Rechtsprechung
   OVG Sachsen, 18.09.2014 - 2 B 60/14   

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https://dejure.org/2014,29195
OVG Sachsen, 18.09.2014 - 2 B 60/14 (https://dejure.org/2014,29195)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 18.09.2014 - 2 B 60/14 (https://dejure.org/2014,29195)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 18. September 2014 - 2 B 60/14 (https://dejure.org/2014,29195)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Justiz Sachsen

    VwGO § 123 SächsHSFG § 60
    Besetzungsverfahren, beabsichtigter Abbruch, Rechtsschutzbedürfnis

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)
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Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • LG Leipzig, 15.05.2017 - 7 O 3558/15

    Uni Leipzig: Millionen-Entschädigung für gescheiterten Professor

    Diesen Beschluss hob das Sächsische Oberverwaltungsgericht auf die Beschwerde der Beklagten zu 2. auf und lehnte den Antrag auf Gewährung vorläufigen Rechtsschutzes mit der Begründung ab, es fehle sowohl an einem Anordnungsanspruch als auch an einem Anordnungsgrund, solange das Besetzungsverfahren tatsächlich noch nicht abgebrochen sei.

    Mit Beschluss vom 29.05.2015 verpflichtete das Verwaltungsgericht die Beklagte zu 2. unter Abänderung des vorhergehenden Beschlusses des Sächsischen Oberverwaltungsgerichts vom 18.09.2014, das Berufungsverfahren vorläufig fortzusetzen.

  • VG Würzburg, 22.01.2015 - W 1 S 14.1233

    Bewerbungsverfahrensanspruch; Abbruch des Stellenbesetzungsverfahrens;

    Der Abbruch des Auswahlverfahrens stellt jedoch nach der in der Rechtsprechung herrschenden Auffassung keinen Verwaltungsakt dar, weil er nicht darauf gerichtet sei, eine unmittelbare Rechtsfolge zu setzen (vgl. BayVGH, B.v. 21.2.2008 - 3 B 04.2171 - juris Rn. 86; Sächs. OVG, B.v. 18.9.2014 - 2 B 60/14 - juris Rn. 10; OVG Bremen, B.v. 4.5.2011 - 2 B 71/11 - juris Rn. 31; OVG Saarland, B.v. 29.5.2002 - 1 W 9/02 - juris Rn. 41).

    Selbst wenn nämlich der Antragsteller sich nicht auf die im September 2014 erneut ausgeschriebene streitbefangene Stelle beworben hat, kann er dennoch gegen die in diesem Verfahren ergehende Auswahlentscheidung mit der Begründung vorgehen, dass der Abbruch des vorherigen Verfahrens seinen Bewerberverfahrensanspruch verletzt (vgl. Sächs. OVG, B.v. 18.9.2014 - 2 B 60/14 - juris; OVG Bremen, B.v. 4.5.2011 - 2 B 71/11 - juris).

    In formeller Hinsicht müssen die Gründe des Abbruchs in den Akten dokumentiert und die Bewerber darüber informiert werden (BVerwG, U.v. 29.11.2012 - 2 C 6/11 - juris Rn. 18; U.v. 26.1.2012 - 2 A 7/09 - juris Rn. 27; BayVGH, B.v. 18.6.2012 - 3 CE 12.675 - juris Rn. 68; Sächs. OVG, B.v. 18.9.2014 - 2 B 60/14 - juris Rn. 8).

    Sachlich gerechtfertigt sind organisationspolitische Gründe oder solche, die aus Art. 33 Abs. 2 GG, mithin aus dem Bewerbungsverfahrensanspruch abgeleitet sind, dagegen nicht die willkürliche Verhinderung eines bestimmten Bewerbers (BVerwG, U.v. 29.11.2012 - 2 C 6/11 - juris Rn. 20; U.v. 26.1.2012 - 2 A 7/09 - juris Rn. 27; BayVGH, B.v. 18.6.2012 - 3 CE 12.675 - juris Rn. 70; Sächs. OVG, B.v. 18.9.2014 - 2 B 60/14 - juris Rn. 8).

  • VG München, 04.08.2015 - M 21 E 15.2666

    Bewerbungsverfahrensanspruch; Abbruch des Stellenbesetzungsverfahrens; sachlicher

    Zur Problematik und zum Streitstand wird auf Sächs. OVG v. 18.09.2014, Az. 2 B 60/14, Rn. 11 bei juris, Bezug genommen.

    Der Abbruch des Auswahlverfahrens erfordert deshalb einen sachlichen Grund (BVerfG v. 12.07.2011, Az. 1 BvR 1616.11, Rn. 24 bei juris; BVerwG v. 03.12.2014 a.a.O., Rn. 19 bei juris; BVerwG v. 29.11.2012 a.a.O., Rn. 8, 15 bei juris; BVerwG v. 26.01.2012 a.a.O., Rn. 27 bei juris; BVerwG v. 31.03.2011 a.a.O., Rn. 16 bei juris; BayVGH v. 07.01.2013, Az. 3 CE 12.1828, Rn. 22 bei juris; BayVGH v. 13.01.2015 a.a.O., Rn. 7 bei juris; BayVGH v. 18.06.2012, Az. 3 CE 12.675, Rn. 67 ff. bei juris; BayVGH v. 01.02.2012 a.a.O., Rn. 25 bei juris; BayVGH v. 21.11.2011 a.a.O., Rn. 5 bei juris; Sächs. OVG v. 18.09.2014, Az. 2 B 60/14, Rn. 8 bei juris).

    Sachlich gerechtfertigt sind organisationspolitische Gründe oder solche, die aus Art. 33 Abs. 2 GG, mithin aus dem Bewerbungsverfahrensanspruch abgeleitet sind, dagegen nicht die willkürliche Verhinderung eines bestimmten Bewerbers (BVerwG v. 29.11.2012 a.a.O.; Sächs. OVG v. 18.09.2014 a.a.O.).

  • OVG Sachsen, 22.02.2016 - 2 A 543/15

    Stellenbesetzung; Hochschullehrer; Besetzungsverfahren; Abbruch; Rektor;

    Das am 10. Februar 2014 vom Kläger eingeleitete Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes gegen die Einstellung des Berufungsverfahrens blieb in zweiter Instanz ohne Erfolg (vgl. Senatsbeschl. v. 18. September 2014 - 2 B 60/14 -, juris).

    Der Senat hat allgemein zu den Voraussetzungen für die Beendigung eines eingeleiteten Besetzungsverfahrens in seinem Beschluss im Verfahren des vorläufigen Rechtsschutzes vom 18. September 2014 - 2 B 60/14 -, juris wie folgt ausgeführt:.

  • VG Trier, 18.09.2018 - 3 K 14676/17

    Dienstentfernung eines Polizeibeamten wegen erheblicher Straftaten

    Oktober 2014 - 2 B 60/14 -, juris).
  • OVG Sachsen, 16.12.2015 - 2 B 300/15

    Stellenbesetzung; Hochschullehrer; Konkurrentenstreit; Berufungskommission;

    Im Konkurrentenstreitverfahren von Hochschullehrern ist ebenso wie im beamtenrechtlichen Konkurrentenstreitverfahren der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 VwGO statthaft (Senatsbeschlüsse vom 4. August 2011 - 2 B 34/11 - und vom 18. September 2014 - 2 B 60/14 -, juris).
  • OVG Sachsen, 06.06.2017 - 2 B 64/17

    Stellenbesetzung, Berufungskommission, Abweichung

    Im Konkurrentenstreitverfahren von Hochschullehrern ist ebenso wie im beamtenrechtlichen Konkurrentenstreitverfahren der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 VwGO statthaft (vgl. Senatsbeschlüsse vom 4. August 2011 - 2 B 34/11 -, vom 18. September 2014 - 2 B 60/14 - und vom 16. Dezember 2015 - 2 B 300/15 -, alle juris).
  • OVG Sachsen, 24.02.2016 - 2 B 374/15

    Professur; Berufungszusage; Befristung; Ermessen; Stellenbesetzung

    Der Verfahrensabbruch durch den Dienstherrn ist an das Vorliegen bestimmter Voraussetzungen geknüpft (vgl. Senatsbeschl. v. 18. September 2014 - 2 B 60/14 -, juris betreffend den Abbruch eines Berufungsverfahrens): Zwar kommt nach der vom Bundesverfassungsgericht gebilligten Rechtsprechung des Bundesverwaltungsgerichts dem Dienstherrn hinsichtlich der Beendigung eines eingeleiteten Bewerbungs- und Auswahlverfahrens ein weites organisations- und verwaltungspolitisches Ermessen zu (vgl. BVerwG, Urt. v. 22. Juli 1999 - 2 C 14.98 -, juris; BVerfG, Beschl. v. 28. November 2011 - 2 BvR 1181/11 a. a. O.).
  • OVG Nordrhein-Westfalen, 20.08.2018 - 6 A 471/17

    Abbruch des Stellenbesetzungsverfahrens bzgl. Neubescheidungsanspruchs eines

    vgl. etwa Sächs.OVG, Beschluss vom 18. September 2014 - 2 B 60/14 -, juris Rn. 10 m. w. N.; Bay.VGH, Beschluss vom 21. Februar 2008 - 3 B 04.2171 - , juris Rn. 86.
  • OVG Sachsen, 03.09.2015 - 2 B 14/15

    Hochschullehrer; Stellenbesetzung; Beurteilungsspielraum

    Im Konkurrentenstreitverfahren von Hochschullehrern ist ebenso wie im beamtenrechtlichen Konkurrentenstreitverfahren der Antrag auf Erlass einer einstweiligen Anordnung nach § 123 VwGO statthaft (Senatsbeschlüsse vom 4. August 2011 - 2 B 34/11 - a. a. O. und vom 18. September 2014 - 2 B 60/14 -, juris).
  • OVG Sachsen, 09.07.2018 - 2 B 52/18

    Hochschulrecht; Berufungskommission; Fachhochschule Meißen

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