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   OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2010 - 7 A 44/09   

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https://dejure.org/2010,3541
OVG Nordrhein-Westfalen, 19.07.2010 - 7 A 44/09 (https://dejure.org/2010,3541)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19.07.2010 - 7 A 44/09 (https://dejure.org/2010,3541)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 19. Juli 2010 - 7 A 44/09 (https://dejure.org/2010,3541)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    BauNVO § 22 Abs. 2 S. 1; BauGB § 34 Abs. 1
    Anspruch auf Erteilung eines Bauvorbescheides für den Bau eines Wintergartens außerhalb des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans; Überschreitung der wechselseitigen Grenzbebauung durch einen geplanten maßvollen Wintergartenanbau; Zulässigkeit einer Bebauung als Doppelhaus in Gebieten der offenen Bauweise bzgl. eines wechselseitigen Verzichts auf seitliche Grenzabstände an der gemeinsamen Grundstücksgrenze; Übertragbarkeit der für Doppelhäuser entwickelten Rechtsprechung auf Hausgruppen; Erhöhung der baulichen Nutzbarkeit durch die Möglichkeit des Grenzanbaus bei schmalen Grundstücken

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Passt Bautiefe in die Eigenart der näheren Umgebung?

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Anspruch auf Erteilung eines Bauvorbescheides für den Bau eines Wintergartens außerhalb des Geltungsbereichs eines Bebauungsplans; Überschreitung der wechselseitigen Grenzbebauung durch einen geplanten maßvollen Wintergartenanbau; Zulässigkeit einer Bebauung als Doppelhaus in Gebieten der offenen Bauweise bzgl. eines wechselseitigen Verzichts auf seitliche Grenzabstände an der gemeinsamen Grundstücksgrenze; Übertragbarkeit der für Doppelhäuser entwickelten Rechtsprechung auf Hausgruppen; Erhöhung der baulichen Nutzbarkeit durch die Möglichkeit des Grenzanbaus bei schmalen Grundstücken

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2010, 911
  • DVBl 2010, 1252
  • BauR 2010, 2061
 
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Wird zitiert von ... (39)

  • VG Freiburg, 25.07.2012 - 4 K 2241/11

    Verstoß gegen Rücksichtnahmegebot bei zulässiger Grenzbebauung

    Denn die Eigentümer von Reihen- bzw. Doppelhausgrundstücken sind untereinander in besonderer Weise zu einer Art bodenrechtlicher Schicksalsgemeinschaft verbunden und unterliegen daher grundsätzlich einer besonderen gegenseitigen Pflicht zur Rücksichtnahme (VGH Bad.-Württ., Urteil vom 20.05.2003 - 5 S 2750/01 -, juris; OVG NRW, Urteil vom 19.07.2010 - 7 A 44/09 -, juris; Beschluss vom 06.05.2011 - 10 B 29/11 -, juris).

    Letztlich bedarf es einer Gesamtbewertung sämtlicher einschlägiger Kriterien, um die Frage der Rücksichtslosigkeit zuverlässig beantworten zu können (OVG NRW, Urteil vom 18.12.2003 - 10 A 2512/01 -, juris; Urteil vom 19.07.2010 - 7 A 44/09 -, juris).

  • VG Augsburg, 04.07.2019 - Au 5 K 18.345

    Nachbarklage gegen eine erteilte Baugenehmigung

    Die beiden "Haushälften" können auch zueinander versetzt oder gestaffelt an der Grenze errichtet werden, sie müssen jedoch zumindest zu einem wesentlichen Teil aneinandergebaut sein (vgl. OVG NRW, U.v. 19.7.2010 - 7 A 44/09 - juris Rn. 38).

    Denn ein Austauschverhältnis besteht regelmäßig nur hinsichtlich der wechselseitigen Grenzbebauung, d.h. nur im Hinblick auf den unmittelbar grenzständigen und zusätzlich einen gewissen, nicht abstrakt bestimmbaren grenznahen Bereich auf den benachbarten Baugrundstücken (vgl. BayVGH, B.v. 14.2.2018 - 15 CS 17.2549 - juris Rn. 11; OVG NRW, U.v. 19.7.2010 - 7 A 44/09 - juris Rn. 44; VG Ansbach, U.v. 4.7.2018 - An 9 K 17.01623 - juris Rn. 26).

    Quantitativ und qualitativ erscheint die Hausgruppe nach Realisierung des Vorhabens der Beigeladenen nach wie vor als bauliche Einheit i.S. eines Gesamtbaukörpers (s. hierzu auch OVG NRW, U.v. 19.7.2010 - 7 A 44/09 - juris Rn. 50).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 14.08.2014 - 1 A 10252/14

    Anwendbarkeit der Vorschriften über die Bauweise bei Reihenhäusern

    Bei einer aus mehr als zwei Häusern bestehenden Hausgruppe müssen die innerhalb der Gesamtbaukörper selbständigen Gebäudeeinheiten an eine seitliche Grundstücksgrenze (Reihenendhäuser) bzw. an beide seitlichen Grundstücksgrenzen (Reihenmittelhäuser) gebaut werden (OVG NRW, Urteil vom 19. Juli 2010 - 7 A 44/09 - , NVwZ-RR 2010, 911).

    Diese Vorgaben gelten entsprechend für Hausgruppen, weil zwischen einem Reihenendhaus und einer Doppelhaushälfte ohnehin Kongruenz besteht und weil für die Reihenmittelhäuser durch den wechselseitigen Verzicht auf seitliche Grenzabstände an den gemeinsamen Grundstücksgrenzen ebenfalls eine Wechselbeziehung vergleichbar der von Doppelhaushälften besteht (vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. Juli 2010, a.a.O.).

    Das eine Hausgruppe kennzeichnende nachbarschaftliche Austauschverhältnis muss durch einen maßvollen grenzständigen Wintergartenanbau an ein Reihenmittelhaus nicht in Frage gestellt sein (vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. Juli 2010, a.a.O., für einen vier Meter tiefen, eingeschossigen Wintergartenanbau an ein Gebäude, das mit dem Nachbarhaus in einer Tiefe von etwa 14 Metern miteinander verbunden bleibt).

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