Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 10.12.1996 - 2 S 550/94   

Zitiervorschläge
https://dejure.org/1996,2200
OVG Sachsen, 10.12.1996 - 2 S 550/94 (https://dejure.org/1996,2200)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 10.12.1996 - 2 S 550/94 (https://dejure.org/1996,2200)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 10. Dezember 1996 - 2 S 550/94 (https://dejure.org/1996,2200)
Tipp: Um den Kurzlink (hier: https://dejure.org/1996,2200) schnell in die Zwischenablage zu kopieren, können Sie die Tastenkombination Alt + R verwenden - auch ohne diesen Bereich zu öffnen.

Volltextveröffentlichungen (3)

  • Justiz Sachsen

    GG Art. 19 Abs. 4; SächsWG § 63; SächsGemO § 73 Abs. 2 Ziff. 1; SächsKomZG § 60 Abs. 3; SächsKAG § 9 Abs. 1, § 17 Abs. 1

  • rechtsportal.de(Abodienst, kostenloses Probeabo)

    Abgabenrecht, - Zweckverband, - Satzung über die netzgebundene öffentliche Abwasserbeseitigung, - Anschluß- und Benutzungszwang, - privatrechtliche Ausgestaltung, des Benutzungsverhältnisses, - Allgemeine Entsorgungsbedingungen

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse

  • Wolters Kluwer(Abodienst, Leitsatz/Tenor frei) (Leitsatz)

    Abwasserbeseitigung; Gemeinde; Zweckverband; Benutzer; Abwasserbeseitigungsanlage; Anschluß- und Benutzungszwang

Papierfundstellen

  • DVBl 1997, 507
 
Sortierung



Kontextvorschau





Hinweis: Klicken Sie auf das Sprechblasensymbol, um eine Kontextvorschau im Fließtext zu sehen. Um alle zu sehen, genügt ein Doppelklick.

Wird zitiert von ... (15)

  • BVerwG, 06.04.2005 - 8 CN 1.04

    Anschluss- und Benutzungszwang; öffentliche Einrichtung; kommunale Einrichtung;

    Dementsprechend ist es in der Rechtsprechung weitgehend anerkannt, dass die Regelung des Benutzungsverhältnisses, insbesondere die des Entgelts für die Benutzung einer öffentlichen Einrichtung, grundsätzlich auch dann privatrechtlich erfolgen kann, wenn für die Einrichtung ein Anschluss- und Benutzungszwang besteht (vgl. u.a. BGH, DVBl 1992, 369/370 m.w.N.; OVG Lüneburg, NJW 1977, 450; Sächsisches OVG, DVBl 1997, 507; HessVGH, ESVGH 25, 59; OVG Münster, NVwZ 1987, 727; a.A. Frotscher, Die Ausgestaltung kommunaler Nutzungsverhältnisse bei Anschluss- und Benutzungszwang, 1974, S. 17; Hölzl/ Hien/Huber, BayGO u.a., Art. 21 GO Anm. 3.1).
  • VerfG Brandenburg, 20.01.2000 - VfGBbg 53/98

    Rückwirkende Heilung von Gründungsmängeln bei Abwasserzweckverbänden durch

    Diese Auffassung wurde nicht nur in der Kommentarliteratur vertreten (s. etwa Schlemp, Kommunalverfassung, 1990, Teil II, B 1, § 61; Bretzinger/Büchner-Uhder, Kommunalverfassung, Handbuch für die kommunale Praxis in den neuen Bundesländern, 1990, § 61 DDR-KV, Rdn. 2, 3 und 6; s. auch die Nachweise bei Klügel, LKV 1998, 169 m.w.N.), sondern auch in der kommunalen Praxis (s. etwa die in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium entstandene Arbeitshilfe der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zur Gründung von Zweckverbänden, 1991, S. 4), in der Rechtsprechung (s. zur Fortgeltung des RZwVerbG etwa OVG Sachsen, LKV 1997, 223; LKV 1997, 418 und LKV 1997, 420; Brandenburgisches OLG, LKV 1997, 426 f.; LG Potsdam, LKV 1997, 430 f.), nicht zuletzt auch von den Landesgesetzgebern in den neuen Bundesländern, wie sich etwa darin zeigt, dass mit der Einführung der Landesgesetze über die kommunale Gemeinschaftsarbeit das RZwVerbG jeweils aufgehoben wurde (s. für das Land Brandenburg § 32 Ziffer 1 GKG, für Mecklenburg-Vorpommern § 177 Abs. 3 Nr. 3 Kommunalverfassung MV).
  • LVerfG Mecklenburg-Vorpommern, 04.02.1999 - LVerfG 1/98

    Zweckverbände

    Die Gerichte nahmen, soweit sie mit der Frage der Fortgeltung des Zweckverbandsgesetzes vom 07.06.1939 befaßt waren, bis zu dem Beschluß des Oberverwaltungsgerichts Magdeburg vom 14.05.1997 (LKV 1997, 417 f) sowie dem kurz darauf ergangenen Urteil des Landesverfassungsgerichts Sachsen-Anhalt vom 03.07.1997 (LKV 1997, S. 411 f) ebenfalls an, daß dieses Gesetz auch für den von § 170 a Abs. 1 KV M-V erfaßten Zeitraum Geltung beanspruchte (vgl. OVG Bautzen, LKV 1997, S. 223 sowie LKV 1997, S. 420; OLG Brandenburg, LKV 1997, S. 427; VG Schwerin, Urt. vom 19.02.1997 - 4 A 1092/95).
  • FG Hamburg, 30.12.2009 - 3 K 5/09

    Umsatzsteuer: Durchlaufender Posten: Kipp-Entgelt für Abwasserbeseitigung aus

    Unter Entgelten im Sinne des Kommunalabgabenrechts sind alle öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Ansprüche zu verstehen, die der Gemeinde kraft Gesetzes oder kraft Rechtsgeschäfts als Gegenleistung vom Bürger für eine konkrete Leistung oder einen gewährten Vorteil zufließen (Sächsisches OVG Urteil vom 10. Dezember 1996, 2 S 550/94, DVBl 1997, 507, LKV 1997, 223).

    Die Stadtentwässerung darf sich aber nicht durch "Flucht ins Privatrecht" der Kontrolle desjenigen entziehen, der ihrem Benutzungszwang unterworfen ist; dies würde dem Gebot effektiven Rechtsschutzes aus Art. 19 Abs. 4 GG widersprechen (vgl. Niedersächsisches OVG Urteil vom 26. August 1976, III OVG A 137/74, NJW 1977, 450, 451; Sächsisches OVG Urteil vom 10. Dezember 1996, 2 S 550/94, DVBl 1997, 507, 508).

    Außerdem ergibt sich in der Regel aus dem Anschluss- und Benutzungszwang die Gebührenpflicht (FG Brandenburg Urteil vom 08. März 1999, 1 K 1769/98 U, EFG 1999, 509, Juris Rn. 22), auch wenn kein zwingend notwendiger tatsächlicher und rechtlicher Zusammenhang zwischen Entgeltregelung und Anschluss- und Benutzungszwang besteht (Niedersächsisches OVG Urteil vom 26. August 1976, III OVG A 137/74, NJW 1977, 450; Sächsisches OVG Urteil vom 10. Dezember 1996, 2 S 550/94, DVBl 1997, 507; Sächsisches FG Urteil vom 28. Juni 2001, 2 K 2261/98 u. a., EFG 2001, 1577, Juris Rn. 44).

  • FG Hamburg, 11.12.2009 - 3 K 4/09

    Kipp-Entgelt für Abwasserbeseitigung aus Sammelgruben als durchlaufender Posten

    Unter Entgelten im Sinne des Kommunalabgabenrechts sind alle öffentlich-rechtlichen oder privatrechtlichen Ansprüche zu verstehen, die der Gemeinde kraft Gesetzes oder kraft Rechtsgeschäfts als Gegenleistung vom Bürger für eine konkrete Leistung oder einen gewährten Vorteil zufließen (Sächsisches OVG Urteil vom 10. Dezember 1996, 2 S 550/94, DVBl 1997, 507, LKV 1997, 223).

    Die Stadtentwässerung darf sich aber nicht durch "Flucht ins Privatrecht" der Kontrolle desjenigen entziehen, der ihrem Benutzungszwang unterworfen ist; dies würde dem Gebot effektiven Rechtsschutzes aus Art. 19 Abs. 4 GG widersprechen (vgl. Niedersächsisches OVG Urteil vom 26. August 1976, III A 137/74, NJW 1977, 450, 451; Sächsisches OVG Urteil vom 10. Dezember 1996, 2 S 550/94, DVBl 1997, 507, 508).

    Außerdem ergibt sich in der Regel aus dem Anschluss- und Benutzungszwang die Gebührenpflicht (FG Brandenburg Urteil vom 08. März 1999, 1 K 1769/98 U, EFG 1999, 509, Juris Rn. 22), auch wenn kein zwingend notwendiger tatsächlicher und rechtlicher Zusammenhang zwischen Entgeltregelung und Anschluss- und Benutzungszwang besteht (Niedersächsisches OVG Urteil vom 26. August 1976, III A 137/74, NJW 1977, 450; Sächsisches OVG Urteil vom 10. Dezember 1996, 2 S 550/94, DVBl 1997, 507; Sächsisches FG Urteil vom 28. Juni 2001, 2 K 2261/98 u. a., EFG 2001, 1577, Juris Rn. 44).

  • OVG Schleswig-Holstein, 22.10.2003 - 2 KN 5/02

    Feststellung der Nichtigkeit der Vorschriften einer kommunalen Satzung über die

    Nicht zu folgen ist dagegen der Auffassung, dass die Anordnung des Anschluss- und Benutzungszwanges einer privatrechtlichen Regelung des Benutzungsverhältnisses nicht entgegenstehe (so u.a. BGH in std. Rechtsprechung, vgl. Urt. v. 10.10.1991 - III ZR 100/90 -, DVBl. 1992, 369, 370 m.w.N.; OVG Lüneburg, Urt. v. 26.08.1976 - III OVG A 137/74 -, SchlHA 1977, 87; Sächs. OVG; Urt. v. 10.12.1996 - 2 S 550/94 -, DVBl. 1997, 507; SächsFG, Urt. v. 28.06.2001 - 2 K 2261/98 -, JURIS).
  • VerfG Brandenburg, 20.01.2000 - VfGBbg 3/99

    Beschwerdebefugnis; kommunale Selbstverwaltung; Organisationshoheit;

    Diese Auffassung wurde nicht nur in der Kommentarliteratur vertreten (s. etwa Schlemp, Kommunalverfassung, 1990, Teil II, B 1, § 61; Bretzinger/Büchner-Uhder, Kommunalverfassung, Handbuch für die kommunale Praxis in den neuen Bundesländern, 1990, § 61 DDR-KV, Rdn. 2, 3 und 6; s. auch die Nachweise bei Klügel, LKV 1998, 169 m.w.N.), sondern auch in der kommunalen Praxis (s. etwa die in Zusammenarbeit mit dem Bundesinnenministerium entstandene Arbeitshilfe der Bundesvereinigung der kommunalen Spitzenverbände zur Gründung von Zweckverbänden, 1991, S. 4), in der Rechtsprechung (s. zur Fortgeltung des RZwVerbG etwa OVG Sachsen, LKV 1997, 223; LKV 1997, 418 und LKV 1997, 420; Brandenburgisches OLG, LKV 1997, 426 f.; LG Potsdam, LKV 1997, 430 f.), nicht zuletzt auch von den Landesgesetzgebern in den neuen Bundesländern, wie sich etwa darin zeigt, daß mit der Einführung der Landesgesetze über die kommunale Gemeinschaftsarbeit das RZwVerbG jeweils aufgehoben wurde (s. für das Land Brandenburg § 32 Ziffer 1 GKG, für Mecklenburg-Vorpommern § 177 Abs. 3 Nr. 3 Kommunalverfassung MV).
  • VG Magdeburg, 13.11.2014 - 9 B 415/14

    Vorläufiger Rechtschutz gegen die Einstellung der Wasserversorgung aufgrund

    Dieser Wille wird in den Satzungen und Entgeltregelungen deutlich, insbesondere in der Versorgungssatzung und in den diese ggf. ergänzenden allgemeinen Versorgungsbedingungen und Entgeltregelungen (vgl. zu alledem OVG Lüneburg, Urteil vom 26.08.1976 - III A 138/74 - KStZ 1976, Seite 234; Urteil vom 25.06.1997 - 9 K 5855/95 -, NSTN 1998, Seite 24; Sächsisches OVG, Urteil vom 10.12.1996 - 2 S 550/94 -, KStZ 1997, Seite 156; Lichtenfeld in Driehaus, Kommunalabgabenrecht, § 6 Rn. 716; VG Lüneburg, Beschluss vom 10.06.2003, a.a.O.).
  • OVG Niedersachsen, 25.06.1997 - 9 K 5855/95

    Allgemeine Geschäftsbedingungen; kommunale Einrichtung; Anschluß- und

    Wenn das Sächsische OVG in einem ähnlichen Normenkontrollverfahren insoweit eine abweichende, nicht näher begründete Rechtsansicht vertritt (Urt. v. 10.12.1996 - 2 S 550/94 - DVBl. 1997, 507), so ist diese für das niedersächsische Landesrecht nicht zu übernehmen.
  • VG Lüneburg, 10.06.2003 - 3 B 43/03

    Verwaltungsrechtsweg: Wassersperre wegen Nichtzahlung von Wassergeld

    Dieser Wille wird in den Satzungen und Entgeltregelungen deutlich, insbesondere in der Entwässerungssatzung und in den diese ggf. ergänzenden allgemeinen Versorgungsbedingungen und Entgeltregelungen (vgl. zu alledem OVG Lüneburg, Urt. v. 26.08.1976 - III A 138/74 - KStZ 1976, Seite 234; Urt. v. 25.06.1997 - 9 K 5855/95 -, NSTN 1998, Seite 24; Sächsisches OVG, Urt. v. 10.12.1996 - 2 S 550/94 -, KStZ 1997, Seite 156; Lichtenfeld in Driehaus, Kommunalabgabenrecht, Kommentar Stand März 2003, § 6 Rn. 716).
  • KG, 08.12.2003 - 8 U 158/03

    Straßenreinigungsentgelt in Berlin: Voraussetzung eines Anspruchs auf

  • VG Magdeburg, 27.08.2015 - 9 B 673/15

    Einstellung der Trinkwasserlieferung; Anschluss- und Benutzungsrecht; Rechtsweg

  • OVG Sachsen, 09.09.1998 - 2 S 382/95

    Wirksamkeit einer Satzung für die öffentliche Abwasserbeseitigung; Errichtung

  • OVG Sachsen-Anhalt, 25.02.1998 - 2 S 39/98
  • FG Sachsen, 28.06.2001 - 2 K 556/98

    Steuerbarkeit der von einem Kommunalen Wasserwerk erbrachten öffentlichen

Haben Sie eine Ergänzung? Oder haben Sie einen Fehler gefunden? Schreiben Sie uns.
Sie können auswählen (Maus oder Pfeiltasten):
(Liste aufgrund Ihrer bisherigen Eingabe)
Komplette Übersicht