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   OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18   

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OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18 (https://dejure.org/2018,25289)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 12.07.2018 - 12 B 7.18 (https://dejure.org/2018,25289)
OVG Berlin-Brandenburg, Entscheidung vom 12. Juli 2018 - 12 B 7.18 (https://dejure.org/2018,25289)
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Volltextveröffentlichungen (4)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 80 Abs 1 WasG BB, § 80 Abs 2 WasG BB, § 85 Abs 1 WasG BB, § 28 Abs 1 WVG, § 28 Abs 2 WVG
    Gerichtliche Überprüfung des Vorhalts der unangemessen hohen Rücklagenbildung

  • Entscheidungsdatenbank Brandenburg

    § 80 Abs 1 WasG BB, § 80 Abs 2 WasG BB, § 85 Abs 1 WasG BB, § 28 Abs 1 WVG, § ... 28 Abs 2 WVG, § 28 Abs 3 WVG, § 65 WVG, § 6 GUVG BB, § 63 Abs 1 Verf BB, § 63 Abs 2 Verf BB, § 63 Abs 3 Verf BB, § 77 Abs 1 Verf BB
    Wasser- und Bodenverband; Verbandsbeitrag; Umlage auf Grundstückseigentümer; Verwaltungskosten; Flächenmaßstab; Durchgriffsrügen; Erschwerniskosten; Kosten für die Unterhaltung und den Betrieb von Schöpfwerken; Anschaffung einer Fotovoltaikanlage; Finanzierung über die ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

  • VG Potsdam - 1 K 4304/13
  • OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
 
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Wird zitiert von ... (4)Neu Zitiert selbst (13)

  • OVG Berlin-Brandenburg, 07.07.2015 - 9 B 18.13
    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Die Entscheidung über die Erhebung einer Umlage trifft die Gemeinde durch Erlass einer entsprechenden Umlagesatzung (vgl. zum Vorstehenden: OVG Berlin-Brandenburg, Urteil des 9. Senats vom 7. Juli 2015 - OVG 9 B 18.13 - LKV 2016, 80, juris Rn. 20).

    In der Rechtsprechung ist geklärt, dass sich umlagepflichtige Grundstückseigentümer wie der Kläger gegen den Umlagebescheid auch mit solchen Rügen wenden können, die den Verbandsbeitrag betreffen, und zwar unabhängig davon, ob der gegenüber der Gemeinde erlassene Beitragsbescheid bestandskräftig geworden ist (sog. Durchgriffsrügen, vgl. BVerwG, Beschluss vom 9. September 2016 - 9 B 79.15 - juris Rn. 10, Urteil vom 11. Juli 2007, a.a.O., Rn. 39; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Juli 2015, a.a.O., Rn. 34).

    Die gerichtliche Prüfung ist insoweit aus Gründen der Gewaltenteilung auf die Einhaltung der äußersten Vertretbarkeitsgrenze beschränkt (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil des 9. Senats vom 7. Juli 2015, a.a.O., Rn. 33 unter Hinweis auf den Beschluss vom 25. Februar 2014 - OVG 9 N 50.13 - juris Rn. 12).

    Er gilt auch für die Angemessenheit der Bildung von Rücklagen (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Juli 2015, a.a.O., Rn. 36).

  • BVerwG, 11.07.2007 - 9 C 1.07

    Wasserwirtschaft; Gewässerunterhaltung; Gewässerunterhaltungsbeitrag; Umlage;

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Das Vorbringen des Klägers bietet keinen Anlass zu weiteren Ausführungen (vgl. zur Zulässigkeit des Flächenmaßstabs im Umlageverfahren auch BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2007 - 9 C 1.07 u.a. - NVwZ 2008, 314, juris Rn. 37 ff., Beschluss vom 4. Juni 2002 - 9 B 15.02 - NVwZ 2002, 1508, juris Rn. 18).

    In der Rechtsprechung ist geklärt, dass sich umlagepflichtige Grundstückseigentümer wie der Kläger gegen den Umlagebescheid auch mit solchen Rügen wenden können, die den Verbandsbeitrag betreffen, und zwar unabhängig davon, ob der gegenüber der Gemeinde erlassene Beitragsbescheid bestandskräftig geworden ist (sog. Durchgriffsrügen, vgl. BVerwG, Beschluss vom 9. September 2016 - 9 B 79.15 - juris Rn. 10, Urteil vom 11. Juli 2007, a.a.O., Rn. 39; OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 7. Juli 2015, a.a.O., Rn. 34).

    Das sonst im Gebühren- und Beitragsrecht anzuwendende Äquivalenzprinzip gilt für die Verbandsbeiträge nicht (BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2007, a.a.O., Rn. 29).

  • BVerwG, 09.12.2015 - 10 C 6.15

    Ausgleichsrücklage; Beitragsbescheid; Beitragsbedarf; Betriebsmittelrücklage;

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Bei der Beitragskalkulation ist eine Rücklagenbildung allerdings nur insoweit zulässig, als die dafür erhobenen Beiträge nicht der Vermögensbildung dienen (vgl. zum Kammerbeitrag: BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 2015 - 10 C 6.15 - BVerwGE 153, 315, juris Rn. 17, Urteil vom 26. Juni 1990 - 1 C 45.87 - NVwZ 1990, 1167, juris Rn. 20).

    Die Entscheidung über die Bildung und Beibehaltung einer Rücklage und deren Höhe ist bei jedem Wirtschaftsplan und damit jährlich neu zu treffen (vgl. zum Vorstehenden: BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 2015, a.a.O., Rn. 17, 18).

    Dies zeigt, dass die vorhandenen Rücklagen dem Beigeladenen nicht zur Bildung von Vermögen dienen, sondern etwaige überhöhte Rücklagen im Gegenteil "baldmöglichst" (BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 2015, a.a.O., Rn. 18) aufgelöst werden.

  • OVG Berlin-Brandenburg, 18.05.2011 - 9 N 62.09

    Wasser- und Bodenverband; Gewässerunterhaltungsverband; gesetzliche Nachgründung;

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Dass eine Anwendung des (reinen) Flächenmaßstabs sowohl auf Verbandsebene als auch auf Gemeindeebene keinen durchgreifenden (verfassungs-)rechtlichen Bedenken begegnet, ist im Übrigen in der Rechtsprechung geklärt (OVG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 18. Mai 2011 - OVG 9 N 62.09 u.a. - juris Rn. 9 und vom 9. März 2010 - OVG 9 N 125.08 - juris Rn. 12; nachfolgend Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Beschluss vom 16. Dezember 2010 - VfGBbg 18/10 - LKV 2011, 124, juris Rn. 39 ff.).

    Auch die Bildung von Rücklagen betrifft die Höhe des Beitragssatzes, bei dessen Festsetzung den Verbänden ein weiter Gestaltungsspielraum zuzubilligen ist (vgl. zu §§ 28, 30 WVG: BVerwG, Urteil vom 30. August 2006 - 6 C 2.06 - NVwZ-RR 2007, 159, juris Rn. 13; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 18. Mai 2011, a.a.O., Rn. 7).

  • BVerwG, 04.06.2002 - 9 B 15.02

    Zurückweisung einer Beschwerde gegen die Nichtzulassung der Revision;

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Das Vorbringen des Klägers bietet keinen Anlass zu weiteren Ausführungen (vgl. zur Zulässigkeit des Flächenmaßstabs im Umlageverfahren auch BVerwG, Urteil vom 11. Juli 2007 - 9 C 1.07 u.a. - NVwZ 2008, 314, juris Rn. 37 ff., Beschluss vom 4. Juni 2002 - 9 B 15.02 - NVwZ 2002, 1508, juris Rn. 18).
  • BVerwG, 30.08.2006 - 6 C 2.06

    Wasserverband; Bodenverband; Deichverband; Oberverband; Einheitsverband;

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Auch die Bildung von Rücklagen betrifft die Höhe des Beitragssatzes, bei dessen Festsetzung den Verbänden ein weiter Gestaltungsspielraum zuzubilligen ist (vgl. zu §§ 28, 30 WVG: BVerwG, Urteil vom 30. August 2006 - 6 C 2.06 - NVwZ-RR 2007, 159, juris Rn. 13; OVG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 18. Mai 2011, a.a.O., Rn. 7).
  • BVerwG, 26.06.1990 - 1 C 45.87

    Anforderungen an die Mitgliedsbeiträge zur IHK

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Bei der Beitragskalkulation ist eine Rücklagenbildung allerdings nur insoweit zulässig, als die dafür erhobenen Beiträge nicht der Vermögensbildung dienen (vgl. zum Kammerbeitrag: BVerwG, Urteil vom 9. Dezember 2015 - 10 C 6.15 - BVerwGE 153, 315, juris Rn. 17, Urteil vom 26. Juni 1990 - 1 C 45.87 - NVwZ 1990, 1167, juris Rn. 20).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 09.03.2010 - 9 N 125.08

    Gewässerunterhaltung; Gewässerunterhaltungsbeitrag; Gewässerunterhaltungsumlage;

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Dass eine Anwendung des (reinen) Flächenmaßstabs sowohl auf Verbandsebene als auch auf Gemeindeebene keinen durchgreifenden (verfassungs-)rechtlichen Bedenken begegnet, ist im Übrigen in der Rechtsprechung geklärt (OVG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 18. Mai 2011 - OVG 9 N 62.09 u.a. - juris Rn. 9 und vom 9. März 2010 - OVG 9 N 125.08 - juris Rn. 12; nachfolgend Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Beschluss vom 16. Dezember 2010 - VfGBbg 18/10 - LKV 2011, 124, juris Rn. 39 ff.).
  • VerfG Brandenburg, 16.12.2010 - VfGBbg 18/10

    Teils unzulässige, im Übrigen unbegründete Verfassungsbeschwerde gegen

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Dass eine Anwendung des (reinen) Flächenmaßstabs sowohl auf Verbandsebene als auch auf Gemeindeebene keinen durchgreifenden (verfassungs-)rechtlichen Bedenken begegnet, ist im Übrigen in der Rechtsprechung geklärt (OVG Berlin-Brandenburg, Beschlüsse vom 18. Mai 2011 - OVG 9 N 62.09 u.a. - juris Rn. 9 und vom 9. März 2010 - OVG 9 N 125.08 - juris Rn. 12; nachfolgend Verfassungsgericht des Landes Brandenburg, Beschluss vom 16. Dezember 2010 - VfGBbg 18/10 - LKV 2011, 124, juris Rn. 39 ff.).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 25.02.2014 - 9 N 50.13

    Wasser- und Bodenverband; Gewässerunterhaltungsverband;

    Auszug aus OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 7.18
    Die gerichtliche Prüfung ist insoweit aus Gründen der Gewaltenteilung auf die Einhaltung der äußersten Vertretbarkeitsgrenze beschränkt (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil des 9. Senats vom 7. Juli 2015, a.a.O., Rn. 33 unter Hinweis auf den Beschluss vom 25. Februar 2014 - OVG 9 N 50.13 - juris Rn. 12).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 5.18

    Beitragserhebung durch eine Industrie- und Handelskammer

  • VGH Bayern, 04.09.2012 - 22 ZB 11.1007

    Status des gesetzlichen Vertreters einer Gemeinde mit Körperschaftsstatus als

  • BVerwG, 09.09.2016 - 9 B 79.15

    Gewässerunterhaltungsumlage; Gewässerunterhaltungsbeitrag; Gleichheitssatz;

  • OVG Berlin-Brandenburg, 04.03.2021 - 12 B 3.20

    Heranziehung forstwirtschaftlich genutzter Grundstücke zur Umlage des

    Grundsätzlich kann der einzelne Umlageschuldner der Umlage auch den Einwand entgegenhalten, die auf der ersten Stufe erfolgte Veranlagung der Mitgliedsgemeinde sei rechtswidrig, weil die hierfür geltenden Maßstäbe verfehlt worden seien (std. Rspr, vgl. nur: BVerwG, Beschluss vom 9. September 2016 - 9 B 79.15 - juris Rn. 10; zuletzt Senatsurteil vom 12. Juli 2018 - OVG 12 B 7.18 - juris Rn. 37).

    Die gerichtliche Prüfung ist insoweit aus Gründen der Gewaltenteilung auf die Einhaltung der äußersten Vertretbarkeitsgrenze beschränkt (OVG Berlin-Brandenburg, Senatsurteil vom 12. Juli 2018, a.a.O. Rn. 46; Urteil vom 7. Juli 2015 - OVG 9 B 18.13 - LKV 2016, 80, juris Rn. 33 unter Hinweis auf den Beschluss vom 25. Februar 2014 - OVG 9 N 50.13 - juris Rn. 12).

    Mit dem Einwand einer fehlenden exakten Zuordnung insbesondere der Gemeinkosten zu den einzelnen Aufgabenfeldern hat sich der Senat bereits in der Vergangenheit im Zusammenhang mit der Zuordnung im Rahmen des Gesamthaushalts gebildeter Rücklagen auseinandergesetzt und ausgeführt, dass die Gewässerunterhaltungsverbände - bislang und das gilt auch für das Jahr 2014 - zu einer nach Aufgabenbereichen getrennten Wirtschaftsführung und Ausweisung von Rücklagen nicht verpflichtet seien; dies käme im Ergebnis der Bildung getrennter Verbände für die dargestellten Aufgabenbereiche gleich (Senatsurteil vom 12. Juli 2018, a.a.O., Rn. 48; auch Beschluss vom 1. Oktober 2018 - OVG 12 N 29.18 - juris Rn. 11).

  • VG Frankfurt/Oder, 24.05.2019 - 5 K 2522/17

    Umlage von Verbandsbeiträgen

    Sie beschränkt sich auf die Einhaltung der äußersten Vertretbarkeitsgrenze (OVG Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12. Juli 2018 - OVG 12 B 7.18 - juris Rn. 46, Urteil vom 7. Juli 2015 - OVG 9 B 18.13 - juris Rn. 36).
  • OVG Berlin-Brandenburg, 12.07.2018 - 12 B 5.18

    Erhebung eines Wasserverbandsbeitrags

    Namentlich kann für das hier maßgebliche Rechnungsjahr dahinstehen, ob die Anschaffung und Finanzierung der Fotovoltaikanlage den geltend gemachten Bedenken begegnet (vgl. für das Rechnungsjahr 2012 das Urteil des Senats gleichen Rubrums vom heutigen Tage - OVG 12 B 7.18 -).
  • VG Frankfurt/Oder, 27.02.2019 - 5 K 522/14

    Rechtmäßigkeit eines Umlagebescheides betreffend die Gewässerunterhaltungsumlage

    Die Entscheidung über die Erhebung einer Umlage trifft die Gemeinde durch Erlass einer entsprechenden Umlagesatzung (vgl. zum Vorstehenden: Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg, Urteil vom 12. Juli 2018 - OVG 12 B 7.18 -, juris Rn. 27 m.w.N.).
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