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   OVG Nordrhein-Westfalen, 19.01.2011 - 2 D 146/08.NE   

Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Verletzung eigener Rechte i.S.d. § 47 Abs. 2 S. 1 Verwaltungsgerichtsordnung ( VwGO ) bei Verletzung des in § 136 Abs. 4 S. 3 Baugesetzbuch ( BauGB ) enthaltenen und bei Erlass einer Sanierungssatzung zu berücksichtigenden Abwägungsgebots; Nutzung eines Grundstücks aufgrund Mietvertrages oder Pachtvertrages als zu berücksichtigendes abwägungsrelevantes Interesse i.R.d. § 136 Abs. 4 S. 3 BauGB; Vorliegen städtebaulicher Substanzmängel bei Nichtvereinbarkeit der auf dem Gebiet vorhandenen Bebauung oder seiner sonstigen Beschaffenheit mit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohnverhältnisse und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen; Vorliegen städtebaulicher Funktionsmängel i.S.d. § 136 Abs. 2 S. 2 Nr. 2 BauGB bei erheblicher Beeinträchtigung der dem Gebiet nach Lage und Funktion obliegenden Aufgaben; Herbeiführung ungesunder Wohnverhältnisse i.S.d. §§ 136 Abs. 2 S. 2 Nr. 1 , Abs. 3 Nr. 1f BauGB durch immittierenden Lärm einer Verkehrsanlage; Absehen von einer vorbereitenden Untersuchung nach § 141 Abs. 2 BauGB bei Vorliegen einer repräsentativen Haushaltsbefragung und Rückschlussmöglichkeit auf die gesamte städtebauliche Situation; Erforderlichkeit der Anwendung des Sanierungsrechts bei Vorliegen eines städtebaulichen Missstands i.S.v. § 136 BauGB und Bejahung der Gebotenheit der Anwendung aufgrund vertretbarer und plausibler Einschätzung durch die Gemeinde; Vorbeugung vermeidbarer Verzögerungen durch Sanierungen ohne schlüssiges Konzept oder sonst unsachgemäße Sanierungen und Minderung der Einschränkungen der Eigentümer des Sanierungsgebiets duch Einhaltung des Zügigkeitserfordernises i.S.d. § 136 Abs. 1 S. 1 BauGB; Begrenzung des Sanierungsgebiets nach § 142 Abs. 1 S. 2 BauGB anhand der sich aus dem erarbeiteten Sanierungskonzept ergebenden Zwecke und Ziele der Sanierung

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wann wird Plangebiet Sanierungsgebiet?

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Verletzung eigener Rechte i.S.d. § 47 Abs. 2 S. 1 Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) bei Verletzung des in § 136 Abs. 4 S. 3 Baugesetzbuch (BauGB) enthaltenen und bei Erlass einer Sanierungssatzung zu berücksichtigenden Abwägungsgebots; Nutzung eines Grundstücks aufgrund Mietvertrages oder Pachtvertrages als zu berücksichtigendes abwägungsrelevantes Interesse i.R.d. § 136 Abs. 4 S. 3 BauGB; Vorliegen städtebaulicher Substanzmängel bei Nichtvereinbarkeit der auf dem Gebiet vorhandenen Bebauung oder seiner sonstigen Beschaffenheit mit den allgemeinen Anforderungen an gesunde Wohnverhältnisse und Arbeitsverhältnisse oder an die Sicherheit der in ihm wohnenden oder arbeitenden Menschen; Vorliegen städtebaulicher Funktionsmängel i.S.d. § 136 Abs. 2 S. 2 Nr. 2 BauGB bei erheblicher Beeinträchtigung der dem Gebiet nach Lage und Funktion obliegenden Aufgaben; Herbeiführung ungesunder Wohnverhältnisse i.S.d. §§ 136 Abs. 2 S. 2 Nr. 1, Abs. 3 Nr. 1f BauGB durch immittierenden Lärm einer Verkehrsanlage; Absehen von einer vorbereitenden Untersuchung nach § 141 Abs. 2 BauGB bei Vorliegen einer repräsentativen Haushaltsbefragung und Rückschlussmöglichkeit auf die gesamte städtebauliche Situation; Erforderlichkeit der Anwendung des Sanierungsrechts bei Vorliegen eines städtebaulichen Missstands i.S.v. § 136 BauGB und Bejahung der Gebotenheit der Anwendung aufgrund vertretbarer und plausibler Einschätzung durch die Gemeinde; Vorbeugung vermeidbarer Verzögerungen durch Sanierungen ohne schlüssiges Konzept oder sonst unsachgemäße Sanierungen und Minderung der Einschränkungen der Eigentümer des Sanierungsgebiets duch Einhaltung des Zügigkeitserfordernises i.S.d. § 136 Abs. 1 S. 1 BauGB; Begrenzung des Sanierungsgebiets nach § 142 Abs. 1 S. 2 BauGB anhand der sich aus dem erarbeiteten Sanierungskonzept ergebenden Zwecke und Ziele der Sanierung

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)



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Wird zitiert von ... (16)  

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.04.2015 - 2 D 78/13  

    Normenkontrollklage gegen einen Bebauungsplan; Fremdnützige Überplanung privaten

    Mit Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris, bestätigte der erkennende Senat diese Sanierungssatzung als rechtmäßig.

    Das Senatsurteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE - sei offensichtlich fehlerhaft (siehe dort S. 86 ff. und S. 159 ff.).

    Die Antragstellerin sei im Normenkontrollverfahren - 2 D 146/08.NE - nicht beteiligt gewesen.

    Diese seien Gegenstand des Senatsurteils vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE - gewesen.

    Ebenso wie die Sanierungssatzung, deren Rechtmäßigkeit der Senat mit Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris, bestätigt hat, verfolgt der Bebauungsplan legitime städtebauliche Ziele zur Behebung städtebaulicher Missstände.

    Die städtebaulichen Missstände im Plangebiet äußern sich - wie der Senat im Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris Rn. 62 ff., im Einzelnen dargelegt hat - sowohl in einer Substanz- als auch in einer Funktionsschwäche.

    In ihrem Rügeschreiben vom 14. September 2013 wiederholt sie im Wesentlichen den Standpunkt, der bereits gegenüber der Sanierungssatzung im Normenkontrollverfahren - 2 D 146/08.NE - eingenommen worden war.

    Die mittels des Bebauungsplans und dabei in erster Linie über die Schaffung eines Grüngürtels mit Lärmschutzwall abzustellenden bzw. abzumildernden - oben bereits thematisierten - städtebauliche Missstände, deren Existenz der Senat in seinem Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris Rn. 45 ff., bezogen auf die vorausgehende Sanierungssatzung geprüft und bejaht hat, sind in der Planbegründung eingehend beschrieben (siehe dort S. 6 ff., S. 18 ff. und S. 40 ff.).

    Der Senat hat sich zu diesem Problemkreis schon in seinem Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris Rn. 113, positioniert.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2015 - 7 D 76/14  

    Prüfung der Wirksamkeit einer städtebaulichen Sanierungssatzung; Aufnahme eines

    - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 (zur Erforderlichkeit) sowie Urteil vom 23.10.2008 - 7 D 37/07.NE -, juris (zum Zügigkeitserfordernis), jeweils m. w. N.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 21.04.2015 - 2 D 12/13  

    Berücksichtigung einer Ausweisung als Mischgebiet im Lärmpegelbereich bei einer

    Mit Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris, bestätigte der erkennende Senat diese Sanierungssatzung als rechtmäßig.

    Ebenso wie die Sanierungssatzung, deren Rechtmäßigkeit der Senat mit Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris, bestätigt hat, verfolgt der Bebauungsplan legitime städtebauliche Ziele zur Behebung städtebaulicher Missstände.

    Die städtebaulichen Missstände im Plangebiet äußern sich - wie der Senat im Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris Rn. 62 ff., im Einzelnen dargelegt hat - sowohl in einer Substanz- als auch in einer Funktionsschwäche.

    Die mittels des Bebauungsplans und dabei in erster Linie über die Schaffung eines Grüngürtels mit Lärmschutzwall abzustellenden bzw. abzumildernden - oben bereits thematisierten - städtebauliche Missstände, deren Existenz der Senat in seinem Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris Rn. 45 ff., bezogen auf die vorausgehende Sanierungssatzung geprüft und bejaht hat, sind in der Planbegründung eingehend beschrieben (siehe dort S. 6 ff., S. 18 ff. und S. 40 ff.).

    Der Senat hat sich zu diesem Problemkreis schon in seinem Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 = juris Rn. 113, positioniert.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2015 - 7 D 66/14  

    Prüfung der Wirksamkeit einer städtebaulichen Sanierungssatzung; Aufnahme von

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 (zur Erforderlichkeit) sowie Urteil vom 23.10.2008 - 7 D 37/07.NE -, juris (zum Zügigkeitserfordernis), jeweils m. w. N.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.11.2015 - 7 D 70/14  

    Prüfung der Wirksamkeit einer städtebaulichen Sanierungssatzung; Aufnahme eines

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 (zur Erforderlichkeit) sowie Urteil vom 23.10.2008 - 7 D 37/07.NE -, juris (zum Zügigkeitserfordernis), jeweils m. w. N.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 12.11.2015 - 7 D 67/14  

    Prüfung der Wirksamkeit einer städtebaulichen Sanierungssatzung; Aufnahme eines

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, m. w. N.

    vgl. OVG NRW, Urteil vom 19.1.2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213 (zur Erforderlichkeit) sowie Urteil vom 23.10.2008 - 7 D 37/07.NE -, juris (zum Zügigkeitserfordernis), jeweils m. w. N.

  • VG Berlin, 08.12.2015 - 19 K 243.10  

    Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbeitrags

    Die Erforderlichkeit ist vielmehr bereits dann zu bejahen, wenn die Gemeinde aufgrund vertretbarer (plausibler) Einschätzung die Anwendung des sanierungsrechtlichen Instrumentariums als geboten erachtet (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. Januar 2011 - OVG 2 D 146/08.NE -, juris Rn. 86 f. m.w.N.).
  • VG Berlin, 08.12.2015 - 19 K 242.10  

    Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbeitrags

    Die Erforderlichkeit ist vielmehr bereits dann zu bejahen, wenn die Gemeinde aufgrund vertretbarer (plausibler) Einschätzung die Anwendung des sanierungsrechtlichen Instrumentariums als geboten erachtet (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. Januar 2011 - OVG 2 D 146/08.NE -, juris Rn. 86 f. m.w.N.).
  • VG Berlin, 17.05.2018 - 13 K 271.14  
    Zutreffend ist allerdings, dass die Rechtmäßigkeit einer Sanierungsmaßnahme neben dem Vorliegen städtebaulicher Missstände voraussetzt, dass die förmliche Festlegung des Sanierungsgebiets erforderlich ist (vgl. BVerwG, Beschluss vom 24. März 2010, a.a.O., Rn. 3; OVG NW, Urteil vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, BRS 78 Nr. 213, juris Rn. 41).

    Daran fehlt es regelmäßig nur, wenn die Sanierung von keiner erkennbaren Konzeption getragen ist oder wenn sonstige Maßnahmen des Städtebaurechts, also Maßnahmen und Planungen ohne Anwendung des städtebaulichen Sanierungsrechts, zur Behebung der städtebaulichen Missstände ausreichen (vgl. OVG NW, Urteil vom 19. Januar 2011, a.a.O., Rn. 86 ff. m.w.N.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.01.2012 - 2 D 141/09  

    Weetfelder Bürgergemeinschaft unterliegt im Streit um Bebauungsplan der Stadt

    vgl. BVerwG, Urteile vom 16. März 2006 - 4 A 1075/04 -, BVerwGE 125, 116 = juris Rn. 368, und vom 23. Februar 2005 - 4 A 4.04 -, BRS 69 Nr. 20 = juris Rn. 54; OVG NRW, Urteile vom 19. Januar 2011 - 2 D 146/08.NE -, juris Rn. 53, vom 17. April 2008 - 7 D 110/07.NE -, BRS 74 Nr. 15 = juris Rn. 222, und vom 13. März 2008 - 7 D 34/07.NE -, BRS 73 Nr. 39 = juris Rn. 142.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.10.2011 - 2 D 86/09  

    Stadt Attendorn obsiegt im Streit um Entwicklungssatzung für Industriegebiet

  • VG Berlin, 08.12.2015 - 19 K 273.09  

    Erhebung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbeitrags

  • OLG Hamm, 05.07.2012 - 16 U 6/11  

    Sanierung von Duisburg-Bruckhausen/Beeck kann nicht mittels eines

  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.09.2013 - 10 S 12.12  

    Sanierungsrechtlicher Ausgleichsbetrag; Sanierungsgebiet Prenzlauer

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 15.05.2013 - 2 D 122/12  

    Wirksamkeit des Bebauungsplans bei städtebaulicher Erforderlichkeit für ein

  • VG Berlin, 23.04.2013 - 19 L 117.12  

    Festsetzung eines sanierungsrechtlichen Ausgleichsbetrages

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