Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 18.09.2012 - 5 A 1701/11   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Feststellung der Rechtswidrigkeit mehrerer erteilter Auflagen gegenüber einem Versammlungsleiter für ein "Blockadetraining" des Bündnisses "Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren!"

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Feststellung der Rechtswidrigkeit mehrerer erteilter Auflagen gegenüber einem Versammlungsleiter für ein "Blockadetraining" des Bündnisses "Den Naziaufmarsch gemeinsam blockieren!"

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • Rechtslupe (Kurzinformation/Zusammenfassung)

    Öffentliches Blockadetraining

  • lto.de (Kurzinformation)

    Zu Versammlungen - Öffentliches Blockadetraining zulässig

  • juraforum.de (Kurzinformation)

    Nazi-Gegner dürfen Blockaden trainieren

  • kostenlose-urteile.de (Kurzmitteilung)

    Öffentliches Training für Blockade eines "Naziaufmarsches" war zulässig - Versammlung war ohne einschränkende Auflagen von Versammlungs- und Meinungsfreiheit geschützt

Besprechungen u.ä. (3)

  • Alpmann Schmidt | RÜ(Abo oder Einzelheftbestellung) (Fallmäßige Aufbereitung - für Studienzwecke)
  • taz.de (Pressekommentar, 19.09.2012)

    Das Münsteraner Urteil ist inkonsequent: Beinahe eine Rechtsbeugung

  • juraexamen.info (Fallbesprechung - aus Ausbildungssicht)

    Blockadetraining stellt keine Gefahr für die öffentliche Sicherheit dar

Sonstiges

  • Jurion (Literaturhinweis: Entscheidungsbesprechung)

    Kurznachricht zu "Anmerkung zur Entscheidung des OVG Nordrhein-Westfalen vom 18.09.2012, Az.: 5 A 1701/11 (Zur Zulässigkeit eines öffentlichen Blockadetrainings)" von Prof. Dr. Jürgen Schwabe und Prof. Michael Knape, original erschienen in: DVBl 2013, 116 - 118.

Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2013, 38
  • DVBl 2012, 1514
  • DÖV 2013, 80



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Wird zitiert von ... (7)  

  • VG Münster, 28.11.2014 - 1 K 2698/13  

    Polizeimaßnahmen bei NPD-Kundgebung in Münster teilweise rechtswidrig

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 3. März 2004 - 1 BvR 461/03 -, BVerfGE 110, 77 = juris, Rn. 37 bis 41; OVG NRW, Urteil vom 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -, juris, Rn. 44.

    vgl. BVerfG, Beschluss vom 20. Dezember 2012 - 1 BvR 2794/10 -, a.a.O., Rn. 17, und Urteil vom 22. Februar 2011 - 1 BvR 699/06 -, a.a.O., Rn. 90; OVG NRW, Urteil vom 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -, juris, Rn. 48.

    vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 11. November 1986 - 1 BvR 713/83 u.a. -, BVerfGE 73, 206 = juris, Rn. 89, vom 11. Juni 1991 - 1 BvR 772/90 -, a.a.O., Rn. 16, und vom 24. Oktober 2001 - 1 BvR 1190/90 u.a. -, juris, Rn. 54, 56; OVG NRW, Urteil vom 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -, juris, Rn. 55 f.; BGH, Urteil vom 4. November 1997 - VI ZR 348/96 -, juris, Rn. 31 f.

  • OLG Dresden, 29.09.2014 - 3 OLG 23 Ss 404/14  

    Störung von Aufzügen

    Eine grobe Störung eines genehmigten Aufzuges i.S.d. § 21 VersammlG liegt daher vor, wenn eine unüberwindliche Sperre bzw. Blockade auf der genehmigten Aufzugsstrecke von nicht unerheblicher Dauer gebildet wird (vgl. nur OLG Hamm, NStZ 2012, 457 m.w.N; OVG Nordrhein-Westfalen, NVwZ-RR 2013, 38).

    Es bleiben daher allenfalls kurzzeitige (gewaltfreie) Blockaden oder solche Protestaktionen, bei denen ein Ausweichen des genehmigten Demonstrationszuges auf der Aufzugsstrecke ohne weiteres möglich ist, im Rahmen zulässiger Ausübung der Versammlungsfreiheit (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, NVwZ-RR 2013, 38; Dietel, a.a.O., Rz. 210).

  • VG Düsseldorf, 15.09.2016 - 7 L 2411/16  

    Überprüfung einer Vergabe von Rettungsdienstleistungen: Verwaltungsrechtsweg

    BVerwG, Urteil vom 25. Juni 2008 - 6 C 21.07 - OVG NRW, Urteil vom 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -, juris.
  • VG Dresden, 01.02.2013 - 6 L 35/13  

    Verwaltungsgericht bestätigt Verbot von »Probeblockaden«

    Die Antragsgegnerin ignoriere die die Rechtsauffassung des OVG Münster in seinem Urteil vom 18.9.2012, Az. 5 A 1701/11, stützende Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts.

    Selbst in dem vom Antragsteller herangezogenen - in weiten Teilen nicht verständlichen - Urteil des OVG Münster vom 18.9.2012, Az. 5 A 1701/11 (zit. nach Juris), wird u.a. ausgeführt, dass eine angestrebte friedliche Blockade sich (nur) dann nicht als grobe Störung im Sinne von (dort) § 21 VersammlG NW darstellt, solange sie lediglich von begrenzter Dauer ist oder ein Ausweichen der anderen Demonstranten möglich ist (vgl. RdNr. 73).

  • OVG Sachsen, 02.07.2013 - 3 A 278/13  

    Auslegung des Begriffs "Verhindern einer Versammlung", Gefahr für die öffentliche

    Das von der Klägerin angeführte Urteil des Oberverwaltungsgerichts für das Land Nordrhein-Westfalen (v. 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -) betreffe lediglich das sogenannte Blockadetraining.

    Dabei kann vorliegend offenbleiben, ob der erkennende Senat der von der Klägerin hierfür herangezogenen Rechtsprechung des Oberverwaltungsgerichts des Landes Nordrhein-Westfalen (Urt. v. 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -, juris insb. Rn. 73) folgt.

  • VG Münster, 01.03.2013 - 1 K 1350/11  
    vgl. BVerwG, Urteil vom 25. Juni 2008 - 6 C 21/07 -, BVerwGE 131, 216, juris, Rn. 13; OVG NRW, Urteil vom 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -.

    vgl. BVerfG, Beschlüsse vom 19. Dezember 2007 - 1 BvR 2793/04 -, NVwZ 2008, 671, 672; OVG NRW, Urteil vom 18. September 2012 - 5 A 1701/11 -.

  • VG Karlsruhe, 22.02.2013 - 2 K 458/13  

    Einstweiliger Rechtsschutz im Versammlungsrecht

    Die Blockade der nicht verbotenen "Mahnwache" ist vom Versammlungsrecht nicht gedeckt (vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 18.09.2012 - 5 A 1701/11 - NVwZ-RR 2013, 38).
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