Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989 - 17 A 1780/88   

Sie müssen eingeloggt sein, um diese Funktion zu nutzen.

Sie haben noch kein Nutzerkonto? In weniger als einer Minute ist es eingerichtet und Sie können sofort diese und weitere kostenlose Zusatzfunktionen nutzen.

| | Was ist die Merkfunktion?
Ablegen in
Benachrichtigen, wenn:





 
Alle auswählen
 

Zitiervorschläge

https://dejure.org/1989,4321
OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989 - 17 A 1780/88 (https://dejure.org/1989,4321)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15.03.1989 - 17 A 1780/88 (https://dejure.org/1989,4321)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15. März 1989 - 17 A 1780/88 (https://dejure.org/1989,4321)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1989,4321) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
Hinweis zu den Links:
Zu grauen Einträgen liegen derzeit keine weiteren Informationen vor. Sie können diese Links aber nutzen, um die Einträge beispielsweise in Ihre Merkliste aufzunehmen.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ 1989, 1090
  • NVwZ 2000, 480 (Ls.)
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (8)

  • BVerwG, 07.09.1999 - 1 C 9.99

    Beförderung asylsuchender Ausländer durch Fluggesellschaften

    BVerwG 1 C 9.99 OVG 17 A 1780/88.

    Das Oberverwaltungsgericht hat ausgeführt, das in § 18 Abs. 5 Satz 1 AuslG 1965 vorgesehene Beförderungsverbot bezwecke, einem Mißbrauch des Asylrechts zu begegnen; dadurch werde weder das subjektive Grundrecht noch der objektive Wertgehalt des Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG a.F. verletzt; auch sonst sei das Beförderungsverbot rechtmäßig (vgl. im einzelnen NVwZ 1989, 1090).

  • BVerwG, 14.04.1992 - 1 C 45.89

    Verfassungsrechtliche und völkerrechtliche Vereinbarkeit des § 18 Abs. 5 S. 1

    Das Oberverwaltungsgericht hat seine die Berufung der Klägerin zurückweisende Entscheidung (NVwZ 1989, 1090 [OVG Nordrhein-Westfalen 15.03.1989 - 17 A 1780/88] ) im wesentlichen wie folgt begründet: Durch das in § 18 Abs. 5 Satz 1 AuslG 1965 vorgesehene Beförderungsverbot sollten vor allem Personen von der Einreise auf dem Luft- oder Seeweg abgehalten werden, die Asyl begehrten, obwohl sie zumeist die Voraussetzungen für die Anerkennung als Asylberechtigte nicht erfüllten.
  • VGH Hessen, 02.08.1999 - 12 UE 1943/99

    Rückbeförderungspflicht des Luftverkehrsunternehmens für zurückgewiesene

    Aus dem Wortlaut dieser Vorschrift folgt nicht zwingend der Umkehrschluss, dass ausländische juristische Personen nicht Grundrechtsträger sein können; denn Art. 19 Abs. 3 GG behält die Grundrechte nicht ausdrücklich "nur" den inländischen juristischen Personen vor (Bethge, AöR 104, 83; Degenhardt, EuGRZ 1981, 161; Niessen, NJW 1968, 1018; Ritter, NJW 1964, 279; Rux, demn. in ZAR Heft 5/1999; OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989 -- 17 A 1780/88 --, EZAR 220 Nr. 3 = NVwZ 1990, 1090; a.A. Badura, Staatsrecht, 2. Aufl., 1996, S. 87; Huber in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, 4. Aufl., 1999, Art. 19 Abs. 3 Rdnr. 310 ff.; Jarass/Pieroth, GG, 4. Aufl. 1997, Art. 19 Rdnr. 15; Maunz/Dürig, GG, Art. 19 Abs. 111 Rdnr. 30; Ladeur in GK-GG, Art. 19 Abs. 3 Rdnr. 38).

    Deshalb erscheint die Anerkennung einer beschränkten Grundrechtsfähigkeit ausländischer juristischer Personen systematisch vertretbar (vgl. dazu insgesamt OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989, a.a.O.; bejahend für Anspruch auf Entscheidung wegen enteignungsgleichen Eingriffs in das Grundstückseigentum BGH, 28.02.1980 -- III ZR 165/78 --, NJW 1980, 1567; für das Beförderungsverbot gegenüber ausländischen Luftfahrtunternehmen offen gelassen: BVerwG, 14.04.1992 -- 1 C 48.89 --, EZAR 220 Nr. 3 = NVwZ 1992, 682; BVerfG, 02.12.1997 -- 2 BvL 55/92 u.a. --, BVerfGE 97, 49 = EZAR 220 Nr. 5).

  • VGH Hessen, 02.08.1999 - 12 UE 1471/99

    Rückbeförderungspflicht des Beförderungsunternehmers hinsichtlich

    Aus dem Wortlaut dieser Vorschrift folgt nicht zwingend der Umkehrschluss, dass ausländische juristische Personen nicht Grundrechtsträger sein können; denn Art. 19 Abs. 3 GG behält die Grundrechte nicht ausdrücklich "nur" den inländischen juristischen Personen vor (Bethge, AöR 104, 83; Degenhardt, EuGRZ 1981, 161; Niessen, NJW 1968, 1018; Ritter, NJW 1964, 279; Rux, demn. in ZAR Heft 5/1999; OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989 - 17 A 1780/88 -, EZAR 220 Nr. 3 = NVwZ 1990, 1090; a.A. Badura, Staatsrecht, z. Aufl., 1996, S. 87; Huber in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, 4. Aufl., 1999, Art. 19 Abs. 3 Rdnr. 310 ff.; Jarass/Pieroth, GG, 4. Aufl. 1997, Art. 19 Rdnr. 15; Maunz/Dürig, GG, Art. 19 Abs. 111 Rdnr. 30; Ladeur in GK-GG, Art. 19 Abs. 3 Rdnr. 38).

    Deshalb erscheint die Anerkennung einer beschränkten Grundrechtsfähigkeit ausländischer juristischer Personen systematisch vertretbar (vgl. dazu insgesamt OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989, a.a.O., bejahend für Anspruch auf Entscheidung wegen enteignungsgleichen Eingriffs in das Grundstückseigentum BGH, 28.02.1980 - III ZR 165/78 -, NJW 1980, 1567; für das Beförderungsverbot gegenüber ausländischen Luftfahrtunternehmen offen gelassen: BVerwG, 14.04.1992 - 1 C 48.89 -, EZAR 220 Nr. 3 = NVwZ 1992, 682; BVerfG, 02.12.1997 - 2 BvL 55/92 u.a. -, BVerfGE 97, 49 = EZAR 220 Nr. 5).

  • VGH Hessen, 02.08.1999 - 12 UE 1457/99

    Rückbeförderungspflicht des Luftverkehrsunternehmens für zurückgewiesene

    Aus dem Wortlaut dieser Vorschrift folgt nicht zwingend der Umkehrschluss, dass ausländische juristische Personen nicht Grundrechtsträger sein können; denn Art. 19 Abs. 3 GG behält die Grundrechte nicht ausdrücklich "nur" den inländischen juristischen Personen vor (Bethge, AöR 104, 83; Degenhardt, EuGRZ 1981, 161; Niessen, NJW 1968, 1018; Ritter, NJW 1964, 279; Rux, demn. in ZAR Heft 5/1999; OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989 -- 17 A 1780/88 --, EZAR 220 Nr. 3 = NVwZ 1990, 1090; a.A. Badura, Staatsrecht, 2. Aufl., 1996, S. 87; Huber in v. Mangoldt/Klein/Starck, GG, 4. Aufl., 1999, Art. 19 Abs. 3 Rdnr. 310 ff.; Jarass/Pieroth, GG, 4. Aufl. 1997, Art. 19 Rdnr. 15; Maunz/Dürig, GG, Art. 19 Abs. 111 Rdnr. 30; Ladeur in GK-GG, Art. 19 Abs. 3 Rdnr. 38).

    Deshalb erscheint die Anerkennung einer beschränkten Grundrechtsfähigkeit ausländischer juristischer Personen systematisch vertretbar (vgl. dazu insgesamt OVG Nordrhein-Westfalen, 15.03.1989, a.a.O.; bejahend für Anspruch auf Entscheidung wegen enteignungsgleichen Eingriffs in das Grundstückseigentum BGH, 28.02.1980 -- III ZR 165/78 --, NJW 1980, 1567; für das Beförderungsverbot gegenüber ausländischen Luftfahrtunternehmen offen gelassen: BVerwG, 14.04.1992 -- 1 C 48.89 --, EZAR 220 Nr. 3 = NVwZ 1992, 682; BVerfG, 02.12.1997 -- 2 BvL 55/92 u.a. --, BVerfGE 97, 49 = EZAR 220 Nr. 5).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 12.09.2003 - 10 A 10967/03

    Beförderungsverbot, Zwangsgeldandrohung, maßgeblicher Zeitpunkt,

    Denn nur, wenn der Unternehmer die ihm vorgehaltenen Beförderungen von Ausländern ohne die erforderlichen Grenzübertrittsdokumente hätte vermeiden können, liegt ein für ihn steuerbares Risiko vor, das ihm alsdann auch Raum gibt, durch eine Verbesserung seiner Kontrollpraxis künftig nach Möglichkeit den an ihn gestellten Anforderungen gerecht zu werden (vgl. dazu OVG Münster, NVwZ 1989, S. 1090, OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 3. Dezember 1997 - 11 B 13028/97.OVG - sowie Urteil des Senates, a.a.O.).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 03.12.1997 - 11 B 13028/97

    Verfassungsmäßigkeit des § 74 Abs. 1 und 2 AuslG; Beförderungsverbot;

    Wie aber schon das Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen in seinen beiden Urteilen vom 15. März 1988 (17 A 1780/88 und 1830/88 - NVwZ 89, 1090 [1091 ff.] und InfAuslR 89, 286 ff) zur Begründung seiner Auffassung, § 18 Abs. 5 Satz 1 AuslG 1965 sei mit Art. 16 Abs. 2 Satz 2 GG a.F. vereinbar, eingehend und unter Hinweis auf die diesbezügliche Rechtsprechung von Bundesverfassungsgericht und Bundesverwaltungsgericht dargelegt hat, ist das Asylrecht nur solchen politisch Verfolgten garantiert, die im Zustand der Flucht vor politischer Verfolgung in die Bundesrepublik Deutschland kommen.
  • VG Köln, 03.12.1991 - 12 K 1129/91

    Erlaß eines Beförderungsverbotes; Einreise von Ausländern auf dem Luftweg;

    Kontextvorschau leider nicht verfügbar
Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Neu: Die Merklistenfunktion erreichen Sie nun über das Lesezeichen oben.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht