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   OVG Sachsen, 31.08.2017 - 3 C 9/17   

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OVG Sachsen, 31.08.2017 - 3 C 9/17 (https://dejure.org/2017,31884)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 31.08.2017 - 3 C 9/17 (https://dejure.org/2017,31884)
OVG Sachsen, Entscheidung vom 31. August 2017 - 3 C 9/17 (https://dejure.org/2017,31884)
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Volltextveröffentlichungen (2)

  • Justiz Sachsen

    Art. 9, Art. 28 Abs. 2, Art. 140 GG, Art. 139 WRV, § 47 Abs. 2 Satz 1 VwGO, § 14 Abs. 1 LadSchlG, § 8 Abs. 1 SächsLadÖffG
    Abstrakte Normenkontrolle; Antragsbefugnis; Öffnung von Verkaufsstellen; Sonn- und Feiertagsruhe; Beurteilungsspielraum; Einschätzungsprärogative

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Kurzfassungen/Presse (4)

  • wolterskluwer-online.de (Kurzinformation)

    Klage gegen Sonntagsöffnungszeiten in Leipzig überwiegend erfolgreich

  • dombert.de (Kurzinformation)

    Verkaufsoffene Sonntage

  • kurzschmuck.de (Kurzinformation)

    Leipziger Verordnung zu Sonntagsöffnungszeiten überwiegend unwirksam


  • Vor Ergehen der Entscheidung:


  • kurzschmuck.de (Kurzinformation zum Verfahren - vor Ergehen der Entscheidung)

    Leipziger Verordnung zu Sonntagsöffnungszeiten überwiegend unwirksam

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (11)

  • BVerwG, 22.06.2020 - 8 CN 1.19

    Grundsätze zum verfassungsrechtlich gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz bei

    Diesem Prüfungsansatz hat sich die ganz überwiegende berufungsgerichtliche Rechtsprechung angeschlossen (vgl. etwa VGH München, Urteile vom 18. Mai 2016 - 22 N 15.15 26 - juris Rn. 32 f. und vom 24. Mai 2017 - 22 N 17.527 - juris LS 3 und Rn. 57; OVG Weimar, Urteil vom 22. September 2016 - 3 N 182/16 - juris LS 5 und Rn. 53 und Beschluss vom 20. April 2016 - 3 EN 222/16 - juris Rn. 24; OVG Magdeburg, Beschluss vom 25. November 2016 - 1 M 152/16 - juris Rn. 11; OVG Bautzen, Urteile vom 31. August 2017 - 3 C 9/17 - juris Rn. 44 m.w.N. und vom 13. November 2019 - 6 C 7/19 - juris Rn. 37; OVG Koblenz, Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 6 B 11337/18 - juris Rn. 9; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 5. Mai 2017 - 7 ME 31/17 - juris Rn. 10 und 19 und vom 1. November 2019 - 7 ME 56/19 - juris Rn. 8; ebenso für die frühere und die aktuelle brandenburgische Sonntagsöffnungsregelung OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. Juni 2017 - OVG 1 S 26.17 - juris Rn. 43 f. und Urteil vom 22. Juni 2018 - OVG 1 A 1.17 - juris Rn. 37 f.; hinsichtlich der Berliner Regelung hält es die dazu ergangene Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für abschließend, vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 18. Juli 2019 - OVG 1 S 62.19 - juris LS 1 und Rn. 6).
  • BVerwG, 22.06.2020 - 8 CN 3.19

    Grundsätze zum verfassungsrechtlich gebotenen Sonn- und Feiertagsschutz bei

    Diesem Prüfungsansatz hat sich die ganz überwiegende berufungsgerichtliche Rechtsprechung angeschlossen (vgl. etwa VGH München, Urteile vom 18. Mai 2016 - 22 N 15.15 26 - juris Rn. 32 f. und vom 24. Mai 2017 - 22 N 17.527 - juris LS 3 und Rn. 57; OVG Weimar, Urteil vom 22. September 2016 - 3 N 182/16 - juris LS 5 und Rn. 53 und Beschluss vom 20. April 2016 - 3 EN 222/16 - juris Rn. 24; OVG Magdeburg, Beschluss vom 25. November 2016 - 1 M 152/16 - juris Rn. 11; OVG Bautzen, Urteile vom 31. August 2017 - 3 C 9/17 - juris Rn. 44 m.w.N. und vom 13. November 2019 - 6 C 7/19 - juris Rn. 37; OVG Koblenz, Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 6 B 11337/18 - juris Rn. 9; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 5. Mai 2017 - 7 ME 31/17 - juris Rn. 10 und 19 und vom 1. November 2019 - 7 ME 56/19 - juris Rn. 8; ebenso für die frühere und die aktuelle brandenburgische Sonntagsöffnungsregelung OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. Juni 2017 - OVG 1 S 26.17 - juris Rn. 43 f. und Urteil vom 22. Juni 2018 - OVG 1 A 1.17 - juris Rn. 37 f.; hinsichtlich der Berliner Regelung hält es die dazu ergangene Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für abschließend, vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 18. Juli 2019 - OVG 1 S 62.19 - juris LS 1 und Rn. 6).
  • OVG Sachsen, 18.07.2019 - 6 B 137/19

    Sonntagsöffnung; Prognose; Anlassveranstaltung; Einkaufszentrum

    Sie kann sich folglich darauf berufen, die Voraussetzungen des § 8 Abs. 1 SächsLadÖffG hätten nicht vorgelegen (SächsOVG, NK-Urt. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 23 ff. m. w. N.; Beschl. v. 15. März 2018, SächsVBl 2018, 149 = juris, Rn. 14).

    Die Freigabe kann nach § 8 Abs. 1 Satz 4 SächsLadÖffG auf bestimmte Ortsteile und Handelszweige beschränkt werden.28 Die genannte Ermächtigungsgrundlage ist unter Beachtung des verfassungsrechtlichen Mindestniveaus des Sonntagsschutzes gemäß Art. 140 GG, Art. 109 Abs. 4 SächsVerf, jeweils i. V. m. Art. 139 WRV verfassungskonform auszulegen (vgl. dazu näher SächsOVG, NK-Urt. v. 31. August 2017 a. a. O. Rn. 34 ff. m. w. N.).

    Zum Beispiel könnten an Sonntagen, an denen keine Anlassveranstaltungen durchgeführt werden, in der Stadt unter Passanten Erhebungen über Besucherströme durchgeführt werden (BVerwG, Urt. v. 12. Dezember 2018 - 8 CN 1.17 -, juris Rn. 19 ff. m. w. N. = SächsVBl 2019, 189; SächsOVG, NK-Urt. v. 31. August 2017 a. a. O. Rn. 34 ff. m. w. N.).

    Als Indiz für die prägende Wirkung der Anlassveranstaltung kann unter Umständen auch das Ausmaß der Fläche der anlassgebenden Veranstaltung im Verhältnis zur Verkaufsfläche der geöffneten Verkaufsstellen herangezogen werden (BVerwG, Urt. vom 11. November 2015 - 8 CN 2.14 -, juris Rn. 36 = BVerwGE 153, 183; SächsOVG, Urt. v. 31. August 2017 a. a. O., juris Rn. 45 ff.).

    Es tritt hinzu, dass die Mitglieder des Stadtrats auch aus eigener Erfahrung die in der Beschlussvorlage des Stadtrats enthaltene Prognose plausibilisieren können und im Übrigen bei traditionellen und langjährig eingeführten Anlassveranstaltungen die von diesen ausgelösten Besucherzahlen auch offenkundig sein können (vgl. SächsOVG NK-Urt. v. 31. August 2019 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 51, 58).

    33 Die vom Stadtrat der Antragsgegnerin in Bezug auf die "Tage der Industriekultur" angestellte Prognose zu den am 29. September 2019 erwarteten Besucherzahlen erweist sich bei summarischer Prüfung als - gerade - noch vertretbar (vgl. SächsOVG, NK-Urt. v. 31. August 2019 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 50).

    Die Durchführung der Kulturveranstaltungen ist an die Geschäftszeiten der Einkaufszentren gekoppelt (sh. zu vergleichbaren "indoor"-Veranstaltungen SächsOVG, Beschl. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 61).

    Soweit in diesen Einkaufzentren ebenfalls regelmäßig von den jeweiligen Betreibern veranstaltete Weihnachtsmärkte stattfinden, kann diesen allein schon wegen der Kopplung an die Öffnungszeiten der Einkaufszentren keine prägende Wirkung für den Weihnachtsmarkt im Stadtzentrum zukommen (SächsOVG, Beschl. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 61).

  • VGH Bayern, 17.09.2018 - 15 N 17.698

    Unwirksamkeit einer Vorkaufssatzung

    Entsprechend den in der verwaltungsgerichtlichen Rechtsprechung für Normenkontrollanträge gegen Bebauungspläne entwickelten Grundsätzen (vgl. vgl. BVerwG, B.v. 20.8.1991 - 4 NB 3.91 - NVwZ 1992, 567 = juris Rn. 16 f.; B.v. 18.2.2009 - 4 B 54.08 - ZfBR 2009, 364 = juris Rn. 5; U.v. 11.9.2014 - 4 CN 3.14 - ZfBR 2015, 58 = juris Rn. 26; BayVGH, U.v. 4.8.2017 - 15 N 15.1713 - NVwZ-RR 2017, 953 = juris Rn. 40 m.w.N.; U.v. 27.2.2018 - 15 N 16.2381 - juris Rn. 52; U.v. 11.5.2018 - 15 N 17.1175 - KommJur 2018, 268 = juris Rn. 40) führt auch bei sonstigen kommunalen Satzungen - wie hier einer Vorkaufssatzung gem. § 25 Abs. 1 Satz 1 BauGB - die Ungültigkeit eines Teils einer kommunalen Satzungsbestimmung dann nicht zu ihrer Gesamtunwirksamkeit, wenn die übrigen Teile auch ohne den ungültigen Teil sinnvoll bleiben (Grundsatz der Teilbarkeit) und mit Sicherheit anzunehmen ist, dass sie auch ohne diesen erlassen worden wären (Grundsatz des mutmaßlichen Willens des Normgebers) (vgl. SächsOVG, U.v. 31.8.2017 - 3 C 9/17 - KommJur 2017, 415 = juris Rn. 63 - Teilunwirksamkeit einer kommunalen Verordnung zur Öffnung von Verkaufsstellen an Sonntagen).
  • OVG Sachsen, 13.11.2019 - 6 C 7/19

    Ladenöffnung; Sonntagsschutz; Prognose der Besucherzahlen bei

    Sie kann als nur mittelbare Adressatin durch die angegriffene Rechtsverordnung in ihrem Tätigkeitsbereich betroffen sein und sich folglich darauf berufen, dass die Voraussetzungen des § 8 Abs. 1 SächsLadÖffG nicht vorliegen (vgl. SächsOVG, Urt. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 22 ff.).

    33 Zur Auslegung dieses unbestimmten Rechtsbegriffs macht sich der Senat in Übereinstimmung mit der Rechtsprechung des bislang zuständigen 3. Senats (vgl. Urt. v. 31. August 2017 a. a. O. Rn. 35 ff.) die gefestigte Rechtsprechung zum Tatbestandmerkmal "aus Anlass von Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen" in § 14 Abs. 1 Satz 1 LadSchlG zu Eigen.

    Dazu muss die Sonntagsöffnung regelmäßig auf das räumliche Umfeld der anlassgebenden Veranstaltung begrenzt werden, damit ihr Bezug zum Marktgeschehen erkennbar bleibt (vgl. BVerwG, Beschl. v. 18. Dezember 1989 - 1 B 153.89 -, juris Rn. 5; Urt. v. 12. Dezember 2018 - 8 CN 1.17 -, juris Rn. 19 ff. = SächsVBl. 2019, 189; SächsOVG, Urt. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 42 ff.; vgl. Senatsbeschl. v. 18. Juli 2019 - 6 B 137/19 -, juris Rn. 28 f.).

    Es erscheint aber dennoch und gerade auch wegen der eher geringen Anforderungen an die zu stellende Prognose (s. o. Rn. 38 ) nicht völlig fernliegend und somit noch vertretbar, allein aufgrund des Besucheraufkommens des innerstädtischen Weihnachtsmarkts dessen prägende Wirkung auch im Falle der Öffnung von Verkaufsstellen zu prognostizieren (vgl. SächsOVG, Urt. v. 31. August 2017 a. a. O. Rn. 51, 58).

    Im Übrigen hätte die Antragsgegnerin für den Fall einer Freigabe der Ladenöffnungszeiten aus Anlass lokaler Weihnachtsmärkte jeweils ermitteln müssen, ob von diesen für den betroffenen Ortsteil (§ 8 Abs. 1 Satz 4 SächsLadÖffG) eine prägende Wirkung im oben (Rn. 37) dargestellten Sinn ausgeht (vgl. SächsOVG, Urt. v. 31. August 2017 a. a. O. Rn. 62).

    Auch diese Veranstaltung war dem Stadtrat bei seiner Beschlussfassung nicht bekannt; im Übrigen konnte es sich bei dieser auch schon deshalb nicht um eine taugliche Anlassveranstaltung handeln, weil sie von den Öffnungszeiten der Handelseinrichtung abhing und den oben (Rn. 44) bereits erwähnten "Indoor-Weihnachtsmärkten" entsprechend lediglich als Beiwerk zu der durch die die Ladenöffnung ausgelösten, typisch werktäglichen Geschäftigkeit erschienen wäre (vgl. dazu SächsOVG, Urt. v. 31. August 2017 a. a. O. Rn. 61; Senatsbeschl. v. 18. Juli 2019 a. a. O. Rn. 36; vgl. zu den Prognosegrundlagen auch Senatsbeschl. v. 18. Juli 2019 a. a. O. Rn. 29 und BVerwG, Urt. v. 12. Dezember 2018 - 8 CN 1.17 -, juris Rn. 24).58 Der Senat bemisst das wechselseitige Obsiegen und Unterliegen der Beteiligten insgesamt in dem aus dem Tenor ersichtlichen Verhältnis.

  • OVG Thüringen, 29.09.2020 - 3 EN 643/20

    Normenkontrolle; Einstweilige Anordnung; Antragsbefugnis; Verkaufsöffnung an

    53 und Beschluss vom 20. April 2016 - 3 EN 222/16 - juris Rn. 24; OVG Magdeburg, Beschluss vom 25. November 2016 - 1 M 152/16 - juris Rn. 11; OVG Bautzen, Urteile vom 31. August 2017 - 3 C 9/17 - juris Rn. 44 m. w. N. und vom 13. November 2019 - 6 C 7/19 - juris Rn. 37; OVG Koblenz, Beschluss vom 24. Oktober 2018 - 6 B 11337/18 - juris Rn. 9; OVG Lüneburg, Beschlüsse vom 5. Mai 2017 - 7 ME 31/17 - juris Rn. 10 und 19 und vom 1. November 2019 - 7 ME 56/19 - juris Rn. 8; ebenso für die frühere und die aktuelle brandenburgische Sonntagsöffnungsregelung OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 20. Juni 2017 - OVG 1 S 26.17 - juris Rn. 43 f. und Urteil vom 22. Juni 2018 - OVG 1 A 1.17 - juris Rn. 37 f.; hinsichtlich der Berliner Regelung hält es die dazu ergangene Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts für abschließend, vgl. OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 18. Juli 2019 - OVG 1 S 62.19 - juris LS 1 und Rn. 6).
  • OVG Sachsen, 11.04.2019 - 3 A 505/17

    Bewilligung von Sonntagsarbeit; Callcenter; notwendige Hinzuziehung;

    38 Die im dritten Abschnitt des Arbeitszeitgesetzes geregelten Ausnahmetatbestände, bei deren Vorliegen die nach Landesrecht zuständige Aufsichtsbehörde auf Antrag eines Arbeitsgebers im Einzelfall Ausnahmen von dem in § 9 Abs. 1 ArbZG geregelten grundsätzlichen Beschäftigungsverbot erteilen darf oder muss, konkretisieren ebenso wie entsprechende Regelungen des Sächsischen Ladenöffnungsgesetzes mit ihren Voraussetzungen auf der Ebene des einfachen Rechts den verfassungsrechtlichen Schutzauftrag, der sich für den Gesetzgeber aus Art. 4 Abs. 1 und 2 GG, Art. 140 GG i. V. m. Art. 139 WRV ergibt (zu § 3 Abs. 1 LÖG Berlin: BVerfG, Urt. v. 1. Dezember 2009 - 1 BvR 2857/07, 1 BvR 2858/07 -, juris; zu § 13 Abs. 1 Nr. 2 a ArbZG: BVerwG, Urt. v. 26. November 2014 - 6 CN 1.13 -, juris Rn. 15; zu § 13 Abs. 3 Nr. 2 b ArbZG: SächsOVG, Beschl. v. 11. Dezember 2015 - 3 B 369/15 -, juris Rn. 6; zu § 8 SächsLadÖffG: SächsOVG, Urt. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 24; Beschl. 9. November 2009 - 3 B 455/09 -, juris Rn. 27; Urt. v. 7. Juli 2009 - 3 C 30/08 -, juris Rn. 28).
  • OVG Sachsen, 07.03.2018 - 3 B 386/17

    Ladenöffnung; einseitige Erledigung; Anlass; Sonntag

    Obgleich die Antragstellerin nicht unmittelbar Adressatin der durch die Rechtsverordnung gestatteten Ladenöffnung ist, ist sie als Gewerkschaft somit durch die angegriffene Rechtsverordnung in ihrem Tätigkeitsbereich betroffen und kann sich folglich darauf berufen, die Voraussetzungen des § 8 Abs. 1 SächsLadÖffG hätten nicht vorgelegen (SächsOVG, NK-Urt. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 23 ff. m. w. N.).

    Dabei darf sich der Verordnungsgeber nicht in Spekulationen verlieren (zu allem SächsOVG, NK-Urt. v. 31. August 2017 a. a. O. Rn. 34 ff. m. w. N.).

  • OVG Sachsen, 15.03.2018 - 3 B 82/18

    Ladenöffnung an Sonntagen; Gewerkschaft; Antragsbefugnis; Prognosegrundlagen;

    Obgleich die Antragstellerin nicht unmittelbar Adressatin der durch die Rechtsverordnung gestatteten Ladenöffnung ist, ist sie als Gewerkschaft somit durch die angegriffene Rechtsverordnung in ihrem Tätigkeitsbereich betroffen und kann sich folglich darauf berufen, die Voraussetzungen des § 8 Abs. 1 SächsLadÖffG hätten nicht vorgelegen (SächsOVG, NK-Urt. v. 31. August 2017 - 3 C 9/17 -, juris Rn. 23 ff. m. w. N.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 26.09.2018 - 1 S 100.18

    Keine Sonntagsöffnung anlässlich der Berlin Art Week am 30. September 2018

    Soweit in der Rechtsprechung (vgl. OVG Bautzen, Urteil vom 31. August 2017 - 3 C 9/17 - juris Rn. 49 ff. m.w.N.; OVG Lüneburg, Beschluss vom 1. November 2017 - 7 ME 100/17 - juris Rn. 5) im Zusammenhang mit der Sonntagsöffnung durch kommunale Satzungen ein aus dem kommunalen Selbstverwaltungsrecht (Art. 28 Abs. 2 GG) abzuleitendes "normatives Ermessen" anerkannt wird, das gerichtlich nur begrenzt überprüfbar sei, so bezieht sich dieses "Ermessen" auf Untersuchungen im Vorfeld zur Prognose von Besucherströmen; diese könne das Gericht nicht nachholen, da ihm eine eigene Prognose nicht möglich sei.
  • OVG Sachsen, 14.09.2018 - 3 B 275/18

    Ladenöffnung; Stromtankstelle; Mischbetrieb; Bestimmtheit; Ermessen;

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