Rechtsprechung
   OVG Rheinland-Pfalz, 14.08.2014 - 1 A 10252/14.OVG   

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Zitiervorschläge

https://dejure.org/2014,30395
OVG Rheinland-Pfalz, 14.08.2014 - 1 A 10252/14.OVG (https://dejure.org/2014,30395)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 14.08.2014 - 1 A 10252/14.OVG (https://dejure.org/2014,30395)
OVG Rheinland-Pfalz, Entscheidung vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG (https://dejure.org/2014,30395)
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Volltextveröffentlichungen (6)

  • Justiz Rheinland-Pfalz

    § 15 Abs 1 BauNVO, § 22 Abs 1 BauNVO, § 22 Abs 2 S 1 BauNVO, § 13 BauO RP, § 30 BauO RP
    Anwendbarkeit der Vorschriften über die Bauweise bei Reihenhäusern

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Geltendmachung einer Verletzung des § 22 BauNVO zu Lasten des Grundstückseigentümers eines Reihenhauses

  • rechtsportal.de

    BauNVO § 22
    Geltendmachung einer Verletzung des § 22 BauNVO zu Lasten des Grundstückseigentümers eines Reihenhauses

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo, Leitsatz frei)

    Anbau eines Wintergartens an ein Reihenendhaus zulässig?

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei)

    Geltendmachung einer Verletzung des § 22 BauNVO zu Lasten des Grundstückseigentümers eines Reihenhauses

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (2)

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Rückwärtiger Anbau an ein Reihenhaus verstößt nicht ohne weiteres gegen offene Bauweise

  • wohlleben-partner.de (Kurzinformation)

    Reihenhausbebauung - kein Anspruch eines Nachbarn, dass die Gebäudetiefe der angrenzenden Häuser dauerhaft im selben Umfang erhalten bleibt

Besprechungen u.ä.

  • ibr-online(Abodienst, kostenloses Probeabo) (Entscheidungsbesprechung)

    Anbau hinter Reihenhaus zulässig! (IBR 2015, 1085)

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Verfahrensgang

Papierfundstellen

  • BauR 2015, 239
  • ZfBR 2015, 394
 
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Wird zitiert von ... (3)

  • VG Neustadt, 12.05.2017 - 3 L 539/17

    Baurecht, Verwaltungsprozessrecht

    Bei einer aus mehr als zwei Häusern bestehenden Hausgruppe auf benachbarten Grundstücken müssen die innerhalb der Gesamtbaukörper selbständigen Gebäudeeinheiten an eine seitliche Grundstücksgrenze (Reihenendhäuser) bzw. an beide seitlichen Grundstücksgrenzen (Reihenmittelhäuser) gebaut werden (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -, BauR 2015, 239; OVG Nordrhein-Westfalen, Urteil vom 19. Juli 2010 - 7 A 44/09 -, NVwZ-RR 2010, 911).

    Diese Vorgaben gelten entsprechend für Hausgruppen, weil zwischen einem Reihenendhaus und einer Doppelhaushälfte ohnehin Kongruenz besteht und weil für die Reihenmittelhäuser durch den wechselseitigen Verzicht auf seitliche Grenzabstände an den gemeinsamen Grundstücksgrenzen ebenfalls eine Wechselbeziehung vergleichbar der von Doppelhaushälften besteht (OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -, BauR 2015, 239).

    18 Maßgebend für die Beantwortung der Frage, ob eine Verletzung des § 22 BauNVO zu Lasten eines Grundstückseigentümers anzunehmen ist, sind alleine die Verhältnisse innerhalb der jeweiligen Hausgruppe (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -, BauR 2015, 239).

    Das kann im Einzelfall für den späteren Bau bedeuten, dass er die überbaubare Grundstücksfläche nicht voll ausschöpfen darf (vgl. BVerwG, Urteil vom 24. Februar 2000 - 4 C 12/98 -, NVwZ 2000, 1055; OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -, BauR 2015, 239).

    Damit sind die beiden Gebäude noch zum weit überwiegenden Teil aneinandergebaut; an der Einheitlichkeit der Gesamtkubatur ändert sich nichts (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 6. Mai 2015 - 8 C 10974/14 -, juris und OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -, BauR 2015, 239).

    Dabei kann dahinstehen, ob und inwieweit § 22 BauNVO eine vorrangige und abschließende Regelung darstellt, die einen Rückgriff auf das Rücksichtnahmegebot grundsätzlich ausschließt (vgl. OVG Rheinland-Pfalz, Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -, BauR 2015, 239).

  • OVG Rheinland-Pfalz, 18.01.2018 - 1 A 11459/17

    Abstandsflächen; Besonnung; Bestimmtheit; erdrückende Wirkung; klageänderung; Maß

    Das Verwaltungsgericht hat insoweit in seinem Urteil zutreffend unter Bezugnahme auf die Rechtsprechung des erkennenden Senats (vgl. Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -) dargelegt, dass die Festsetzungen des Bebauungsplanes zum Maß der baulichen Nutzung grundsätzlich nicht nachbarschützend sind, weil sie in der Regel ausschließlich städtebaulichen Zwecken dienen.

    Dementsprechend ist das Rücksichtnahmegebot verletzt, wenn unter Berücksichtigung der Schutzwürdigkeit der Betroffenen, der Intensität der Beeinträchtigung und der wechselseitigen Interessen das Maß dessen, was billigerweise noch zumutbar ist, überschritten wird (vgl. Urteil des Senats vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG - unter Hinweis auf BVerwG, Urteil vom 25. Februar 1997 - 4 C 22.75 -, BRS 32, Nr. 155).

    Das ist beispielsweise in solchen Fällen anzunehmen, in denen durch eine neue bauliche Anlage für das Nachbargrundstück eine "Abriegelungswirkung" oder das Gefühl des "Eingemauertseins" entsteht (vgl. OVG RP, Urteil vom 14. August 2014 - 1 A 10252/14.OVG -, Urteil vom 13. März 1981 - 4 C 1.78 -, BRS 38, Nr. 1869).

  • OVG Hamburg, 11.09.2018 - 2 Bf 43/15

    Bauvorbescheid zur Errichtung eines Reihenmittelhauses; Festsetzung "RH" -

    aaa) Bei Reihenhäusern handelt es sich um eine Hausgruppe im Sinne von § 22 Abs. 2 BauNVO (BVerwG, Beschl v. 31.1.1995, 4 NB 48/93, BauR 1995, 351 ff., juris Rn. 22; ebenso: VGH München, Beschl. v. 22.4.2004, 20 B 03.3002, BRS 67 Nr. 155 (2004), juris Rn. 14; OVG Koblenz, Urt. v. 14.8.2014, 1 A 10252/14, BRS 82 Nr. 96 (2014), juris Rn. 19; OVG Münster, Urt. v. 19.7.2010, 7 A 44/09, BRS 76 Nr. 79 437).
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