Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2001 - 18 B 2025/99   

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https://dejure.org/2001,5150
OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2001 - 18 B 2025/99 (https://dejure.org/2001,5150)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 20.02.2001 - 18 B 2025/99 (https://dejure.org/2001,5150)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 (https://dejure.org/2001,5150)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • NRWE (Rechtsprechungsdatenbank NRW)
  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Entstehung einer Duldungsfiktion nach Beantragung der Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung; Einreise eines Negativstaaters mit einem ohne Zustimmung der Ausländerbehörde erteilten Besuchsvisums; Beantragung einer Aufenthaltserlaubnis zum Ehegattennachzug; Veränderung der formalen Rechtsstellung eines Ausländers durch Visumsverlängerung; Unerlaubte Einreise eines Ausländers

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Düsseldorf - 24 L 3165/99
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.02.2001 - 18 B 2025/99

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 2001, 538
  • DVBl 2001, 1007
 
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Wird zitiert von ... (10)

  • BGH, 27.04.2005 - 2 StR 457/04

    Zur Strafbarkeit von Ausländern wegen unerlaubten Aufenthalts in der

    Beabsichtigt ein Ausländer bereits bei der Einreise die Aufnahme einer Erwerbstätigkeit, ist die im Sinne von § 58 Abs. 1 Nr. 1 AuslG "erforderliche Aufenthaltsgenehmigung" das für den angestrebten konkreten Aufenthaltszweck notwendige, mit Zustimmung der Ausländerbehörde gemäß § 11 Abs. 1 Nr. 2 DVAuslG erteilte Visum (VGH Kassel EZAR 622 Nr. 20 (S. 4); NVwZ-RR 1993, 213; InfAuslR 1993, 369; 1994, 349; 1996, 142 mit ablehnender Anmerkung Lüdke InfAuslR 1996, 276; OVG Münster InfAuslR 1991, 232; 1994, 138; DVBl 2001, 1007 = NVwZ-RR 2001, 538; Beschl. vom 24. Februar 1998 - 18 B 177/97 (S. 2); OVG Schleswig InfAuslR 1992, 125 (zu § 69 Abs. 2 Nr. 1 AuslG); VGH Mannheim InfAuslR 1993, 14, 15; OVG Hamburg EZAR 622 Nr. 12; VG Darmstadt InfAuslR 2004, 97, 98; Renner, Kommentar zum Ausländerrecht 7. Aufl. (1999) § 58 Rdn. 5; derselbe in NVwZ 1993, 729, 731; Kloesel/Christ/Häußer, Deutsches Ausländerrecht (Juli 2003) § 58 Rdn. 5, 7; Funke-Kaiser in Gemeinschaftskommentar zum Ausländerrecht, Bd. II § 58 Rdn. 6 f., 19; Lauer NStZ 2000, 661, 662 = Anm. zu BGH, Beschl. vom 11. Februar 2000 - 3 StR 308/99).

    Daß damit keine Abgrenzung zu § 59 Abs. 1 AuslG gemeint sei, ergebe sich aus der Verweisung auf § 18 Abs. 2 AuslG 1965, für den die materiell unerlaubte Einreise Voraussetzung der zwingenden Zurückweisung war (OVG Münster DVBl 2001, 1007, 1008 l. Sp.).

    Maßgeblich für die Auslegung sei nicht eine norminterpretierende Verwaltungsvorschrift mit verwaltungsinterner Wirkung, sondern das Gesetz (OVG Münster DVBl 2001, 1007, 1009 r. Sp.).

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 26.11.2001 - 18 B 242/01

    Anspruch eines jugoslawischen Staatsangehörigen auf eine Aufenthaltserlaubnis im

    vgl. Senatsbeschluss vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 -, DVBl. 2001, 1007 = NWVBl. 2001, 302 = NVwZ-RR 2001, 538.

    vgl. Senatsbeschluss vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 -, a.a.O.

    Hierzu enthält § 69 AuslG eine prinzipiell abschließende Regelung, - vgl. Senatsbeschluss vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 -, a.a.O. - die ihrem eindeutigen Wortlaut nach (vgl. § 69 Abs. 3 Satz 2 iVm Abs. 1 Satz 1) entgegen Nr. 3.3.5.0 AuslG-VwV auch die Fälle des § 9 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 DVAuslG regelmäßig nicht erfasst, weil das dort geforderte unverzügliche Einholen der Aufenthaltsgenehmigung nach der Einreise (§ 69 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 AuslG) schon wegen der zunächst noch ausstehenden Eheschließung ausscheidet und § 9 DVAuslG für die von dessen Abs. 2 erfassten Fälle keine - wie in § 69 Abs. 1 Satz 1 Alt. 2 AuslG vorgesehen - Frist bestimmt, innerhalb der die Aufenthaltsgenehmigung zu beantragen ist (vgl. § 9 Abs. 6 DVAuslG).

    vgl. hierzu BVerwG, Urteil vom 4. September 1986 - 1 C 19.86 -, BVerwGE 75, 20 = NJW 1987, 597 = InfAuslR 1987, 1; Senatsbeschluss vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 -, a.a.O.

  • OVG Niedersachsen, 27.05.2003 - 11 ME 117/03

    Aufenthaltsrecht und Einleitung eines Adoptionsverfahrens; unerlaubte Einreise

    Der Suspensiveffekt kann allerdings wiederhergestellt werden, wenn durch die Beantragung der Aufenthaltsgenehmigung die Fiktionswirkung des § 69 AuslG ausgelöst worden ist (vgl. Senatsbeschl. v. 27.2.2002, NVwZ-Beil. 2002, 75; OVG NRW, Beschl. v. 20.2.2001, NWVBl 2001, 302; Sächs. OVG, Beschl. v. 12.12.2001 - 3 BS 159/01 -; Hamb. OVG, Beschl. v. 26.11.1996, FamRZ 1997, 1146).

    Ein nach der Einreise eingetretener Sinneswandel hätte aber unter Darlegung plausibler Umstände glaubhaft gemacht werden müssen (vgl. etwa OVG NRW, Beschl. v. 20.2.2001, a.a.O.).

  • VG Darmstadt, 12.11.2003 - 5 G 497/03

    Einreise mit Schengen Visum C zu Daueraufenthalt; Wirkungen des Zusatzprotokolls

    Notwendig ist vielmehr das für den angestrebten konkreten Aufenthaltszweck notwendige Visum (Hess. VGH, Beschl. v. 29.06.1994 - 12 TH 1290/94 -, InfAuslR 1994, 349 und v. 14.11.1995 - 12 TG 1358/95 -, InfAuslR 1996, 142 - OVG Nordrh.-Westf., Beschl. v. 20.01.2001 - 18 B 2025/99 -, NVwZ-RR 2001, 538 ff.; Hamb. OVG, Beschl. v. 04.06.1991 - Bs V 93/91 -, EZAR 622 Nr. 12; Schl.-Hst.

    Selbst wenn der Antragsteller sich erst im Bundesgebiet zu einer Eheschließung und einem Daueraufenthalt entschlossen haben sollte, müsste dieser spätere Entschluss durch den Vortrag besonderer Umstände plausibel gemacht werden (BVerwG, Urt. v. 04.09.1986 - 1 C 19.86 -, BVerwGE 75, 20 [25] = InfAuslR 1987, 1 [2]; OVG Nordrh.-Westf., Beschl. v. 20.01.2001 - 18 B 2025/99 -, NVwZ-RR 2001, 538 ff.), wobei eine schlichte Behauptung nicht ausreicht (Funke-Kaiser in GK-AuslR, § 69 Rdnr. 28).

  • VG Frankfurt/Main, 11.01.2002 - 1 G 4977/01

    Differenzierung zwischen "Unerlaubte Einreise" und "ohne erforderliches Visum"

    Wie jedoch die Entstehungsgeschichte zeigt, betrifft die Vorschrift des § 69 Abs. 2 S. 1 AuslG alle von § 69 Abs. 3 AuslG nicht erfassten Fälle, in denen erstmals nach der Einreise bei der Ausländerbehörde eine Aufenthaltsgenehmigung beantragt wird (Bundestagsdrucksache 11/6321, S. 80; VGH Kassel, 30.09.1992 12 TG 947/92, EZAR 622 Nr. 17; OVG Münster, 20.02.2001, 18 B 2025/99, NVwZ-RR 2001, S. 538).

    Zwar vertritt insoweit die - soweit ersichtlich - fast gesamte oberverwaltungsgerichtliche Rechtsprechung bei einem Sachverhalt wie dem Vorliegendem, also bei der Einreise eines Negativ-Staaters mit einem ohne Zustimmung der Ausländerbehörde erteiltem Besuchsvisums, wenn der Ausländer bereits im Zeitpunkt der Einreise eines zustimmungsbedürftigen Visums bedurft hätte, die Auffassung, dass es sich um eine unerlaubte Einreise gemäß § 58 Abs. 1 AuslG handelt (vgl. OVG Hamburg, EZAR 622 Nr. 12; OVG Schleswig Informationsbrief AuslR 1992, S. 125; VGH Mannheim Informationsbrief AuslR 1993, S. 14; OVG Münster, 20.02.2001, 18 B 2025/99, NVwZ-RR 2001, S. 538 sowie VGH Kassel, 14.11.1995, 12 TG 1358/95; andere Ansicht lediglich OVG Bremen, 19.07.1994, Informationsbrief AuslR 1995, S. 107; offengelassen BVerwG, 18.06.1996, Informationsbrief AuslR 1997 S. 21, 22).

  • OVG Sachsen, 08.01.2004 - 3 BS 113/02

    Aufenthaltserlaubnis, Duldungsfiktion, Versagungsgrund

    Sachgerechte Gründe für eine Ungleichbehandlung mit Blick auf die Duldungsfiktion bestehen nicht; insbesondere ist nicht ersichtlich, warum ein Ausländer, der bei der ersten Antragstellung im Bundesgebiet noch nicht über ein erforderliches Visum verfügte, besser gestellt werden sollte, als derjenige, dessen Aufenthalt von der Ausländerbehörde schon einmal erlaubt worden ist (wie hier: GK-AuslR, aaO; im Erg. ebenso: VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 13.11.1994, NVwZ-RR 1995, 295 [297]; OVG Hamburg, Beschl. v. 10.10.2000, NVwZ-RR 2001, 270 f; a.A.: VGH Bad.-Württ., Beschl. v. 18.5.1999, NVwZ-RR 1999, 610 f; OVG NW, Beschl. v. 20.2.2001, NVwZ-RR 2001, 538).
  • OVG Hamburg, 14.04.2003 - 3 Bs 37/02

    Duldungsfiktion - Erstantrag oder Verlängerungsantrag; Ehegattennachzug -

    Die strikte Begrenzung der Duldungsfiktion auf den Fall eines erstmaligen Antrags auf Erteilung einer Aufenthaltsgenehmigung (in diesem Sinne VGH Mannheim, Beschl. v. 18.5.1999, NVwZ-RR 1999 S. 610; OVG Münster, Beschl. v. 20.2.2001, NVwZ-RR 2001 S. 538) begegnet erheblichen Zweifeln (vgl. GK-AuslR § 69 Rdnr. 16).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 09.08.2001 - 18 B 1366/00

    Voraussetzung für die Zulassung einer Beschwerde gegen die Versagung einer

    vgl. Senatsbeschlüsse vom 30. August 1995 - 18 B 660/94 - und vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 -, DVBl. 2001, 1007.
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 13.05.2003 - 18 B 1954/02

    Antrag auf Erteilung einer Aufenthaltserlaubnis

    vgl. Senatsbeschluss vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 -, NWVBl. 2001, 302 = NVwZ-RR 2001, 538 = DVBl. 2001, 1007.
  • VG Düsseldorf, 29.09.2003 - 7 L 3405/03

    Erfolgsaussichten eines Aufenthaltserlaubnisantrags eines ohne Visum eingereisten

    vgl. zur unerlaubten Einreise mit Besuchsvisum bei beabsichtigtem Daueraufenthalt: OVG NRW, Beschlüsse vom 14. Dezember 1993 - 18 B 628/93 -, InfAuslR 1994, 138, vom 4. Februar 1994 - 18 B 3171/92 -, vom 31. August 1995 - 18 B 2701/94 -und ausführlich vom 20. Februar 2001 - 18 B 2025/99 -, DVBl. 2001, 1007.
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