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   OVG Saarland, 05.10.2012 - 3 A 72/12   

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OVG Saarland, 05.10.2012 - 3 A 72/12 (https://dejure.org/2012,33081)
OVG Saarland, Entscheidung vom 05.10.2012 - 3 A 72/12 (https://dejure.org/2012,33081)
OVG Saarland, Entscheidung vom 05. Januar 2012 - 3 A 72/12 (https://dejure.org/2012,33081)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • Rechtsprechungsdatenbank Saarland

    Fortsetzungsfeststellungsklage gerichtet auf die Feststellung der Rechtswidrigkeit der Anordnung einer erkennungsdienstlichen Behandlung

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Anfertigung erkennungsdienstlicher Unterlagen zwecks Speicherung in entsprechenden Datensammlungen als gewichtiger Eingriff in die Persönlichkeitssphäre; Feststellung der Rechtswidrigkeit der erkennungsdienstlichen Datenerhebung im Falle einer nachträglichen Löschung ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Anfertigung erkennungsdienstlicher Unterlagen zwecks Speicherung in entsprechenden Datensammlungen als gewichtiger Eingriff in die Persönlichkeitssphäre; Feststellung der Rechtswidrigkeit der erkennungsdienstlichen Datenerhebung im Falle einer nachträglichen Löschung ...

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10084/18

    Grenzen der erkennungsdienstlichen Behandlung

    Lediglich das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil ist einer Kontrolle nur begrenzt zugänglich; diese erstreckt sich nur darauf, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand unter Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (vgl. HessVGH, Urteil vom 20. Juli 1993 - 11 UE 2285/89 -, juris, Rn. 40; VGH BW, Urteil vom 18. Dezember 2003 - 1 S 2211/02 -, juris, Rn. 39; SächsOVG, Beschluss vom 29. Januar 2010 - 3 D 91/08 -, juris, Rn. 6; OVG Nds., Beschluss vom 31. August 2010 - 11 ME 288/10 -, juris, Rn. 5; SaarlOVG, Urteil vom 5. Oktober 2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris, Rn. 7).
  • OVG Rheinland-Pfalz, 24.09.2018 - 7 A 10256/18

    Notwendigkeit erkennungsdienstlicher Maßnahmen unter Würdigung der gesamten

    Lediglich das der polizeilichen Prognose über das künftige Verhalten des Betroffenen zugrunde liegende Wahrscheinlichkeitsurteil ist einer Kontrolle nur begrenzt zugänglich; diese erstreckt sich nur darauf, ob die Prognose auf zutreffender Tatsachengrundlage beruht und ob sie nach gegebenem Erkenntnisstand unter Einbeziehung des kriminalistischen Erfahrungswissens sachgerecht und vertretbar ist (vgl. HessVGH, Urteil vom 20. Juli 1993 - 11 UE 2285/89 -, juris, Rn. 40; VGH BW, Urteil vom 18. Dezember 2003 - 1 S 2211/02 -, juris, Rn. 39; SächsOVG, Beschluss vom 29. Januar 2010 - 3 D 91/08 -, juris, Rn. 6; OVG Nds., Beschluss vom 31. August 2010 - 11 ME 288/10 -, juris, Rn. 5; SaarlOVG, Urteil vom 5. Oktober 2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rn. 57; OVG Sachsen-Anhalt, Beschluss vom 28. März 2018 - 3 O 73/18 -, juris, Rn. 7).
  • OVG Niedersachsen, 20.11.2014 - 11 LC 232/13

    Fehlende Notwendigkeit einer Anordnung zur erkennungsdienstlichen Behandlung

    In Bezug auf das Erfordernis der Wiederholungsgefahr bedarf es in diesen Fällen einer eingehenden Würdigung aller hierfür relevanten Umstände des Einzelfalls unter Berücksichtigung der Gründe für die Verfahrenseinstellung und der Prüfung, ob die Verdachtsmomente vollständig ausgeräumt sind (BVerfG, Beschl. v. 16.5.2002 - 1 BvR 2257/01 -, NJW 2002, 3231, juris, Rdnr. 11; Senatsurt. v. 24.2.2014 - 11 LB 43/13 - OVG Saarlouis, Urt. v. 5.10.2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rdnr. 61; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 14.4.2010 - 5 A 479/09 -, NWVBl. 2010, 436, juris, Rdnr. 37; Sächsisches OVG, Beschl. v. 16.11.2009 - 3 B 355/08 -, juris, Rdnr. 4).
  • OVG Niedersachsen, 29.06.2016 - 11 ME 100/16

    Rechtmäßige Anordnung erkennungsdienstlicher Behandlung rechtfertigt Anordnung

    In Bezug auf das Erfordernis der Wiederholungsgefahr bedarf es in diesen Fällen einer eingehenden Würdigung aller hierfür relevanten Umstände des Einzelfalls unter Berücksichtigung der Gründe für die Verfahrenseinstellung und der Prüfung, ob die Verdachtsmomente vollständig ausgeräumt sind (BVerfG, Beschl. v. 16.5.2002 - 1 BvR 2257/01 -, NJW 2002, 3231, juris, Rdnr. 11; OVG Saarlouis, Urt. v. 5.10.2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rdnr. 61; OVG Nordrh.-Westf., Beschl. v. 14.4.2010 - 5 A 479/09 -, NWVBl. 2010, 436, juris, Rdnr. 37; Sächs. OVG, Beschl. v. 16.11.2009 - 3 B 355/08 -, juris, Rdnr. 4).
  • OVG Saarland, 30.01.2018 - 2 A 269/16

    Erfolgreiches Löschungs- und Feststellungsbegehren wegen unzulässiger Speicherung

    Denn die Berücksichtigung von Verdachtsgründen, die auch nach einer Verfahrensbeendigung durch Freispruch oder Einstellung fortbestehen können, stellt keine Schuldfeststellung oder -zuweisung dar, wenn und soweit sie bei Wiederholungsgefahr anderen Zwecken, insbesondere der vorbeugenden Straftatenbekämpfung, dient(vgl. BVerfG, Beschluss vom 16.5.2002 - 1 BvR 2257/01; Oberverwaltungsgericht des Saarlandes, Urteil vom 05.10.2012 - 3 A 72/12 - zitiert nach juris).
  • VG Ansbach, 20.10.2016 - AN 5 K 15.00266

    Erkennungsdienstliche Behandlung eines Graffiti-Sprühers aus der

    Ein berechtigtes Interesse im Sinne des § 113 Abs. 1 Satz 4 VwGO kann jedes bei vernünftiger Erwägung nach Lage des Falles anzuerkennende schutzwürdige Interesse rechtlicher, wirtschaftlicher oder ideeller Art sein (OVG Saarland, U.v. 5.10.2012 - 3 A 72/12 - juris, Rn. 37).

    Anerkannt ist unter anderem, dass sich ein solches berechtigtes Interesse unter anderem auch aus der Art des Eingriffs, insbesondere im grundrechtlich geschützten Bereich, verbunden mit dem verfassungsrechtlich garantierten Anspruch auf effektiven Rechtsschutz ergeben kann (OVG Saarland, U.v. 5.10.2012 - 3 A 72/12 - juris, Rn. 39; VGH BW, U.v. 18.12.2003 - 1 S 2211/02 - juris, Rn. 32).

  • OVG Niedersachsen, 20.11.2014 - 11 LB 15/14

    Erkennungsdienstliche Behandlung zur präventiv-polizeilichen Bekämpfung von

    In Bezug auf das Erfordernis der Wiederholungsgefahr bedarf es in diesen Fällen einer eingehenden Würdigung aller hierfür relevanten Umstände des Einzelfalls unter Berücksichtigung der Gründe für die Verfahrenseinstellung bzw. den Freispruch und der Prüfung, ob die Verdachtsmomente vollständig ausgeräumt sind (BVerfG, Beschl. v. 16.5.2002 - 1 BvR 2257/01 -, NJW 2002, 3231, juris, Rn. 11; OVG Saarland, Urt. v. 5.10.2012 - 3 A 72/12 -, juris, Rn. 61; OVG Nordrhein-Westfalen, Beschl. v. 14.4.2010 - 5 A 479/09 -, juris, Rn. 37; Sächsisches OVG, Beschl. v. 16.11.2009 - 3 B 355/08 -, juris, Rn. 4).
  • OLG Brandenburg, 06.03.2013 - 11 W 40/12

    Rechtsmittel und gerichtliche Zuständigkeit im Prozesskostenhilfeverfahren;

    Dies gilt speziell für die Rechtmäßigkeit einer erledigten vorläufigen Festnahme nach § 127 Abs. 2 StPO (vgl. dazu BGH, Beschl. v. 05.08.1998 - 5 ARs (VS) 1/97, BGHSt 44, 171 = NJW 1998, 3653; VGH Kassel, Beschl. v. 09.11.2007 - 8 TP 2192/07, Rdn. 4, ESVGH 58, 137 = LKRZ 2008, 153) und für eine erkennungsdienstliche Behandlung im Rahmen von § 81b StPO (vgl. hierzu OLG Koblenz, Beschl. v. 08.11.2001 - 2 VAs 25/01, StV 2002, 127 = BeckRS 2001, 09496; BeckOK-StPO/Ritzert aaO, § 81b Rdn. 10; KK-StPO/Senge, 6. Aufl., § 81b Rdn. 9; ferner OVG Saarlouis, Urt. v. 05.10.2012 - 3 A 72/12, juris = BeckRS 2012, 58861; VGH Mannheim, Urt. v. 18.12.2003 - 1 S 2211/02, ESVGH 54, 137 = NVwZ-RR 2004, 572).
  • VG Saarlouis, 26.02.2013 - 6 K 53/12

    Unverhältnismäßigkeit der Anordnung erkennungsdienstlicher Maßnahmen

    OVG des Saarlandes, Urteil vom 05.10.2012 - 3 A 72/12 - sowie VG des Saarlandes, Urteil vom 21.01.2010 - 6 K 860/08 -, bei Juris.
  • OVG Schleswig-Holstein, 17.01.2013 - 4 LA 59/12
    Es bedarf der einzelfallbezogenen Würdigung unter Berücksichtigung der Gründe für die Einstellung des Verfahrens, ob als Grundlage der Gefahrenprognose (vgl. dazu die Ausführungen im Senatsbeschluss vom 22.12.2011- 4 O 36/11 - zur Prozesskostenhilfe) noch ein verbleibender Tatverdacht im Sinne eines "Resttatverdachts" besteht, also Verdachtsmomente weiterhin vorhanden sind, die eine Fortdauer der Speicherung zur präventiv-polizeilichen Straftatenbekämpfung rechtfertigen, und hinreichende tatsächliche Anhaltspunkte dafür bestehen, dass der Betroffene zukünftig eine Straftat begehen wird (vgl. BVerfG, Beschl. v. 01.06.2006 - 1 BvR 2293/03 -, BVerfGK 8, 165; Beschl. 16.05.2002 - 1 BvR 2257/01 -, NJW 2002, 567; BVerwG, Urt. v. 23.11.2005 - 6 C 2/05 -, NVwZ 2006, 713; OVG Saarland, Urt. v. 05.10.2012 - 3 A 72/12 -, Juris; VGH Baden-Württemberg, Urt. v. 13.07.2011 - 1 S 350/11 -, Juris; BayVGH, Beschl. v. 23.03.2011 - 10 CS 10.3068 -, Juris; OVG NRW, Beschl. v. 14.04.2010 - 5 A 479/09 -, DVBl. 2010, 852).
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