Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 23.04.2008 - 1 A 1703/07   

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https://dejure.org/2008,13770
OVG Nordrhein-Westfalen, 23.04.2008 - 1 A 1703/07 (https://dejure.org/2008,13770)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 23.04.2008 - 1 A 1703/07 (https://dejure.org/2008,13770)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 23. April 2008 - 1 A 1703/07 (https://dejure.org/2008,13770)
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Volltextveröffentlichungen (4)

Verfahrensgang




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Wird zitiert von ... (13)  

  • VGH Hessen, 11.12.2009 - 1 A 1785/09

    Klage gegen Geschäftsverteilungsplan

    Denn § 126 Abs. 3 BRRG (jetzt § 126 BBG bzw. § 54 Abs. 3 BeamtStatG) legt ausdrücklich fest, dass die Vorschriften der VwGO über das Vorverfahren für alle Klagen des Beamten einschließlich der Leistungs- und Feststellungsklagen gelten, so dass es für ein Absehen vom Vorverfahren bei der Feststellungsklage keine rechtliche Grundlage gibt (ausdrücklich für die Durchführung des Vorverfahrens auch: OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 23.04.2008 - 1 A 1703/07 - juris, Rdnr. 68 ff. des Abdrucks, m. w. N. zum Meinungsstand).
  • VG Schleswig, 20.02.2019 - 11 A 386/18
    Die Klage richtet sich zunächst gegen die richtige Beklagte, wobei offen bleiben kann, ob die Passivlegitimation hier aus einer analogen Anwendung des § 78 Abs. 1 Nr. 1 VwGO (so OVG Münster, Urteil vom 23.04.2008 - 1 A 1703/07 -, Rn 73, juris) oder dem allgemein gültigen Rechtsträgerprinzip (so: Brenner in Sodan/Ziekow, Verwaltungsgerichtsordnung, § 78 Rn. 10-14) herzuleiten ist, da das Ergebnis in beiden Fällen das selbe ist.
  • VG Magdeburg, 24.11.2010 - 5 B 55/10

    Einstweiliger Rechtsschutz wegen Geschäftsverteilung in Verwaltungsgericht in

    Es entspricht allgemeiner Rechtsauffassung, dass für Rechtsstreitigkeiten um Akte der Geschäftsverteilung der Verwaltungsrechtsweg gemäß § 40 Abs. 1 Satz 1 VwGO eröffnet ist (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 23. April 2008 - 1 A 1703/07 - juris m. w. N.).

    Schließlich bestehen keine Bedenken im Hinblick auf das Vorliegen einer Antragsbefugnis analog § 42 Abs. 2 VwGO, denn es ist jedenfalls nicht offensichtlich und eindeutig ausgeschlossen, dass die Geschäftsverteilungsmaßnahme den Antragsteller in subjektiven Rechten verletzt (zur Antragsbefugnis vgl. auch OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 23. April 2008, a. a. O.).

    Als durch die Ermessensentscheidung des Präsidiums im Rahmen der Geschäftsverteilung verletzte Individualrechte des Richters kommen insbesondere die grundgesetzlich verbürgte richterliche Unabhängigkeit (Art. 97 GG, ferner §§ 25 ff. DRiG), der Grundsatz des rechtlichen Gehörs (vgl. etwa § 21 e Abs. 2, Abs. 3 Satz 2 GVG) und das Willkürverbot (Art. 3 Abs. 1 GG) in Betracht (vgl. OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 23. April 2008, a. a. O.; OVG Hamburg, Beschluss vom 19. September 1986 - Bs V 144/86 -, NJW 1987, 1215; Bayerischer VGH, Beschluss vom 9. Juli 1993 - 20 CE 93.1589 -, NJW 1994, 2308, und Beschluss vom 20. Januar 2000 - 20 ZB 99.3394 -, juris; OVG Rheinland-Pfalz, Beschluss vom 3. Dezember 2007 - 10 B 11104/07 -, juris).

  • VG München, 18.12.2015 - M 5 E 15.5395

    Richterclash am Bundesfinanzhof

    Soweit die Antragstellerin zur Begründung ihres Begehrens die Verletzung ihrer richterlichen Unabhängigkeit (Art. 97 Abs. 1 des Grundgesetzes/GG, § 25 DRiG, § 1 GVG) rügt, liegt darin nicht die Behauptung, die Antragsgegnerin habe eine dienstaufsichtliche Maßnahme i. S. d. § 78 Nr. 4 lit. e DRiG ergriffen (vgl. OVG NRW, U. v. 23.4.2008 - 1 A 1703/07 - juris Rn. 46).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 02.06.2015 - 2 K 13/15

    Justizverwaltungsrecht; hier: Feststellung der Nichtigkeit der GerStrNeuGVO

    Dazu zählen auch Streitigkeiten über Akte gerichtlicher Geschäftsverteilung (BVerfG, B. v. 03.12.1990 - 2 BvR 785/90, 2 BvR 1536/90 - zit. nach juris, Rn. 2; OVG Münster, Beschl. v. 23.04.2008 - 1 A 1703/07-, zit. nach juris, Rn. 46; im Ergebnis wohl auch: BVerwG, Urt. v. 28.11.1975 - VII C 47.73 -, zit. nach juris, Rn. 28 ff; Kissel/Mayer, GVG, § 21e, Rn. 22).
  • VGH Bayern, 08.04.2009 - 3 CE 09.795

    Änderung der Geschäftsverteilung eines Gerichts; Präsidium des Gerichts für

    Im Hauptsacheverfahren - und entsprechendes gilt für das Eilverfahren - kann ein Richter nur die Feststellung nach § 43 VwGO beantragen, ob sich aus dem Geschäftsverteilungsplan seine rechtliche Verpflichtung ergibt, der dort getroffenen Regelung nachzukommen (vgl. BVerwG vom 28.11.1975, BVerwGE 50, 11; BayVGH vom 12.7.1993, 20 CE 93.1589, NJW 1994, 2308; OVG NRW vom 23.4.2008 Az. 1 A 1703/07, zitiert nach juris, RdNr. 49; Kissel/Mayer, GVG, 5. Aufl., RdNr. 121 zu § 21 e).

    Ein Feststellungsbegehren ist gemäß § 78 Abs. 1 Nr. 1 VwGO gegen die juristische Person zu richten, der gegenüber das Bestehen bzw. Nichtbestehen des streitigen Rechtsverhältnisses festgestellt werden soll (vgl. auch Kissel/Mayer, GVG, RdNr. 123 zu § 21 e; OVG NRW vom 23.4.2008, a.a.O., RdNrn. 73 bis 77; a.A. Zöller/Lückemann, ZPO, 27. Aufl. Rn. 56 a zu § 21 GVG m.w.N.; Hess.VGH vom 29.12.1981, DRiZ 1984, 62; OVG Rheinld./Pf. vom 3.12.2007, DRiZ 2008, 93).

  • VG Gelsenkirchen, 18.10.2018 - 20 K 4062/18

    Informationszugang Geschäftsverteilungsplan

    vgl. Franßen/Seidel, a.a.O., § 2 Rn. 269; Tege, in Fluck/Fischer/Martini, a.a.O., § 2 Rn. 23; vgl. auch BGH, Urteil vom 14. September 1990 - RiZ (R) 3/90 -, juris, Rn 20; OVG NRW, Urteil vom 23. April 2008 - 1 A 1703/07 -, juris, Rn. 92 f. mit weiteren Nachw.
  • VG München, 03.01.2017 - M 10 K 16.4999

    Geschäftsverteilung, Abgrenzung der Zuständigkeit zwischen zwei Senaten,

    Die beantragte Nichtigkeitsfeststellungsklage ist nicht statthaft, da es sich bei dem angegriffenen Präsidiumsbeschluss mangels Außenwirkung nicht um einen Verwaltungsakt handelt (vgl. auch OVG NRW, U.v. 23.4.2008 - 1 A 1703/07 - juris).

    Etwas anderes ergibt sich auch nicht daraus, dass ein betroffener Richter gegen Maßnahmen der Geschäftsverteilung Rechtsschutz beim Verwaltungsgericht suchen kann (vgl. dazu etwa OVG NRW, U.v. 23.4.2008 - 1 A 1703/07 - juris; VG Magdeburg, B. v. 24.11.2010 - 5 B 55/10 MD - juris).

  • VG Frankfurt/Main, 26.05.2014 - 9 L 1009/14

    Umsetzung eines Richters, Beschluss des Präsidiums eines Gerichts

    Soweit der Antragsteller zur Begründung seines Begehrens die Verletzung seiner richterlichen Unabhängigkeit (Art. 97 Abs. 1 GG, Art. 126 Abs. 2 HV, § 25 DRiG, § 1 GVG) rügt, liegt darin nicht die Behauptung, der Antragsgegner habe eine dienstaufsichtliche Maßnahme i. S. d. § 78 Nr. 4 lit. e, § 50 Nr. 4 lit. f HRiG ergriffen (vgl. OVG NW U. v. 23.4.2008 - 1 A 1703/07 - juris Rn. 46).
  • LSG Nordrhein-Westfalen, 12.04.2010 - L 17 SF 51/10

    SonstigeAngelegenheiten

    Auch das OVG NRW hat in dem Verfahren eines Richters, der die Verletzung seiner Rechte durch die Geschäftsverteilung geltend machte, die Regelung des § 937 Abs. 1 ZPO (Zuständigkeit des Gerichts der Hauptsache für Eilverfahren) nicht als eine solche gesetzliche Zuweisungsvorschrift angesehen (OVG NRW vom 23.04.2008 - 1 A 1703/07 -).
  • OVG Mecklenburg-Vorpommern, 25.03.2015 - 2 K 22/14

    Justizverwaltungsrecht - hier: Nichtigkeitsfeststellung der GerStruktNOGUmsV MV;

  • VG Münster, 12.06.2009 - 1 K 193/09

    Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs für die Überprüfung der Wirksamkeit der

  • VG Ansbach, 02.04.2009 - AN 1 S 09.00495

    Recht der Richter; einstweiliger Rechtsschutz gegen einen Präsidialbeschluss;

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