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   OVG Nordrhein-Westfalen, 17.10.2000 - 22 A 5519/98   

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OVG Nordrhein-Westfalen, 17.10.2000 - 22 A 5519/98 (https://dejure.org/2000,2534)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 17.10.2000 - 22 A 5519/98 (https://dejure.org/2000,2534)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 17. Januar 2000 - 22 A 5519/98 (https://dejure.org/2000,2534)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Nachzahlung von Mietnebenkosten an einen Vermieter von Wohnungen an Sozialhilfeempfänger; Übernahme von Kosten einer Unterkunft für einen sozialhilfebedürftigen Mieter durch den Sozialhilfeträger; Kostenzusage als sog. Mietgarantie oder Mietübernahmeerklärung durch den ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

Verfahrensgang

  • VG Düsseldorf - 22 K 11982/95
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.10.2000 - 22 A 5519/98

Papierfundstellen

  • NVwZ 2001, 1073 (Ls.)
  • NZM 2001, 716 (Ls.)
  • ZMR 2001, 401
 
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Wird zitiert von ... (20)

  • OLG Düsseldorf, 27.07.2010 - 24 U 230/09

    Rechtsfolgen der Erklärung der ARGE über die Übernahme der Kosten der Unterkunft

    Das erkennende Gericht ist gehalten, den Rechtsstreit unter allen in Betracht kommenden rechtlichen Gesichtspunkten zu entscheiden, also auch mit Blick auf rechtswegfremde Anspruchsgrundlagen des öffentlichen Rechts, § 17 Abs. 2 S.1 GVG (vgl. OVG Münster, WuM 2001, 119).

    Allerdings wird regelmäßig keine mit Rechtsbindungswillen abgegebene Willenserklärung, sondern lediglich eine bloße Tatsachenmitteilung der ARGE über ihre gegenüber dem Arbeitsuchenden zu erbringenden Leistungen vorliegen (BVerwGE aaO; OVG NW WuM 2001, 119; LG Saarbrücken NJW-RR 1987, 1372).

    Derartige Zusagen zu einem späteren Tun oder Unterlassen erlangen Rechtsverbindlichkeit, wenn sie Ausdruck einer im ungeschriebenen allgemeinen Verwaltungsrecht wurzelnden hoheitlichen Selbstverpflichtung mit Bindungswillen sind (OVG NW WuM 2001, 119).

  • SG Berlin, 15.05.2012 - S 172 AS 15085/11

    Grundsicherung für Arbeitssuchende - allgemeine Leistungsklage -

    Anders als zwischen Vermieter und SGB II-Leistungsträger bzw. Sozialhilfeträger (vgl. LSG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. März 2009, L 9 SO 9/07, Rn. 36; BVerwG, Urteil vom 19. Mai 1994, Rn. 19; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 17. Oktober 2000, 22 A 5519/98, Rn. 12 ff., zitiert nach juris) besteht zwischen den Kläger und dem Beklagten eine unmittelbare öffentlich-rechtliche Rechtsbeziehung.
  • VG Münster, 12.03.2003 - 5 K 1292/99

    Anforderungen an das Vorliegen des Anspruchs eines Pflegeheimbetreibers gegenüber

    Zwar ist in der Rechtsprechung anerkannt, dass eine auf Zahlung gerichtete Willenserklärung im Rahmen des öffentlichen Rechts Bestandteil einer Zusage, d.h. eine im ungeschriebenen allgemeinen Verwaltungsrecht wurzelnde hoheitliche Selbstverpflichtung mit Bindungswillen, sein kann (BVerwG, Urteil vom 19. Mai 1994 - 5 C 33.91 -, BVerwGE 96, 71 = FEVS 45, 151 = NJW 1994, 2968; OVG NRW, Urteil vom 17. Oktober 2000 - 22 A 5519/98 -, FEVS 52, 303).

    Dies folgt allerdings nicht schon daraus, dass die Kläger zur Durchführung der von ihnen geltend gemachten Forderung den Verwaltungsrechtsweg beschritten haben, denn nach § 17 Abs. 2 Satz 1 GVG hat das Gericht des zulässigen Rechtsweges den Rechtsstreit unter allen in Betracht kommenden rechtlichen Gesichtspunkten zu entscheiden, also auch mit Blick auf (rechtswegfremde) Forderungen des bürgerlichen Rechts (OVG NRW, Urteil vom 17. Oktober 2000 - 22 A 5519/98 -, a.a.O.).

    Aus der ganz allgemeinen Fassung dieser Vorschrift ergibt sich, dass es nicht auf einzelne Ansprüche oder Gesichtspunkte, auf die eine Partei ihr Klagebegehren stützt, ankommt, sondern auf die objektive Zugehörigkeit des Klagebegehrens zu einem der genannten Sachgebiete, hier der Sozialhilfe (OVG NRW, Urteil vom 17. Oktober 2000 - 22 A 5519/98 -, a.a.O. unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 28. November 1974 - 5 C 18.74 -, FEVS 23, 177, 182).

  • LSG Nordrhein-Westfalen, 19.03.2009 - L 9 SO 9/07

    Sozialhilfe

    Notwendig ist vor allem, dass der Sozialhilfeträger seinen Rechtsbindungswillen gegenüber dem Vermieter unzweideutig zum Ausdruck gebracht hat (BVerwG, Urteil vom 19.05.1994, Az.: 5 C 33/91, Rn. 19; Oberverwaltungsgericht Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 17.10.2000, Az.: 22 A 5519/98, Rn. 12 ff.).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 22.11.2010 - L 20 SO 4/09

    Sozialhilfe

    Gleichgeordnete Verwaltungsträger sind vielmehr untereinander auf die einvernehmliche Bewertung des Anspruchsbestehens angewiesen oder auf eine Klage, die sich nur materiell-rechtlich (hier: ggf. aus § 108 BSHG) begründen lässt, nicht aber allein durch eine den Anspruch bejahende Erklärung des materiell-rechtlich doch nicht verpflichteten Sozialleistungsträgers (zur vergleichbaren Kostengarantie bei der Übernahme von Unterkunftskosten siehe auch OVG-NRW, Urteil vom 17.10.2000, 22 A 5519/98, WuM 2001, 119).
  • SG Aachen, 13.10.2015 - S 11 AS 663/15

    Rechtsnatur des Anspruchs des Vermieters einer Sozialwohnung auf direkte

    Letztlich bedarf es - nach allgemeinen Grundsätzen - der Feststellung eines eindeutigen Rechtsbindungswillens (so für den Fall der Sozialhilfe nach dem BSHG, BVerwG Urteil vom 19.05.1994 - 5 C 33/91 = juris; Oberverwaltungsgericht - OVG - für das Land Nordrhein-Westfalen Urteil vom 17.10.2000 - 22 A 5519/98 = juris; LG - Saarbrücken, Urteil vom 18. September 1987 - 11 S 131/86 = , NJW-RR 1987, 1372 f.; für die Rechtslage unter Geltung des SGB II, vgl. OLG Düsseldorf Urteil vom 27.07.2010 - I-24 U 230/09, 24 U 230/09 = juris; Landessozialgericht - LSG - Nordrhein-Westfalen Urteil vom 19.03.2009 - L 9 SO 9/07 = juris; LSG Nordrhein-Westfalen Urteil vom 11.11.2010 - L 9 AS 480/10 = juris; Schleswig-Holsteinisches LSG Urteil vom 21.09.2012 - L 3 AS 42/10 = juris; jeweils ablehnend; bejahend LG Würzburg Urteil vom 20.04.1988 - 4 S 2603/87 = NJW-RR 1988, 1483 f.).

    In der oben genannten Erklärung ist - wie bereits oben dargelegt - ein entsprechender Rechtsbindungswille zur Übernahme einer eigenständigen Verpflichtung nicht enthalten (vgl. BVerwG Urteil vom 19.05.1994 - 5 C 33/91 = juris; Oberverwaltungsgericht - OVG - für das Land Nordrhein-Westfalen Urteil vom 17.10.2000 - 22 A 5519/98 = juris; für die Rechtslage unter Geltung des SGB II, vgl. OLG Düsseldorf Urteil vom 27.07.2010 - I-24 U 230/09, 24 U 230/09 = juris).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 31.07.2008 - 12 A 3963/06

    Auslegung von Mietübernahmeerklärungen und Kostenübernahmeerklärungen eines

    - Urteil vom 19. Mai 1994 - 5 C 33/91 -, BVerwGE 96, 71; ihm folgend: OVG NRW, Urteil vom 17. Oktober 2000 - 22 A 5519/98 -, FEVS 52, 303 - reicht weder das wirtschaftliche Interesse des Vermieters an einem potenten und zuverlässigem Zahler in Gestalt des Sozialhilfeträgers noch das vom Sozialhilfeträger verfolgte öffentliche Interesse daran, einem Hilfesuchenden Unterkunft und Heizung zu sichern, schon für die Annahme aus, der Sozialhilfeträger wolle mit seiner Erklärung, er "übernehme" die Kosten der Unterkunft für den Hilfesuchenden und werde sie unmittelbar an den Vermieter zahlen (überweisen), eine eigene materiellrechtliche Leistungspflicht gegenüber dem Vermieter begründen.

    - Urteil vom 17. Oktober 2000 - 22 A 5519/98 -, a. a. O., m. w. N. - nicht einmal mit Erfolg auf Feststellung gegen die Beklagte klagen könne, dass ein Hilfeanspruch des betroffenen Hilfeempfängers bestehe, und deshalb ansonsten nach der Vereinbarung vom 2. Juli 1998 verpflichtet gewesen wäre, in dem Wissen kostenlos vorzuleisten, von dem Hilfeempfänger keine Vergütung erlangen zu können.

  • VG Arnsberg, 26.11.2013 - 11 K 2605/12

    Jugendhilferechtliche Kostenzusagen im sozialrechtlichen Dreiecksverhältnisses

    vgl. Bundesverwaltungsgericht (BVerwG), Urteil vom 19.05.1994 - 5 C 33/91 -, in: Fürsorgerechtliche Entscheidungen der Verwaltungs- und Sozialgerichte (FEVS) 45, S. 151; OVG NRW, Urteil vom 17.10.2000- 22 A 5519/98 -, in: FEVS 52, S. 303 f. und Urteil vom 19.07.1990 - 8 A 616/88 - , in: Nachrichtendienst des deutschen Vereins für öffentliche und private Fürsorge (NDV) 1991, S. 101.
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 23.04.2007 - L 20 SO 39/06

    Sozialhilfe

    Gleichgeordnete Verwaltungsträger sind vielmehr untereinander auf die einvernehmliche Bewertung des Anspruchsbestehens angewiesen oder auf die Klage, die sich ggf. nur materiell-rechtlich (im Erfolgsfalle hier aus § 107 BSHG) begründen lässt, nicht aber allein durch eine den Anspruch bejahende Erklärung des materiell-rechtlich gar nicht verpflichteten Sozialleistungsträgers (zur vergleichbaren Kostengarantie bei der Übernahme von Unterkunftskosten: siehe auch OVG-NRW, Urteil vom 17.10.2000, 22 A 5519/98, WuM 2001, 119).
  • SG Aachen, 30.01.2007 - S 20 SO 55/06

    Sozialhilfe

    Allein die Interessenlage zwischen Vermieter und Sozialhilfeträger rechtfertigt im Zweifel noch nicht die Annahme eines Vermieteranspruchs (BVerwG, Urteil vom 19.05.1994 - 5 C 33/91 = BVerwGE 96, 71 = NJW 1994, 2968 = ZfS 1994, 374 = FEVS 45, 151 = ZfSH/SGB 1995, 485; OVG NRW, Urteil vom 17.10.2000 - 22 A 5519/98 = FEVS 52, 303 = ZfSH/SGB 2001, 546; vgl. für den SG II-Bereich: SG Aachen, Urteil vom 06.10.2006 - S 8 AS 63/06).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2005 - 12 A 2647/03

    Kostenerstattung für Leistungen der Sozialhilfe; Sozialhilferechtlicher Anspruch

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2005 - 12 A 299/05

    Anforderungen an das Vorliegen des Anspruchs eines Sozialleistungsträgers auf

  • SG Berlin, 21.01.2008 - S 119 AS 744/07

    Arbeitslosengeld II - Unterbringungskosten in einem Wohnheim für wohnungslose

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2005 - 12 A 4738/03

    Anforderungen an das Vorliegen des Anspruchs eines Sozialträgers auf

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2005 - 12 A 702/04

    Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs eines Sozialträgers von

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2005 - 12 A 3513/03

    Erstattung von Sozialhilfeleistungen; Pflegebedürftige Person als

  • VG Düsseldorf, 22.03.2004 - 13 K 353/01

    Rechtmäßgkeit der Rücknahme der Bewilligung von Sozialhilfe; Anforderungen an den

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.09.2005 - 12 A 1005/05
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 31.03.2005 - 12 A 2082/01

    Anforderungen an das Vorliegen eines Anspruchs auf Zulassung der Berufung im

  • OVG Schleswig-Holstein, 30.11.2005 - 2 LB 30/05
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