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   OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2002 - 8 B 1444/02   

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OVG Nordrhein-Westfalen, 15.08.2002 - 8 B 1444/02 (https://dejure.org/2002,1468)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 (https://dejure.org/2002,1468)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 (https://dejure.org/2002,1468)
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Volltextveröffentlichungen (6)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    "TV-Duell" ohne Westerwelle

  • urheberrecht.org (Kurzinformation)

    Auch Oberverwaltungsgericht lehnt Teilnahme Westerwelles an TV-Duell ab

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    "TV-Duell"; Redaktionell gestaltete Sendungen der öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten zur Bundestagswahl (wie z. B. Diskussionen, sog. Wahlhearings oder Interviews) als öffentliche Leistungen im Sinne des § 5 Abs. 1 ParteiG; Grundsatz der abgestuften ...

  • kommunen.nrw (Zusammenfassung)

    "TV-Duell" ohne Westerwelle

Besprechungen u.ä.

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)

    Art. 21 iVm 3 Abs. 1 GG; § 5 ParteiG
    Verfassungsrecht, Teilnahme der FDP am TV-Duell

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NJW 2002, 3417
  • DVBl 2002, 1436 (Ls.)
  • ZUM 2002, 754
  • afp 2002, 456
 
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Wird zitiert von ... (14)

  • VG Köln, 20.05.2019 - 6 L 1056/19

    "Wahl-o-mat" darf in derzeitiger Form nicht weiter betrieben werden

    vgl. VG Köln, Beschluss vom 18.03.2011 - 6 L 372/11-, NWVBl. 2011, 325; VG Köln, Beschluss vom 14.05.2019 - 6 L 985/19-; OVG NRW, Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -, juris, m. w. N.; Klenke, Medienfreiheit und Chancengleichheit der Parteien, NWVBl. 1990, 334 (336); vgl. auch BremStGH, Entscheidung vom 16.11.1996 - St 5/96 -, NVwZ-RR 1997, 329.
  • VG Saarlouis, 07.03.2017 - 3 L 321/17

    Anspruch von Parteien auf Teilnahme an Fernsehsendungen vor einer Wahl

    Öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten haben grundsätzlich auch bei redaktionell gestalteten Sendungen vor Wahlen das Recht der Bewerber auf gleiche Chancen im Wettbewerb um die Wählerstimmen zu beachten.(OVG Nordrh.-Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -) Der Grundsatz der Chancengleichheit der Parteien hängt eng mit den Grundsätzen der Allgemeinheit und Gleichheit der Wahl zusammen, die ihre Prägung durch das Demokratieprinzip erfahren.

    Dieses greift nicht nur bei der Verteilung von Sendezeiten für Wahlwerbesendungen(vgl. BVerwG, Urteil vom 11.01.1991 - 7 C 13/90 -, BVerwGE 87, 270; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 24.02.1983 - 2 BvR 323/83 -, BVerfGE 63, 251 m.w.N.) oder Standorten für Wahlplakate(vgl. VG München, Beschluss vom 26.05.2006 - M 22 E 06.1484 -, BayVBl 2007, 732), sondern auch bei der Berücksichtigung in konzeptionell vorgeprägten Veranstaltungen wie redaktionell gestalteten Sendungen(vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 20.05.2003 - 1 B 201/03 -, NVwZ-RR 2003, 651; OVG Nordrh.-Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -, NJW 2002, 3417; Nds. OVG, Beschluss vom 08.03.1994 - 10 M 1470/94 -, NVwZ 1994, 586 f.; VG Köln, Beschluss vom 13.09.2005 - 6 L 1479/05 - VG Weimar, Beschluss vom 09.09.1999 - 2 E 2871/99.We -, juris) oder auch moderierten Podiumsdiskussionen(vgl.VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.02.2011 - 9 S 499/11 -, juris.).

    Eine Pflicht, den Gleichheitssatz strikt oder formal zu beachten, besteht insoweit nicht.(OVG Nordrh.-Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 - m.w.N., bestätigt durch BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 30.08.2002 - 2 BvR 1332/02 -, m.w.N., juris).

    Ist das nicht der Fall, kann - je nach den Gesamtumständen - auch ein Anspruch auf Teilnahme an einer konkreten Sendung bestehen.(OVG Nordrh.-Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 - m.w.N., bestätigt durch BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 30.08.2002 - 2 BvR 1332/02 -, m.w.N., juris).

    Entscheidend für eine - angesichts der Vielzahl der regelmäßig zu einer Wahl zugelassenen und antretenden Parteien schon aus Gründen der Praktikabilität notwendigen - Auswahl ist deren Bedeutung.(vgl. OVG Nordrh.- Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 - m.w.N.).

    Bei der in Rede stehenden Sendung handelt es sich um eine redaktionell gestaltete, vom Antragsgegner verantwortete Sendung, die trotz einer von ihr möglicherweise ausgehenden Werbewirkung nicht als Wahlwerbesendung qualifiziert werden kann und schon deshalb nicht dem in PartG § 5 Abs. 1 Satz 1 verwendeten Begriff der öffentlichen Leistung unterfällt.(BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 30.08.2002 - 2 BvR 1332/02 -, m.w.N.; vorausgehend OVG Nordrh.-Westf., Beschluss vom 15.08.2002, - 8 B 1444/02 -, beide juris).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.04.2012 - 13 B 528/12

    Anspruch einer Partei auf Teilnahme ihres Spitzenkandidaten für die Landtagswahl

    vgl. BVerfG, Urteil vom 2. März 1977 - 2 BvE 1/76 , BVerfGE 44, 125; OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 , NJW 2002, 3417.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 10. Mai 1990 - 1 BvR 559/90 , BVerfGE 82, 54; OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02, a. a. O.

    vgl. OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 , a. a. O., m. w. N.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 9. Oktober 1990 - 2 BvR 1316/90 , NVwZ 1991, 560; OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 , a. a. O., m. w. N.

    Auch die Erfolgsaussichten bei den bevorstehenden Wahlen sind neben weiteren Kriterien in den Blick zu nehmen, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 , a. a. O., m. w. N., wobei das Kriterium der Erfolgsaussichten naturgemäß bei den Parteien an besonderer Bedeutung gewinnt, die bisher in keinem Parlament vertreten waren.

    Entgegen der Auffassung der Antragstellerin durfte das Verwaltungsgericht auch von den im Beschluss des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 - aufgestellten (allgemeinen) Grundsätzen zur Bestimmung des Teilnehmerkreises an einer redaktionellen Sendung ausgehen, da diese nicht nur auf den dort zu Grunde liegenden Fall (Teilnahme an einem TV-Duell) Anwendung finden.

  • VG Saarlouis, 24.02.2017 - 3 L 261/17

    Keine Teilnahme der NPD an der "Elefantenrunde" des SR

    Unabhängig von der Frage, ob eine redaktionell gestaltete Sendung eine öffentliche Leistung im Sinne des § 5 Abs. 1 ParteiG darstellt(verneinend VG Köln, Beschluss vom 19.07.2002 - 6 L 1634/02 - bestätigt durch OVG Nordrh. Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 - und BVerfG, Nichtannahmebeschluss vom 30.08.2002 - 2 BvR 1332/02 -, alle juris), haben die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten auch bei redaktionell gestalteten Sendungen vor Wahlen das Recht der Bewerber auf gleiche Chancen im Wettbewerb um die Wählerstimmen zu beachten.(OVG Nordrh.-Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -) Der Grundsatz der Chancengleichheit der Parteien hängt eng mit den Grundsätzen der Allgemeinheit und Gleichheit der Wahl zusammen, die ihre Prägung durch das Demokratieprinzip erfahren.

    Dieses greift nicht nur bei der Verteilung von Sendezeiten für Wahlwerbesendungen(vgl. BVerwG, Urteil vom 11.01.1991 - 7 C 13/90 -, BVerwGE 87, 270; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 24.02.1983 - 2 BvR 323/83 -, BVerfGE 63, 251 m.w.N.) oder Standorten für Wahlplakate(vgl. VG München, Beschluss vom 26.05.2006 - M 22 E 06.1484, BayVBl 2007, 732), sondern auch bei der Berücksichtigung in konzeptionell vorgeprägten Veranstaltungen wie redaktionell gestalteten Sendungen(vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 20.05.2003 - 1 B 201/03 -, NVwZ-RR 2003, 651; OVG NRW, Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -, NJW 2002, 3417; Nds. OVG, Beschluss vom 08.03.1994 - 10 M 1470/94 -, NVwZ 1994, 586 f.; VG Köln, Beschluss vom 13.09.2005 - 6 L 1479/05 - VG Weimar, Beschluss vom 09.09.1999 - 2 E 2871/99.We - NVwZ-RR 2000, 406 f.) oder auch moderierten Podiumsdiskussionen 11 (11 vgl. VGH Baden-Württemberg, Beschluss vom 28.02.2011, Az.: 9 S 499/11, juris.).

    12 (12 vgl. OVG Nordrh.- Westf., Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 - m.w.N.).

  • VGH Baden-Württemberg, 28.02.2011 - 9 S 499/11

    Chancengleichheitsgrundsatz bei Podiumsdiskussionsveranstaltung politischer

    Dieses greift nicht nur bei der Verteilung von Sendezeiten für Wahlwerbesendungen (vgl. BVerwG, Urteil vom 11.01.1991 - 7 C 13/90 -, BVerwGE 87, 270; BVerfG, Beschluss des Zweiten Senats vom 24.02.1983 - 2 BvR 323/83 -, BVerfGE 63, 251 m.w.N.) oder Standorten für Wahlplakate (vgl. VG München, Beschluss vom 26.05.2006 - M 22 E 06.1484, BayVBl 2007, 732), sondern auch bei der Berücksichtigung in konzeptionell vorgeprägten Veranstaltungen wie redaktionell gestalteten Sendungen (vgl. OVG Hamburg, Beschluss vom 20.05.2003 - 1 B 201/03 -, NVwZ-RR 2003, 651; OVG NRW, Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -, NJW 2002, 3417; Nds. OVG, Beschluss vom 08.03.1994 - 10 M 1470/94 -, NVwZ 1994, 586 f.; VG Köln, Beschluss vom 13.09.2005 - 6 L 1479/05 - VG Weimar, Beschluss vom 09.09.1999 - 2 E 2871/99.We - NVwZ-RR 2000, 406 f.) oder auch moderierten Podiumsdiskussionen.
  • OVG Bremen, 20.05.2003 - 1 B 201/03

    Wahlsendung vor einer Landtagswahl, Chancengleichheit der Parteien - Wahlsendung;

    Der dort entwickelte Ansatz, dem auch der Bremische Staatsgerichtshof in seiner Entscheidung vom 23.12.1996 (BremStGE 6, 89 = LVerfGE 5, 175 gefolgt ist und den zahlreiche andere Verwaltungsgerichte (vgl. zuletzt z.B. VGH Baden-Württemberg NVwZ-RR 1997, 629; OVG Nordrhein-Westfalen NJW 2002, 3417) teilen, wird auch von den Beteiligten nicht grundsätzlich in Zweifel gezogen.

    Ist das nicht der Fall, kann - je nach den Gesamtumständen - auch ein Anspruch an einer konkreten Sendung bestehen." (NJW 2002, 3417 ).

    Auch das OVG Nordrhein-Westfalen sieht in seinem Beschluss zum "TV-Duell" der Kanzlerkandidaten Bedenken, wenn eine Sendung mit diesem Programmzuschnitt erst wenige Tage vor der Wahl ausgestrahlt würde, weil den nicht beteiligten Parteien dann nicht mehr ausreichend Gelegenheit gelassen würde, auf die Äußerungen der zu Wort gekommenen Kandidaten in angemessener Weise zu reagieren und mit eigenen Positionen noch Aufmerksamkeit zu finden (NJW 2002, 3417 ).

    Die Antragsgegnerin hätte ihr Konzept ohne Rücksicht auf diesen Umstand nicht durchsetzen dürfen (vgl. auch BVerfG, NJW 2002, 3417 m.w. Nwn.).

  • VG Düsseldorf, 20.04.2017 - 20 L 1740/17

    Partei "Die Linke" bleibt Teilnahme an Veranstaltungen der Landeszentrale für

    Überdies ist die nach dem Vortrag der Antragstellerin und der Ausschreibung des Antragsgegners erwartete Teilnehmerzahl von ca. 6000 Schülern bzw. 200 bis 600 Schülern je Veranstaltung (= 2200 bis 6600 Schüler insgesamt) im Verhältnis zur Gesamtzahl der Wahlberechtigten von ca. 13.000.000 und der Gesamtzahl der Erstwählen von ca. 840.000, https://www.landtag.nrw.de/portal/WWW/GB_II/II.1/OeA/Wahlinformationen/040_Alle_Wahlergebnisse_1947-2010/ergebnisse_2012.jsp, Datum des Abrufs: 18. April 2017; http://www.waz.de/politik/840-000-erstwaehler-zu-landtagswahl-im-mai-aufgerufen-id209975331.html, Datum des Abrufs: 18. April 2017, gering, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 -, juris Rn. 58 ff.; VG L. VG L. , Beschluss vom 19. Juli 2002 - 6 L 1634/02 -, juris Rn. 45.

    Aufgrund der vorgenommenen zulässigen Differenzierung des Antragsgegners nach der Bedeutung der teilnehmenden und nicht teilnehmenden Parteien kommt es auch nicht darauf an, dass es sich bei der Schultour - wie von der Antragstellerin vorgetragen - nicht um eine redaktionell gestaltete Rundfunksendung eines seinerseits durch Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG grundrechtlich geschützten öffentlich-rechtlichen Veranstalters handelt, vgl. hierzu OVG NRW, Beschluss vom 15. August 2002 - 8 B 1444/02 -, juris Rn. 13 f.; VG L. , Beschluss vom 19. Juli 2002 - 6 L 1634/02 -, juris Rn. 14 f.; Ipsen, ParteienG, 2008, § 5 Rn. 22 f. m.w.N.

  • OVG Saarland, 13.03.2017 - 2 B 340/17

    Chancengleichheit bei Berichterstattung vor Landtagswahl ("Elefantenrunde")

    Mit derartigen Sendungen gewähren die Rundfunkanstalten keine Leistungen an Parteien, sondern verfolgen ein journalistisches Konzept zur Erfüllung der ihnen obliegenden Aufgabe, die Öffentlichkeit über die von den einzelnen Parteien verfolgten Ziele und Programme sowie über das persönliche Profil einzelner Kandidaten zu unterrichten.(vgl. OVG Münster, Beschluss vom 15.8.2002 - 8 B 1444/02 -, juris, n.w.N.) Die von dem Antragsgegner geplante "Elefantenrunde" ist eine redaktionell gestaltete Sendung in dem oben geschilderten Sinne.
  • VG Köln, 18.03.2011 - 6 L 372/11

    Eilantrag der ddp gegen "Wahl-O-Mat" zur Landtagswahl in Rheinland-Pfalz am

    Vgl. OVG NRW, Beschluss vom 15.08.2002 - 8 B 1444/02 -, juris, m. w. N.; Klenke, Medienfreiheit und Chancengleichheit der Parteien, NWVBl. 1990, 334 (336); vgl. auch BremStGH, Entscheidung vom 16.11.1996 - St 5/96 -, NVwZ-RR 1997, 329.
  • LG Köln, 22.08.2007 - 28 O 152/07

    Pflicht zur Erwähnung aller im Stadtrat der Stadt Köln vertretenen Parteien i.R.

    Mit solchen Berichten, die den Schutz der Pressfreiheit gemäß Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG genießen, gewähren die Medien keine Leistungen an Parteien, sondern verfolgen ein journalistisches Konzept zur Erfüllung der ihnen obliegenden Aufgabe, die Öffentlichkeit über die von einzelnen Parteien verfolgten Ziele und Programme oder auch über das persönliche Profil einzelner Personen zu unterrichten, bei denen kein Anspruch auf Vollständigkeit und Beteiligung aller politischen Gruppen besteht (vgl. OVG Münster in NJW 2002, 3417 m.w.N.; BVerfG in NJW 2002, 2939, "Kanzlerduell", jeweils hinsichtlich der Verpflichtungen öffentlich rechtlicher Rundfunkanstalten).
  • VG Köln, 13.09.2005 - 6 L 1479/05

    "Wahlcheck 2005" in der ARD ohne NPD

  • VG Köln, 26.04.2012 - 6 L 502/12

    Verpflichtung zur Einladung eines Spitzenkandidaten einer Partei für die

  • OVG Sachsen, 22.03.2006 - 3 BS 79/06

    Teilerfolg der DVU wegen Redezeit im MDR

  • VGH Baden-Württemberg, 23.02.2011 - 12 K 574/11
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