Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 19.08.2015 - 13 A 1299/14   

Volltextveröffentlichungen (5)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Erteilung der Erlaubnis zum Erwerb eines Betäubungsmittels zum Zweck des begleiteten Suizids; Verkehrsfähigkeit und Verschreibungspflicht der Chemikalie Natrium-Pentobarbital

  • Jurion(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Erteilung der Erlaubnis zum Erwerb eines Betäubungsmittels zum Zweck des begleiteten Suizids; Verkehrsfähigkeit und Verschreibungspflicht der Chemikalie Natrium-Pentobarbital

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Papierfundstellen

  • DVBl 2015, 1588
  • DÖV 2016, 85



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Wird zitiert von ... (3)  

  • OLG Hamburg, 08.06.2016 - 1 Ws 13/16  

    Tätigkeit des Vereins Sterbehilfe Deutschland: Teilweise Verfahrenseröffnung

    Dieses wird gestützt durch die überwiegenden Zahl der landesrechtlichen Berufsordnungen der Ärztekammern, nach denen die Hilfe zur Selbsttötung von Patienten verboten und daher auch nach § 13 Abs. 1 Satz 1 BtMG nicht zulässig ist (vgl. Musterberufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte in der Fassung des Beschlusses des 118. Deutschen Ärztetages 2015, § 16 "[Ärzte] dürfen keine Hilfe zur Selbsttötung leisten"; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14, juris, Rn. 48; a.A. im Kontext eines assistierten Suizids: Borasio, Selbstbestimmung im Sterben, 2014, S. 31 ff.; Feldmann, Die Strafbarkeit der Mitwirkungshandlungen am Suizid, 2009, S. 291 ff.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 17.02.2017 - 13 A 3079/15  

    Erlaubniserteilung zum Verkehr mit Betäubungsmitteln zum Erwerb einer tödlichen

    Der Senat hat bereits in seinem Urteil vom 19. August 2015, vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 = …

    vgl. hierzu ausführlich OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1589 ff.) = …

    Es ist keine hiervon abweichende grundrechtskonforme bzw. EMRK-konforme Auslegung, zur grundsätzlich bestehenden Möglichkeit einer solchen Auslegung vgl. OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1591) = …

    vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1592) = …

    vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1592, 1594) = …

    vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1592) = …

    vgl. hierzu insgesamt OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1593) = …

    vgl. hierzu bereits OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1593 f.) = …

    vgl. mit weiterer Begründung OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1594) = …

    Dass den Klägern der Erwerb der gewünschten tödlichen Dosis des Betäubungsmittels Natrium-Pentobarbital im Wege ärztlicher Verschreibung wegen der ärztlichen Berufsordnungen, die überwiegend die Verschreibung oder Anwendung von Natrium-Pentobarbital oder Stoffen ähnlicher Wirkungsweise zum Zweck der Selbsttötung verbieten, faktisch nicht möglich sein dürfte, vgl. hierzu OVG NRW, Urteil vom 19. August 2015 - 13 A 1299/14 -, DVBl. 2015, 1588 (1589) = …

  • VG Köln, 01.12.2015 - 7 K 14/15  

    Kein Zugang zu tödlicher Dosis

    Denn nach der überwiegenden Zahl der landesrechtlichen Berufsordnungen der Ärztekammern ist die Hilfe zur Selbsttötung von Patienten verboten und daher auch nach § 13 Abs. 1 Satz 1 BtMG nicht zulässig, vgl. Musterberufsordnung für die in Deutschland tätigen Ärztinnen und Ärzte in der Fassung des Beschlusses des 118. Deutschen Ärztetages 2015, § 16; vgl. auch OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1299/14 - juris, Rn. 48 - 50.

    Die zielgerichtete Herbeiführung des eigenen Todes gehört jedoch nicht zur notwendigen medizinischen Versorgung, vgl. VG Köln, Urteile vom 21.02.2006 - 7 K 2040/06 - und vom 13.05.2014 - 7 K 254/13 - , bestätigt durch OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1299/14 - juris, Rn. 54 - 79, nicht rechtskräftig.

    Gleichzeitig bleiben noch Spielräume für die Ausübung des Selbstbestimmungsrechts erhalten, bestätigt durch OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1299/14 - juris, Rn. 95.

    Der Wert des Menschen als selbstbestimmtes Wesen wird aber durch die fragliche Regelung nicht in Frage gestellt; vielmehr sollen Menschen in einer subjektiv ausweglosen Situation in ihrer Menschenwürde und Autonomie vor einem nicht frei verantwortlichen Entschluss zur Selbsttötung gerade geschützt werden, vgl. bereits VG Köln, Urteil vom 21.02.2006 - 7 K 2040/05 - und OVG NRW, Urteil vom 19.08.2015 - 13 A 1299/14 - juris, Rn. 101.

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