Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/2016,14304
OVG Nordrhein-Westfalen, 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK (https://dejure.org/2016,14304)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK (https://dejure.org/2016,14304)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 16. Juni 2016 - 8 D 99/13.AK (https://dejure.org/2016,14304)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/2016,14304) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Klage eines Naturschutzvereins gegen den Vorbescheid für den Neubau eines Steinkohlekraftwerks in Lünen auf einer ehemaligen Industriebrache am Datteln-Hamm-Kanal; Angriff der vorläufigen positiven Gesamtbeurteilung; Rüge der mangelnden Genehmigungsfähigeit des Vorhabens ...

  • rechtsportal.de

    Klage eines Naturschutzvereins gegen den Vorbescheid für den Neubau eines Steinkohlekraftwerks in Lünen auf einer ehemaligen Industriebrache am Datteln-Hamm-Kanal; Angriff der vorläufigen positiven Gesamtbeurteilung; Rüge der mangelnden Genehmigungsfähigeit des Vorhabens ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
  • juris (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (6)

  • nrw.de (Pressemitteilung)

    Klage des BUND gegen Kohlekraftwerk Lünen hat keinen Erfolg

  • lto.de (Kurzinformation)

    Genehmigung für Kraftwerk in Lünen rechtens

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Klage eines Naturschutzvereins gegen den Vorbescheid für den Neubau eines Steinkohlekraftwerks in Lünen auf einer ehemaligen Industriebrache am Datteln-Hamm-Kanal; Angriff der vorläufigen positiven Gesamtbeurteilung; Rüge der mangelnden Genehmigungsfähigeit des Vorhabens ...

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Klage des BUND gegen Kohlekraftwerk Lünen hat keinen Erfolg

  • bbgundpartner.de PDF (Kurzinformation)

    Trianel Lünen: Restriktives Abschneidekriterium für Stickstoff- und Schwefeleinträge

  • nrw.de (Pressemitteilung - vor Ergehen der Entscheidung)

    Kohlekraftwerk Lünen: Verhandlung wegen zusätzlicher Untersuchungen vertagt

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • DVBl 2016, 1191
  • DÖV 2017, 215
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (42)

  • OVG Sachsen-Anhalt, 08.06.2018 - 2 L 11/16

    Anfechtung einer immissionsschutzrechtlichen Genehmigung für eine

    Anerkannt ist eine gebiets- bzw. rezeptorbezogene Irrelevanzschwelle von 3 % des Critical Loads, da Zusatzbelastungen von nicht mehr als 3 % des Critical Loads außerstande sind, signifikante Veränderungen des Ist-Zustandes auszulösen oder die Wiederherstellung eines günstigen Zustandes signifikant einzuschränken (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.04.2010 - 9 A 5.08 -, a.a.O. RdNr. 94; Urt. v. 29.09.2011 - 7 C 21.09 -, a.a.O. RdNr. 42; Urt. v. 06.11.2012 - 9 A 17.11 -, juris Rdnr. 93; Urt. v. 23.04.2014 - 9 A 25.12 -, a.a.O. RdNr. 45; OVG NW, Urt. v. 01.12.2011 - 8 D 58.08.AK -, a.a.O. RdNr. 600; Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, juris RdNr. 548; BASt-Bericht, S. 216 ff.).

    Die Irrelevanzschwelle von 3 % kommt jedenfalls dann zur Anwendung, wenn bereits die Vorbelastung den maßgeblichen Critical Load für eutrophierende Stoffeinträge überschreitet (vgl. BVerwG, Urt. v. 14.04.2010 - 9 A 5.08 -, a.a.O. RdNr. 94; Urt. v. 06.11.2012 - 9 A 17.11 -, a.a.O. Rdnr. 93; Urt. v. 23.04.2014 - 9 A 25.12 -, a.a.O. RdNr. 45; OVG NW, Urt. v. 01.12.2011 - 8 D 58.08.AK -, a.a.O. RdNr. 602; Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 550; Kohls/Mierwald/Zirwick, ZUR 2014, 150 ; Weuthen, ZUR 2017, 215 ).

    Nach einer verbreiteten Auffassung ist als Vorbelastung, die bei der Prüfung der gebietsbezogenen Irrelevanzschwelle von 3 % des Critical Load im Rahmen des Art. 6 Abs. 3 FFH-RL und § 34 Abs. 1 BNatSchG außer Betracht bleibt, (nur) die bis zur Unterschutzstellung des Gebietes bestehende Belastung anzusehen (vgl. OVG NW, Urt. v. 01.12.2011 - 8 D 58.08.AK -, a.a.O. RdNr. 621 ff., RdNr. 735; Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 460 ff., RdNr. 694; Friedrich/Heesen, a.a.O. S. 420; Kohls/Mierwald/Zirwick, a.a.O. S. 154; Gellermann, NuR 2016, 225 ; Weuthen, a.a.O. S. 220 ff.).

    Im Grundsatz anerkannt ist hingegen - zusätzlich zu der gebietsbezogenen Irrelevanzschwelle von 3 % des Critical Loads - ein vorhabenbezogenes (absolutes) Abschneidekriterium (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.04.2014 - 9 A 25.12 -, a.a.O. RdNr. 45; OVG NW, Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 560).

    Der BASt-Bericht, in dem das Abschneidekriterium eingehend begründet wird, enthält die "besten wissenschaftlichen Erkenntnisse" zu dem Konzept der Critical Loads und zur Ermittlung der Belastungsgrenze für geschützte Lebensraumtypen (vgl. BVerwG, Urt. v. 23.04.2014 - 9 A 25.12 -, a.a.O. RdNr. 45; OVG NW, Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 535).

    Nach anderer Ansicht ist ein Abschneidekriterium in Höhe von nicht mehr als 0, 5 % des Critical Loads des jeweils in Betracht kommenden Lebensraumtyps (1/6 der 3 % Bagatellschwelle) zugrunde zu legen, mindestens jedoch 0, 05 kg N/ha/a (vgl. OVG NW, Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 560).

    Ein Abschneidekriterium von 0, 3 kg N/ha/a sei mit Blick auf die notwendige Summationsbetrachtung zu hoch (vgl. OVG NW, Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 592).

    Nachträgliche Änderungen zugunsten des Vorhabenträgers sowohl in tatsächlicher als auch in rechtlicher Hinsicht sind jedoch zu berücksichtigen (vgl. OVG NW, Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 167; Urt. d. Senats v. 06.07.2016 - 2 L 84/14 -, a.a.O. RdNr. 120 m.w.N.).

    d) Nach den Ausführungen des Gutachters (F. H.) kann es zu einer Versauerungswirkung durch die anlagenbedingten Stickstoffeinträge im Boden kommen (vgl. auch OVG NW, Urt. v. 16.06.2016 - 8 D 99/13.AK -, a.a.O. RdNr. 511 ff.).

  • BVerwG, 27.11.2018 - 9 A 8.17

    Autobahn A 20 darf zunächst nicht weitergebaut werden - Bundesverwaltungsgericht

    Der Senat geht weiterhin davon aus, dass der Abschlussbericht des Forschungs- und Entwicklungsvorhabens des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung, der sich selbst als Fachkonvention begreift (Balla et al., "Untersuchung und Bewertung von straßenverkehrsbedingten Nährstoffeinträgen in empfindliche Biotope", Bericht zum FE-Vorhaben 84.0102/2009 der Bundesanstalt für Straßenwesen, Forschung Straßenbau und Straßenverkehrstechnik Bd. 1099, November 2013 - FE-Bericht Stickstoff -) und in dem hier relevanten Zusammenhang auch in späteren Entwurfsfassungen nicht mehr geändert worden ist, nach wie vor die besten wissenschaftlichen Erkenntnisse zur Ermittlung der Belastung durch Stickstoffeinträge in geschützte Lebensräume widerspiegelt (s. BVerwG, Urteil vom 23. April 2014 - 9 A 25.12 - BVerwGE 149, 289 Rn. 37, a.A. OVG Münster, Urteil vom 16. Juni 2016 - 8 D 99/13.AK - ZUR 2016, 613 , das - allerdings für einen Fall der kumulativen Belastung - von einem projektbezogenen Abschneidekriterium von 0, 05 kg/ha*a ausgeht).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 29.03.2017 - 11 D 70/09

    Klage gegen Neubau der B 474n - Ortsumgehung Datteln - erfolglos

    Der 8. Senat des erkennenden Gerichts habe sich im Urteil vom 16. Juni 2016 - 8 D 99/13.AK - auch mit den Auswirkungen der geplanten Ortsumgehung Datteln beschäftigt und die FFH-Verträglichkeitsuntersuchung hierzu nicht beanstandet.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 16. Juni 2016 - 8 D 99/13.AK -, juris, Rn. 623 und 693 ff.

    Soweit in der vorzitierten Entscheidung auf ein vorhabenbezogenes unteres Abschneidekriterium zur Bestimmung des Untersuchungsraums bzw. -umfangs der FFH-Verträglichkeitsprüfung abgehoben wird, mit dem auch festgelegt werde, welche Vorhaben in die Kumulationsprüfung einzubeziehen seien, vgl. OVG NRW, Urteil vom 16. Juni 2016 - 8 D 99/13.AK -, juris, Rn. 560 ff., ist der dort entschiedene Fall aus mehreren Gründen mit dem hier zu beurteilenden Sachverhalt nicht vergleichbar.

    Die Auffassung des 8. Senats des erkennenden Oberverwaltungsgerichts, dieses Abschneidekriterium sei - bezogen auf ein immissionsschutzrechtlich genehmigtes Vorhaben - noch weiter zu reduzieren, vgl. OVG NRW, Urteil vom 16. Juni 2016 - 8 D 99/13.AK -, juris, Rn. 590 ff., entsprach im Zeitpunkt der hier streitigen Planfeststellung noch nicht gefestigter Rechtsprechung.

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht