Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 11.09.2008 - 7 D 74/07.NE   

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https://dejure.org/2008,21736
OVG Nordrhein-Westfalen, 11.09.2008 - 7 D 74/07.NE (https://dejure.org/2008,21736)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 11.09.2008 - 7 D 74/07.NE (https://dejure.org/2008,21736)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE (https://dejure.org/2008,21736)
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Volltextveröffentlichungen (4)

 
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Wird zitiert von ... (13)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.12.2010 - 2 A 1419/09

    Verfahrensrecht - Zur Erfordernis eines Berufungsverfahrens

    Mit Schriftsatz vom 18. Juli 2008 hat der Kläger die nachträgliche Anordnung vom 3. Juli 2008 ebenfalls zum Gegenstand seiner Klage gemacht und mit Schriftsatz vom 16. September 2008 darauf hingewiesen, dass der 7. Senat des erkennenden Gerichts den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 16 mit Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE - für unwirksam erklärt habe.

    Das Verfahren wird nicht bis zu einer etwaigen rückwirkenden Behebung der im Urteil des 7. Senats des erkennenden Gerichts vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE - festgestellten, zu seiner Unwirksamkeit führenden Mängel des vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 16 durch die Stadt W. in einem ergänzenden Verfahren nach § 214 Abs. 4 BauGB ausgesetzt.

    Der 7. Senat des erkennenden Gerichts hat das Unwirksamkeitsverdikt in seinem Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE - entscheidungstragend darauf gestützt, dass ein Vorhaben- und Erschließungsplan, der Bestandteil des Bebauungsplans geworden sei, fehle, sowie darauf, dass im Zeitpunkt des Satzungsbeschlusses kein Durchführungsvertrag vorhanden gewesen sei.

    Im Hinblick auf diese Anmerkungen kann nicht als sicher bezeichnet werden, dass der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 16 allein durch eine Behebung der in dem Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE - als entscheidungstragend aufgeführten Mängel Wirksamkeit erlangt.

    aa) Nachdem der 7. Senat des erkennenden Gerichts den vorhabenbezogenen Bebauungsplan Nr. 16 durch Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE - für unwirksam erklärt hat, steht gemäß § 47 Abs. 5 Satz 2 Halbsatz 2 VwGO allgemein verbindlich für jedermann fest, dass dieser Bebauungsplan zu keinem Zeitpunkt Bestandteil der Rechtsordnung war.

    Folgte man diesem Ansatz, könnte er sich auf die gleichsam bloß formal-rechtslogische - und aus der Sicht der Genehmigungserteilung am 15. September 2005 - nachträgliche Rechtsfolge des Unwirksamkeitsausspruchs des Urteils des 7. Senats des erkennenden Gerichts vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE -, dass der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 16 nie Bestandteil der Rechtsordnung war, nicht mit Erfolg berufen.

    Er hat die mit dem Inkrafttreten des vorhabenbezogenen Bebauungsplans Nr. 16 einhergehende scheinbare Auflösung des wechselseitigen Austauschverhältnisses von vornherein nicht hingenommen, sondern sich gegen sie über die Klage gegen die ergangenen Baugenehmigungen hinaus mit dem Normenkontrollantrag - 7 D 74/07.NE - zur Wehr gesetzt.

    Auf eine Änderung der Planungslage musste er sich auch nicht einstellen, weil der vorhabenbezogene Bebauungsplan Nr. 16 - wie der 7. Senat des erkennenden Gerichts in seinem Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE - dargelegt hat - an offensichtlichen und beachtlichen Mängeln litt, die seine Unwirksamkeit nach sich zogen.

  • VGH Bayern, 31.08.2018 - 15 ZB 17.1003

    Baugenehmigung für die Errichtung eines Verbrauchermarktes auf angrenzendem

    Das Vorliegen eines Vorhaben- und Erschließungsplans ist nach der Regelungssystematik aus § 12 Abs. 1 Satz 1, Abs. 2 Satz 1, Abs. 3 Satz 1, Abs. 6 BauGB Wirksamkeitsvoraussetzung eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans (BVerwG, U.v. 18.9.2003 - 4 CN 3.02 - BVerwGE 119, 45 = juris Rn. 22; U.v. 9.2.2017 - 4 C 4.16 - BVerwGE 157, 315 = juris Rn. 27; BayVGH, U.v. 27.9.2005 - 8 N 03.2750 - BayVBl 2006, 665 = juris Rn 28 f.; U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 75; OVG Berlin-Brandenburg, U.v. 23.11.2017 - OVG 2 A 17.15 - juris Rn. 63 f.; OVG NRW, U.v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 41 ff., 53 ff.; HessVGH, U.v. 25.9.2014 - 4 C 1328/12.N - juris Rn. 89; Schiller in Bracher/Reidt/Schiller, Bauplanungsrecht, 8. Aufl. 2014, Rn. 978).

    Nach § 12 Abs. 3 Satz 1 BauGB wird der - vom Gesetz als existent vorausgesetzte - Vorhaben- und Erschließungsplan Bestandteil des vorhabenbezogenen Bebauungsplans (BVerwG, U.v. 9.2.2017 a.a.O. juris Rn. 28; BayVGH, U.v. 11.5.2018 - 15 N 17.1175 - KommJur 2018, 268 = juris Rn. 31; OVG NRW, U.v. 11.9.2008 a.a.O. juris Rn. 45).

    Ohne einen Vorhaben- und Erschließungsplan würde sich der vorhabenbezogene Bebauungsplan nicht von einem herkömmlichen - hier gerade nicht gewollten - Angebotsbebauungsplan unterscheiden, zu dessen Umsetzung die Gemeinde mit einem Privaten einen oder mehrere städtebauliche Verträge schließt (vgl. im Einzelnen BayVGH, U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BayVBl. 2012, 110 = juris Rn. 75; OVG NRW, U.v. 11.9.2008 a.a.O. - insbesondere juris Rn. 47).

    Schließlich ist die planende Gemeinde nur im Bereich des Vorhaben- und Erschließungsplans bei der Bestimmung der Zulässigkeit der Vorhaben nicht an die Festsetzungen nach § 9 und an die Baunutzungsverordnung gebunden, § 12 Abs. 3 Satz 2 BauGB (vgl. OVG NRW, U.v. 11.9.2008 a.a.O. juris Rn. 45).

    Den Anforderungen des § 12 BauGB genügt es mithin nicht, wenn die Gemeinde und der Vorhabenträger sich darauf beschränken, eine als Bebauungsplan bezeichnete Urkunde zu erstellen und parallel dazu einen Durchführungsvertrag zu schließen (OVG NRW, U.v. 11.9.2008 a.a.O. juris Rn. 57; HessVGH, U.v. 25.9.2014 - 4 C 1328/12.N - juris Rn. 89).

    Zu verlangen ist allerdings auch nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts, dass sich a u s d e r P l a n u r k u n d e selbst ergeben muss, dass sie sowohl für den Vorhaben- und Erschließungsplan als auch für den vorhabenbezogenen Bebauungsplan gilt (BVerwG, U.v. 9.2.2017 a.a.O. juris Rn. 28 a.E.; vgl. auch OVG NRW" U.v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 57; Kuschnerus, BauR 2004, 946/950).

    g) Eine Umdeutung des vorhabenbezogenen Bebauungsplans in einen "herkömmlichen" (sog. Angebots-) Bebauungsplan, mit der Folge, dass auf die spezifischen Voraussetzungen der Ermächtigungsgrundlage des § 12 BauGB ggf. verzichtet werden könnte, kommt - wenn eine solche überhaupt zulässig sein sollte - jedenfalls hier nicht in Betracht, weil dies ersichtlich nicht dem im Planungsverfahren, im Satzungsbeschluss und in der Planbegründung zum Ausdruck gebrachten Willen des Rates der Beigeladenen zu 2 entspricht (vgl. OVG NRW, U.v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 63; OVG Berlin-Brandenburg, U.v. 23.11.2017 - OVG 2 A 17.15 - juris Rn. 67 m.w.N.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2011 - 2 D 36/09

    Anforderungen an eine hinreichende Abwägung im Zusammenhang mit der Aufstellung

    71 vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE -, juris Rn. 57; Bay. VGH, Urteile vom 17. Dezember 2003 - 26 N 03.428 -, juris Rn. 29, und vom 24. Juli 2001 - 1 N 00.1574 -, BRS 64 Nr. 228 = juris Rn. 51, Beschluss vom 24. März 2000 - 1 NE 99.3343 -, juris Rn. 11; VGH C2.
  • VGH Bayern, 20.04.2011 - 15 N 10.1320

    Raumordnungsziel, "Soll"-Struktur, Abweichungsvoraussetzungen, Bestimmtheit,

    (§ 12 Abs. 1 Satz 1, § 12 Abs. 3, 3a, 4, 6 Satz 1 BauGB; vgl. auch BayVGH vom 3.8.2010 Az.: 15 N 10.358 RdNr. 22; OVG NRW vom 11.9.2008 -7 D 74/07.NE - RdNrn. 43 ff.).

    Ohne einen Vorhaben- und Erschließungsplan kann ein wirksamer vorhabenbezogener Bebauungsplan nicht zustande kommen (vgl. BayVGH vom 3.8.2010 a.a.O.; OVG NRW vom 11.9.2008 -7 D 74/07.NE - RdNr. 52 f; Jäde in Jäde/Dirnberger/Weiss, BauGB, 4. Aufl. 2010, RdNr. 22 zu § 12).

  • VGH Hessen, 25.09.2014 - 4 C 1328/12
    Durch die in diesem Plan enthaltene Beschreibung des Vorhabens begrenzt der Vorhabenträger zugleich den Umfang des erforderlichen Abwägungsmaterials (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.09.2008, Az.: 7 D 74/07.NE, zit. nach Juris Rdnr. 45).

    Bei einer solchen Handhabung würde sich der vorhabenbezogene Bebauungsplan nicht von einem herkömmlichen Angebots-Bebauungsplan unterscheiden (Bay. VGH, Urteil vom 23.04.2011, Az.: 15 N 10.1320, zit. nach Juris Rdnr. 75; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.09.2008, a.a.O., Rdnr. 57 und Urteil vom 23.01.2006, Az.: 7 D 60/04.NE, zit. nach Juris Rdnr. 91).

    Auf die dargestellten gesetzlichen Erfordernisse können der Vorhabenträger und die Gemeinde nämlich nicht einvernehmlich verzichten (OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 11.09.2008, a.a.O., Rdnr. 61 u. Urteil vom 23.01.2006, a.a.O., Rdnr. 105 - 107).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 06.07.2012 - 2 D 27/11

    Beteiligtenfähigkeit einer Wohnungseigentümergemeinschaft hinsichtlich einer

    vgl. zu diesem Erfordernis z. B. OVG NRW, Urteile vom 17. Februar 2011 - 2 D 36/09.NE -, BauR 2012, 210 = juris Rn. 68, und vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE -, juris Rn. 57.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.09.2010 - 2 A 1419/09

    Nachbarschützende Wirkung des § 11 Abs. 3 S. 1 Baunutzungsverordnung ( BauNVO );

    Denn der 7. Senat des beschließenden Gerichts erklärte den Bebauungsplan der Stadt W. Nr. 16 ("Einkaufszentrum N. Straße/N1.----straße "), der das Vorhabengrundstück als Sondergebiet gemäß § 11 Abs. 3 BauNVO festsetzte, durch Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE - für unwirksam, so dass sich die Zulässigkeit des Vorhabens nunmehr nach dem vorhergehenden Bebauungsplan Nr. 1.1 der Stadt W. in der Fassung der 3. Änderung aus dem Jahr 1985 richtet, der die Grundstücke des Klägers und der Beigeladenen jeweils als Gewerbegebiet ausweist.
  • VGH Bayern, 15.09.2015 - 1 CS 15.1536

    Der Ausschluss der Sicherungsinstrumente der §§ 14 ff. BauGB in § 12 Abs. 3 Satz

    In Betracht zu ziehen wäre aber" dass bei sachlicher und räumlicher Identität von vorhabenbezogenem Bebauungsplan und Vorhaben- und Erschließungsplan beide Pläne ausnahmsweise "körperlich" in einer Planurkunde vereinigt werden dürfen(vgl. hierzu BayVGH" U.v. 3.8.2010 - 15 N 10.358 - juris Rn. 22; BayVGH" U.v. 20.4.2011 - 15 N 10.1320 - BauR 2011" 1775; angedeutet: OVG NRW" U.v. 11.9.2008 - 7 D 74/07.NE - juris Rn. 57).
  • VGH Bayern, 03.08.2010 - 15 N 09.1106

    Großflächiger Verbrauchermarkt (Verkaufsfläche 1.770 m²); vorhabenbezogener

    § 12 BauGB setzt für das Zustandekommen eines vorhabenbezogenen Bebauungsplans sowohl einen Vorhaben- und Erschließungsplan als auch einen Bebauungsplan voraus (vgl. § 12 Abs. 1 Satz 1, § 12 Abs. 3, 3a, 4, 6 Satz 1 BauGB; OVG NRW vom 23.1.2006 ZfBR 2006, 490; vom 11.9.2008 Az.: 7 D 74/07.NE ; Oerder, BauR 2009, 744/749 f.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 04.05.2012 - 2 D 11/11

    Begriff "einzelne Flächen" i.S.d. § 12 Abs. 4 BauGB als absolute Größe; Begriff

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 11. September 2008 - 7 D 74/07.NE -, juris Rn. 74; Sächs. OVG, Urteile vom 9. Dezember 2011 - 1 C 23/08 -, juris Rn. 33, und vom 7. Dezember 2007 - 1 D 18/06 -, juris Rn. 134; Krautzberger, in: Ernst/Zinkahn/ Bielenberg/Krautzberger, BauGB, Loseblatt, Band 1, Stand: November 2011, § 12 Rn. 122 f.; Gatz, in: Berliner Kommentar zum BauGB, Loseblatt, Stand: Dezember 2011, § 12 Rn. 26.
  • VGH Bayern, 01.03.2016 - 1 BV 15.1535

    Erfolgreiche Klage einer Gemeinde gegen Verlängerung einer Baugenehmigung für

  • VG Minden, 28.04.2009 - 1 K 2391/06

    Keine Verpflichtung der Baubehörde zur Aufhebung einer auf einem rückwirkend für

  • VGH Bayern, 03.08.2010 - 15 N 10.358

    Großflächiger Verbrauchermarkt (Verkaufsfläche 1.770 m²); vorhabenbezogener

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