zwar erhält ein Rechtsanwalt, der in mehreren zeitgleich terminierten Sachen vertritt und vertretungsbereit anwesend ist, regelmäßig die Terminsgebühr in jeder der Sachen nach dem jeweils maßgebenden Gegenstandswert (vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 19. Februar 2009 - 3 So 197/08 -, juris Rn. 22 f.; OVG Münster, Beschluss vom 9. Juli 2009 - 18 E 373/09 -, juris Rn. 10).
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht