Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2014 - 7 A 2725/12   

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https://dejure.org/2014,19179
OVG Nordrhein-Westfalen, 26.06.2014 - 7 A 2725/12 (https://dejure.org/2014,19179)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 26.06.2014 - 7 A 2725/12 (https://dejure.org/2014,19179)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 26. Juni 2014 - 7 A 2725/12 (https://dejure.org/2014,19179)
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Volltextveröffentlichungen (7)

  • rechtsportal.de

    Erteilung einer Baugenehmigung für ein grenzständiges Einfamilienhaus

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Wann ist eine Doppelhaushälfte nach einem Umbau keine Doppelhaushälfte mehr?

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Erteilung einer Baugenehmigung für ein grenzständiges Einfamilienhaus

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2014, 1919
  • BauR 2015, 306
 
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Wird zitiert von ... (9)

  • VGH Bayern, 11.12.2014 - 2 BV 13.789

    Innenbereich; Begriff der Hausgruppe; Vierspänner-Haus (Quattro-Haus);

    Die angefochtene Baugenehmigung verletzt weder unter Berücksichtigung der Grundsätze der Doppelhausrechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. U.v. 5.12.2013 - 4 C 5.12 - juris; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris) noch aus anderen Gründen das nachbarschützende planungsrechtliche Gebot der Rücksichtnahme.

    Zu fordern ist jedoch, dass die einzelnen Gebäude - quantitativ - zu einem wesentlichen Teil und - qualitativ - in wechselseitig verträglicher und "harmonischer" Weise aneinandergebaut sind (vgl. BVerwG, U.v. 24.2.2000 - 4 C 12/98 - BVerwGE 110, 355; BayVGH, B.v. 22.3.2010 - 15 CS 10.355 - juris; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).

    In welchem Umfang vor diesem Hintergrund ein vorderer oder rückwärtiger Versatz möglich ist, ohne das nachbarliche Austauschverhältnis aus dem Gleichgewicht zu bringen oder die "harmonische Beziehung", in der die einzelnen Gebäude zueinander stehen müssen, in Frage zu stellen, ist nach den konkreten Umständen des Einzelfalls zu beurteilen (vgl. BVerwG, U.v. 24.2.2000 - 4 C 12/98 - BVerwGE 110, 355; BayVGH, B.v. 10.11.2000 - 26 CS 99.2102 - juris; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).

    Ein einheitlicher Baukörper kann jedenfalls dann nicht mehr angenommen werden, wenn sich auch nur eines der genannten quantitativen Merkmale bei den jeweiligen Gebäuden um mehr als die Hälfte unterscheidet (vgl. OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).

  • BVerwG, 14.09.2015 - 4 B 16.15

    Besorgnis der Befangenheit eines Richters; Begriff des Doppelhauses bzw. der

    a) Die Beschwerde hält für grundsätzlich klärungsbedürftig, ob die vom Oberverwaltungsgericht für das Land Nordrhein-Westfalen (Urteil vom 26. Juni 2014 - 7 A 2725/12 - BauR 2014, 1919) entwickelten und vom Verwaltungsgerichtshof übernommenen Kriterien für den bauplanungsrechtlichen Begriff des Doppelhauses mit Bundesrecht in Übereinstimmung stehen.
  • VG Regensburg, 13.01.2015 - RN 6 K 14.823

    Erfolglose Klage gegen die Baugenehmigung der Nachbarin

    Die angefochtene Baugenehmigung verletzt weder unter Berücksichtigung der auch für Reihenhäuser geltenden Grundsätze der Doppelhausrechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts (vgl. BVerwG; U.v. 5.12.2013 - 4 C 5.12; B.v. 10.4.2012 - 4 B 42.11; B.v.17.8.2011 - 4 B 25.11; U.v. 24.2.2000 - 4 C 12.98; BayVGH; U.v. 11.12.2014 - 2 BV 13.789; B.v. 5.9.2011 - 9 ZB 10.2792; B.v. 5.9.2011 - 9 ZB 10.2793; B.v. 2.7.2010 - 9 CS 10.894; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12) noch aus anderen Gründen das nachbarschützende planungsrechtliche Gebot der Rücksichtnahme.

    In welchem Umfang vor diesem Hintergrund eine Änderung möglich ist, ohne das nachbarliche Austauschverhältnis aus dem Gleichgewicht zu bringen oder die "harmonische Beziehung", in der die einzelnen Gebäude zueinander stehen müssen, in Frage zu stellen, ist nach den konkreten Umständen des Einzelfalls zu beurteilen (vgl. BVerwG, U.v. 24.2.2000 - 4 C.12.98; BayVGH, U.v. 11.12.2014 - 2 BV 13.789; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12).

    Ein einheitlicher Baukörper kann jedenfalls dann nicht mehr angenommen werden, wenn sich auch nur eines der genannten quantitativen Merkmale bei den jeweiligen Gebäuden um mehr als die Hälfte unterscheidet (vgl. BayVGH, U.v. 11.12.2014 - 2 BV 13.789; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12).

  • VG München, 18.04.2016 - M 8 K 15.1023

    Zulässigkeit des Anbaus an ein Reihenhaus

    Ein einheitlicher Baukörper kann jedenfalls dann nicht mehr angenommen werden, wenn sich auch nur eines der genannten quantitativen Merkmale bei den jeweiligen Gebäuden um mehr als die Hälfte unterscheidet (vgl. BayVGH, U. v. 11.12.2014 - 2 BV 13.789 - juris, Rn. 27 a. E. unter Hinweis auf OVG NRW, U. v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).

    Hierbei hat die erkennende Kammer auch die Höhenentwicklung bis zu 3, 55 m berücksichtigt und festgestellt, dass der streitgegenständlichen Anbau auch gemessen an der oben angeführten Hälfte-Regel des Bayrischen Verwaltungsgerichtshof in seinem Urteil vom 11. Dezember 2014 (vgl. BayVGH, U. v. 11.12.2014 - 2 BV 13.789 - juris, Rn. 27 a. E. unter Hinweis auf OVG NRW, U. v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris) den bisherigen Bestand um deutlich weniger als deren Hälfte überschreitet.

  • VGH Bayern, 15.09.2015 - 2 CS 15.1792

    Beschwerde; Abweichung; Abstandsflächen; Vierspänner-Haus (Quattro-Haus);

    Zu fordern ist jedoch, dass die einzelnen Gebäude - quantitativ - zu einem wesentlichen Teil und - qualitativ - in wechselseitig verträglicher und "harmonischer" Weise aneinandergebaut sind (vgl. BVerwG, U.v. 24.2.2000 - 4 C 12/98 - BVerwGE 110, 355; BayVGH, B.v. 22.3.2010 - 15 CS 10.355 - juris; U.v. 19.3.2015 - 4 C 12.14 - ZfBR 2015, 574; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).

    In welchem Umfang vor diesem Hintergrund ein vorderer oder rückwärtiger Versatz möglich ist, ohne das nachbarliche Austauschverhältnis aus dem Gleichgewicht zu bringen oder die "harmonische Beziehung", in der die einzelnen Gebäude zueinander stehen müssen, in Frage zu stellen, ist nach den konkreten Umständen des Einzelfalls zu beurteilen (vgl. BVerwG, U.v. 24.2.2000 - 4 C 12/98 - BVerwGE 110, 355; BayVGH, B.v. 10.11.2000 - 26 CS 99.2102 - juris; OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).

  • VG München, 16.03.2015 - M 8 SN 15.88

    Nachbareilantrag; Anbau an Reihenhaus; Grundsätze der Doppelhausrechtsprechung;

    Qualitativ komme es insbesondere auf die Dachgestaltung und die Gebäudekubatur an (OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris, Rn. 38 ff.; BayVGH, U.v. 11.12.2014 - 2 BV 13.789 - juris, Rn. 27).

    Ein einheitlicher Baukörper kann jedenfalls dann nicht mehr angenommen werden, wenn sich auch nur eines der genannten quantitativen Merkmale bei den jeweiligen Gebäuden um mehr als die Hälfte unterscheidet (vgl. BayVGH, U.v. 5.12.2014 - 2 BV 13.789 - juris, Rn. 27 a.E. unter Hinweis auf OVG NRW, U.v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).

  • VG München, 30.03.2015 - M 8 SE 15.858

    Nachbareilantrag; Anbau an Reihenhaus; Grundsätze der Doppelhausrechtsprechung

    Ein einheitlicher Baukörper kann jedenfalls dann nicht mehr angenommen werden, wenn sich auch nur eines der genannten quantitativen Merkmale bei den jeweiligen Gebäuden um mehr als die Hälfte unterscheidet (vgl. BayVGH, U. v. 5.12.2014 - 2 BV 13.789 - juris, Rn. 27 a.E. unter Hinweis auf OVG NRW, U. v. 26.6.2014 - 7 A 2725/12 - juris).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 14.01.2015 - 7 B 1206/14

    Erteilung einer Baugenehmigung zur Errichtung eines Windfangs und Wintergartens

    26. Juni 2014 - 7 A 2725/12 -, BauR 2014, 1919.
  • VG Köln, 01.10.2014 - 23 K 4068/13

    Nachbarschaftliche Bedenken gegen die Erteilung einer Baugenehmigung zur

    Ob die Beurteilung des Hausgruppencharakters nach quantitativen Maßstäben, s. dazu OVG NRW, Urteil vom 26.06.2014 - 7 A 2725/12 -, juris, Rz. 38 - 46 zu Doppelhäusern, und/oder durch wertende Betrachtung qualitativer Aspekte, s. dazu OVG NRW, Urteil vom 26.06.2014, a.a.O., Rz. 38, 50, vorzunehmen ist oder welcher der beiden Ansätze bei kombinierter Anwendung unter welchen Bedingungen im "Interesse einer möglichst rechtssicheren Handhabung" den Ausschlag geben soll, kann vorliegend offen bleiben.
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