Rechtsprechung
   OVG Nordrhein-Westfalen, 28.02.1995 - 15 B 2556/94   

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https://dejure.org/1995,3270
OVG Nordrhein-Westfalen, 28.02.1995 - 15 B 2556/94 (https://dejure.org/1995,3270)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 28.02.1995 - 15 B 2556/94 (https://dejure.org/1995,3270)
OVG Nordrhein-Westfalen, Entscheidung vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 (https://dejure.org/1995,3270)
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Volltextveröffentlichungen (3)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer (Leitsatz)

    Kommunaler Wahlbeamte; Abberufung; Aufstellung der Tagesordnung; Subjektives Recht

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • NVwZ-RR 1995, 591
 
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Wird zitiert von ... (6)

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 30.03.2004 - 15 A 2360/02

    Gemeinderäte in NRW dürfen die Rechte ihrer fraktionslosen Mitglieder stärken

    OVG NRW, Urteil vom 27.8.1996 - 15 A 32/93 -, NWVBl. 1997, 69; Beschluss vom 28.2.1995 - 15 B 2556/94 -, OVGE 44, 250 (252).
  • VG Düsseldorf, 18.01.2019 - 26 K 12660/17

    Wuppertaler Stadtrat durfte Beigeordneten abberufen

    vgl. zu § 49 Abs. 4 GO NRW a.F. OVG NRW, Beschluss vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 -, NVwZ-RR 1995, 591 f. = juris, Rn. 17 ff., m.w.N.

    vgl. BVerwG, Beschluss vom 22. September 1992 - 7 B 40/92 -, NVwZ 1993, 377 f. = juris, Rn. 3; OVG NRW, Beschluss vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 -, NVwZ-RR 1995, 591 f. = juris, Rn. 21.

    Dies folgt ganz allgemein daraus, dass das in § 71 Abs. 7 GO NRW verankerte Abberufungsrecht des Rates an keinen bestimmten gesetzlichen Tatbestand gebunden ist, sondern rechtmäßigerweise schon dann ergehen kann, wenn zwischen der Gemeindevertretung und dem Wahlbeamten nicht mehr das für wünschenswert gehaltene Vertrauen besteht, vgl. OVG NRW, Beschluss vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 -, NVwZ-RR 1995, 591 f. = juris, Rn. 21.

    Dass die Abberufungsentscheidung des Rates demnach keiner Begründung bedarf, sondern diese praktisch "in sich selbst" trägt, vgl. nochmals OVG NRW, Beschluss vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 -, NVwZ-RR 1995, 591 f. = juris, Rn. 21., und dass § 71 Abs. 7 S. 4 GO NRW überdies fordert, dass die Abstimmung des Rates über den Abberufungsantrag zwingend ohne Aussprache zu erfolgen hat, woraus folgt, dass die jeweilige Vorstellung jedes einzelnen Ratsmitgliedes über die Gründe des Vertrauensverlustes im Zeitpunkt der Abstimmung nicht einmal offen zu Tage tritt, führt zu der zwingenden Konsequenz, dass auch der sich an die Abberufungsentscheidung des Rates anschließende Bescheid nach §§ 119 Abs. 3 S. 1, 38 LBG NRW, durch den die Abberufungsentscheidung gegenüber dem Wahlbeamten Außenwirkung erlangt, keiner über die Benennung der maßgeblichen Rechtsgrundlage hinausgehenden Begründung bedarf.

  • OVG Nordrhein-Westfalen, 27.08.1996 - 15 A 32/93

    verkürzte Ladungsfrist - Gemeinderatsbeschluß, Verstoß gegen Geschäftsordnung

    vgl. BVerwG, Beschluß vom 15. September 1987 - 7 N 1.87 -, DVBl. 1988, 790; OVG NW, Urteil vom 8. Dezember 1992 - 15 A 3560/91 -, NVwZ-RR 1993, 375/377; Beschluß vom 15. Juli 1994 - 15 B 826/94 -, BA S. 3; Beschluß vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 -, OVGE 44, 250/252 = NWVBl.
  • OVG Thüringen, 22.04.2010 - 2 KO 568/09

    Abberufung des stellvertretenden Gemeinschaftsvorsitzenden einer

    Es muss sich um einen erkennbaren Missbrauch handeln, weil andernfalls auch insofern der kommunalpolitische Wille zu sehr eingeengt würde (vgl. zur gerichtlichen Überprüfung der Abberufung eines kommunalen Wahlbeamten: Urteil des Senats vom 21. November 1995 - 2 KO 175/94 - ThürVBl 1996, 82; BVerwG, Urteile vom 14. Januar 1965 - II C 53.62 - BVerwGE 20, 160 und vom 14. Juli 1978 - VII C 45.76 - BVerwGE 56, 163; Beschlüsse vom 28. November 1989 - 7 B 161/89 - Buchholz 11 Art. 33 Abs. 5 GG Nr. 67 und vom 22. September 1992 - 7 B 40/92 - DVBl 1993, 209; Niedersächsisches OVG, Urteil vom 17. Dezember 1991 - 10 L 231/89 - DVBl 1992, 982; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschluss vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 - NVwZ-RR 1995, 591; OVG Mecklenburg-Vorpommern, Beschluss vom 30. Juli 1997 - 1 M 55/97 - LKV 1998, 112; Sächsisches OVG, Beschluss vom 9. Juni 2009 - 4 B 411/07 - Juris).
  • VG Gelsenkirchen, 13.06.2008 - 15 K 2243/06

    Unzulässigkeit eines Bürgerbegehrens wegen Änderung der tatsächlichen

    Gegen die Rechtswidrigkeit von Ratsbeschlüssen im Verhältnis zu außenstehenden Dritten nur aufgrund von Geschäftsordnungsverstößen vgl. OVG NRW, Beschluß vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 -, NWVBl 1995, 251 f., sowie Schneider, Der verfahrensfehlerhafte Ratsbeschluß - Zur Dogmatik der Verfahrensfehlerfolgen, NWVBl 1996, 89 (91 ff.).
  • VG Düsseldorf, 09.10.2008 - 9 K 2185/05

    Vorliegen des (Fortsetzungs-)Feststellungsinteresses bei der Geltendmachung von

    vgl. hierzu [verneinend] OVG NRW, Beschluss vom 28. Februar 1995 - 15 B 2556/94 -, NWVBl 1995, S. 251 ff.
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