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   OVG Thüringen, 21.04.1999 - 3 KO 181/98   

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OVG Thüringen, 21.04.1999 - 3 KO 181/98 (https://dejure.org/1999,11882)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 21.04.1999 - 3 KO 181/98 (https://dejure.org/1999,11882)
OVG Thüringen, Entscheidung vom 21. April 1999 - 3 KO 181/98 (https://dejure.org/1999,11882)
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Wird zitiert von ... (2)

  • OVG Thüringen, 04.05.1999 - 3 KO 262/98

    Asylrecht aus Kartenart 1, 4; Asylrecht; Gruppenverfolgung; Sudan; Christ;

    Am 7. Februar 1996 reiste die Klägerin - zusammen mit ihren Eltern und drei weiteren Geschwistern (den Klägern in den parallelen Berufungsverfahren 3 KO 181/98, 3 KO 266/99, 3 KO 267/99, 3 KO 256/98 und 3 KO 263/98) - mit dem Flugzeug in die Bundesrepublik Deutschland ein und beantragte hier am 16. Februar 1996 die Anerkennung als Asylberechtigte.

    Am 7. Februar 1996 sei sie dann - gemeinsam mit ihren Eltern und dem jüngsten Bruder (den Klägern in den parallelen Berufungsverfahren 3 KO 181/98, 3 KO 266/99 und 3 KO 267/99) - mit Hilfe einer unbekannten Person durch die Kontrollen des Flughafens in Khartoum gelangt.

    Die Gerichtsakte des Berufungsverfahrens des Vaters der Klägerin (3 KO 181/98), die Behördenakte des Bundesamtes (1 Hefter) und die den Beteiligten übersandte Erkenntnisquellenliste Sudan, Stand: März 1999, waren Gegenstand der mündlichen Verhandlung.

    Der Umstand, daß nach Überzeugung des Senats allerdings ihr Vater, O (der Kläger im parallelen Verfahren 3 KO 181/98), vor der Ausreise eine politische Verfolgung erlitten hat, führt zu keinem anderen Ergebnis.

    - Ein sudanesischer Student soll Anfang 1995 wegen der Teilnahme an einer Kundgebung des Führers der SPLA in Indien in einer Militärkaserne zu Tode gefoltert worden sein (vgl. amnesty international, Stellungnahme vom 22. September 1998 an die Bevollmächtigten - übergeben im Verfahren 3 KO 181/98 -).

    Allein der Umstand, daß die Klägerin wie ihr Vater, der nach den Feststellungen des Senats im parallelen Verfahren 3 KO 181/98 einer politischen Verfolgung im Sudan ausgesetzt war, den Familiennamen O trägt, läßt nicht den Schluß zu, daß sie ihrerseits wegen ihrer vereinzelt und untergeordneten Exilaktivitäten einer politischen Verfolgung ausgesetzt sein könnte.

    Insoweit hat der Senat auch keine Anhaltspunkte für die Annahme, daß die Klägerin - mit einem schon in den beim Senat anhängigen Asylstreitsachen mehrfach auftretenden Namen -, die nach ihrem eigenen Vorbringen über keine Ausweispapiere verfügt, nur aufgrund der etwaigen Angabe eines gleichlautenden Nachnamens als Tochter des Klägers im Verfahren 3 KO 181/98 identifiziert und mit dem Vater und dessen Verfolgungsschicksal in Verbindung zu bringen ist.

  • OVG Thüringen, 23.01.1998 - 3 ZKO 496/97

    Asylrecht aus Kartenart 1, 4; Asylrecht; Prozeßkostenhilfe für

    Das Verfahren wird als Berufungsverfahren unter der Geschäftsnummer 3 KO 181/98 fortgeführt.
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