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   SG Berlin, 10.05.2019 - S 182 KR 322/19 ER   

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SG Berlin, 10.05.2019 - S 182 KR 322/19 ER (https://dejure.org/2019,17325)
SG Berlin, Entscheidung vom 10.05.2019 - S 182 KR 322/19 ER (https://dejure.org/2019,17325)
SG Berlin, Entscheidung vom 10. Mai 2019 - S 182 KR 322/19 ER (https://dejure.org/2019,17325)
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Volltextveröffentlichungen (3)

  • openjur.de
  • Entscheidungsdatenbank Berlin

    § 54 Abs 1 S 1 SGG, § 86a Abs 1 SGG, § 86b Abs 2 S 1 Nr 1 SGG, § 86b Abs 2 S 2 SGG, § 86b Abs 2 S 4 SGG
    (Sozialgerichtliches Verfahren - Anfechtungsklage gegen einen die Prognose des Krankenhausträgers gem § 136b Abs 4 S 6 SGB 5 widerlegenden Verwaltungsakt - aufschiebende Wirkung - keine vorläufige Erbringung der mindestmengenbelegten Leistung - Erlaubnis zur ...

  • juris(Abodienst) (Volltext/Leitsatz)

Verfahrensgang

 
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Wird zitiert von ... (10)

  • SG Berlin, 05.03.2020 - S 56 KR 2033/19
    Bei der Widerlegungsentscheidung der Beklagten handelt es sich um einen Verwaltungsakt im Sinne von § 31 S. 1 Zehntes Buch Sozialgesetzbuch (SGB X), was von der weit überwiegenden Ansicht in Rechtsprechung und Literatur nicht bezweifelt wird (Landessozialgericht [LSG] Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 22. August 2019 - L 1 KR 196/19 B ER -, Rn. 20 juris; Sozialgericht [SG] Berlin, Beschluss vom 10. Mai 2019 - S 182 KR 322/19 ER, Rn. 29 juris; SG Braunschweig, Urteil vom 21. Januar 2020 - S 54 KR 399/19, Rn. 21 juris; für viele und mit ausführlicher Begründung: Bockholdt, NZS 2019, 814, 815 f. m.w.N.; s.a. GBA, tragende Gründe zum Beschlussentwurf des Gemeinsamen Bundesausschusses über eine Änderung der Mindestmengenregelungen vom 17.11.2017, abrufbar unter https://www.g-ba.de; aA lediglich Hauck in jurisPK-MmR, § 5 Rn. 40 ff.).

    Schließlich kann aus der Möglichkeit, in Ausnahmefällen auch bei Nichterreichen der erforderlichen Mindestmenge die Leistung erbringen zu dürfen (vgl. §§ 6 bis 8 MmR), die Notwendigkeit eines die Leistungs- bzw. Bewirkungsberechtigung konstitutiv feststellenden Verwaltungsaktes nicht abgeleitet werden (so aber SG Berlin, Beschluss vom 10. Mai 2019 - S 182 KR 322/19 ER, Rn. 30 juris).

    Das Leistungserbringungsverbot auf dem Gebiet der mindestmengenbelegten Leistungen rechtfertigt sich allein mit Blick auf die gewünschte Qualität der konkreten Behandlungsleistung (BSG, Urteil vom 18. Dezember 2012 - B 1 KR 34/12 R, Rn. 36 juris), berührt jedoch den allgemeinen Versorgungsauftrag eines Krankenhauses nicht (vgl. BSG, Urteil vom 14. Oktober 2014 - B 1 KR 33/13 R, Rn. 15 juris; aA SG Berlin, Beschluss vom 10. Mai 2019 - S 182 KR 322/19 ER, Rn. 33 juris, und Knispel, jurisPR-SozR 21/2019 Anm. 2).

    Mangels Erfordernisses einer Bestätigung der Prognose ist neben der Anfechtungsklage auch keine Feststellungsklage erforderlich, für diese fehlt ein Feststellungsinteresse (aA SG Braunschweig, Urteil vom 21. Januar 2020 - S 54 KR 399/19, Rn. 21 juris; SG Berlin, Beschluss vom 10. Mai 2019 - S 182 KR 322/19 ER, Rn. 33 juris).

  • SG Aachen, 15.12.2020 - S 13 KR 379/20
    Im Übrigen meinen die Beklagten unter Berufung auf den Beschluss des SG Berlin vom 10.05.2019 (S 182 KR 322/19 ER) und den diese erstinstanzliche Entscheidung bestätigenden Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 22.08.2019 (L 1 KR 196/19 B ER), § 136b Abs. 4 S. 1 SGB V beinhalte ein ungeschriebenes Genehmigungserfordernis.

    Eine vorherige positive Feststellung der Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen, die Leistungen erbringen zu dürfen, war und ist nicht erforderlich (LSG Niedersachse-Bremen, Urteil vom 16.06.2020 - L 16 KR 64/20; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10.03.2020 - L 9 KR 389/19 B ER; SG Berlin, Urteil vom 05.03.2020 - S 56 KR 2033/19; anders noch: SG Berlin, Beschluss vom 10.05.2019 - S 182 KR 322/19 ER).

    Eine solche positive Entscheidung fordern weder das Gesetz noch die Mm-R. Soweit sich die Beklagten für ihre gegenteilige Auffassung auf den Beschluss des SG Berlin vom 10.05.2019 (S 182 KR 322/19 ER) und den diese erstinstanzliche Entscheidung bestätigenden Beschluss des 1. Senats LSG Berlin-Brandenburg vom 22.08.2019 (L 1 KR 196/19 B ER) berufen, übersehen sie, dass der 9. Senat des LSG Berlin-Brandenburg in seinem aktuellen Beschluss vom 10.03.2020 (L 9 KR 389/19 B ER) der Auffassung des 1. Senats mit überzeugenden Gründen nicht gefolgt ist.

  • LSG Niedersachsen-Bremen, 16.06.2020 - L 16 KR 64/20

    Prognosepraxis bei Mindestmengen-OPs gekippt

    Bezugspunkt des "vorausgegangenen" ist dabei das Jahr, in dem die Prognose zu stellen ist und nicht das Jahr, für das die Prognose zu stellen ist (LSG Berlin-Brandenburg Beschluss vom 22. August 2019 - L 1 KR 196/19 B ER, aA SG Berlin Beschluss vom 10. Mai 2019 - S 182 KR 322/19 ER).
  • SG Aachen, 15.12.2020 - S 13 KR 402/19
    Sie meinen unter Berufung auf den Beschluss des SG Berlin vom 10.05.2019 (S 182 KR 322/19 ER) und den diese Entscheidung bestätigenden Beschluss des LSG Berlin-Brandenburg vom 22.08.2019 (L 1 KR 196/19 B ER), § 136b Abs. 4 S. 1 SGB V beinhalte ein ungeschriebenes Genehmigungserfordernis.

    Eine vorherige positive Feststellung der Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen, die Leistungen erbringen zu dürfen, war und ist nicht erforderlich (LSG Niedersachse-Bremen, Urteil vom 16.06.2020 - L 16 KR 64/20; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10.03.2020 - L 9 KR 389/19 B ER; SG Berlin, Urteil vom 05.03.2020 - S 56 KR 2033/19; anders noch: SG Berlin, Beschluss vom 10.05.2019 - S 182 KR 322/19 ER).

    Eine solche positive Entscheidung fordern weder das Gesetz noch die Mm-R. Soweit sich die Beklagten für ihre gegenteilige Auffassung auf den Beschluss des SG Berlin vom 10.05.2019 (S 182 KR 322/19 ER) und den diese erstinstanzliche Entscheidung bestätigenden Beschluss des 1. Senats LSG Berlin-Brandenburg vom 22.08.2019 (L 1 KR 196/19 B ER) berufen, übersehen sie, dass der 9. Senat des LSG Berlin-Brandenburg in seinem aktuellen Beschluss vom 10.03.2020 (L 9 KR 389/19 B ER) der Auffassung des 1. Senats mit überzeugenden Gründen nicht gefolgt ist.

  • SG Braunschweig, 21.01.2020 - S 54 KR 399/19
    Das Sozialgericht Berlin habe "in seinem Urteil vom 10. Mai 2019 (Az. S 182 KR 322/19 ER, Rn.Nr. 43ff.) die Relevanz der aktuellsten Leistungszahlen hervorgehoben, da diese am aussagekräftigsten für die anzustellende Prognose sind und verweist ergänzend auf die Rechtsprechung des BSG vom 14.10.2014, welches die Relevanz der jüngsten Werte für die Prognoseentscheidung ebenfalls herausstellt (Az. B 1 KR 33/13 R, Rn.Nr. 52ff)." Das Klinikum der Klägerin habe in dem aktuelleren Zeitraum 2. Halbjahr 2018 / 1. Halbjahr 2019 die erforderliche Mindestmenge von jährlich zehn Leistungen um 40 % (Anzahl: vier) unterschritten und daher nicht erreicht.

    Das Gericht folgt dabei der Rechtsansicht des SG Berlin im von den Beklagten zitierten Beschluss vom 10. Mai 2019 (S 182 KR 322/19 ER) und verweist auf dessen ausführliche Begründung.

  • LSG Bayern, 25.07.2019 - L 4 KR 117/19

    Wegen einstweiliger Anordnung

    Dabei verkennt der Senat nicht, dass das SG Berlin in einem Beschluss vom 10.05.2019 (S 182 KR 322/19 ER, L 1 KR 196/19 B ER, Rn. 29-37) eine abweichende Auffassung vertreten hat.
  • SG Aachen, 16.11.2020 - S 13 KR 379/20
    Eine vorherige positive Feststellung der Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen, die Leistungen erbringen zu dürfen, war und ist nicht erforderlich (LSG Niedersachse-Bremen, Urteil vom 16.06.2020 - L 16 KR 64/20; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10.03.2020 - L 9 KR 389/19 B ER; SG Berlin, Urteil vom 05.03.2020 - S 56 KR 2033/19; anders noch: SG Berlin, Beschluss vom 10.05.2019 - S 182 KR 322/19 ER).
  • SG Aachen, 15.12.2020 - S 13 KR 773/18
    Eine vorherige positive Feststellung der Landesverbände der Krankenkassen und der Ersatzkassen, die Leistungen erbringen zu dürfen, war und ist nicht erforderlich (LSG Niedersachse-Bremen, Urteil vom 16.06.2020 - L 16 KR 64/20; LSG Berlin-Brandenburg, Beschluss vom 10.03.2020 - L 9 KR 389/19 B ER; SG Berlin, Urteil vom 05.03.2020 - S 56 KR 2033/19; anders noch: SG Berlin, Beschluss vom 10.05.2019 - S 182 KR 322/19 ER).
  • SG Würzburg, 25.08.2020 - S 11 KR 507/19

    Abrechnung von Behandlungsleistung unter Beachtung der Mindestmengenregelung

    Mangels Erfordernisses einer Bestätigung der Prognose ist neben der Anfechtungsklage auch keine Feststellungsklage erforderlich, für diese fehlt ein Feststellungsinteresse (Bayerisches LSG, B.v. 25.7.2019 - L 4 KR 117/19 B ER - juris, Rn. 47, 17; SG Berlin, B.v. 10.5.2019 - S 182 KR 322/19 ER - juris, Rn. 42; Bockholdt, NZS 2019, 814, 815 ff.; a.A. SG München, U.v. 17.7.19 - S 3 KR 1480/18, m.w.N.).
  • LSG Hamburg, 11.08.2020 - L 1 KR 73/20
    Einer solchen Feststellung bedarf es nicht, weil die Leistungsberechtigung des Krankenhausträgers und der aus der Leistung resultierende Vergütungsanspruch nach der gesetzlichen Konzeption gemäß § 136b Abs. 4 S. 3 SGB V lediglich eine positive Prognose des Krankenhausträgers voraussetzen und nur für den Fall der Widerlegung der Prognose durch Verwaltungsakte nach § 136 Abs. 4 S. 6 SGB V entfallen (ebenso: Bayerisches LSG, a.a.O.; Bockholdt, a.a.O.; a.A.: SG Berlin, Beschluss vom 10. Mai 2019 - S 182 KR 322/19 ER, juris).
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